1. stop: Ubu, Bali 2. stop: Pelangan, Lombok 3. stop: Kuta,Bali
  • Day17

    Splish,Splash Waterbom Bali

    October 18, 2017 in Indonesia ⋅ 🌬 29 °C

    An diesem Tag wollten wir den größten Wasserfunpark Asiens besuchen- Waterbom Bali.
    Der Eintritt betrug etwa 60€. Wir buchten den Eintritt bereits im Voraus im Internet und sparten uns somit ein paar Taler.
    Wir hatten uns für einen 4-stündigen Aufenthalt entschieden. Es war genial!
    Die Wasserrutschen waren der Hammer. Neben einer Rutsche mit freiem Fall und vielen Partner Rutschen, die man mittels Luftringen durchqueren konnten gab es auch noch eine Surfanlage und eine ruhige Wildwasserbahn, die sich durch den gesamten Park erstreckte.
    Es waren an diesem Vormittag nicht sehr viele Besucher da und wir hatten so oft Glück an den Rutschen nicht lange anzustehen. Das Essen im Park war nicht im Preis enthalten und war ziemlich teuer! Jannes gönnte sich eine Portion Pommes und entschied mich für einen gerösteten Maiskolben. Alles in Allem würde ich diesen Ausflug jedes Mal wieder machen, weil es uns einfach so viel Spaß gemacht hat.
    Als wir wieder nach Hause "gerollert" waren, fing es an stark zu regnen und unser Plan den Sonnenuntergang am Strand von Jimbaran zu genießen fiel ins Wasser.
    Gezwungen durch das Wetter entschieden wir uns dann für unseren letzten Abend auf Bali für ein luxoriöses Restaurant. Das "Opia" lag etwa 10 Minuten mit dem Taxi von unserer Unterkunft entfernt. Es war traumhaft dort drinnen. Hätte ich meine Hochzeit in Bali feiern können, hätte ich hier die Party steigen lassen. Das Restaurant hatte sogar neben den Flächen, wo Tische und Stühle aufgestellt waren einen Bereich, wo sich eine kleine schwimmende Hochzeitskapelle befand. Um das Essen nicht zu vergessen, es war natürlich teuer aber sehr gut.
    So verbrachten wir den letzten schönen Abend als einzige Gäste dieses Restaurants bei Kerzenschein und superleckeren Mocktails.
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  • Day16

    Fritz' Reise zum Meer

    October 17, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Der heutige Tag verlief zum Wohle des Tierschutzes. :)
    Bevor wir die Reise nach Bali angetreten hatten, schauten wir fast jeden Tag in die Nachrichten, um uns zu gewissen, dass der seit Kurzem aktiv brodelnde Mt. Rinjani noch nicht ausgebrochen war. Dadurch bekam ich mit, dass viele Einheimische ihr Zuhause Hals über Kopf verlassen mussten und ihre Haustiere zurückließen. Die balinesische Tierschutzorganisation "BAWA" (kurz für: Balinese Animal Wegfahre Association) setzte sich seit Jahren mit dem großen Straßenhundeproblem auseinander und hatte mit Zeitpunkt der Vulkan-Evakuierungen alle Hände voll zu tun, Herr über die Lage zu werden.
    So entschieden wir uns zunächst in eins der kleinen Büros zu fahren und dort Geld und Hundefutter (dass ich mit in meinen Rucksack von Deutschland aus eingeliefert hatte) zu spenden. Die Mitarbeiterin freute sich über unsere aufmerksamen Geschenke und schlug uns vor auch noch etwas aus dem Spendenshop auszusuchen. Kurzer Hand waren wir dann neue Besitzer von T-Shirts mit dem gleichnamigen Schriftzug der Tierschutzorganisation.
    Wir fuhren dann weiter zu meinem eigentlich angepeilten Ziel für den heutigen Tag: eine Insel nur für die Schildkrötenaufzucht angelegt.
    Uns machte die Fahrt zur Turtle Island schon betroffen, als wir an einer riesig langen Mülldeponie entlangfuhren. Hier lagerte der gesamte Plastikmüll, der sich wohl noch nicht in die Meere verbreitet hatte. Es waren Unmengen von Plastikbergen!
    10 Minuten Fahrt weiter, waren wir dann schon auf der Insel und konnten uns gegen einen Eintritt von 10.000 Indonesischen Rupien mit einem Guide die Aufzuchtstation ansehen.
    Er erzählte uns von den verschiedenen Arten von Schildkröten und wie gefährdet sie durch den Menschen mittlerweile sind. Steckenpferd der Organisation war die Steigerung der Populationen von gefährdeten Schildkröten sowie Meeressäugern. Im engeren Sinne bedeutet das, dass die Mitarbeiter die Schildkröten-Eier vom besucherfreien selbst dafür angelegten Strand einsammeln um diese dann in der Aufzuchtstation auszubrüten. So gewährleisten sie, dass der Anteil von 60% der Schildkröten, der ansonsten durch Fressfeinde nie das Meer erreichen würde in Sicherheit schlüpft und aufwächst. Wenn sie alt und stark genug sind wird dann ein Teil durch die Mitarbeiter am Strand wieder ausgesetzt und der andere Teil für Spenden von Besuchern am Strand ausgesetzt. Dadurch konnten auch viele Krankheiten frühzeitig bekämpft und erforscht werden. Zudem ist es so, dass Schildkröten an dem Strand, an dem sie selbst als Junges das Nest verlassen auch wieder zurückkehren und dort wiederum ihre Eier ablegen.

