Panama
Caminos al Salto

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Travelers at this place
    • Day112

      Boquete - Ausflug ins Inland

      January 20 in Panama ⋅ ⛅ 23 °C

      Kurzer Zwischenstop von einem Tag in der kleinen Stadt Boquete in den "Bergen" Panamas. Eigentlich wollte ich mehr Tage hier verweilen, das Klima wäre sehr angenehm, fast schon kühl (um die 20°).. Doch leider ist alles ausgebucht aufgrund eines Blumenfestivals, was ich erst am Abend vor der Weiterreise erfahren habe 😅
      Die Natur auch hier wunderschön und unzählige Wanderungen würde es geben, doch leider ist meine Zeit sehr beschränkt.. so habe ich nur eine 3stündige Wanderung zu den "drei verlorenen Wasserfällen" gemacht und den Nachmittag gemütlich in einem Kaffee verbracht.. 🌿☕️
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    • Day69

      Fiestadrama🚨

      December 18, 2021 in Panama ⋅ 🌧 23 °C

      Heute Morgen hat der Schädel gebrummt, zumimdest ein bisschen. Aber nach ner kalten Dusche ist man wieder fit. Also ich zumindest. Kalte Dusche - warum? Weil es kein warmes Wasser gibt..

      Den Tag über habe ich "produktiv" auf der Terrasse gegammelt und mir Wanderschuhe im Internet rausgesucht. Ich hoffe das war jetzt wirklich der letzte organsatorische Tag, der mit Bestellungen usw. draufgeht. Ich muss hoffen dass jetzt alles vor Weihnachten bei mir zuhause ankommt, weil es gibt Amazon anscheinend auch in Kolumbien, ist aber nicht so zuverlässig. Also schon aber man zahlt den Versand aus den USA und der ist sau hoch.. und es gibt natürlich eine ganze andere Auswahl an Herstellern usw.

      Zu Mittag gabs dann chinesische Nudeln und das war perdekt, weil ich eh mal wieder Lust auf Nudeln hatte und eine Abwechslung von den Reisgerichten mit Fleisch brauch.

      Der Nachmittag sah genauso aus wieder Vormittag und gegen Abend sind Fadi und ich dann nach Boquette gefahren. Eigentlich wollten wir schon am dritten Tag schon nach Boquette, aber wir habens zeitlich irgendwie nicht hinbekommen (einfach zu faul) und jetzt ist da heut Abend eine Technoparty von ner Freundin von Fadi. Am Weg dorthin haben wir noch Oliver und Laura eingesammelt und uns einen Burger mit Pommes geholt. Dann eine Stunde Autofahrt und bei der Ankunft hats erstmal geregnet. Aber es war kein richtiger Regen sondern eher Sprühregen. Ist anscheinend typisch für diese Region hier um Boquette und es ist übrigens auch viel kälter hier. Man muss hier schon nen Pulli anziehen.

      Erst sind wir auf ein Bier in eine Bar und anschließend zu der Party. Eintritt 10$ und Fadi zahlt natürlich für mich und keine Ahnung.. kann ihm gar nicht genug danken, weil selber würd ich derzeit kein Geld für Party oder Alkohol ausgeben. Des war dann so ein großer Partyraum mit Schwarzlicht und ja eigentlich so ein kleiner Rave. Was auffallend war, dass ein komplett andere Typ von Mensch da war, als zum Beispiel gestern. Hier gibt man mehr Acht auf die Figur und Aussehen würd ich sagen. Damit mein ich nicht dass man super schlank oder durchtrainiert ist, sondern einfach nicht so kräftig und korpullent. Also ist mir persönlich aufgefallen. Und gefühlt ist jeder Zweiter mit ner Wasserflasche rumgelaufen, was auf nem Technorave ungefähr gleichbedeutend ist, wie "hallo hier bin ich. ich hab was geschmissen."

      Und was soll ich sagen... mir war ab irgendeinem Punkt echt langweilig und hab mir die Beine in den Bauch gestanden. Es war halt des gleiche Problem wie damals bei der anderen lauten Party. Du bist halt da um zu tanzen und dich in die Beat zu fühlen, aber wenn man selber nüchtern ist und jeder um dich herum in nem anderen Universum, dann ist das nicht so einfach. Ich hab mich dann die meiste Zeit mit Oliver unterhalten (soweits die laute Musik zugelassen hat). Laura und Fadi waren eigentlich immer bei mir aber um 3 Uhr, als wir auf dem Weg zur Afterparty waren, bin ich eingeknickt und hab die anderen ziehen lassen. Ich bin im Auto geblieben und hab gepennt.

