Peru
Encalada

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
    • Day282

      Trujillo

      December 11, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

      Wir sind wieder einmal Bus gefahren und kamen glücklich und gesund in Trujillo an. Trotz der kurvigen Strecke, hat sich kein Passagier im Bus übergeben, was doch eher eine Seltenheit geworden ist.
      Unser erster Tag stand ganz im Zeichen des Fussballs. Das erste Spiel, sahen wir uns im Airbnb an, dann ging es für uns in die Stadt, um eine gemütliche Bar zu suchen. ⚽️
      Das war gar nicht so einfach, doch pünktlich zum Anpfiff (England vs Frankreich) fanden wir einen gemütlichen Innenhof, wo wir bald am Tisch bei einer Gruppe Einheimischer sitzen durften. 🍻
      Die lustige Truppe hat ganz fest mit uns mitgefiebert, da sie dachten, dass wir von England kommen würden. Wir konnten dann aber erklären, dass wir „für“ England sind und nicht „von“ England. 😄
      Die Stimmung war feuchtfröhlich und wir diskutierten über Gott, Kinder, Politik und die Welt.
      Als wir auf Nachfrage erklärten, dass wir weder an Gott glauben, noch Kinder möchten, trafen wir auf grosses Unverständnis an, doch sie wünschten uns trotzdem alles Gute (und Kinder). 😅
      Politisch waren wir uns einig, dass wir uns glücklich schätzen können, aus einem politisch stabilen Land ohne Korruption zu kommen.
      Öfters mussten wir auf Googletranslate zurückgreifen, da unser Wortschatz nicht ausgereicht hat und lallendes spanisch etwas schwierig zu verstehen ist. 😂
      Wir hatten viel Spass zusammen und lösten unsere Begegnung mit Umarmungen auf, wobei Chantal auch ein paar Küsse auf die Stirn bekam. 😗

      Am nächsten Tag besuchten wir die Ruinen von Chan Chan. Das Chimu-Volk, baute zischen dem 13. und 15. Jahrhundert an der Pazifikküste die grösste Stadt präkolumbianischer Zeit Südamerikas.
      Wir wanderten durch das riesige Areal und sahen uns die alte Ruinenstadt und die Pyramiden an.
      Der Untergang von Chan Chan läuteten die Inkas ein. Diese wollten die Stadt einnehmen und leiteten dazu den Fluss um, so dass die Stadt regelrecht austrocknete. 70 Jahre später fielen die Spanier über die Stadt her.

      Am Montag wollten wir die Mond -und Sonnenpyramiden besuchen, die leider geschlossen waren. Dann liefen wir zum botanischen Garten, welcher leider auch geschlossen war. So landeten wir schliesslich in einem Einkaufszentrum, was ziemlich langweilig war. 🤷‍♀️🤦🏻‍♂️
      So spazierten wir ohne viel Zuversicht zum Meer, wo unsere Erwartungen erfüllt wurden. Viel Abfall, grosse Armut und graues Meer.
      Wieder zu Hause im Airbnb, kam eine Nachricht von unserem Airbnb-Gastgeber rein, dass es Strassensperren und Unruhen im ganzen Land gibt.

      Was ist passiert?
      Der Präsident Castillo wurde vom Kongress aus dem Amt enthoben, da er versuchte, diesen aufzulösen. Innerhalb weniger Stunden, scheiterte sein Versuch, illegal das Land zu übernehmen. Der Selbstputsch scheiterte, er wurde verhaftet.
      Seine bisherige Stellvertreterin Dina Boluarte wurde als seine Nachfolgerin vereidigt.
      Die Sicherheitslage eskalierte, es folgten Proteste, ein Flughafen wurde von Randalierern lahmgelegt und Strassensperren wurden errichtet.
      Die Protestanten fordern den Rücktritt Boluartes, baldige Neuwahlen und die Freilassung von Castillo.