    Das eigentliche Highlight war dann für mich eine Schildkröte gegen eine Spende zu adoptieren.
    Ich durfte mir sogar einen eigenen Namen ausdenken (ja da bin ich wohl wieder in mein 5-jähriges Ich zurückgestuft).
    Ich holte "Fritz" aus seinem Wasser-Bassin und ließ ihn in einen kleinen Eimer schwimmen.
    Jannes und ich fuhren dann auf dem Rücksitz eines Tierschutz-Transporters zum angelegten Strand. Dieser lag um die 30 Minuten Fahrt entfernt. Der Strandzugang war durch eine Schranke und Wachschutz- Mitarbeitern anscheinend so abgesichert, dass keiner ohne triftigen Grund Zugang hatte. Wir sahen aber doch 4-5 Surfer als wir den Strand erreichten und wunderten uns.

    Endlich konnte ich Fritz in die Freiheit entlassen. Ich setzte ihn etwa 30cm vor den Wellen aus und ließ ihn selbst den letzten Weg kriechen. Als ihn die rauen Wellen erfassten wurde er ziemlich hin und her gewirbelt aber er kämpfte sich immer weiter auf das offene Meer hinaus, bis ich ihm nicht weiter folgen konnte.
    Ich trug den ganzen restlichen Tag ein großes Lächeln auf dem Gesicht. :)
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  • Day15

    Shopping- Tag

    October 16, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem wir gestern Abend noch kurzfristig an einem Supermarkt vorbeifuhren und uns dort mit Nahrungsmitteln eindeckten, brauchten wir heute morgen in kein Café oder Restaurant gehen. Mit Granola, Mandelmilch und einer Drachenfrucht hatten wir ebenfalls ein super leckeres Frühstück.
    Danach packten wir wieder unsere Sachen, schwangen uns auf den Roller und fuhren Richtung Zentrum. Für heute war Shopping angesagt.
    Wir hatten bis dato noch keine Postkarten gekauft und wollten jetzt endlich welche schreiben für unsere Freunde und Familie in der Heimat. In ca. einer Dreiviertelstunde waren wir im Zentrum angelangt. Hier waren die Straßen voll von Abgasen, Menschen und Abgasen! So viele Roller und solch riesige Straßenkreuzungen hatte ich noch nicht in meinem Leben zu Gesicht bekommen.
    Als wir ein Parkhaus fanden, verwunderte es uns fast schon wenig, das es ein ganzes (!) 4- oder 5- stöckiges Parkhaus nur für Motorroller gab.
    Wir bummelten etwas, kauften hier ein Andenken und dort eine Postkarte bis uns der Magen anfing zu knurren. Für den heutigen Tag hatte ich etwas besonderes ausgesucht. Ich wollte unbedingt in einen dieser "Nalu-Bowls"- Hipsterläden, die es mehrfach in Bali gab. Gesagt, getan. Das Café war mit so vielen schönen Details gestaltet, dass ich noch gerne länger dort geblieben wäre. Aber hier standen die nächsten Kunden bereits Schlange. Wir wurden zwar nicht gleich vom Tisch verscheucht, als wir aufgegessen hatten, aber man merkte den Kellnern an, wie unruhig sie vor uns von einem Fuß auf den anderen wippten.
    Die Bowl war übrigens der Hammer! Jannes holte sich ein Sandwich und war auch sehr begeistert. Hier bezahlte man natürlich annähernd westliche Preise.
    Da wir am Vortag unsere Wäsche in eine nahe an unserer Unterkunft befindliche Wäscherei gegeben hatten, mussten wir diese am Abend noch abholen.
    Danach sprangen wir nochmal in den Pool um uns zu erfrischen, bevor wir wieder zu dem gestrigen Warung Campur-Campur spazierten.
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  • Day14

