Norway
Tellskjæret

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Travelers at this place
    • Day6

      Tag 6: Richtung Nordkap durch Norwegen

      June 23, 2022 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

      Nachdem wir gestern Abend im Viking Camp auf den Lofoten waren und der Tag mit einer sehr coolen Party, einem Sprung ins Meer und der Sauna beendet wurde, sind wir heute in 11h über 560km gefahren. Über die Lofoten ging es nach nach Storslett auf einen Campingplatz am See. Dort haben wir uns mit den anderen Jungs jeweils eine Hütte gebucht.

      Morgen geht es zum Nordkap. Dafür benötigen wir etwa 5,5h. Danach wollen wir wieder Richtung Süden Richtung Finnische Grenze.
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      Traveler

      SUPER Jung's, ich bin stolz auf euch

      6/23/22Reply
       
    • Day7

      Abseits der A6 - tolle Kurven

      June 23, 2022 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

      Nachdem wir eine Hochbrücke mit viel Seitenwind ( 18m/s) überquert haben finden wir auf der 258 tolle Kurven zur „Entspannung“ und bei kurzer Pause die Gelegenheit zum Fotoshooting ; ist sonst nicht möglich : wenn du rechts oder links was Tolles siehst … es nur eine Sekunde anschaust , geht vorn das Leben schon gute 30m weiter … aber wozu gibt’s YouTube und die Footprints der RallyeTeams .
      Übrigens : Im WC echtes Marmor 😏
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    • Day16

      Viele Fjorde

      September 9, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

      Heute haben wir viele Fjorde gesehen.
      Das Wetter war nicht so toll, nur regen.. heute Morgen als wir aufgewacht sind, war unser Zelt klitschnass.. wir haben uns aber trotzdem dazu entschlossen weiterzufahren, da das Wetter Richtung Westen schöner sein soll.
      Unterwegs waren wir noch einkaufen, die Norweger sind echt verrückt.. jede Paprika ist hier einzeln verpackt 😂🤦🏽‍♀️
      Auf der Fahrt war es auch regnerisch und bewölkt aber die Aussicht war trotzdem immer wieder schön.
      Unser heutiger Schlafplatz ist direkt an einem Fjord, das Wasser ist glasklar (fast wie in der Karibik, nur nicht so warm 😄). Uns gefällt es hier sehr gut und die Wettervorhersage sieht auch ganz gut aus.
      Zu essen gab es Nudeln mit Gemüsesoße und Pasta Topping.
      Morgen geht es weiter Richtung Lofoten, wo wir uns dann ein paar Tage aufhalten werden
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    • Day12

      Von Storslett nach Tjeldsundbrua

      July 20, 2016 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

      Unser Tagestripp führte uns heute immer entlang an Fjorden, hohen Bergen mit vielen Wasserfällen. Entlos viele schöne Orte, Häfen und typische Norwegen Häuser. Bei strahlendem Sonnenschein einfach schön. Auf dem Campingplatz vor der Tjelsundbrücke, wieder direkt am Wasser, übernachten wir. Von hier aus starten wir auf die Lofoten.Read more

      Rüdiger Baege

      Hiltrud schreibt: Hallo, Ihr beiden Schönwetter- Frösche! Es ist wunderbar, Eure Fotos anzusehen und sich selbst zu erinnern...

      7/21/16Reply
       
    • Day9

      Offroad - Die Begegnung mit dem Cerberus

      October 15, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 6 °C

      Heute bin ich (Daniel) wieder dran.

      Der Tag begann, wie er besser kaum hätte anfangen können. Der Platz, den wir gestern noch angefahren sind entpuppte sich im Sonnenlicht (!) als echte Perle. Direkt am Fjord stehend schauten wir vom Bett aus auf türkises Wasser und die nebelverhangenen Berge dahinter. Die Sanitäranlagen waren nagelneu und zudem höchst komfortabel in Punkto Ausstattung und Größe. So hatte jeder quasi ein eigenes vollständig ausgestattetes Badezimmer für sich allein. Tat mal gut.

      Das Frühstück wurde dank 220V Stromanschluss von warmem Toast begleitet und der Kaffee schmeckte aufgrund eines extra Löffels Kaffepulver noch eine Spur besser. Das alles bei geöffneter Tür und warmen Sonnenstrahlen.