      Wir liefen jedenfalls am nächsten Morgen zum Busbahnhof und trafen dort nur zwei Leute, aber viele Busse vor. Ein Gang zum Schalter und dann wussten wir, dass unser Bus wegen den Strassensperren nicht fahren wird. Wann die Strassensperren aufgelöst werden, wusste niemand.
      So setzten wir uns erstmal hin und besprachen unsere Möglichkeiten.🤷🏽‍♂️🤷‍♀️
      Read more

      Alfred Gerber

      🥰

      12/15/22Reply
      Traveler

      😘

      12/15/22Reply
      Liz und Thomas on tour

      Die politische Entwicklung in Peru ist leider sehr unschön. Schon 2005 musste unsere Reise wegen politisch motivierter Straßensperren umorganisiert werden. Ich würde dem Land so sehr eine positive Entwicklung wünschen 🙏. Passt gut auf euch auf!

      12/15/22Reply
      Traveler

      Es ist nicht absehbar wie lange es noch dauern könnte. Die Proteste arten auch immer mehr aus, das Militär kommt nach und nach in gewissen Regionen zum Einsatz. Zurzeit können wir via Landweg nirgends hinreisen, die einzige Option wäre Fliegen. Danke für eure Worte. Passt auch gut auf euch auf 😊

      12/15/22Reply
      Liz und Thomas on tour

      Vielleicht wäre es wirklich überlegenswert, Peru früher als geplant zu verlassen 🤔. Ihr seid ja noch jung genug, um später nochmals herzukommen 😉. Verfolgt ihr schon die Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes? Falls nicht, empfehle ich da mal vorbeizuschauen. Da gibt es zu allen Ländern dieser Welt sehr gute Hinweise zur Sicherheitslage. Toi, toi, toi 🍀

      12/15/22Reply
      Traveler

      Danke für den Tipp. Wir sind fleissig am diskutieren und Nachrichten gucken. 🙃

      12/15/22Reply
      14 more comments
       
    • Day48

      Trujillo, visite chez les Moches

      November 2, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

      Les Moches ne sont pas ceux sur les photos (j’anticipe la blague de Patrick 😀), mais un peuple pre-Inca qui avait trouvé la solution pour réduire l’effet ‘El Niño’ à base de sacrifice humain - on passe les détails mais je voulais partager les pistes pour votre hiver froid à venir.
      Message privé pour plus de détails.

      Trujillo aussi ex-capital du Pérou.
      Read more

      Traveler

      c'est moche leur méthode 😜

      11/3/22Reply
      Traveler

      pas moches les moches !

      11/3/22Reply
      Traveler

      methode scientifiquement prouvée bien sûr !

