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  • Day3

    Jetlag, Wellnessmassage & Affenwald

    October 4, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Hat mal jemand auf die Uhr geschaut? Nachdem wir den vorigen Tag etwa um 23 Uhr in die Kissen gefallen sind, wachte ich bereits um 03.20 Uhr völlig fertig auf. Gerechnet auf die deutsche Ortszeit wäre es 09.20 Uhr gewesen- perfekte Aufstehenszeit.
    Ich konnte mich Gottseidank wieder in den Schlaf kämpfen und hielt dann bis 07:00 Uhr durch.

    Ich schlich mich aus dem Haus auf unsere Terrasse um dort etwas Yoga zu machen. Als ich die Tür wieder leise schloss und mich umdrehte, konnte ich es gar nicht fassen. Ich war im Dschungel-Paradies. Lauter Insekten zirpten, die Vögel zwitscherten, die Luft roch nach Räucherstäbchen und ich war gefesselt von diesem immergrünen Ausblick. Ich wollte einen Schritt weiter vor gehen und fast wäre es passiert- vor mir auf unserer Häusertreppe lag ein aus Palmblättern gefertigter kleiner Stern der farbige Blüten, Reis und ein kleines Räucherstäbchen enthielt. Ich ließ mir später erklären, dass es sich dabei um eine Opfergabe an die Götter handelte und sah dann später ständig Frauen, die auf den Straßen in den Abendstunden ganz viele dieser kleinen Sterne zusammensteckten und füllten. Aber dazu später.
    Nachdem ich eine Stunde lang Yoga praktizierte und damit die Verspannungen des letzten Fluges etwas löste, erwachte Jannes auch und wir entschieden einen Rundgang zu machen.

    Unsere Unterkunft stellte sich als wunderschön und ruhig gelegen heraus. Es waren nur etwa 5-6 Unterkünfte vorhanden und der Pool, der sich gleich neben unserem Häuschen befand, war eigentlich immer besetzt...durch uns :)

    Das Frühstück war der absolute Hammer. Aber ich denke das wird jeder nach 17h Flug und nur so wenig Schlaf sagen. Es gab neben frischem schwarzen Tee für mich Fruchtsalat und Pancakes und für Jannes American Breakfast. (Omelette mit Toast)
    Nachdem wir uns gestärkt hatten, entschieden wir uns ziemlich schnell dafür eine Partner-Massage in Anspruch zu nehmen. Gesagt, getan und entspannt. Ich habe noch nie so günstig eine sooo gute Massage erhalten. Wir waren vollends im Urlaubs-Feeling angekommen.

    Da wir so früh wach waren, hatten wir nun noch den ganzen Tag vor uns. Jannes schlug vor die Stadt anzusehen. Wir wunderten uns zunächst warum Google Maps uns keine Option des Fußgängers vorschlug bis ins Zentrum Ubuds, gingen aber dann einfach los.
    Schnell mussten wir feststellen, warum ein zu Fuß-gehen ausgeschlossen wurde. Bis ins Zentrum Ubuds gab es keinerlei Fußgängerwege. Und von den vielen Unfällen mit Fußgängern, von denen wir gelesen hatten, hatten wir glücklicherweise nichts mitbekommen.

    Als wir dann im Yoga-Zentrum Ubud nach ca. 25 Minuten Fußweg ankamen, machten wir die Straßenmärkte unsicher. Es war viel los in den Straßen, neben den kleinen niedlichen Boutiquen (auch teilweise Anlaufstelle für Fair Fashion) und Restaurants, hier Warung genannt gab es viele Märkte mit unglaublich viel-Zeugs.
    Wir liefen weiter bis zum Ubud Monkey Forest. Eine gute Empfehlung für euch, falls ihr riesige alte Bäume, Lianen und Statuen sehen wollt, die an den Trickfilm "Dschungelbuch" erinnern. Die Affen laufen hier (wie eigentlich auch in 3-4 Querstraßen vor dem Affenwald) frei herum.
    Wir empfehlen euch, wie es auch schon am Eingang steht, keine hochwertigen Dinge an eurem Körper zu tragen, weil diese sehr gerne von den frechen Affen "gepflückt" werden. Auch vor Wasserflaschen machten die Racker keinen Halt. Wir hielten immer einen gewissen Abstand mit der Kamera und lockten die Affen nicht zu uns. Außerdem bewahrten wir in einem Rucksack unsere Wertsachen auf, den die Affen Jannes nicht so schnell vom Rücken ziehen konnten. ;)
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