      Um 5 Uhr ist Oliver auch dazu gekommen und um 7:30 Uhr sind dann Laura und Fadi angetorkelt gekommen. Oliver war auch nüchtern und so gings dann zurück nach David. Ich hab ungefähr alles verschlafen und keine Ahnung.. ich werd morgen bzw. heute eh 8 Stunden im Bus nach Panama-City sitzen und war vllt bisl schwach nicht weiter gefeiert zu haben aber jetzt ist mein Tag heut zumindest nicht komplett im Arsch. Wenn man keinen kennt auf ner Party ist das schwer, aber ich weiß jetzt mehr zu schätzen mit Freunden in Deutschland zu feiern^^

      Ich merk grad mein Footprint geht über in den nächsten Tag und somit gibts den Rest dann morgen zu lesen;)
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    • Day7

      Boquete

      December 11, 2019 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

      Kurzer Zwischenstopp in Boquete, eine Kleinstadt unmittelbar am Vulkan Baru, für dessen Besteigung uns jedoch die Zeit fehlt(6 h Aufstieg, Start Mitternachts). Heute geht's weiter nach Bocas del Toro 🏝️Read more

      Traveler

      Schaut ja super bequem aus 😁

      12/12/19Reply
      Traveler

      😋 Ananas

      12/12/19Reply
       
    • Day12

      Blumenmesse

      January 13 in Panama ⋅ ⛅ 20 °C

      Heute haben sich ein paar vom Hostel zusammen getan und wir sind zur Blumenmesse. Was da genau dahintersteckt weiß ich nicht aber es war wohl das 50. Jubiläum.

      Ein wunderschönes Meer aus allen möglichen Farben, hervorragend in Szene gesetzt.

      Zusätzlich gab es um die Ausstellung herum einen relativ großen Matkt mit Städen voller Essen, Getränken und jeder Menge Krimskrams.
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      Traveler

      fehlen nur die Schlümpfe 😉

      Traveler

      stimmt😅

       
    • Day10

      Dschungel-Wanderungen in Boquete

      March 11, 2022 in Panama ⋅ ☀️ 24 °C

      Hier im Hochland sind die Temperaturen angenehm und der wunderschöne Dschungel hat uns nicht mal mit Mücken geplagt! Zwei recht herausfordernde Wanderungen haben wir hier unternommen, uns im eiskalten Wasserfall abgekühlt und die tolle Vegetation und Ausblicke genossen.Read more

      Traveler

      Wieso ist der Wasserfall eiskalt in der sonst so tropischen Umgebung, sind die Berge so hoch? Schneeschmelze?

      3/13/22Reply
      Traveler

      Gute Frage! Ist nach meiner Erfahrung aber bei tropischen Wasserfällen oft so.. Das Wasser fließt schnell und hat keine Zeit sich aufzuwärmen?

      3/13/22Reply
       
    • Day178

      Boquete

      January 26, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 24 °C

      Via David, der zweitgrössten Stadt Panamas, gelangen wir nach Boquete. Über David gibt es nicht viel zu berichten. Sehenswert ist der Ort eigentlich nicht, aber wir fanden ihn doch sympathisch. Er erscheint jedenfalls authentischer als Panama-Stadt.

      Boquete ist ein kleines Dorf in den Bergen Panamas, etwa 60 km entfernt von der Grenze zu Costa Rica. Aufgrund der Lage, auf etwa 1'200 m.ü.M. und zwischen dschungelbewachsenen Bergen, ist das Klima hier sehr viel angenehmer als am Meer. Am Abend ist fast schon ein Pullover zu empfehlen, wenn man draussen sitzt.

      Der Ort ist schon viel touristischer als Santa Catalina, mit vielen Hotel und Hostels, Restaurant und Touri-Büros. Trotzdem ist es hier nicht überlaufen und wir wundern uns schon, wo die ganzen Backpacker eigentlich sind, die wir in den Bussen antreffen. Alle scheinen die etwa gleiche Route zu nehmen, aber in die Quere kommt man sich im kleinen Land jedenfalls nicht.
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      Traveler

      richtig schön mit dem grün und Blumen .