      11/3/22Reply
      5 more comments
       
    • Day151

      Trujillo: Erste spanische Stadt Perus

      August 25, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

      Unser vorletzter Stop in Peru, bevor es weiter nach Ecuador gehen sollte, war Trujillo.
      Es war die erste komplett von den Spaniern erbaute Stadt in der Kolonialzeit. Heute ist es die zweitgrößte des Landes. Leider konnten wir auch hier nur eine Nacht einplanen, weil wir noch ein bisschen Zeit in Ecuador mit Freunden von Raphi verbringen wollten, bevor sein Rückflug traurigerweise schon Anfang September aus Quito nach Hamburg ging.😪
      Wir wollten uns vor Verlassen des Landes unbedingt noch kulinarisch mit Peru versöhnen, nachdem jeder von uns mehrmals Magenprobleme bekommen hatte, als wir unterschiedlichste Dinge an unterschiedlichen Orten aßen. Wir glauben, dass die Sauberkeit die sichtbar überall in den Städten unterirdisch ist, auch dafür spricht, dass die Hygienebedingungen in den Küchen unseren Mägen einiges abverlangten. Alle Sorten von Fleisch wurden beispielsweise auf den Straßenmärkten ungekühlt den ganzen Tag, teilweise in der Sonne, gelagert. Und dort kaufen auch alle Restaurants ihre Produkte. 🤷‍♂️
      Aber wir haben es überlebt😅
      Wir suchten uns also eines der besten Restaurants der Stadt raus und wurden nicht enttäuscht. Bestes Essen bei bestem Wein seit Brasilien. 🤤
      Am nächsten Tag wollten wir unbedigt die Hauptstadt des präinker Chimu-Reiches, Chan Chan, besichtigen. Sie zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt nur ein paar Kilometer westlich von Trujillo.
      Schon beim Hinweg mit dem Auto fing das große Staunen an. Man biegt von einer normalen Hauptstraße auf eine Schotterpiste ab und befindet sich quasi direkt inmitten alter Stadtmauern. Der aller größte Teil dieser ehmaligen größen Stadt des Kontinents und wahrscheinlich sogar zu der Zeit mit über 60.000 Bewohnern einer der größten der Welt, liegt immer noch unausgegraben unter Staub und Sand. Kein Wunder, denn Chan Chan erstreckte sich zu seiner Blütezeit zwischen 1300 und 1500 über 30km² Kilometer. Chan Chan konnte damals aufgrund ihrer ausgeklügelten Festigungsanlagen militärisch nicht von den angreifenden Inkas eingenommen werden. Erst der im Jahre 1470 taktisch clevere Schachzug den Fluss "Rio Moche" umzuleiten, der die gesamte Metropole mit Wasser versorgte, verursachte durch die ausgelöste Wasserknappheit so viel Schaden, dass sich die Chimu geschlagen geben mussten. Leider sorgten etliche Raubzüge der Inkas, der Spaniener (die sogar die Gräber aufbrachen, um die Grabbeigaben zu stehlen) und später sogar der Peruaner selbst dafür, dass außer der monströsen Gemäuer und ein wenig Keramik nicht mehr viel von der Chimu-Kultur übrig geblieben ist. In solchen Momenten denke ich immer, dass heute lebende Kulturen nie davon ausgehen würden, irgendwann einmal fast komplett aus den Geschichtsbüchern zu verschwinden. Doch auch Chan Chan wurde letztendlich aufgrund von immer verheerenderen Wetterphänomen die "El Nino" genannt werden und wohl Überschwemmungen biblischen Ausmaßes hervorbrachten, unbewohnbar für die damalige Bevölkerung. Höchst wahrscheinlich werden wir leider noch zu Lebzeiten solche schlagartigen Unbewohnbarkeiten von heutigen Metropolregionen durch Überschwemmungen und steigende Meeresspiegel hautnah miterleben🤷‍♂️
      Nur werden wir im Gegensatz zu den Chimu's die wissenschaftlichen Gründe kennen und trotzdem genauso hilflos dastehen.
      Ein grausamer Brauch der Chimu-Kultur, war das Opfern hunderter Menschen um die Götter nach Naturkatastrophen milde zu stimmen.
      Man hat beispielsweise auf einer Fläche von 700m² in der Nähe der Stadtmauern ein Massengrab mit 140 rituell getöteten Kindern zwischen 5 und 14 Jahren gefunden, in dem auch 200 geopferte Alpacas zu finden waren. Da die Brust aller Kinder geöffnet gewesen ist, geht man davon aus, dass die Priester den Kindern, die wahrscheinlich und hoffentlich und Drogeneinfluss betäubt waren, bei lebendigem Leibe das schlagende Herz aus der Brust entfernt wurde, um das größtmögliche Opfer zu erbringen, junges und vitales Leben. 😳
      Auch wenn ein König starb, wurden alle seine Frauen und Freunde, teilweise bis zu 150 Menschen, für den Herschenden getötet, um im Leben nach dem Tod wieder mit ihm vereint zu sein. Grausam.
      Aber auch höchst interessant, solche Ort mit eigenen Augen zu sehen und Erkenntnisse für das Leben heute daraus abzuleiten.😊
      Wir brachen nach dieser super informativen Führung weiter Richtung ecuadorianischer Grenze auf. 🚘
      Read more

      Traveler

      Wie gruselig 👻

      9/10/22Reply
      André Steffans

      Wow!

      10/11/22Reply
      André Steffans

      Lomo saltado?

      10/11/22Reply
       
    • Day285

      Schwierige Entscheidungen

      December 14, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

      Wir baten die nette Dame am Schalter für Wlan, wir sind wie in allen Länder zuvor ohne Sim-Karte unterwegs. 📵
      Wir suchten vergeblich nach Transportunternehmen, welche doch noch irgendwo in irgendeine Richtung fahren. ⛔️
      Nach einigen Momenten des Nichtstun, beschlossen wir uns eine Unterkunft zu suchen, denn uns war klar, dass wir so schnell, nirgendwo hinkommen werden.
      Wir buchten uns im selben Haus wie die Tage zuvor, ein anderes Airbnb, beim gleichen Host, für eine Nacht. 🏘
      Schweigend trottelten wir zurück.
      Informationsbeschaffung, welche Möglichkeiten haben wir, was ist realistisch, was könnte noch passieren.
      Nach einigen Stunden der Recherchen und des Kopfkinos, beschlossen wir uns zu bewegen. Wir liefen quer durch Trujillo, assen etwas zu Mittag und kauften Lebensmittel fürs Abendessen.
      Zurück in dem Zimmer schauten wir gemütlich das Halbfinal Spiel Argentinien gegen Kroatien, welches Argentinien klar gewann. ⚽️

