• Das Dörfchen Pai und sehr viele Kurven

    14 febbraio, Tailandia ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser nächstes Ziel war das rund 300 km entfernte, kleine Bergdörfchen Pai. Ein beliebter Ort für Rucksack-Touristen mit "Love, Peace and Happiness"-Flair und in vielen Foren als Must-See angepriesen.

    Der Weg dorthin führte zunächst durch eine weite Ebene. Das letzte Drittel aber hatte es in sich. Es war der Highway 1095 oder auch bekannt als "Road to Pai". Auf 130 km warten sage und schreibe 762 Kurven und etliche Höhenunterschiede. Eine Strecke, die sicherlich auf der Löffelliste eines jeden passionierten Motorradfahrers zu finden ist. Auch mit dem Auto macht das Fahren Spass (ein dreifaches Hoch auf die Servolenkung!!!).

    Pai selbst hat uns jetzt nicht so gefangen. Das Dörfchen ist zugegeben hübsch, aber extrem touristisch und ziemlich überlaufen. Das gefühlte Durchschnittsalter liegt bei ca. 20 Jahren und irgendwie empfanden wir uns fehl am Platz. Wie verbrachten dort zwei Nächte, besuchten den Ort und die Attraktionen in der Umgebung und machten uns dann wieder auf den Weg Richtung Süden.

    Verglichen mit dem sehr grünen Neuseeland fällt uns hier die Trockenheit auf. Es kann auch nicht anders sein, denn die Regenzeit ist von Mai bis Oktober/November. Wir vermuten, dass der Reisanbau in den höheren Lagen erst deshalb im Juni beginnt, während grüne Reisfelder in den Ebenen in Flussnähe auch jetzt schon zu finden sind.

    Mon Jam ist ein Bergdorf unweit von Chiang Mai. Seine terrassenförmig angelegten Blumen- und Gemüsefelder sind wunderschön anzusehen. Hier wachsen u.a. Erdbeeren, welche zur Ablösung des Opiumanbaus eingeführt wurden und nicht so süss schmecken wie europäische Sorten. Sie sind dort eine beliebte, teure Spezialität und ein kühler Strawberry-Smoothie ist durchaus eine willkommene Erfrischung an einem heissen Tag.
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