• Rocket Raccoon
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Bosnien-Albanien-Griechenland

35-päiväinen seikkaillu — Rocket Raccoon Lue lisää
  • 25. Tag Ouzouni nach Ouranoupoli

    27. toukokuuta, Kreikka ⋅ ☀️ 26 °C

    Ab geht es zu den Mönchen auf den "Athos Finger". Durch reinen Zufall hat sich Sabine mit der Rezeptionistin in Ouzouni angefreundet, kann aber auch daran liegen, dass sie dauernd Leute anquatscht und die war so lieb und hat uns hier reserviert. Der Platz ist schnuckelig klein und verfügt nur über 15 Plätze, also Glückssache wenn man ohne Voranmeldung aufschlägt. Toller Stellplatz mit einem Strand, in den wir uns sogleich verliebt haben und sofort unsere Liegen hingeschleppt haben. Ergebnis: Nachmittag vergammelt und Sonnenbrand aufgefrischt. Ich vermute mal hier werden wir zwei, drei Tage hängenbleiben, besonders da wir ja die Bootstour zu den Klöstern erst für übermorgen gebucht haben.Lue lisää

  • 26. Tag Ouranoupolis

    28. toukokuuta, Kreikka ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir haben uns heute einen Ruhetag gegönnt und sind nach einem gemütlichen Frühstück ein wenig an den Strand zum Schnorcheln und in der Sonne bruzzeln. Nachdem das ohne Kindles (gestohlen) auch irgendwann langweilig wird, haben wir uns mit dem Fahrrad Ouranoupoli angesehen und bei der Gelegenheit gleich eine Taverne zum Mittagessen aufgesucht. Der Ort ist voll mit Touristenläden, die Heiligenbilder und Schmuck verkaufen und nach der Anzahl der Shops und Anbietern von Kreuzfahrten zum heiligen Berg, gehe ich davon aus, dass im Sommer da richtig Betrieb ist. Natürlich folgen wir dem Strom der Lemminge und haben für morgen ebenfalls eine Bootsfahrt gebucht. Nachmittags nochmal schnorcheln und dann ab ins Restaurant vom Campingplatz. Der Campingplatz ist privat geführt und auch das Restaurant und die Produkte stammen größtenteils aus eigener Fertigung, was natürlcih wieder mal zu einer ausgedehnten kulinarischen Orgie geführt hat. Bauchi voll -Gute NachtLue lisää

  • 27. Tag Athos

    29. toukokuuta, Kreikka ⋅ ☀️ 22 °C

    Seit 2000 Jahren existiert die Mönchsrepublik Athos, keine Kriege, keine Unruhen und auch sonst keine Skandale und keine Frauen.......sieht jemand einen Zusammenhang? Aus der Geschichte wissen wir, dass wir Männer meistens wegen Frauen am Rad drehen, wenn uns die Hormone durchgehen, Adam und Eva, Romeo und Julia, Helena und Paris, Bill und Monica,..... Wie auch immer ist ein Zutritt für Frauen generell verboten und für Männer nur sehr eingeschränkt möglich. Auf eine spirituelle Wanderung mit einem Rudel anderer Männer hatte ich echt keine Lust und so haben wir die einfachste Variante gewählt und sind mit dem Boot die Küste entlang geschippert und haben so zumindest vom Meer aus einige der 19 Klöster gesehen.
    Der Rest des Tages war wieder Entspannung am Strand und noch ein wenig das Würfelglück bemüht - was so viel heißt wie ich habe mich bemüht und Sabine hat gewonnen. Abendessen wieder in der Taverne vom Campingplatz und morgen drehen wir uns langsam Richtung Heimat.
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  • 28. Tag Matka

    30. toukokuuta, Pohjois-Makedonia ⋅ ☀️ 26 °C

    Jetzt ist Schluss mit dem Strandleben. Wir sind heute nach Skopje gefahren und stehen an einem sehr kleinen Platz direkt am Fluss. Der Fluss kommt aus der schönen Matka, leider wird der gesamte Flusslauf von den Anwohnern zur Müllentsorgung genutzt. Es türmen sich entlang des Weges Bauschutt und Restmüll. Wir radeln unverdrossen an den Müllbergen vorbei und versuchen Geruch und Anblick zu ignorieren, wobei ich doch ständig an unsere Mülltrenngesetze und deren Sinn denken muss. Im touristischen Teil der Matka Schlucht angekommen, ist es mit dem Müll dann vorbei und es entfaltet sich tatsächlich eine wahre Naturschönheit. Wir haben eine schöne Fahrt in einem Zweierkajak unternommen - Wer nicht weiß was ein Zweier ist, dem sei erklärt, einer rudert und einer fotografiert, macht zwei. Auf dem Rückweg beschließt mein Rad einfach ein komplettes Pedal mit Pedalstange zu verlieren. Wir haben das notdürftig wieder in Ordnung gebracht, aber wer hat schon einen 8er Imbuss im Bordwerkzeug....... Wie bei solchen Vorfällen üblich ist morgen Sonntag und wir werden in Skopje kaum ein Werkzeuggeschäft oder einen offenen Fahrradladen finden. Wenn alles gut geht finden wir hoffentlich an einer Tankstelle Hilfe. Der Heimweg mit Komoot führt dann über eine Hängebrücke, die sich meinem Fahrrad angepasst hat und auch einige Holzbohlen verloren hat. Abends noch ein paar schöne Steaks auf den Grill und ab in unsere Waschbärenhöhle. Im Gegensatz zu Griechenland fällt hier die Temperatur bis auf 12° ab also ideal zum Kuscheln - gute Nacht da draußen!Lue lisää

