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Spanien erkunden

Pengembaraan 19hari oleh Retrole & Daniela Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    17 Disember 2025

    Annecy

    18–19 Dis 2025, Perancis ⋅ 🌙 4 °C

    Annecy war der erste richtige Stopp unserer Reise. In dem kleinen Ort an einem großen See nahe der Schweizer Grenze, südlich von Genf, haben wir eine Nacht verbracht.

    Der kulinarische Einfluss aus der Schweiz war offensichtlich . Geschmolzener Käse in unendlichen Variationen, lauerten an jeder Ecke. Die Stadt war geschmückt mit 1000 Lichtern und ein riesiger und vielfältiger Weihnachtsmarkt zog sich durch die Straßen.

    Freitags ist in der gesamten Stadt außerdem immer ein großer Wochenmarkt, der mit französischen Köstlichkeiten lockt .

    Freitag geht es jetzt Richtung Spanien, wo unser nächster Stopp Girona sein wird .
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  • Girona

    19–21 Dis 2025, Sepanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    In Girona bleiben wir zwei Nächte und nehmen uns Zeit die Stadt zu erkunden. Wir konnten schon ein paar Szenen aus Game of Thrones entdecken. Die Serie wurde jetzt in Teilen gedreht.

    Zu Fuß haben wir die City und die Altstadt erkundet und natürlich ein Eis im berühmten Rocampolesc gegessen.

    Am ersten Abend fiel unsere Wahl auf ein sehr touristisch größeres Restaurant an einem der beliebten Plätze . Am zweiten Abend haben wir uns für ein winziges Restaurant entschieden, in dem wir gemeinsam mit Locals fantastisch gegessen haben.

    Morgen wollen wir eine Radtour machen, wenn das Wetter mitmacht . Alternativ steht eine Game of Thrones Stadtführung auf dem Programm.
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  • Valencia

    21–25 Dis 2025, Sepanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    Tag1

    Wir sind morgens aufgewacht und haben erst einmal ganz entspannt auf unserem Stellplatz gefrühstückt – mit einem herrlichen Blick auf das Meer. Danach machten wir uns mit dem Camper auf den Weg nach Valencia, in der Hoffnung, dort einen passenden Parkplatz zu finden.
    Im Vorfeld hieß es, es gäbe zwei Tiefgaragen mit einer Durchfahrtshöhe von bis zu 3,10 Metern, was sich grundsätzlich auch bestätigte. Allerdings waren die Warteschlangen so lang, dass schließlich eine der Garagen gesperrt wurde, bevor wir überhaupt hineinfahren konnten. Also kurvten wir weiter durch Valencia und suchten nach einer Alternative.
    Zwischendurch ließ ich Daniela kurz raus, damit sie sich mit Stephanie treffen konnte, mit der wir verabredet waren. Ich selbst fuhr noch gut eine halbe Stunde weiter, bis ich schließlich einen Stellplatz fand. Und das ausgerechnet direkt in der City – genau in der besagten Tiefgarage, die etwa eine Stunde später plötzlich wieder frei war. Ich konnte es kaum glauben, aber tatsächlich durfte man dort mit einem Camper bis zu 3,10 Meter Höhe einfahren.
    So standen wir schließlich direkt unter der Markthalle, die auch gleichzeitig unser Treffpunkt mit Stephanie war. Dort angekommen, holte ich mir noch schnell ein kleines Frühstück, und anschließend konnten wir gemeinsam eine Stadtführung genießen.

    Nachdem wir uns von Stefanie verabschiedet hatten, sind Daniela und ich zu einem Spezialitätengeschäft für Schokolade gegangen, das besonders für seine heiße Trinkschokolade bekannt ist – inklusive flüssiger Schokolade. Dort bestellten wir eine dicke, intensive Schokolade mit Churros. Zusätzlich bekamen wir ein Probierset mit vier verschiedenen Schokoladensorten, von weißer Schokolade bis hin zu sehr feiner Zartbitterschokolade. Ein echtes Highlight.
    Anschließend schlenderten wir weiter durch die wunderschönen Gassen der Stadt zur Kathedrale. Diese haben wir uns allerdings nur von außen angeschaut, bevor wir entschieden, uns weiter durch die Stadt in Richtung des südlich gelegenen Bahnhofs vorzuarbeiten. Der Hauptbahnhof von Valencia heißt kurioserweise „Nordbahnhof“ – benannt nach einer Firma namens „Norte“, wie genau sie heißt, wissen wir allerdings auch nicht mehr.
    Von dort aus ging es weiter zurück zur Markthalle und damit langsam in Richtung unseres Campers. Auf dem Weg dorthin erkundeten wir noch einige kleine Gassen und entdeckten ein Retro- und Vintagegeschäft, in dem wir spontan noch ein wenig shoppen waren.
    Schließlich holten wir unseren Camper aus der Tiefgarage, wo er ganze 4,5 Stunden direkt im Zentrum von Valencia gestanden hatte. Dafür bezahlten wir rund 17 Euro, was wir völlig in Ordnung fanden.
    Danach fuhren wir weiter zu unserem altbekannten Stellplatz. Zuvor hatten wir noch zwei andere Plätze ausprobiert, die uns jedoch nicht so gut gefallen haben, sodass wir uns schließlich wieder gegenüber vom Hafen hinstellten. Dort gab es noch eine Kleinigkeit zu essen, wir machten es uns gemütlich, schauten einen Weihnachtsfilm – und schliefen schließlich zufrieden ein.

