• Tarifa

    Dec 27–31, 2025 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Wir kamen am 27. Dezember in Tarifa an, eigentlich mit großen Plänen und voller Vorfreude. Der ursprüngliche Plan war, länger zu bleiben und die Tage intensiv zu nutzen: Surfen am Atlantik, ein Tagesausflug mit der Fähre nach Tanger in Marokko, Fahrradtouren im Nationalpark der Region, die Atlantikküste Andalusiens erkunden, ein besonderes Lunch-Konzept ausprobieren, das eine Kollegin empfohlen hatte, und natürlich jede Menge kulinarische Entdeckungen vor Ort.

    Doch es kam anders. Irgendwo auf dem Weg nach Tarifa haben wir uns einen Magen-Darm-Infekt eingefangen, der uns die gesamten vier Tage im Grunde ans Bett gefesselt hat. Statt andalusischer Lebensfreude gab es für uns Ibuprofen, Buscopan und Iberogast. Die Energie, die wir für Ausflüge und Erkundungen eingeplant hatten, ging stattdessen dafür drauf, überhaupt wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen.

    Nur am ersten Tag ging es uns gut genug, um Tarifa ein wenig zu erkunden. Wir schlenderten durch die Altstadt, genossen kurz die Atmosphäre und waren noch einmal dort, um etwas einzukaufen. Wunderschön – aber wir konnten es nicht wirklich auskosten. Das, was wir eigentlich erleben wollten, blieb in diesen Tagen eine Liste von „Eigentlich wollten wir…“.

    Ole hat sich einen Tag später als ich angesteckt und konnte vorher noch eine kleine Fahrradtour machen, um zumindest einen Teil des Nationalparks zu sehen. Fit war er dabei allerdings auch nicht mehr wirklich.

    Nachdem es uns am vierten Tag etwas besser ging, entschieden wir uns, früher aufzubrechen – aus Sorge, wie wir die Rückreise schaffen würden und ob es uns weiter vor Ort besser oder schlechter gehen würde. Also fuhren wir weiter nach Sevilla, um dort den Jahreswechsel zu verbringen.

    Auch wenn diese Tage anders liefen als geplant, steht für uns fest: Andalusien ist eine Reise wert. Wir möchten zurückkommen, gesund, mit Zeit und Kraft – und dann all das entdecken, was diesmal warten musste
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