• Neram ni Adanac
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Entdeckungsreise Kanada

Ein Jahr werde ich mit dem Auto, Segelboot und zu Fuß durch Kanada reisen und Land und Leute kennenlernen.
Ich hoffe ich kann euch ein Stück mitnehmen :)
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  • Prince Rupert

    9. september 2018, Canada ⋅ 🌧 12 °C

    Als ich morgens in Prince Rupert ankam schüttete es aus Eimern. Ich wartete etwas, aber als der Regen nicht weniger wurde, stiefelte ich los Richtung Hostel. Als ich dort ankam war ich bis auf die Haut durchnässt *brrr* und es stellte sich heraus, das ich zum falschen Hostel gelaufen war :( Was für ein Pech bei 2 Hostels im Ort...
    Als ich dann endlich im richtigen Hostel ankam, war sogar mein Gepäck im Rucksack durchnässt *ahhhh*. Also hängte ich alle meine Sachen zum trocknen im Zimmer auf und verbrachte den Tag unter der Bettdecke, wegen fehlender trockener Kleidung :D.

    Der nächste Tag war dafür umso schöner. Die Sonne kam raus und ich lernte die Crew kennen, mit der ich die nächsten Wochen verbringe. Marcus, Kapitän und Bootseigentümer, Michaela seine Freundin und Fotografin und Tom Polizist und auch Gast.
    Michaela, Tom und ich erkundeten Prince Rupert und dann kauften wir gemeinsam für die Segeltour ein. Dabei entdeckten wir die coolsten Graffitis überhaupt und es sind noch nicht mal alle hier im Blog.
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  • Der erste Segeltag

    10. september 2018, Canada ⋅ 🌧 12 °C

    Am ersten Tag ging es früh los. Tom machte zum Abschied die Titanic und Marcus und Michaela das Boot klar. Ich bekam für die erste Hälfte des Törns die kleine Koje, während Tom es sich in der Prinzessinnen Koje bequem machte. Und schon ging es los, ab in die Regenschauer. Entgegen kam uns eins der Lastschiffe, dass unter anderem Busse zu den Ortschaften brachte. In der Inner Passage sind fast alle Dörfer nur auf dem Wasserweg oder über die Luft zu erreichen, dementsprechend teuer ist hier alles ;-)Læs mere

  • Der erste Landgang

    11. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 11 °C

    An diesem Morgen wachten wir in einer wunderschönen Bucht auf. Um uns herum Inseln, die dicht bewachsen sind, ein Seehund der immer mal wieder den Kopf aus dem Wasser streckt und keine Menschenseele weit und breit.
    Wir sind uns alle einig, dass wir auf Bärenjagd gehen wollen, natürlich mit dem Fotoapparat :D
    Also fahren Michaela, Tom und ich mit dem Dingi eine Fluss oder eher Bachmündung an. Alle anderen Orte kann man zum anlanden vergessen, da das Gestrüpp zu dicht ist. Kaum steigen wir aus dem Dingi, sehen wir auch schon unseren ersten Weißkopfadler. Leider treffen wir in der Bucht auf keinen Bären und können auch dem Bachlauf nicht weiter folgen, da es zu sehr verwuchert ist. Trotzdem kehren wir sehr glücklich mit der Fotoausbeute auf die Anita zurück.
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  • Das erste Mal im Regenwald

    11. september 2018, Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Der zweite Landgang war absolut spektakulär! Wir fuhren den Fluss solange hoch, bis wir nicht weiterkamen und fanden einen Platz von dem aus wir uns in den Regenwald schlagen konnten. Das Moos wächst überall; auf Bäumen, auf Steinen, dem Boden, Baumstümpfen und ist so dick, dass man selbst wenn man es versucht kein Geräusch beim gehen macht. Jetzt verstehe ich, dass man tatsächlich einen Bären überraschen kann, weil man zu leise ist. Ich wollte eigentlich Tom und Michaela erschrecken, aber das Wasser stieg so schnell, dass wir wieder zurückmussten. Und ich kam gerade noch ins Boot ohne, dass das Wasser in meine Gummistiefel schwappte.
    Falls irgendjemand auch so eine Tour machen möchte, kauft euch Gummistiefel, andere Schuhe trage ich gar nicht mehr...
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  • Auf dem Weg nach Larsen Island