      1/28/22Reply
       
    • Day74

      Boquete

      July 1, 2021 in Panama ⋅ 🌧 19 °C

      boquete äs chlises stettli uf 1200 meter. z perfektä klima für kaffi, orchideä, ärdbeeri und pensionierti amerikaner! „all in“ heimer üs gseit u gad am erste tag ä raftingtour gmacht! Mit paar coole lüt vo überall uf dr wäut heimer üs dr rio chiriqui abekämpft!
      dr tag druf simer zur dr finca lerida gfahre. Dr cesar wo scho sit chli uf ir kaffiplantage schaffet het üs umegführt. dr abou vo kaffi isch spannender aus mir dänkt hei! nach dr füherig heimer glert wi d profis kaffi degustiere! aui si mega närvös wöu nächst wuche dr „best of panama“ kaffi wettbewärb startet!
      Am letschdä tag in boquete heimer mitem nä e-bike no chli d gägend erkundet.

      Morn verlömer üses chline hobbit hüsli und es geit witers nach bocas del toro...

      Cheers Kenneth & Jess
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      Traveler

      😂😂

      7/2/21Reply
      Traveler

      Hätti o sehr gärn vo däm Kaffee 🙋‍♀️🥰🙋‍♀️

      7/4/21Reply
       
    • Day257

      Boquete: Die höchsten Menschen in Panama

      December 9, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 20 °C

      Damals im Air BnB bei Chris hatte ich einen Lonely Planet von Panam gefunden. Er hatte mir erlaubt ihn mitzunehmen, also stöberte ich einige Stunden darin nach den besten Zielen in Panama und fühlte mich bei Ankunft bestens vorbereitet. Leider etwas zu gut vorbereitet, denn es waren weit aus mehr Orte, die ich gerne besucht hätte, als die kurze Zeit in Panama zuließ.
      Außerdem wollten wir nach dem San Blas Trip entspannt reisen, heißt, nicht schon nach zwei Nächten wieder aufzubrechen. Nach den vier Nächten in Kalu Yala hatten wir noch drei weitere, bevor wir uns auf den Weg nach Costa Rica machen wollten, um pünktlich am 10.12. Biggi und Christian in San José in Empfang nehmen zu können. 🤩

      Da wir in San Blas das Strandleben genießen konnten und auch Costa Rica mit viel Strandurlaub lockte, entschieden wir uns, die Küste zu verlassen und Boquete, einen Ort in dem Bergen, zu erkunden. Der Lonely Planet empfahl, den Vulkan Barú zu besteigen, den höchsten Punkt in Panama. 🌋

      Wir hatten eine wunderschöne Busfahrt, die uns acht Stunden lang von Panama City nach David führte, vorbei an Wiesen, Bergpanorama und Küste. In Panama ist alles enger zusammen, wenn man sich die Breite dieses Landes ansieht, versteht man schnell warum. Das Glück bescherte uns die beiden vorderen Fenster, sodass wir durch das große Fenster beobachten konnten, wie sich der sonnige Tag langsam dem Ende neigte. Das war einfach wunderschön! Musik zu hören und die sich verändernden Farben des Himmels anzuschauen, bis zur totalen Dunkelheit. Natürlich fehlte auch nicht die obligatorische Person im Bus, der es einfach egal war und die ihren Handyton auf volle Lautstärke aufgedreht hatte. In unserem Fall war es der mittelalte Sitznachbar in unserer Reihe, der laut traditionelle Musik hörte, dabei im Takt mit wippte und leise sang. Irgendwie süß! Mich bringt das immer sehr zum schmunzeln!
      Und erstaunlich, dass es alle anderen um ihn herum so hinnehmen. In Deutschland hätte man schon von jedem Nachbar und wahrscheinlich auch den hinteren Reihen einen drüber gekriegt!