      Als dann beim Bezahlen noch 150 Kronen Rabatt raussprangen, dachten wir das würde der perfekte Tag werden... Oha...

      Gegen 12 verließen wir den Platz Richtung Narvik. Das Wetter schlug immer wieder Kapriolen, zeitweise war der Regen so dicht, dass man die Hand vor Augen kaum sah. In Svolvær machten wir dann Halt und machten im hiesigen Einkaufszentrum einige Besorgungen. Das übliche halt, Kartoffeln, Bier, Panzerband, eine Nagelschere, Kerzenständer sowie goldfarbene Schneebesen und Küchenrollenhalter. Was man halt so braucht. Die Suche nach neuen und tatsächlich brauchbaren Wanderschuhen für mich gestaltete sich schwieriger als gedacht und ist vorerst vertagt. Sobald irgendwo "Trekking" dran steht, gibt's den 2000-Kronen-Aufschlag inklusive.

      Weiter ging's. Marschroute unverändert Richtung Narvik. Wir haben uns für die Landroute und gegen die Fährvariante aus dem letzten Jahr entschieden, da wir noch gut 2 Wochen Zeit haben und das locker dran sitzt.

      Unterwegs hielten wir noch an der Stelle, an der wir letztes Jahr die Orcas gesehen hatten. Und, was soll ich lang drum rum schreiben, wir bogen ums Eck und da waren... Keine Orcas. Natürlich. Das wäre auch zuviel des Guten gewesen, hätten wir dort wieder welche zu Gesicht bekommen. Aber eine klitzekleine Hoffnung bestand insgeheim.

      Es fing langsam an zu dämmern und wir suchten nach Plätzen für die Nacht. Da wir Grauwasser und WC entleeren mussten, stand ein Campingplatz auf dem Plan. Per App einen raus gesucht und los gings. Am Platz angekommen bot sich das hier oben übliche Bild. Rezeption unbesetzt aber beleuchtet. Lageplan und W-Lan Passwort ausgehängt. Schranke: offen. Bedeutet hier oben: Such dir einen Platz, klemm deinen Strom an und bezahle morgen, wenn jemand da ist. Völlig unkompliziert. Oh weh... Wenn wir da schon... Na egal.

      So rollten wir über den dunklen und komplett leeren Platz bis an die vorderste Reihe direkt am Wasser. Warum auch nicht, Platz war ja mehr als genug vorhanden. Eine tausendstel Sekunde der Gedanke: "auf die nasse Wiese da fahren?" Und ja, ich fuhr im gleichen Moment auf die Wiese und - man kann es sich sicher denke - nicht wieder runter. Am Stromkasten angehalten war komplett Endstation. Unsere fantastischen LingLong-Ganzjahresreifen rutschten munter über den Platz und verteilten den halben Acker an den Flanken unseres nicht mehr ganz weissen Campers. Gras, Erde und Schlamm flogen in alle Richtungen und hier machte sich bei mir ein wenig Unmut breit, kam ich mir doch auf diesem Campingplatz vor wie in einer verdammten Venusfliegenfalle. Reingelockt und eingefangen.

      In feinster Batman-Manier und buchstäblich aus dem unbeleuchteten Nichts tauchte plötzlich ein Herr mit Hund auf, brannte mir mit seiner Taschenlampe ein Loch in die Netzhaut und sagte "It's closed!" Daraufhin drehte er auf dem Absatz um, ging zurück in die Finsternis und ließ uns auf unserem Nachbau eines Ardennenschlachtfeldes zurück. Da wurde ich dann schon ungehaltener. Anstatt uns in irgendeiner Form zu helfen, verzog sich der Mann in seine Campinghütte und lachte sich eins ins Fäustchen - dachten wir. Wir versuchten weitere 30 Minuten lang uns irgendwie aus dieser "Wiese" zu kämpfen, die mittlerweile einen wahrlich erbärmlichen Anblick bot. Wir schaukelten vor und zurück, drehten Pirouetten und legten sogar Bretter aus, die wir von einer Baustelle unweit des Platzes gemopst hatten. Keine Chance, dieser Acker wollte uns nicht gehen lassen.