    11. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 14 °C

    Da wir morgen die Überfahrt nach Haida Gwaii geplant haben (1 Tag fahren oder segeln), versuchen wir heute so weit wie möglich in die richtige Richtung zu motoren.
    Auf dem Weg sehen wir viele Vögel, natürlich hauptsächlich Möwen. Sie sind ziemlich praktisch, da in kanadischen Gewässern viele Baumstämme im Wasser treiben (Kanada exportiert weltweit das meiste Holz). Die verloren gegangenen treibenden Baumstämme bergen ein großes Unfallrisiko für Boote, doch da meistens Möwen auf ihnen sitzen, sehen wir zum Glück alle rechtzeitig. Kurz bevor wir auf Larsen Island ankommen, fahren wir durch einen großen Kelp oder auch Seetang - Wald. Kelp ist unheimlich wichtig für die Unterwasserwelt an den Küsten, so dick wie mein Unterarm und oft länger als 2m. Krasses Zeug!Læs mere

  • Überfahrt nach Queen Charlotte Town

    12. september 2018, Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute morgen ging es schon früh los, so dass wir dem Sonnenaufgang entgegen schipperten (naja fast). Leider war flaute, deshalb konnten wir leider nicht segeln und wir sahen auch keine Wale :(. Dementsprechend freuten wir uns, als wir endlich Queen Charlotte Town sahen. Ich machte mich direkt auf dem Weg zur nächsten Bibliothek, denn da gibt es immer umsonst Internet!
    Für die nächsten 1 1/2 Wochen wird dies die letzte Stadt sein, die wir anlaufen, deshalb erfreute sich jeder nochmal an der Zivilisation und seiner Bewegungsfreiheit! Ein Schiff kann ganz schön eng sein und das waren erst 3 Tage!
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  • Die Vorbereitung

    13. september 2018, Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute morgen sprang ich früh aus den Federn und ging erst mal joggen. Prävention gegen einen Bootskoller muss sein :D! Duschen kann man an Board nur auf dem Außendeck, was hier ein bisschen merkwürdig war, so mitten im Hafen.... Dann erkundete ich noch ein bisschen das Städtchen, was ein paar Absurditäten bereit hielt. Zurück am Steg traf ich auch noch einen neuen Freund, der gar nicht mehr von meiner Seite weichen wollte. Sein Herrchen wurde schon ein wenig neidisch, leider mussten wir los zum Center des Nationalpark. Wir mussten an einer Nationalpark Schulung teilnehmen und uns Nationalparktickets kaufen. Tom und ich besuchten zusätzlich das Haida Gwaii Museum. Die einheimische Kunst gefällt mir sehr gut, sie ist so schön naturverbunden. Am späten Nachmittag fuhren wir zum Alliford Bay, um am nächsten Tag eine gute Ausgangslage zu haben und uns sagte tatsächlich noch ein Adler gute Nacht. Daran könnte ich mich gewöhnen.Læs mere

  • Besuch der Watchman Site Tanu

    15. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem wir eineinhalb Tage durchgefahren sind (natürlich mit Übernachtung in einer Bucht), kommen wir endlich im Nationalpark Haida Gwaii an und machen Station an der ersten Watchman Site Tanu. Watchman Sites sind dafür dar den Touristen die einheimische Kultur nahezubringen und aufzupassen, dass die Natur so unberührt wie möglich bleibt.
    Wir hatten Glück, dass wir die Watchman noch angetroffen haben. Sie betreuten ihre letzte Gruppe und beluden die Boote für ihre Abfahrt. Wir bekamen eine kleine Privatführung. Unsere Führerin kam aus dem Rabenclan, in dem ihr Bruder ist vor kurzem Häuptling geworden ist. Sie erzählte, wie eine andere Familie ihrer Familie die Häuptlingschaft weggenommen hat und dass sie sie mit langem Atem, Aufrichtigkeit und dem Willen zum Frieden zurückgewonnen haben. Sie zeigte uns die Überreste der alten Langhäuser des Adler und des Rabenclans, in denen ihre Vorfahren Jahrzehnte gelebt haben. Die Langhäuser und Totempfähle wurden aus Zedern gebaut/ geschnitzt. Jetzt wachsen auf Ihnen neue Zedern. Eine ist witziger Weise wie eine Adlerklaue geformt. So sieht man, dass der Geist des Clans weiterhin hier lebt. Es ist ziemlich berührend und friedfertig hier durch die alten Siedlungsreste zu gehen und den Geschichten zu lauschen.
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  • Fahrt nach Moresby Island