      Im Blasina Beer Hostel angekommen bezogen wir unser 16er Dorm (das bis dahin größte, in dem wir je waren) und lernten von einer Gruppe, bestehend aus einer Australierin, einer Deutschen und einem Niederländer, ein neues Kartenspiel - den Namen hab ich wieder vergessen.
      Sie erzählten uns, dass sie den Hike zum Vulkan nachts machen wollten. Um Mitternacht am nächsten Tag würde sie ein Shuttle abholen. Dann stünde ein fünfstündiger Aufstieg bevor mit der Belohnung, den Sonnenaufgang vom höchsten Punkt Panamas sehen zu können. Ich war direkt Feuer und Flamme, denn wir hatten noch nie eine Nachtwanderung dieser Länge gemacht.

      Am nächsten Tag hieß es also Ausruhen und nur ein bisschen in Boquete rumlaufen. Wir kochten Nudeln Bolognese und waren um 20 Uhr im Bett. Dreieinhalb Stunden, dann ging der Wecker. Als der Alarm losging dachte mein Körper es wäre 4 Uhr morgens. Geschlafen hatte ich nicht wirklich. Nachdem ich mich 45 Minuten lang hin und her gewälzt hatte, verstand mein Körper endlich, dass er jetzt schlafen sollte. Ich schlummerte ein. In dem Moment setzte plötzlich lauter Bass, Schlagzeug und schlechter Gesang ein - das Rock-Konzert (ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal Rock live gehört habe) dauerte meine gesamte Ruhezeit an. Um zwölf Uhr, als wir in den Shuttle stiegen, war die Veranstaltung zu Ende.
      Naja, es musste also ohne Schlaf geschafft werden. Keine Ahnung warum, aber irgendwie war ich ein bisschen aufgeregt, als wir aus dem Van stiegen und das große Schild "Vulcano Barú - 13,5 km" im Schein unserer Kopflampen auftauchte. Andere aus dem Hostel hatten uns schon mental darauf vorbereitet, dass dies kein Zuckerschlecken wird.
      Die ersten 5 Kilometer waren gefühlt schnell gelaufen. Der Weg war nicht wirklich steil, aber ging kontinuierlich bergauf. Es war ein schönes Gefühl in der Nacht zu laufen. Neben unserer Gruppe trafen wir noch zwei Amis und zwei Niederländerinnen. Es war Vollmond und wir konnten unsere Kopflampen immer wieder ausschalten, weil der Mond hell genug auf den Weg schien. Er war so breit wie eine Straße, damit die Jeeps, die für 100$ p.P. Touristen für den Sonnenaufgang zum Gipfelkreuz bringen. Er war aber übersäht mit kleinen und großen Steinen, die uns nach 3 Stunden bergauf das Leben ordentlich erschwerten und wir uns fragten, wie hier irgendein Jeep hochkommen sollte.
      Mit der AllTrails App checkte ich ab und zu, wie viele Kilometer wir schon geschafft hatten. Ab Kilometer 7 wurde es richtig zäh. Wir waren schon zwei Stunden unterwegs - wohlgemerkt stetig bergan - und es war gerade die Hälfte geschafft. Jetzt setzte auch noch leichter Regen ein, der uns die Sicht vernebelte. Keiner sprach mehr, alle konzentrierten sich nur noch auf den eigenen Körper und darauf einen Schritt vor den nächsten zu setzen. Wir alle nahmen unsere Verwunderung über die Warnungen der anderen schnell zurück und einigten uns: "It's gonna be tough!" Von Kilometer 7 bis 10 dachte ich wirklich, das schaffe ich nicht. Aber als wir zweistellig waren, hatte ich das Gefühl, gleich sind wir da. Als es nur noch 1,5 Kilometer waren, konnten wir das Ziel sehen. Die gingen dann um, wie im Flug. Bei den vielen Funkmasten angekommen, nur noch 200 Meter vom Gipfelkreuz entfernt, war es erst kurz vor 5. Wir waren 30 Minuten schneller als erwartet und hatten die 2000 Höhenmeter in viereinhalb Stunden geschafft. Ich war selbst überrascht über unsere Leistung, vor allem, weil Dominik und ich so lange keinen so anstrengenden Trail mehr gemacht hatten.
      Das neue Problem war jetzt nicht mehr die körperliche Anstrengung, sondern die Kälte und unsere schweißnassen Klamotten. Zwischen den Funkmasten fanden wir eine windgeschützte Ecke und schlüpften in die Wechselsachen. Die Hände waren so eingefroren, dass das Umziehen sehr mühsam war. Wie sollten wir jetzt hier noch eine Stunde bevor der Sonnenaufgang losging überleben, überlegten wir in unserer kleinen Ecke. Neben uns zeigte ein Thermostat null Grad an.
      Plötzlich ging hinter uns eine Tür auf und ein verschlafener, aber sehr verärgerter Mann schaute uns durch zusammengekniffene Augen an. "Soy de la Policia Nacional." Er sei für die Sicherheit der Funkmasten zuständig. Sicherheit vor den Menschen wie uns, die nachts hier noch kämen. Eigentlich würde es jetzt 100$ pro Person Strafe kosten, denn der Park machte erst um 4 Uhr auf. Da war schon um 5 Uhr bei ihm oben wären, könnte er sich ausrechnen, wann wir losgelaufen wären. Ohoh.
      Wir waren noch dreist genug, beziehungsweise verzweifelt genug, um zu fragen, ob wir bei ihm drinnen warten könnten, weil wir so durchgefroren wären. Zum Glück sah er von der Strafe ab und half uns. Er gab uns sogar noch eine Decke.