      Uns wurde klar, dass die Situation länger bestehen wird, als nur für einen Tag und so verlängerten wir das Zimmer für eine weitere Nacht.

      Immer den Newsticker lesen und darauf warten, etwas Positives zu lesen, macht die Situation bekanntlich nicht besser. 📰
      So liefen wir schon früh los, um die Pyramiden Sol y Luna zu besichtigen. Der Weg war alles andere als schön, doch tat es gut, die Beine zu bewegen. 🏃‍♂️
      Wir kauften uns Tickets für eine tolle Tour in der Mondpyramide und gemeinsam mit zwei Franzosen besichtigten wir die Anlage.
      Die zwei erzählten uns, dass sie am Vortag nach Lima reisen wollten. Sie haben es jedoch nicht geschafft, denn nach 14 Stunden des Wartens vor einer Strassenblockade, hat der Bus umgedreht. 🚎
      Da waren wir das erste Mal froh, dass der Bus doch nicht gefahren ist.
      Wir fuhren zurück, assen zu Mittag und sahen uns das zweite Halbfinale an, wo Frankreich Marokko geschlagen hat. ⚽️
      Zuhause lasen wir, dass einige Busse seit drei Tagen vor den Barrikaden der Demonstranten stehen.
      Den Leuten in den Bussen geht das Geld aus, sie können sich nichts mehr kaufen, zudem werden die Lebensmittel rund um die Strassensperren teurer.

      Wir verlängerten das Zimmer erneut für eine Nacht. 🌙

      Die Demonstranten werden immer mehr zu Vandalen, in den Nachrichten laufen kuriose Videos, hauptsächlich vom Süden Perus.
      Zu lesen gab es auch nichts Erfreuliches.
      Chantal führte Philipp durch die Stadt, wir besichtigten den grossen Markt auf der Strasse, den botanischen Garten, welcher nicht sehr sehenswert ist und eine Shoppingmall, wo wir im H&M Socken kauften. 🧦
      Den ganzen Tag kam immer wieder das Thema auf: Wie soll es weiter gehen?
      Abwarten?
      Wird die Situation besser? Wenn Ja, wie lange könnte es dauern? Falls es wieder möglich wird in Peru zu reisen, wie wird es dann sein?
      Oder werden wir es bereuen, wenn wir das Land nicht schon früher verlassen haben?
      Wird der Flughafen in Trujillo auch noch geschlossen?
      Falls wir Peru verlassen, wohin?
      Nach viel diskutieren und den neusten Nachrichten, buchten wir kurz nach Mitternacht einen Flug nach Lima und einen Weiterflug nach Rio de Janeiro. 🇧🇷
      Wir buchten noch schnell eine Unterkunft und gingen endlich schlafen. 😴
      Um vier Uhr klingelte schon der Wecker, wir packten unsere Sachen und schon ging es los.
      Wir sind traurig, Peru so zu verlassen, wissen jedoch, dass wir noch einmal zurückkommen werden.

      Nun sitzen wir 11’884 m.ü.M im Flugzeug, in Richtung Rio de Janeiro und wissen nicht, was uns erwarten wird.
      Read more

      Traveler

      Alles Gute für die Weiterreise😘

      12/16/22Reply
      Traveler

      Vielen Dank🥰

      12/17/22Reply
      Traveler

      Rio ist wunderschön! Botanischer Garten mit der Kunstakademie, Café Colomba,, Bibliothek im Jugendstil…