    15. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 12 °C

    Als Schlaf und Ankerplatz haben wir uns heute Nacht eine Bucht von Moresby Island ausgesucht. Oder eher, der Käptn hat es ausgesucht. Auf dem Weg dahin kamen wir an riesigen Kelp Teppichen, wunderschönen Wolkenbildern und endlich mal wieder einem Wal vorbei.
    Zum Highlight des Tages wollten wir uns Garnelen fangen. Die Reuse wird über Nacht an einer Stelle mit stetiger Strömung auf den Boden des Meeres runtergelassen. Dann hofft man, dass ein paar Garnelen vom Köder angelockt hineinlaufen.
    Also ist Daumen drücken angesagt!
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  • Abenddämmerung in Moresby Island

    15. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 11 °C

    Wir kommen kurz vor der Abenddämmerung in der Bucht an und Tom und Michaela fahren mit dem Dingi los. Sie sehen den Adler von ganz nah, deshalb bin ich beim 2ten Ausflug mit von der Partie. Leider bekamen wir den Adler nicht mehr vor die Linse, dafür eine Möwe, die wir mit dem Dingi durch die Bucht scheuchten. Dabei entdeckten wir das süße Häuschen auf Halbmast. Hier hat die Natur eindeutig die Oberhand!Læs mere

  • Die Erkundungstour - Regenwald

    16. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute morgen ging es erst mal auf Erkundungstour. Unsere Hoffnung war groß, dass wir Bären sehen. Wir fuhren mit dem Dingi um eine Art Insel und sahen die Flussmündung. Dort schlugen wir uns ins Gebüsch und fanden direkt Bärenspuren: Fussabdrücke, Scheiße, ausgetrampelte Wege und alte Honigwaben. Wir folgten dem Bachlauf und den Bärenwegen in angespannter Achtsamkeit, da wir jeden Moment damit rechneten einen Bären Hallo zu sagen. Trotzdem beeindruckte der Regenwald und ich war immer wieder abgelenkt von den großen Bäumen und dem tollen Moos.Læs mere

  • Die Erkundungstour - die Entdeckung

    16. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 9 °C

    Doch statt Bären fanden wir Lachse. Meine ersten Lachse, die ich in der Natur sehe, unglaublich! Zuerst waren es nur zwei Hübsche, die sich den Bach hoch kämpften, doch nach der nächsten Kurve in einem kleinen Becken, waren es etliche und noch weiter hoch in einem großen Becken unzählige. Es ist unglaublich, wie groß die Lachse sind und welche seichten Bachteile sie sich hoch kämpfen. Wenn man sich irgendein Tier als Vorbild für Durchhaltevermögen aussuchen möchte, würde ich die Lachse vorschlagen!Læs mere

  • Grasland

    16. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach dieser grandiosen Expedition hatten die Männer genug und nur Michaela und ich erkundeten noch das Grasland an der Mündung des Baches. Während ich fotografierte beobachteten mich Rehe, die ich aber leider nicht vor die Linse bekam. Dafür konnte ich eine der Seehunde vor die Linse bekommen. Leider stieg das Wasser dann so hoch, dass wir aufbrechen mussten.Læs mere

  • Die Garnelenwette

    16. september 2018, Coastal Waters Of Southeast Alaska And British Columbia ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach dem ereignisreichen Morgen machte Tom erst mal ein Schläfchen. Dann fiel uns die Garnelenfalle ein, blöderweise war die Boje nicht mehr da, wo wir sie gelassen haben. Wir dachten schon wir hätten die Falle verloren, als Tom sie doch noch entdeckte. Und dann ging es los, wir wetteten, wie viele Garnelen wir in der Falle haben. Ich glaube ich habe 7 gesagt oder 13, ich weiß es nicht mehr genau. Als wir die Falle hochzogen, gewann niemand, denn wir hatten keine einzige in der Falle :(
    Dann ging es weiter Richtung Hotspring Island und prompt werden wir von der Seewacht angehalten und überprüft. Sie sind seit Tanu die ersten Menschen, die wir sehen. Natürlich läuft alles wunderbar und bald taucht Hotspring Island am Horizont auf, die kleine Insel auf dem letzten Foto :D
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  • Hotspring Island

    16. september 2018, Canada

    Endlich Baden!!! Ihr glaubt gar nicht wie sehr man einer Dusche oder einem Bad entgegen fiebern kann, weil man Wasser sparen muss. Mit bester Laune erreichten wir Hotspring Island und wandern laufen erst mal über die Kuppel der Insel um zu dem hinteren Hotpool zu kommen. Er ist lauwarm, dementsprechend halten wir es nicht so lange hier aus.Læs mere