  • 29. Tag Skopje

    31. toukokuuta, Pohjois-Makedonia ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem schönen Frühstück sind wir heute mit den Rädern die 12 Kilometer nach Skopje rein und haben uns die Stadt und die Festung angesehen. Ich hatte Skopje gar nicht auf dem Schirm und wir sind nur zufällig hier gelandet, weil es etwa die Hälfte der Strecke von Griechenland nach Sarajevo ist und der einzige Name, der uns auf der Landkarte bekannt vorkam. Mehr als überraschend erlebten wir eine schöne Stadt mit einem tollen alten Bazar, speziell mit tollem Gemüse und Obst. Die Altstadt selbst liebevoll hergerichtet und am Abend sicher eine Partylocation ohne Ende. Die Stadt selbst scheint sich nicht ganz entscheiden zu können, ob sie slawisch, albanisch, osmanisch oder griechisch sein möchte und so ist sie von allem etwas. Gerechterweise ist auch alles, was in der Gegend so als Held verehrt wurde mit einem Denkmal gewürdigt und alle von wahrhaft monumentaler Größe. Wo das Pferd an der Wiener Hofburg schon den Schwanz als technische Stütze benötigt, fängt dort ein Denkmal erst langsam an. Alexander der Große streckt sein Schwert kirchturmhoch in den Himmel, obwohl er mit Nordmazedonien nicht viel zu tun hat - aber dafür sind um den albanischen Nationalhelden Skandebeg gleich all seine Berater und Kriegsherren mit auf dem Sockel. Skopje ist auf jeden Fall einen Besuch wert - gut das wir hier halt gemacht haben.Lue lisää

  • 30. Tag Montenegro

    1. kesäkuuta, Kosovo ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute ging es von Skopje quer durch den Kosovo in den wunderschönen Dumitor Nationalpark. Überrascht hat uns erst mal der Kosovo und zwar mit Autobahnen die plötzlich wirklich wieder als solche zu bezeichnen sind und völlig gegen griechische Gewohnheiten auch noch gratis. Natürlich wurden die Straßen von der EU bezahlt, aber in dem Falle haben wir wenigstens was davon. Der Teil, den wir vom Kosovo gesehen haben, war auch sehr sauber und Gebäude und Fahrzeuge in tadellosem Zustand. Dennoch haben wir Pristina nur gestreift und uns auf kürzest möglichem Wege in die Berge von Montenegro begeben. Der erste Stopp bei einem Fischrestaurant mit riesiger Forellenzucht war gleich mal ein Treffer, der allerdings für eine Forelle ein böses Ende nahm. Bis zu unserem geplanten Campingplatz haben wir es nicht geschafft, da eine der Brücken im Bau ist und nur wenige Stunden am Tag befahren werden darf. Glücklicherweise ist vor der Brücke ein toller Campingplatz mit gutem Restaurant und tierischen Besuchern mit 4 Pfoten - also bleiben wir hier gerne und stellen uns den Wecker für das morgige Zeitfenster der Brücke.Lue lisää

  • 31. Tag Sarajevo

    2. kesäkuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute sind wir schon sehr zeitig auf, erstens da die Brücke nur morgens kurz geöffnet wird und zweitens weil der Fahrer unter erheblichen Angstzuständen zu leiden hatte. Nachts hat es heftig geregnet und wir sind eine schräge Wiese zum Stellplatz gefahren. Im Geprassel des Regens und in meiner Panik wurde die Wiese in meinen Gedanken immer steiler und ich sah mich unter Gespött der Zuseher auf deiner feuchten Wiese umackern. Sorge umsonst - unser Raketenwaschbär hat sich tapfer hochgekämpft und mir die Schmach erspart. Kaum war der Puls herunten hat, unser Navi nach Überquerung der Brücke auf eine unverzügliche Wende bestanden und wollte nochmal über die Brücke. In der heutigen Route war es tatsächlich nicht nötig, die Brücke zu überqueren, also hätten wir uns den spektakulären Stellplatz auch ersparen können. Macht nichts, also alles retour und ab nach Sarajevo. Die Stadt liegt eingekuschelt in einem Talkessel und wuchert mittlerweile über alle umliegenden Hügel ins Umland. Günstigerweise liegt dadurch alles in einem gut zu erreichenden Radius, den wir zur Abwechslung mal zu Fuß abgelaufen sind. Wer weiß, hätte ein gewisser Gavrillo nicht den österreichischen Thronfolger erschossen, hätten wir uns heute auf Wienerisch unterhalten können. Nach dem Besuch in Sarajevo ging es immer entlang der Neretva durch ein wunderschönes Tal nach Mostar. Unser Stellplatz liegt direkt am Fluss und wir haben gemeinsam mit ein paar samtpfotigen Fellnasen einen schönen Grillabend am Fluss verbracht.Lue lisää

