Und wieder fahren wir in den großen Ferien nach Frankreich. Dieses Mal aber in den äußersten Osten. Wir starten unsere Tour im nördlichen Elsass, ohne zu wissen, welche Städte und Gegenden folgen. Mitten in der großen Hitzewelle fahren wir los.
  • Day14

    Echternach

    July 17, 2015 in Luxembourg ⋅ ☀️ 33 °C

    Die letzten drei Nächte standen wir in Echternach – mitten in der Luxemburgischen Schweiz. Hier waren wir nahezu allein unter Belgiern. Besonders an diesem Platz waren die Hunde und Katzen, die Pauli viel Konzentration abverlangten. Dass Hunde zu Campern dazugehören, war ihm bekannt. Bei ihm selbst ist es ja nicht anders. Aber Katzen? Die Jack-Russel-Hündinnen unserer Nachbarn waren für ihn eine Augenweide. Bei uns lösten sie eher Erstaunen aus, als wir gesehen hatten, wie sie mit Besteck vom Tisch gefüttert wurden und zwei der vier Campingstühle nutzen durften. Paui durfte hier lernen, dasss Katzen zum normalen Leben dazugehören und die nicht zwingend als Jagdobjekt zu sehen sind. Auch das kleine Katzenbaby von Gegenüber hatte es ihm angetan. Ab und an sprang das Tierchen – angeleint – aus dem Auto und zischte über den Platz, um dann direkt wieder zu verschwinden.
    Hier konnten wir wieder wandern. Schön schattig ging es durch die Schweiz.
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  • Day10

    Rhodes am Etang du Stock

    July 13, 2015 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach insgesamt vier Nächten verlassen wir die Vogesen mit ihren wunderschönen Bergen. Es geht wieder gen Norden. Wir bleiben in Lothringen und fahren nach Rhodes am Etang du Stock. Auf einem kleinen Campingplatz Camping de Rhodes verbringen wir die folgenden beiden Nächte.Read more

  • Day6

    Xonrupt-Longemer am Lac de Longemer

    July 9, 2015 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Es geht weiter in die Vogesen nach Xonrupt-Longemer direkt an den Lac de Longemer. Den Col de la Schlucht passierten wir in unserem Cookie problemlos. Der Campingplatz Camping Les Jonquilles liegt direkt am erfrischend kalten See. Hier nutzen Rainer und ich die Gelegenheit, das erste Mal gemeinsam schwimmen zu gehen. Leider nur kurz. Aber ein Anfang ist gemacht!. Xonrupt selbst bietet nicht sehr viel. Der Campingplatz hat kein warmes Wasser, aber dafür einen wunderschönen Blick auf den See und die umgebenden Berge. Die Temperaturen meinen es besser mit uns. Daher sind eine Fahrradtour nach Gérardmer und zwei Wanderungen auf den angrenzenden Berg möglich.

    Die Tour um den Lac de Lispach mit 16,8 km ist noch beeindruckender und anspruchsvoller, aber noch nicht an den Grenzen 😀 Leider haben wir bei dieser Tour unsere Kamera vergessen. Daher bleiben die Bilder von dieser – für mich schönsten – Wanderung nur in meinem Kopf.
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  • Day5

    Wanderung nach Barr

    July 8, 2015 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Den kleinen Ort erkunden wir nach einer Gewitternacht zu Fuß. Über einen schönen Waldweg ging es quasi immer bergab. Allerdings nur in die eine Richtung. Die Hauptstraße bietet einige kleine Cafés oder andere Lokalitäten, in den Nebenstraßen jedoch sind viele Geschäfte für immer verschlossen oder aber auch nur temporär – aus unerfindlichen Gründen.Read more

  • Day4

    Barr

    July 7, 2015 in France ⋅ 28 °C

    Nach drei Nächten fahren wir weiter nach Barr, einem kleinen Örtchen weiter südlich. Kleine und enge Straßen sowie viele geschlossene Läden – abgesehen von der Grand Rue – prägen das Stadtbild. Der kleine Campingplatz Camping Les Relets du Mont Sainte Odile (Werbung unbezahlt) liegt etwas außerhalb bergauf.