  • Die heißen Pools

    16. september 2018, Canada

    Nach einiger Zeit zogen wir um in die heißen Pools an der Vorderseite der Insel, hier gibt es auch das Badehäuschen und wir trafen andere Badende. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Pools rauskommen, warmes Wasser, super Aussicht und frische Luft. Was will man mehr? Naja ein bisschen Schwefelig hat es schon gerochen, aber nicht so schlimm wie die Quellen in Neuseeland. Leider mussten wir bald wieder aufbrechen, da wir bei der starken Strömung das Schiff nicht so lange alleine lassen konnten. Nicht dass wir auf einmal ohne Schiff dastehen!Læs mere

  • Regenwaldtrip

    16. september 2018, Canada

    Das Bad erweckte unsere Lebensgeister und wir machten uns an unsere Ankerbucht wieder auf in den Regenwald. Doch der Wald war so dicht und ohne Bärenwege schier undurchdringbar, dass wir bald wieder aufgaben. Trotzdem war es wunderschön.Læs mere

  • Burnabys Narrows

    17. september 2018, Canada

    Heute sollte einer der ereignisreichsten Tage des Trips sein. Zuerst erreichten wir mittags die Burnabys Narrows bei Hochwasser, damit wir sie mit dem Boot durchqueren können. Das war ziemlich diffizil, da es sehr viele Steine unter Wasser gab, die man umschiffen muss, es ziemlich eng und nicht tief ist. Bei Ebbe soll man hier Seesterne, Krebse und viele andere Unterwassertiere sehen. Doch wir sahen nur Tauchvögel und Möwen während wir die Narrows durchquerten. Doch später sollten wir dafür vieles anderes entdecken.Læs mere

  • Adler

    17. september 2018, Canada

    Als wir zu der Mündung des Flusses kamen, entdeckten wir eine oder mehrere Adlerfamilien hoch in den Bäumen. Ich habe noch nie so viele Adler an einem Ort gesehen, bestimmt 8 Stück, sowohl junge braune als auch die ausgewachsenen Weißkopfseeadler.Læs mere

  • Die Überraschung

    17. september 2018, Canada

    Als die Adler sich verzogen, wanderten wir mal wieder den Fluss hinauf. Und wir fanden mal wieder Bärchenspuren, diesmal angefressene Lachse. Doch leider sahen wir keinen Bären und kehrten irgendwann wieder um. Aufeinmal meinte Michaela sie hätte platschen gehört, dass nicht von den Lachsen kommt und als wir umkehrten saß da ein Schwarzbär. Zum Glück am anderen Ufer des sehr schmalen und seichten Flusses. Doch wir mussten wieder an dem Bär vorbei, um zum Boot zu kommen. So kletterten wir über Bäume und legten immer mal wieder Fotopausen ein.Læs mere

  • Der Schwarzbär

    17. september 2018, Canada

    Der Bär ließ sich zum Glück nicht beim Essen stören, behielt uns aber immer im Blick. Nach dem Essen dreht er uns total unbekümmert den Po zu, machte und guckte uns dann an, als ob er sicherstellen wollte, dass wir verstanden haben, was er von uns hält.
    Dann machte er sich auf, um den nächsten Lachs zu fangen und wir gingen auch, damit er uns nicht mit einem Lachs verwechselt...
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  • Freizeit an Board

    17. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 14 °C

    Bei einer der Wanderungen hat Marcus das Geweih gefunden und mir geschenkt. Leider werde ich es nicht mit nach Deutschland bringen können, aber solange ich in Kanada bleibe werde ich es als Erinnerung mitnehmen. Marcus hat sich zum Glück eine Angler Lizenz gekauft und fischte Lachs für uns. Interessanter Weise läuft es so, dass man die Lachse im Wasser sucht und dann da die Angel reinhält. Dementsprechend sah man ihn öfter mit dem Dingi Lachse durch die Gegend jagen. Aber die Methode funktionierte. Haltbar macht man den Lachs indem man ihn einkocht. So wurde Lachs ein fester Bestandteil unseres Speiseplans.
    In jeder Bucht wurden wir entweder von Quallen, Seehunden oder beidem begrüßt. Diese hier waren besonders schön.
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  • Ikeda Cove

    18. september 2018, Canada ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute erkunden wir die letzte Bucht von Haida Gwaii. Als erstes sehen wir Möwen, die einen Lachs fressen und sind guter Dinge, dass wir wieder Bären sehen. Doch erst mal laufen wir Rehen über den Weg. Wir pirschen uns von hinten im Schutz des Waldes an und kommen relativ nah dran. Richtig gut!Læs mere