    Zurück in Bali

    October 15, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir flogen wieder zurück nach Bali. Hier angekommen hatten wir die Unterkunft für die nächsten 5 Tage in Süd-Kuta ausgewählt. Das Kirana Ungasan war noch eine ziemlich neu angelegte kleine Hotelanalage, die mit Liebe zum Detail gebaut war. Wir aßen nur nicht in dem hoteleigenen Restaurant, als wir sahen, dass bei jedem Essen 20% Steuern verlangt wurden. Da fuhren wir lieber die nächsten Tage für umgerechnet 1,57€ mit dem Roller zu verschiedenen Warungs. Wir genossen den Tag mit dem Plantschen im hoteleigenen Pool und Lesen.Read more

  • Day12

    Selong Belanak

    October 13, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach dem Plastikschock ging es weiter zum Selong Belanak Strand. Der Weg war schnell geschafft, denn die Straßen waren hier super in Stand gehalten. Der Strand konnte gegen eine geringe Gebühr besucht werden und gegen eine geringe Gebühr konnte auch wiederum eine Sonnenliege gemietet werden. Das fehlende Kleingeld sahen wir nicht so eng, zumal es das 2. Erlebnis war, bei dem wir mitbekamen, dass Eintritt nicht auch gleich all-inclusive bedeutet. ;)
    Der Strand selbst war annähernd gut gepflegt. Der Strandsand war fast ganz weiß und das Wasser war so klar, dass ich selbst als ich bis zum Hals im Meer stand noch meine Füße erkennen konnte. Wir verbrachten hier ca. 2h und machten uns dann wieder auf den popo-beschwerlichen Rückweg. Ich hatte danach vorerst keine Lust mehr auf einen Roller zu steigen.
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  • Day12

    Ab nach Kuta in Lombok

    October 13, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir entschieden uns für diesen Tag für einen weiteren Ausflug mit dem Roller. Diesmal sollte es nach Osten gehen, ins entfernte Kuta. Und ja die Stadt heißt genauso wie die in Bali, war aber nicht annähernd so dich bevölkert und steckte noch in den Kinderschuhen, was den Tourismus anbelangt.
    Die Fahrt dauerte ziemlich lange, ich schätzte 3h. Als wir dann endlich den schmerzenden Po vom Rollersitz erheben konnten, freuten wir uns zunächst über die Aussicht auf den Strand.
    Der Blick trübte jedoch und das bemerkten wir als wir uns dem Strandsand näherten. ÜÜÜÜBERALL lag PLASTIK! Plastiktüten,Zahnbürsten,Einwegrasierer, Hygieneartikel, Verpackungen etc.
    Das ganze Zeug wurde sicherlich hier in der Bucht angeschwemmt. Es machte mich diesmal stark betroffen. Ich hatte bereits in Bali die Einheimischen Plastik in den Abendstunden verbrennen gesehen und gehört und auch am Mekaki Beach wurde Plastik angeschwemmt, wenn auch nicht in solchen Ausmaßen wie hier.
    Es machte mich so wütend, dass ich abends das erste Mal in meinem Leben nach den Ursachen recherchierte.
    Um zu der Aussicht zurückzukommen: eigentlich hatten wir vor hier zu baden, aber wir suchten uns nach dem schockierenden Anblick dann lieber eine andere Bucht.
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  • Day11