    Insgesamt einfach gehalten aber sehr nett angelegt. Immerhin gibt es hier heißes Wasser, wenn es zum Duschen auch nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die Temperaturen sind immer noch sehr hoch. Die Luftfeuchtigkeit auch. Schwül.
    Während der Fahrt nach Barr wird die semiprofessionelle Reparatur unseres Auspuffs deutlich. Glücklicherweise haben wir unsren Urlaub mit unserem Personal-Mechaniker geplant und führen ihn auch mit ihm durch. Nach kurzer Zeit sind wir wieder reisebereit – dieses mal für den Rest des Urlaubs 😀 DANKE!
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  • Day1

    Saverne

    July 4, 2015 in France ⋅ 32 °C

    An unserem ersten Ziel – Saverne – werden wir bereits erwartet und an dem unüberhörbaren Motorgeräusch unseres Cookies direkt erkannt. Der Campingplatz Les Portes d’Alsace liegt außerhalb des Stadtzentrums sehr ruhig – wenn auf dem Nachbargelände nicht gerade eine Sportveranstaltung stattfindet. Leider gibt es – zumindest zu unserer Zeit – kein heißes Wasser – auch nicht zum Spülen.

    Es ist sehr warm, um nicht zu sagen heiß. Um nicht kompett in der Sonne zu braten, wandern wir mit unseren Stühlen und Tischen immer dem Schattten nach. Nur gut, dass wir mit unseren zwei Mobilen auch zwei Plätze haben, wo immer mal wieder Schatten zu finden ist.

    Von hier aus unternehmen wir nur Radtouren, um zumindest den Fahrtwind spüren zu können. Pauli fährt im Körbchen mit. Dieses Bild sorgt immer wieder für amüsierte Blicke. Allerdings sind diese Touren von großem Gejaule bestimmt, weil der kleine Terrier nicht die Kontrolle über alle Teilnehmer hat. Je länger wir fahren, desto mehr ließen die unangenehmen Töne jedoch nach.

    Die erste Tour führt uns nach Lutzelbourg (21 Kilometer hin und zurück). Immer am Rhein-Marne-Kanal entlang Richtung Westen. Zumindest gefühlt. In Lutzelbourg suchen wir vergebens nach einem Kaffee, einer Kneipe oder einem Restaurant. Keine Chance. Lediglich mit kaltem Wasser und Eiswürfeln aus einem Privathaus werden wir netterweise versorgt.

    Die zweite Tour von Saverne aus geht für manche von uns direkt ins Paradies nach Dettwiller. Schuhe mit und ohne Senkel, im Angebot und regulär, im Haus selbst gefertigt und Massenware aus aller Herren Länder. Während sämtliche Mitfahrer sich mit neuer Fußbekleidung eindecken, guckten Pauli und ich nur. Mit wird wieder neu bewusst, dass ich keinen Schuhtick habe. Es tickt ziemlich viel in meinem Kopf, aber nichts für Schuhe!
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  • Day1

    Erste Pause

    July 4, 2015 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    Unsere erste größere Pause legen wir nach vergleichsweise wenigen Kilometern ein. Kurz vor dem Rastplatz Hochwald West an der A1 beim Einfahren in eine Baustelle schaukelt das Auto und wir nehmen ein sehr merkwürdiges Geräusch unter unserem Auto wahr, im Anschluss daran ist es nur noch laut. Der Kenner wird jetzt nicken, weil er weiß, welche Ursache dieses Geräusch nur haben kann. Richtig, der Auspuff ist gerissen. Und zwar einmal
    rundherum.

    Zum Glück finden wir einen Schattenplatz und es dauert auch nur eine Stunde bis der gelbe Engel kommt und eine kleine Notreparatur vornimmt. Wir sind wieder fahrbereit :) Und der Urlaubsbeginn ist erst einmal gerettet. Nach dem Wochenende wollten wir eine Werkstatt aufsuchen, die uns den Auspuff schweißt, damit weiteren Zielen nichts im Wege steht.
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