      12/17/22Reply
      Traveler

      wir sind gespannt und haben uns deine Favoriten gespeichert 🥰

      12/17/22Reply
      18 more comments
       
    • Day36

      Horror Nacht

      April 9, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 24 °C

      Schlimmer als jede lange Nachtfahrt, war meine Nacht heute. Ich hatte wohl irgendwas schlechtes gegessen, was die ganze Nacht über rauswollte😬😅. Fix und fertig stand ich am nächsten morgen auf und setzte mich zu den anderen auf die Terrasse. Ihr Blicke sagten mir dass ich genauso scheiße aussah, wie ich mich fühlte… Naja sie machten mir immerhin Tee und ich blieb auf der Bank liegen. Nach einer Weile raffte ich mich auf um Bananen zu kaufen und Cola und versuchte mich so bisschen aufzupäppeln, denn Kraft oder Energie hatte ich absolut keine…
      Mit der Zeit wurde es besser, ich telefonierte noch mit Mama und ruhte mich ansonsten aus. Einige Stunden später konnte ich dann endlich los und stieg einfach mal in den Bus ein, der Richtung Stadt fährt. Ich beobachtete das ganze auf Google Maps und stieg dann aus, als wir nah an der Busstation waren. Das klappt ja besser als gedacht. Ich lief 5min, konnte tatsächlich unkompliziert ein Ticket kaufen (Kein Busstreik) und musste dann aber noch 2h auf die Abfahrt warten. Endlich konnte ich mein Gepäck abgeben und einsteigen.
      Ich aß noch meine dritte Banane und versuchte dann einfach direkt zu schlafen 😴
      Read more

    • Day400

      Huaca del Sol y de la Luna

      May 22, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

      Heute mal wieder zur Abwechslung, ein Beitrag von Niklas:

      Schöner Tempel.

      Okay, danke Niklas 😂
      Aber ernsthaft, auch diese Ruinenstätte hat uns vollkommen begeistert.
      Vor allem ist diese erst 1990 entdeckt worden und somit liegt noch einiges verborgen und begraben, da bisher nur 25% des Areales ausgegraben wurden.

      Unser Guide erzählt uns einiges über die Mochicas und den Huaca del la Luna der am weitesten erkundet ist und als Religionsstätte galt.
      Interessant ist das es eigentlich nicht nur einen Tempel gibt, sondern mit jedem neuen Priester wird ein neuer Tempel über den vorherigen gebaut.
      Diese werden mit Symbolen und Bildern bemalt und diese Farben sind heute noch in teilweise strahlenden Bunt zu sehen.

      Nach der Führung geht es nochmal kurz am Huaca del sol vorbei, dieses war das Gebäude der Politik und kann nur von außen betrachtet werden, noch haben hier keine Ausgrabungen statt gefunden und wir sind erstaunt was es wohl noch alles hier zu finden gäbe..

      Jetzt geht es nur noch am zum Supermarkt, ein paar snacks für den Abend gekauft und mit einer Runde Doppelkopf warten wir auf unseren Nachtbus.

      Da Robin und Mandana die gleiche Route haben freuen wir uns umso mehr auf Huaraz um dort die Berge und Umgebung die nächsten Tage erkunden zu können 🤩
      Read more

    • Day398

      Trujillo

      May 20, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

      Mit einer nur circa 2 stündigen Busreise geht es heute zurück nach Trujullo , hier wollen wir uns nicht nur eine alte Ruine und ein Museum anschauen sondern zu unserer freudigen Überraschung sind Robin und Mandana auch heute morgen hier gelandet und freuen uns sehr das wir die nächsten Tage gleiche Pläne haben und die Zeit zusammen verbringen können 😁

      Den ersten Tag in Trujillo lassen wir langsam beginnen, wir laufen durch die doch recht volle Stadt, bei der man immer wieder mal koloniale Gebäude sieht, diese aber häufig im großen Ganzen untergehen.