    Tag 2
    Ole startete früh in den Tag und nahm sich eine anspruchsvolle Gravel-Tour vor. Die Strecke führte über unbefestigte Wege, steinige Passagen und einige fordernde Anstiege. An einer Stelle musste er sogar durch Wasser fahren. Die Berge, die Ausblicke und das Fahren durch Orangenplantagen machten die Tour zu einem Highlight.

    Ich habe währenddessen das Sightseeing vom Vortag fortgesetzt. Ich bin durch die Stadt geschlendert, habe ein paar Läden ausprobiert und kleine Einkäufe gemacht. Zwischendurch gab es Tapas, Tortilla und ein paar andere lokale Spezialitäten – ein entspannter Kontrast zu Oles sportlichem Programm. So hatten wir beide unsere eigene Art, Valencia weiter zu entdecken.

    Tag 3
    Am nächsten Morgen sind wir gemeinsam mit unserer Freundin Steph Fahrrad gefahren. Sie lebt in Valencia, arbeitet dort als Stadtführerin und kennt die Gegend sehr gut. Während wir unterwegs waren, hat sie uns viel über die Region erzählt. Unsere Route führte um die Albufera, einen See südlich der Stadt, der als wichtiger Stausee zur Bewässerung der Reisfelder genutzt wird. Zwischen Wasser, Feldern und kleinen Wegen bekamen wir einen Eindruck davon, wie eng Natur und Stadt hier zusammengehören.

    Am Abend haben wir gemeinsam mit Steph und zwei ihrer Freund*innen Heiligabend gefeiert. Ein kleines, warmes Fest im Freundeskreis, bevor wir am nächsten Tag weiter Richtung Süden gefahren sind – mit schönen Erinnerungen an Valencia und das Gefühl, die Stadt ein Stück besser verstanden zu haben.
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  • Parque Natural del Cabo de Gata-Níjar

    25–27 Dis 2025, Sepanyol ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir haben zwei Nächte im Parque Natural del Cabo de Gata-Níjar verbracht, einem Nationalpark zwischen Valencia und Tarifa. Wir kamen spät am Abend an, als es bereits dunkel war – nur das Meer, der Wind und die Stille der Umgebung.

    Am 26. nutzten wir das gute Wetter für eine längere Radtour mit den Gravel Bikes. Rund 50 km ging es durch den Nationalpark, der sich auch zu Fuß sehr gut erkunden lässt. Über den Europaradweg Nr. 8 durchquerten wir sowohl Küstenabschnitte als auch die hügelige Landschaft im Inland. Die Mischung aus Meer, Bergen, Vulkanlandschaft und einsamen Wegen war eindrucksvoll.

    An der Küste machten wir Pause in einer kleinen Bar direkt am Strand. Auch jetzt im Dezember hatten einige Lokale geöffnet. Wir aßen Tapas und Tortilla, so wie es hier in Spanien am frühen Nachmittag üblich ist, und tranken alkoholfreies Bier mit Brause – einfach, entspannt und genau richtig nach der Strecke.

    Auf dem kleinen Stellplatz, den wir ausgewählt hatten, konnten wir auch endlich einmal waschen. Zum Trocknen mussten wir allerdings die gesamte Wäsche im Camper aufhängen und mithilfe unserer Heizung trocknen.

    Die Tage im Cabo de Gata waren ruhig, sonnig und entschleunigend. Genau der richtige Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden.
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  • Tarifa

    27–31 Dis 2025, Sepanyol ⋅ 🌧 13 °C

    Wir kamen am 27. Dezember in Tarifa an, eigentlich mit großen Plänen und voller Vorfreude. Der ursprüngliche Plan war, länger zu bleiben und die Tage intensiv zu nutzen: Surfen am Atlantik, ein Tagesausflug mit der Fähre nach Tanger in Marokko, Fahrradtouren im Nationalpark der Region, die Atlantikküste Andalusiens erkunden, ein besonderes Lunch-Konzept ausprobieren, das eine Kollegin empfohlen hatte, und natürlich jede Menge kulinarische Entdeckungen vor Ort.

    Doch es kam anders. Irgendwo auf dem Weg nach Tarifa haben wir uns einen Magen-Darm-Infekt eingefangen, der uns die gesamten vier Tage im Grunde ans Bett gefesselt hat. Statt andalusischer Lebensfreude gab es für uns Ibuprofen, Buscopan und Iberogast. Die Energie, die wir für Ausflüge und Erkundungen eingeplant hatten, ging stattdessen dafür drauf, überhaupt wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen.

    Nur am ersten Tag ging es uns gut genug, um Tarifa ein wenig zu erkunden. Wir schlenderten durch die Altstadt, genossen kurz die Atmosphäre und waren noch einmal dort, um etwas einzukaufen. Wunderschön – aber wir konnten es nicht wirklich auskosten. Das, was wir eigentlich erleben wollten, blieb in diesen Tagen eine Liste von „Eigentlich wollten wir…“.

    Ole hat sich einen Tag später als ich angesteckt und konnte vorher noch eine kleine Fahrradtour machen, um zumindest einen Teil des Nationalparks zu sehen. Fit war er dabei allerdings auch nicht mehr wirklich.

    Nachdem es uns am vierten Tag etwas besser ging, entschieden wir uns, früher aufzubrechen – aus Sorge, wie wir die Rückreise schaffen würden und ob es uns weiter vor Ort besser oder schlechter gehen würde. Also fuhren wir weiter nach Sevilla, um dort den Jahreswechsel zu verbringen.

    Auch wenn diese Tage anders liefen als geplant, steht für uns fest: Andalusien ist eine Reise wert. Wir möchten zurückkommen, gesund, mit Zeit und Kraft – und dann all das entdecken, was diesmal warten musste
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    Tamat perjalanan
    4 Januari 2026