    Schnorchel-Ausflug

    October 12, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 33 °C

    Nachdem wir gestern Abend noch mit einem benachbarten Pärchen geredet hatten, hatten wir kurzerhand geplant zusammen am nächsten Tag zum Schnorcheln zu den Secret Gilis zu fahren.
    Leider sagte uns die Familie an diesem Morgen ab, sodass wir alleine los fuhren. Mit einem Guide, der das Fischerboot lenkte, setzten wir zunächst über auf die Gili Layar Insel. Hier liehen wir uns Schnorchel aus und schipperten zu den 2 weiteren nordöstlich liegenden Inseln. Die von Gili Layar aus entfernteste Insel, stellte sich als reine Koralleninsel dar. Das heißt es gab hier keinerlei Möglichkeit an Land zu gehen. Die Natur hatte an diesem Ort ein Korallenriff in die Höhe wachsen lassen.
    Da ich nun das erste Mal schnorchelte und ich vor großem Wasser ziemlichen Respekt habe, hielt ich mich lange in der Nähe des Bootes auf, während Jannes mutig rausschwamm.
    Die Unterwasserwelt hier war noch so viel bunter als in dem Korallenriff vor unserer Unterkunft. Hier tobte das leben. Kleine Fischschwärme umrundeten die Koralleninsel, viele Algen und Seeanemonen streckten ihre "Tentakel" der Sonne entgegen. Leider sahen wir nicht die erhoffte Schildkröte.
    Also sind wir weiter zur nächsten Insel gefahren. Dort eröffnete sich uns eine ähnlich farbenprächtige Welt. Mir war hier wohler, weil das rettende Land etwa 20m entfernt war und so löste ich mich dann auch langsam vom Boot und schwamm um die Korallenriffe.
    Nachdem einige Zeit vergangen war, kam mir Jannes entgegen. Er klagte über starke Bauchschmerzen und ein sehr unruhiges Magendarmspiel.
    Ja wir mussten dann den Ausflug leider abbrechen. Und das keine Sekunde zu spät, denn die Toilette gehörte dann meinem Freund ganz allein. ;)
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  • Day10

    Chillout

    October 11, 2017 in Indonesia ⋅ 🌬 31 °C

    Nachdem wir uns am vorigen Tag den pelz verbrannt hatten, hatten wir heute wenig Lust unsere Unterkunft zu verlassen. Wir machten uns also einen schönen Lümmel-Tag in Hängematte und Sitzsack mit Büchern. Abends traute ich mich dann noch einmal raus mit dem ebenfalls kostenlos leihbaren Stand-up-Paddle, machte mich aber eher zum Affen. ;)Read more

  • Day9

    Heiß, heißer, Desert Point

    October 10, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 32 °C

    Dann packte uns aber wieder die Entdeckungs-Unruhe und wir machten uns auf zum westlichsten Punkt Lombok-dem Desert Point. 2 Kilometer vor unserer Ankunft entpuppte sich die Straßenqualität wieder als so schlecht wie vor ein paar Tagen in Nusa Penida. Deshalb entschied ich mich auch gleich, vom Roller abzusteigen und die letzte Entfernung zu Fuß zu gehen.
    Ich dachte mir den Namen "Desert Point" wird dieser Ort nicht umsonst tragen. Es war brütend heiß, meine Füße brannten soweit ich nicht im Schatten stand. Es war ein perfekter Ort für Surfer und deshalb auch so beliebt. Umliegend waren einige Hütten gebaut, an denen Surfbretter lehnten und Sachen zum Trocknen aufgehängt waren.
    Wir verbrachten hier nicht lange. Wir hatten eh schon die leise Vermutung, dass sich nach diesem Tag ein besonders ausgeprägter Sonnenbrand anbahnte und wollten es nicht noch schlimmer machen. Bei einem kleinen Café vor Ort bestellten wir zur Erfrischung noch einen Obstsalat und 2 Melonensäfte und fuhren dann heim.
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  • Day9

    Blue Lagoon oder auch: Pantai Mekaki

    October 10, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Als wir aufwachten und zum ersten Mal unseren Bungalow verließen um zu frühstücken traf uns die Sonne wie ein Schlag. Es waren 34 Grad! im Schatten! Es schrie also nahezu nach einer Abkühlung. Wir futterten genüsslich unsere überbackenen Sandwiches, packten einen Rucksack fertig und liehen uns am Resort einen Roller aus (hier ohne Helm).
    Wir wollten den südwestlichen Teil Lomboks entdecken und entdeckten auf der Karte, diese schöne Bucht mit dem Namen "teluk mekaki". Also fuhren wir durch das kleine Dörfchen Pelangan hindurch, wo uns an die 20 Kinder entgegen liefen und uns freundlich abklatschten und fragten wo wir denn hin wollten.
    Kurz vor dem Strand wurde die Straße sehr abschüssig und wir konnten von oben schon die blaue Lagune sehen- ein wundervoller Moment, der mir wieder Gänsehaut bereitete!
    Am Strand angekommen eröffnete sich für uns der Blick auf eine riesige menschenleere Bucht mit weißem Sandstrand und meterhohen türkisen Wellen.
    Wir suchten uns eine Stelle, an der wir gefahrlos ins Wasser gehen konnten, ohne von den Wellen gefressen zu werden. Wir plantschten hier eine Weile, machten Fotos und genossen den Moment einen so schönen Strand für uns alleine zu haben.
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