      Wir quatschen viel, genießen die Sonne am Mittag und beenden den Tag schließlich mit einer Runde Doppelkopf auf der Dachterrasse unseres Hostels ♣️♠️♥️♦️
      Read more

    • Day30

      Trujillo + die Kulturen Moche und Chimú

      October 19, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

      Mit dem Nachtbus kommen wir in Trujillo an. Was im peruanischem Sommer ein Hotspot für Surfer und Urlauber ist, ist gerade eher ruhig - wir sehen in den zwei Tagen hier kaum andere Nicht-Peruaner. Zu dieser Jahreszeit ist es auch hier eher kühl und neblig. Die Stadt imponiert mit bunten, kolonialen Häuserfassaden, mehr können wir der 3. größten Stadt Perus aber auch nicht abgewinnen. Vor den Toren der Stadt liegen jedoch mehrere interessante archäologische Stätten, die wir an unserem zweiten Tag in Trujillo erkunden. Die Tempel der Moche wurden erst 1991 unter einer großen Sanddüne entdeckt und werden derzeit noch ausgegraben. Die Bauten stammen aus dem 6. Jahrhundert, sind bunt verziert und bergen spannende Geschichten, z.B. wurden hier Menschenopfer erbracht.
      Im Anschluss gibt es eine kleine Tanzvorführung des klassischen Tanzes der Region, dem Marinera, in Kombination mit Caballeros.
      Außerdem besuchen wir die zweitgrößte archäologische Stätte der Welt, die Tempel von Chan Chan. Rund 500.000 Chimú lebten hier, bevor die Inka und bald darauf die Spanier einfielen.
      Read more

    • Day32

      Trujillo

      May 8, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

      Na een lange busrit arriveren we in Trujillo, de op 2 na grootste stad van Peru. Raquel, de gastvrouw van hotel Strenua, staat ons al op te wachten en toont ons de junior suite waar we verblijven. Wat een luxe, we hebben zelfs een kleine lounge met zetel en tafel in onze kamer.

      Het valt ons op dat we in de stad bijna geen enkele buitenlandse toerist zien. Rondom Trujillo is er nochtans wel wat te zien. Maar misschien kiezen de meesten Huachaco als uitvalsbasis. Dit kuststadje op 10km van hier staat bekend om zijn surfstranden. Het is daar ongetwijfeld idyllischer dan in deze drukke, lelijke grootstad. Alleen het centrale plein bevalt ons wel. Mooie gebouwen in koloniale stijl, wat planten in het midden en een knappe geel/witte basiliek als pronkstuk.

      Aangezien hier ziekenhuizen genoeg zijn, beslissen we om Vé haar darmproblemen eens grondig aan te pakken. De Enterol en Immodium die ze al een paar dagen neemt blijken geen oplossing te bieden. In het moderne San Pablo ziekenhuis regelen we een afspraak met een darmspecialist. De man heet Peter Rojas (spreek uit als: Pieter Rocha). Als dat geen toeval is. Mijn eerste reactie was: “Hoe kent die receptioniste in godsnaam mijn broer?”. De jonge dokter raadt een bloed- en stoelgangonderzoek aan en schrijft wat nieuwe medicatie voor. Vé wordt ook voor de eerste keer ooit op dieet gezet. Geen groenten, geen fruit, geen melkproducten, geen gefrituurde zaken en… geen chocolade! Als dat maar goed komt.

      In ons hotel zijn ze supervriendelijk als we hen dit vertellen, en ze passen direct het ontbijt aan. Vé krijgt maïzena, een lekker doorzichtig papje met wat kaneel erin. ’s Middags brengt Vanessa, de dochter van Raquel, ons heerlijke soep met pasta en patatjes en ’s avonds krijgen we nog thee. Wat een service hier, dit is van het beste dat we in Zuid-Amerika al meegemaakt hebben.

      Enkele dagen later gaan we terug naar dokter Rojas. De resultaten van het bloedonderzoek zijn positief. Er is geen spoor van een infectie dus wellicht zit er geen parasiet in Vé haar darmen. Het dieet wordt met 10 dagen verlengd en ook de pilletjes moet ze blijven doornemen.

      De laatste dag doe ik een uitstap naar de ruïnes van Chan Chan terwijl Vé uitrust in het hotel. Net buiten Trujillo, in woestijnachtig gebied, liggen 9 grote tempels. Slechts 1 ervan is momenteel open voor bezoekers. De sympathieke Alfred is hier al 40 jaar gids en leidt mij rond in het complex. De Chimu beschaving die hier leefde ontstond al lang vóór de Inca’s en regeerde ongeveer 9 eeuwen. Ze aanbaden meerdere goden zoals de maan en eerden alles wat uit de zee kwam. Dat is te zien in de decoratie op muren en altaren. Krabben, vissen, visnetten, pelikanen, golven, de maan,… al deze symbolen komen steeds terug in hun ontwerpen.

