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Mallorca 2017

A 16-day adventure by Road96Runner Read more
  • Trip start
    April 28, 2017
  • sa Talaia Moreia

    May 3, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Talaia Moreia, auch als Torre de Moreia oder Torre de Foc bezeichnet, ist ein denkmal-geschützter Wachturm an der Küste der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca.

    Der Turm wurde im Jahr 1604 errichtet und 1629 instandgesetzt, da zu diesem Zeitpunkt gehäuft Überfälle durch Piraten erfolgten. Die Höhe des Turms beträgt zehn Meter, wobei sich der Eingang in einer Höhe von fünf Metern befindet und über eine Strickleiterbzw. mittels Holzleiter oder Seil zu erreichen war, die bei Gefahr eingezogen wurden. Oberhalb der Tür wurde darüber hinaus zur Verteidigung ein Fenster mit Pechnaseangeordnet. Der Turm verfügt nur über eine Kammer, oberhalb derer sich die Dachterrasse befindet.

    Die Ausrüstung des sehr abgelegen und hoch stehenden Turms war ausgesprochen aufwendig. Der Turm war mit zwei nur leicht bewaffneten Wächtern besetzt und diente als Wach- und Signalturm. Er war Teil eines seit dem 16. Jahrhundert errichteten Systems, das vor Piratenangriffen warnen sollte. Die Türme des Systems waren jeweils von einem Turmwächter besetzt. Bei der Annäherung feindlicher Schiffe wurde ein Signalfeuer entzündet; am Tage frisches Holz, um ein Rauchsignal zu geben, nachts trockenes Holz, um deutlich sichtbare Flammen zu erzeugen. So alarmierte man die benachbarten, jeweils in Sichtweite errichteten Türme und das Hinterland. Im Hinterland riefen Glocken Männer zur Verteidigung zusammen. Die übrige Bevölkerung suchte Schutz in weiteren Verteidigungsbauwerken. Sein BeinameTorre de Foc bedeutet sinngemäß Feuerturm.
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  • Villa March

    May 4, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 8 °C

    Die Villa March, auch als Palast Sa Torre Cega bezeichnet, ist eine historische Villa in Cala Rajada.

    Die Villa entstand im Jahr 1911 im Auftrag des Unternehmers Juan March. Andere Angaben nennen das Jahr 1911 als Zeitpunkt des Grundstückserwerbs durch March oder nennen als Baujahr 1915 bzw. die Zeit ab 1916. Beim Bau wurde der aus dem 16. Jahrhundert stammende Turm Sa Torre Cega (Deutsch: Blinder Turm) mit in das Gebäude einbezogen. Die Bezeichnung als Blinder Turm soll sich daraus ergeben haben, dass der Turm nicht mit dem die Insel Mallorca umspannenden Netz aus Wachtürmen gegen Piratenangriffen kommunizieren konnte, also diesen gegenüber blind war. Juan March schenkte die Villa seiner Ehefrau Elionor Servera Mellis.

    Das Erdgeschoss der Villa wurde im Stil der Moderne umgestaltet. Es ist in Blau gehalten und mit maritimen Elementen verziert. Im Haus bestehen aufwendige Bodenmosaike und Wandmalereien.

    Das Gebäude ist von einem weitläufigen Park, dem Jardines March, mit einer großen Vielfalt an Pflanzen, Bäumen und Sträuchern umgeben. Das Anwesen umfasst eine Fläche von 60.000 m². Der Sohn des Erbauers Bartolomé March ließ nach dem Tod seines Vaters den Park durch den Gartenarchi-tekten Russell Page neu gestalten. Im Park wurde mehr als 40 Skulpturen bekannter Künstler aus dem 20. Jahrhundert, darunter von Manuel Alberdi, Eduardo Chillida, Henry Moore, Francisco Otero Besteiro, Auguste Rodin und José María Sirvent aufgestellt.

    Das Haus gelangte an die Stiftung Bartolomé March, die das Anwesen der Öffentlichkeit zugänglich machte.

    Bei einem Sturm kam es im November 2001 zu Schäden im Park. Einige Kunstwerke wurden nach Palma de Mallorca ins Palau March ausgelagert. Der Park war daraufhin für einige Jahre geschlossen. Er wurde dann jedoch im August 2010 bei Anwesenheit des Königspaares wieder eröffnet und ist heute der Öffentlichkeit im Rahmen festgelegter Öffnungszeiten zugänglich.
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  • Els Calderers

    May 5, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Els Calderers ist ein ehemaliger Herrensitzauf der Baleareninsel Mallorca und wird heutzutage als Freilichtmuseum genutzt, in dem noch original eingerichtete Räumlichkeiten besichtigt werden können. Els Calderers liegt in der Gemeinde Sant Joanund wurde zu Füßen der Einsiedelei des Puig de Bonany erbaut.