      Kurz vor Sonnenaufgang, aber mit immer noch kalten Händen, trauten wir uns raus und erklommen die letzten Meter. Wir waren die ersten! Die höchsten Menschen in ganz Panama! Die Freude war riesig und der Moment zu wissen, es geschafft zu haben unbeschreiblich!

      Der Sonnenaufgang begann und kurze Zeit später war die ruhige Idylle dahin, als die Jeeps mit den Touristen, die den teuren aber gemütlichen Weg gewählt hatten, ankamen.

      Das Naturschauspiel war ein Traum. Die Wolken verfingen sich an den Bergen unter uns. Besser beschreiben als der Begriff Wolkenmeer kann man es nicht. Das gelb-orange an einem Punkt am Horizont wurde immer greller. Genau gegenüber wurde der leuchtend weiße Vollmond immer blasser. Dann tauchte sie aus dem Wolkenmeer auf, die Sonne.
      Unsere kalten Hände waren vergessen und wir genossen alle zusammen diesen einzigartigen Moment. Ein Alleinstellungsmerkmal des Vulkan Barú ist, dass man bei wolkenlosem Himmel gleichzeitig Atlantik und Pazifik sehen kann. Die Bilder erklären, warum uns dieses Highlight leider verwehrt blieb.

      Irgendwann übermannte uns dann doch die Kälte und wir entschieden uns, den Rückweg anzutreten. Wie herrlich angenehm kontinuierlich runter und nicht hoch zu laufen. Dachte ich dir ersten 2 Kilometer. Nach und nach entpuppte sich der Rückweg aber mindestens genauso herausfordernd wie der Hinweg. Wir stolperte und rutschten auf dem steinigen Untergrund und nach 5 km abwärts bedanken sich auch die Knie. Nach gut der Hälfte wunderten wir uns das es erst die Hälfte war. "Ich bin so froh, dass wir den Hinweg nachts gelaufen sind.", stellte ich fest, denn im Dunkeln konnte man nicht sehen wie weit es noch war und war wie im Film. Ich fragte mich trotzdem, wie wir es bis zur Spitze geschafft hatten, so lang fühlte sich der Weg zurück an. Wir legten einige längere Pausen ein, um uns zu setzen und die Knie zu entlasten. Nach vier Stunden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, konnten wir endlich die Schranke sehen, die verriet, dass es nur noch eine Kurve bis zur asphaltierten Straße war.

      Eeeeeeeeendlich! Wir legten uns direkt auf den warmen Asphalt. Ein kleiner öffentlicher Bus, ich würde ihn er als Van bezeichnen, sammelte uns 15 Minuten später ab. Darin saßen schon so viele Leute, dass ich dachte, wir fünf könnten nicht mehr mitfahren. Aber was nicht passt wird hier passend gemacht. Es stieg sogar noch eine weitere Familie mit zwei Kindern zu.
      "Cuanto es?" "Tres Dollares" - das entsprach dem Gringo-Preis, was wir bemerkten als alle anderen im Bus nur einen Dollar hinlegen. Naja, der Bus fuhr uns immerhin direkt zum Hostel.