      Dann tauchte plötzlich aus der Dunkelheit Batman wieder auf und zeigte sich deutlich gesprächiger. Ich begann also etwas mit ihm zu scherzen, meinte wir hätten einen schlechten Start gehabt, und so weiter... Ob er einen Traktor habe wollte ich schliesslich wissen. Knochentrocken wurde das mit "Yes sure", ja sicher, beantwortet... Da war er wieder, der Zorn!

      "Okay, cool... Können Sie uns raus ziehen?" fragte ich zähneknirschend. Wir müssten auf den Boss warten meinte er, den habe er bereits angerufen. Soso... also war Batman nicht der Inhaber wie angenommen, sondern nur der Facility Manager, der Hausmeister eben, der offensichtlich vergessen hatte die Schranke vorne zu schließen. Der gesamte Platz war nämlich geschlossen.

      Nun warteten wir also auf "the Boss". Nach etwa 45 Minuten bog ein Isuzu irgendwas ums Eck, rollte mit eingeschaltetem Fernlicht auf mich zu und stoppte kurz vor meinen Füßen. Jetzt war Fingerspitzengefühl gefragt. Als ein Mann Anfang fünfzig ausstieg und dieser doch recht zu zugänglich auf mein "Heeyyy, good evening Sir" reagierte, war ich kurz erleichtert. Dann tauchte aber hinter einer Hütte eine laut fluchende, wild gestikulierende Dame auf, schoss an uns vorbei auf den Acker und spuckte unzählige norwegische Flüche aus! Sie wünschte uns vermutlich tausend Troll-Krankheiten an den Hals, zumindest klang es danach. Als sie dann auf englisch umschaltete, klang es nicht besser.

      Der Mann zog uns ohne große Anstrengung mit seinem Allradmonster aus dem Dreck und ich ging zu ihm um mich zu bedanken und mit ihm die Regulierung des Schadens auf der Wiese zu besprechen. Er zuckte nur die Schultern, nickte mit der Nase in Richtung des tobenden, blonden Cerberus und sagte: "she is the Boss!"

      Fuck!

      Na das konnte heiter werden.

      Sarah hatte zwischenzeitlich bereits mit unserer Versicherung telefoniert, um etwaige Ansprüche und Forderungen gut vorbereitet kontern zu können. Dazu kam es aber gar nicht. Cerberus war immer noch ausser sich. Was wir hier wollten, was wir uns gedacht hätten, wer zum Teufel wir seien und was zum Teufel wir da gemacht hätten... Das war so ziemlich alles was aus ihr heraus sprudelte, verziert und garniert mit allerlei Kraftausdrücken. Unser Angebot, alles mit unserer Versicherung regeln zu können kommentierte sie dann mit Abwinken, dem Wunsch uns nie wieder zu sehen und dem Zuschlagen der Autotür. Und das war's dann. Immer noch motzend fuhren sie und ihr armer Gatte dann davon. Batman zuckte auch nur noch die Schultern, stellte einige Pylonen auf um die Wiese bzw das was wir davon übrig gelassen hatten abzusperren und wünschte uns eine gute Weiterfahrt.

      So stehen wir nun einige Kilometer weiter an einem Bootsanleger mit Schotterplatz und genehmigen uns unser Nord Lys Bier aus der Dose, immernoch froh dem Schlamassel und dem Cerberus entkommen zu sein.

      Ende
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      Traveler

      Ihr macht, wie schon oft bekundet, super Bilder. Ihr könntet echt ein Bildband rausbringen. Herrlich!! Nun kommen noch schriftstellerische Stilblüten dazu. Ich hab mich schlapp gelacht. Schön das alles so gut ausgegangen ist. Seid weiter vorsichtig. LG

      10/15/18Reply
      Traveler

      Wieder tolle Bilder und ein herrlicher Bericht, obwohl es live wohl alles andere als lustig war. Passt weiter gut auf Euch auf, vor allem darauf, dass ihr nicht noch von einem Cerberus in Trolle verwandelt werdet! Hoffe, Ihr habt gut geschlafen und wünsche Euch heute gute Fahrt und einen rundum schönen, erholsamen Tag! LG

      10/16/18Reply
      SirHenry-macht-Urlaub.de

      Super Bilder und ein sehr anschaulicher Bericht, für uns daheimgebliebenen recht lustig geschrieben für euch natürlich sehr ärgerlich, gsd ist alles gut gegangen. Gute Reise weiterhin. LG

      10/16/18Reply
       

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    Tellskjæret, Tellskjaeret

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