      Alles werd gebouwd van adobe (een mengeling van modder, schelpen en stro) waardoor grote delen nu vernietigd zijn door erosie van regen en wind. Een paar jaar geleden bouwde men een extra dak boven de tempel om verdere afbraak te voorkomen.

      In de tempels woonden enkel leden van de koninklijke familie. De gewone bevolking leefde aan de buitenkant in kleine adobe huizen. 2 grote centrale pleinen dienden voor ceremonies en offers aan de goden. Wat verder komen we aan een gigantisch waterbassin dat de Chimu hielp om te weerstaan aan de aanvallen van de Inca’s. Die probeerden 10 jaar lang om het rijk van de Chimu te veroveren. De rivieren die naar Chan Chan vloeiden werden afgesneden of omgeleid zodat het volk zonder water zou zitten en zich overgeven. Maar door het grote interne waterbassin hielden de Chimu uiteindelijk stand tot in 1470.

      Na een uurtje zijn we rond en ga ik op mijn eentje verder verkennen. Vlakbij ligt een museum waar ik met hetzelfde ticket binnen mag. Daar staan enkele oude gebruiksvoorwerpen en replica’s van de rieten boten die de beschaving gebruikte. Langs de tuin van het museum wandel ik nog naar 2 andere, piramidevormige tempels en dan keer ik terug naar ons hotel.
      Read more

      Traveler

      Nog wat cultuur en geschiedenis erbij voor jullie maar ook voor ons! Het was een leerrijk jaar : fauna en flora, natuur en wereldwonderen , eten en drinken , het werd ons dankzij jullie blog beetje bij beetje bijgebracht en verduidelijkt ! DANK DAARVOOR, wereldreizigers .....

      6/5/19Reply
      Traveler

      Ja , ik kan denken waar dat voor diende. ... maar geen chocolade ? Een grote beproeving .....

      6/5/19Reply
      Traveler

      Wat een speciaal gebouw ... is die verdieping volledig in hout gemaakt ?

      6/5/19Reply
      3 more comments
       
    • Day10

      Letzter Tag in Huaraz

      September 15, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

      An diesem Tag sind wir wieder ganz gemütlich in den Tag gestartet. Svea hat mit Leonie telefoniert und Felix hat Sandwiches mit Avocado und Tomaten im Sandwichtoaster zubereitet. Danach haben wir uns in Richtung Stadt aufgemacht um ein letztes Mal in dem leckeren vegetarischen Restaurant zu essen. Dort gab es eine Suppe mit drei unterschiedlichen Kartoffeln und einem riesen Stück Kohl, als Hauptspeise köstlich panierte Aubergine, Blumenkohlreis, eine Soße, die wie Kartoffelpüree schmeckte, einen kleinen Salat und zum Nachtisch Wackelpudding in grellen Farben. Mit der Menge an Essen waren wir beide auf jeden Fall ein bisschen überfordert.
      Nachdem schlendern durch die Sträßchen sind wir noch in einem Café gelandet in dem wir beobachtet haben wie der Kellner einen Cocktail aus Powerade zubereitet, wir sind jedoch nur bei Café geblieben und haben am Blog weitergeschrieben. In der Unterkunft wieder angekommen haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und sind dann am späten Abend zum Busbahnhof spaziert. Den haben wir gähnend leer erwartet stattdessen war halb Huaraz am Bahnhof und wollte um 22.30 Uhr den Ort wechseln. Deshalb war alles ein bisschen chaotisch, aber wir konnten unser Gepäck einchecken und waren begeistert als wir unsere Plätze im Bus gesehen haben. Beinfreiheit!!! Sogar für Felix. Und ein Abteil voller Menschen die Kopfhörer besitzen, eine Seltenheit in Peru, einem Land in dem das Handy konstant Geräusche von sich geben muss. So sind wir dann losgefahren zu Beginn war uns noch etwas übel durch die kurvige Fahrt die Berge runter, aber nach einer Reisetablette war es gut auszuhalten.
      Read more

    You might also know this place by the following names:

    Encalada

    Join us:

    FindPenguins for iOSFindPenguins for Android