      Wir schleppten uns die letzten Treppen hoch und waren dann heilfroh endlich zu Hause zu sein. Dominik und ich würden am nächsten Tag schon aufbrechen, obwohl man mindestens fünf Tage in Boquete verbringen könnte. Ich wollte die heißen Quellen unbedingt sehen, aber als ich mich kurz hinlegte, überkam mich die Müdigkeit und ich schlief, bis Dominik mich um 17:30 Uhr weckte. Wir packten unsere Backpacks, bereiteten Sandwiches für den nächsten Tag vor und hatten noch ein schönes Abendessen zusammen mit dem deutschen Mädchen Jasmin bei einem Mexikaner.

      Die Reise nach Costa Rica sollte um sechs Uhr morgens starten, also gingen wir so schnell es ging ins Bett. Meine Augen brannten vor Müdigkeit. Als der Wecker am nächsten Morgen um sechs Uhr klingelte, war ich noch versunken im Traum und schreckte aus dem Tiefschlaf hoch. Naja, im Bus schlafe ich normalerweise sehr gut - viel entspannter als mit dem Auto!
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    • Day494

      Fábrica Cubana

      July 27, 2021 in Panama ⋅ 🌧 21 °C

      Otro restaurante cubano que inesperadamente encontramos en nuestro camino. Nos cuentan que la señora Sandra, la dueña, comenzó hace algunos años vendiendo comida cubana desde un pequeño trailer remolcado. Hoy su restaurante ocupa un área considerable, la cocina es un contenedor adaptado y con tres o cuatro empleados pueden atender a más de veinte comensales.Read more

      Traveler

      Que alegría me daría llegar ese lugar que no se dónde es, ni en medio de dónde está y encontrarme un trocito de mi Cuba bella. Cuba es Cuba esté donde esté

      7/31/21Reply
      Juan Carlos Ocaña

      ✌️😊 🇨🇺

      7/31/21Reply
      Traveler

      que mezcla de menu!

      8/2/21Reply
      Traveler

      Esta bueno el Menú!!! Y en todos lados hay un cubano, no es fácil!!!!😀😀😀

      8/4/21Reply
       
    • Day62

      Boquete und doch keine Vulkanwanderung

      May 5, 2022 in Panama ⋅ 🌧 20 °C

      Vom 2. bis 5. Mai sind wir in Boquete. Die versprochene Zeitdauer des organisierten Transportes von ca. 3.5 Stunden überschreiten wir um weitere 3 Stunden, was vorallem auf Wartezeit (worauf auch immer) und Regen zurückzuführen ist. Wir kommen dann aber am Montag Abend gut im bereits dunklen Boquete an und können mit einer Notiz an unserem Schlüssel, Feierabend wird hier anscheinend pünktlich gemacht, im Arte Hostal einchecken.

      Boquete liegt auf 1131 müM und ist bekannt für verschiedene Wanderungen, Wasserfälle und vorallem den Vulkan Baru. Die Aussicht vom Vulkan aus zum Sonnenaufgang ist ein grosser Touristenhotspot, den wir dann aber wegen schlechtem Wetter sein lassen. So traurig bin ich nicht darüber, denn die 6 Stunden hochwandern und dann wieder runter, kann ich mir bei nassen Wegen bildlich vorstellen und dankend sparen. ⛰️

      Wir gehen dann bei überraschenden Sonnenschein am nächstem Morgen los und wollen die drei "lost waterfalls" betrachten gehen. Wir steigen in das nächste Colectivo ein, fahren bis zum Beginn des Trails und sind mit die ersten, die an diesem Tag die Erklimmung der Wege wagen. Die Wasserfälle sind sehr schön, wie auch das Laufen im Schatten des Sonnenscheins in den grünen Wäldern. 💧🏞☀️

      Zurück im Ort besuchen wir die Brewery, sowie eine Gelateria, kaufen eine weitere Züpfe ein, bevor es Abendessen in einem lokalen Restaurant im Kantinenstil gibt und wir gut und verhältnismässig günstig essen gehen.

      Der nächste Tag startet mit Regen und leider finden an diesem Tag keine Touren durch die lokale Imkerei statt. So besuchen wir einfach den Shop und ich befinde mich hier definitiv im Honig-Himmel! 🐝🍯

      Viel mehr gibt es dann wegen dem Regen für uns nicht zu sehen oder zu machen und wir fahren am Mittwoch an die Pazifikküste weiter, gut 300km, nach Santa Catalina.
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    You might also know this place by the following names:

    Caminos al Salto

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