    Das Herrenhaus wurde um 1750 erbaut und mehrfach erweitert. Die bebaute Fläche beträgt 4.500 qm auf einem Gesamrgrund von 15.000 qm.
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  • Sant Joan

    May 5, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Die kleine Gemeinde von Sant Joan mit 2042 Einwohnern liegt im Zentrum der Balearen-insel Mallorca und grenzt an die Gemeindegebiete von Vilafranca de Bonany, Petra, Sineu, Lloret de Vistalegre, Montuïri und Porreres. 

    Sant Joan hat eine ungewöhnlich große Kirche, Sant Joan Baptista, deren Ursprünge auf das Jahr 1293 zurückgehen. Die Pfarrkirche besitzt eine prachtvolle Innenausstattung mit einer Alabsterkanzel und einer wertvollen Deckentäfelung.
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  • Far de Capdepera

    May 6, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Far de Capdepera ist ein Leuchtturm an der Nordostküste der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca. Er ist einer von fünf noch in Betrieb befindlichen der insgesamt 15 Leuchttürme Mallorcas. Der Turm ist unter der internationalen Nummer E-0308 sowie der nationalen Kennung 33350 registriert und bestrahlt einen Sektor von 148 bis 10 Grad.

    Der vom spanischen Ingenieur Emili Pou y Bonet erbaute Leuchtturm befindet sich nahe dem östlichsten Punkt der Insel und gehört zum Gebiet der Gemeinde Capdepera. Landeinwärts schließen sich nach Westen die ebenfalls zur Gemeinde Capdepera gehörenden Orte Cala Rajada und Cala Agullaan.

    Der Turm steht auf dem Punta de Capdeperaauf einer sich etwa 55 Meter über den Meeresspiegel erhebenden Anhöhe und hat eine Höhe von 21 Metern. Sein Leuchtfeuer befindet sich in 76 Metern Höhe und hat eine Tragweite von 21 Seemeilen. Erbaut wurde der Leuchtturm im Jahr 1861 und am 30. November in Betrieb gesetzt.

    Etwas nordwestlich des Leuchtturms befindet sich der historische Wachturm Torre Esbucada.
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  • Torre Embucada

    May 6, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Torre Esbucada, auch als Torre Embucada oder Torre de Cap de Pera bezeichnet, ist ein denkmalgeschützter Wachturm an der Küste der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca.

    Der als Ruine erhaltene Turm entstand vermutlich in der Zeit um das Jahr 1700.

    Er diente als Wach- und Signalturm und war Teil eines Systems, das vor Piratenangriffen warnen sollte. Die Türme des Systems waren jeweils von einem Turmwächter besetzt. Bei der Annäherung feindlicher Schiffe wurde ein Signalfeuer entzündet; am Tage frisches Holz, um ein Rauchsignal zu geben, nachts trockenes Holz, um deutlich sichtbare Flammen zu erzeugen. So alarmierte man die benachbarten, jeweils in Sichtweite errichteten Türme und das Hinterland. Im Hinterland riefen Glocken Männer zur Verteidigung zusammen. Die übrige Bevölkerung suchte Schutz in weiteren Verteidigungsbauwerken.
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  • Castillo de San Carlos

    May 7, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Fortalesa de Sant Carles ist eine historische Festung in der Hauptstadt Palma. Sie liegt an der westlichen Seite der Hafenanlage von Palma an der Straße Carretera al Dic del l’Oest, rund 3 km südlich vom Castell de Bellver.

    Seit der Antike war die Bucht Cala de Portopíein strategisch wichtiger Punkt, um den Hafen von Palma von Piraten und Freibeutern zu schützen. Im 13. Jahrhundert wurde an der Stelle der späteren Festung ein WehrturmTorre de Senyals de Portopí errichtet, der auch als Leuchtfeuer diente. Anfang 1600 begann die Planung der Burganlage an der westlichen Stadtmauergrenze von Palma auf Anordnung von König Felipe III.

    Baubeginn war 1608, der erste Abschnitt wurde 1610 beendet. Der Erweiterungsbau wurde 1612 abgeschlossen, wobei der alte Wehrturm in die Festung mit einbezogen wurde und den östlichen Eckpunkt der Festung bildet. Die Burg trug zu diesem Zeitpunkt noch den Namen Castell de Portopí, erst später wurde der Name in Fortalesa de Sant Carles geändert. 1662−1663 wurde die Festung mit einer Befestigungsmauer eingefriedet und entspricht der heutigen rechteckigen Erscheinungsform. 1932 bis 1939 wurde die Anlage während des Aufstandes gegen die Republik zusammen mit Castell de Bellver als Gefängnis genutzt und beherbergte politische Gefangene.

    1981 wurde die Festung in ein Museum der spanischen Armee umgebaut und eingerichtet. Die Ausstellungsstücke zeigen vor allem Kriegsmaterial des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts und ein Abschnitt des Museums wurde dem mallorquinischen General Valerià Weyler i Nicolau gewidmet.

    Die Festung ist in gutem Zustand und nachts beleuchtet.
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