  • 32. Tag

    3. kesäkuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ 🌧 19 °C

    Heute stand Mostar auf dem Programm. Mit dem Fahrrad sind es gerade mal 4 Kilometer in die Altstadt und die geht gut zu Fuß, da sie recht übersichtlich ist. Entzückende kleine Straßen mit massig Restaurants und Tourigeschäften. Wir sind gemütlich durchgebummelt und haben dann noch mit Blick auf die Brücke gegessen. Von der Brücke springen wagemutige junge Bosnier (und manchmal dämliche Influencer) seit 459 Jahren, sie ist Unesco Weltkulturerbe und verbindet den kroatischen und bosniakischen Teil der Stadt. Dann geht es weiter durch strömenden Regen zu unserem nächsten Ziel, den Una Wasserfällen. Pünktlich zur Ankunft hat der Regen aufgehört und wir landen auf einem Stellplatz direkt an der Una und stehen gegenüber einer Reihe kleiner Wasserfälle. In dieser unglaublichen Kulisse gönnen wir uns unser Abendessen am Flussufer.Lue lisää

  • 33. Tag Una Nationalpark

    4. kesäkuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ⛅ 15 °C

    Frühstückskaffee an der traumhaften Una und ab auf die Räder zum ersten Wasserfall des Tages - der Wasserfall von Martin Brod. Anschließend gleich der zweite große Wasserfall von Martin Brod und schon ist es Zeit für ein kleines Mittagessen, um den herrlichen Stellplatz noch ein wenig auszunützen. Dann brechen wir schweren Herzens auf und stoppen nach nur 20 Kilometern wieder beim Strbacki Brod. Ein atemberaubender Wasserfall , ebenfalls an der Una gelegen. Die weitere Fahrt führt immer entlang der Una mit einer Unzahl kleiner Wasserfälle und schöner Campingplätze. Der Una Nationalpark hat uns schwer beeindruckt, aber wir fahren weiter nach Selce, um uns mit Freunden zu treffen und noch zwei Tage am Meer zu verbringen.Lue lisää

  • 34. Tag Selce

    5. kesäkuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 20 °C

    Ein gemütlicher Ruhetag in Selce ging erstmal mit einem leckeren Frühstück los, gefolgt von Pflege von Körper und Fahrzeug, um wieder für zwischenmenschlichen Umgang geeignet zu sein…Ganz liebe Freunde haben uns bei unserem Waschbären besucht und wir haben uns zum Abendessen verabredet. Nach einer kleinen Radtour, bei der Sabine sich mit einem Kaktus ein Gefecht geliefert hat, welches sie leider verloren hat, ging es ans ausgiebige Schlemmen. Wir haben dann noch eine Runde Karten gespielt und sind recht spät in unsere Waschbärenhöhle geklettert.Lue lisää

  • 36. Tag Burg Predjama & Heimreise

    6. kesäkuuta, Itävalta ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem ausgiebigen letzten Bad im Meer, wie es sich für ordentliche Waschbären gehört, packen wir unsere sieben Sachen zusammen und düsen Richtung Burg Predjama, der größten Höhlenburg der Welt.
    Nicht nur eine wunderschöne, eindrucksvolle Burg, sondern auch eine uneinnehmbare Festung, die der slowenische „Robin Hood“ Raubritter Erasmus trotz jahrelanger Belagerung durch den König, verteidigte. Durch unterirdische Gänge und eigene Brunnen konnten sich die Belagerten versorgen. Wäre wahrscheinlich lange so weiter gegangen, hätte den Burgherrn nicht sein eigener Diener verraten - blöderweise am einzigen ziemlich ungeschützten „Örtchen“ haben ihn Steinkugeln tödlich getroffen…im wahrsten Sinne zum Sch…..
    Nach einem Mittagssnack im Raccoon geht’s wir weiter nach Bled, um noch eine Nacht am See zu verbringen - leider kein Stellplatz zu kriegen, also düsen wir doch heute schon zu unseren Liebsten nach Hause…❤️
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    Matkan lopetus
    6. kesäkuuta 2026