• Rocket Raccoon
Current
  • Rocket Raccoon

Bosnien-Albanien-Griechenland

An open-ended adventure by Rocket Raccoon Read more
  • Currently in
    🇬🇷 Δημοτική Ενότητα Λαμιέων, Griechenland

    18. Tag Korinth - Arachova - Delphi

    Yesterday in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Voll motiviert machen wir alles fertig um unsere nächste Etappe anzugehen. In Erwartung des Kanals von Korinth und des Orakel von Delphi haben wir bei der Abfahrt gleich mal die erste Station, das große Amphitheater von Epidaurus vergessen. Ist uns leider erst in Delphi aufgefallen aber damit bleibt was für die nächste Griechenlandreise. Der Kanal von Korinth ist ein beachtliches Bauwerk und überraschenderweise von Ungarn geplant und gebaut worden. Eröffnet wurde er von Kaiser Franz Josef, der damals auch noch Kaiser von Ungarn war. Vom Bungee Jumping hat Sabine glücklicherweise Abstand genommen, da echt viele Leute angestellt waren. Somit setzen wir unsere Reise unverletzt Richtung Delphi fort. Auf dem Weg dahin stolperten wir zufällig über einen berühmten Schiort "Arachova". Ist nicht was man bei uns unter einem Schiort versteht, aber ein entzückendes Städtchen für einen kleinen Spaziergang und eine Mittagspause in einer der Tavernen hoch über dem Tal. Gestärkt haben wir uns dann zum Orakel begeben, schon beeindruckend, wenn man sich die Lage hoch oben am Berg ansieht…Leider hat das Orakel bei uns versagt, wir sind nicht schlauer als zuvor. Abends haben wir ganz in der Nähe auf dem Campingplatz Apollon eingecheckt und vor dem Abendessen noch eine kleine Runde im Pool gedreht. Ein weiterer gelungener Tag und morgen geht es wieder an die Küste.Read more

  • 17. Tag Epidaurus

    May 19 in Greece ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute spielen wir ein wenig Indiana Jones und schnorcheln zu den Ruinen des alten Epidaurus. Wir schwimmen ein Weilchen zwischen alten Mauern, zerbrochenen Amphoren und kleinen Fischen. Die erhofften Goldmünzen haben wir leider nicht gefunden, was vielleicht an den Millionen Touristen liegt, die das schon vor uns versucht haben. Das Wasser war durchaus angenehm und wir haben das Ganze dann noch mal wiederholt. Die Sonne hat uns nach dem Schnorcheln wieder auf Betriebstemperatur gebracht und bereit für den zweiten Teil des Tages. Wieder zurück ins Womo und nach einer kleinen Aufhübschung sind wir mit dem Rad zum antiken Amphietheater in Epidaurus gedüst. Macht nicht viel her, aber das Städtchen (der nicht versunkene Teil) ist recht schön und der Hafen verlangte nach einer kleinen Bierpause. Wir haben dann noch dem kleinen Supermarkt seinen Tagesumsatz gesichert und Binchen hat sich am Omnia ausgelebt und ein köstliches Abendessen zubereitet.Read more

  • 16. Tag Nafplio

    May 18 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ging es nach Nafplio, wo wir eine Runde durch die wirklich hübsche Altstadt gebummelt sind. Sabine scheint ein wenig "untershoppt" zu sein, daher dauerte es echt lange, sodass dann schon Zeit für ein gemütliches Mittagessen war. Frischgestärkt fassten wir die Burg ins Auge, die hoch über der Stadt thront. Sabine, die sonst gar nicht so fit mit den elektronischen Helferchen ist, hat als Alternative zum einstündigen Aufstieg unter Einschaltung von KI, Google Maps, CIA und NSA einen mit dem Wohnmobil fahrbaren Weg zur Festung gefunden. Dort auch noch mal Glück und aus welchem Grund auch immer war der Eintritt frei. Die Festung ist recht groß und bietet einen interessanten Blick über die Stadt und das Meer. Für einen Tag waren das wieder genug Sehenswürdigkeiten und wir fahren noch das kurze Stück zu unserem Campingplatz in Epidaurus und Binchen hüpft natürlich wieder ins Wasser. Abends eine schöne Grillerei und ab in unsere Höhle.Read more

  • 15.Tag Tyros

    May 17 in Greece ⋅ ⛅ 20 °C

    Seele baumeln lassen und neue Energie tanken. Klingt poetisch, heißt aber, wir waren echt ein wenig ausgelaugt und die Schmutzwäsche musste auch mal gemacht werden. Also erst mal ein schönes Frühstück und dann ab an den Strand und im kalten Meer so richtig wach werden. Nach dem Bad haben wir uns von der Sonne wieder ordentlich aufwärmen lassen und die Reste vom Abendessen verspeist. Wäsche waschen und trocknen, dann das Strandprogramm nochmal inklusive kleinem Nickerchen. Dann uns selbst durch’s Waschprogramm gejagt und ab in die Taverne. Ich ahnte, dass es übel ausgeht als uns die Wirtin in die Küche gebeten hat - und klar haben wir alles mögliche bestellt. Die Waschbärin war dann zwei Stunden beschäftigt mit „das schaffen wir nie" jammern - bis sie endlich alles, bis auf 3 Käsebällchen aufgemampft hat. Es war wieder einmal das beste Essen seit wir unterwegs sind und im Anschluss haben wir uns noch durch die selbstgemachten Marmeladen, den Honig und Schnaps gekostet. Ich denke die Batterien sind voll für die Weiterfahrt.Read more

  • 13. Tag Ochsenbauchbucht und Gialova

    May 15 in Greece ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück mit frischen Corissants machen wir uns auf den Weg zur Ochsenbauchbucht. Er führt über einen romantischen Radweg durch ein Naturschutzgebiet, allerdings wurden die Flamingos offenbar nicht über unsere Ankunft informiert und befinden sich nach wie vor in Afrika. Scheint ihnen in Griechenland um die Jahreszeit noch nicht warm genug zu sein. Die wunderschöne Ochsenbauchbucht hatten wir für uns alleine und schlauerweise hat Binchen auch ein Picknick eingepackt. Das Wasser ist zwar an der Untergrenze des angenehmen Spektrums, aber die Sonne taut die angefrorenen Körperpartien wieder auf. Nach einem schönen Tag geht es zurück zum Campingplatz und dann heißt es Körperpflege und aufbrezeln. Fein gemacht geht es zur Strandpromenade und in ein griechisches Lokal, welches vom Campingplatznachbar empfohlen wurde. Wir haben uns ganz auf den Kellner (Costa) verlassen und er versorgte uns mit einer endlosen Abfolge von Vorspeisen und diversen Kostproben aus der Küche. Krönung war dann das Schwein aus dem Ofen und die Nachspeise. Unsere Fahrräder mussten jedenfalls ordentlich arbeiten um uns heimzuschleppen. Mehr als ein ruhiger Fernsehabend ist konditionell auch nicht mehr drin. Wir werden morgen unsere Reise fortsetzen müssen, da sich der Abend sonst sicher wiederholt......Read more

  • 12. Tag Chillen am Strand

    May 14 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir den Campingplatz Alphios hinter uns gelassen und sind nach Gialova weitergefahren. Es ist nicht zu glauben, die Plätze werden immer noch besser. Camping Erodios ist ein liebevoll gepflegter Platz und wir haben per Zufall einen Platz in der ersten Reihe erhalten. Laut Platzeinweiser sind die Plätze nur für Fahrzeuge mit max. 6 Meter, aber dann hat er eben 6 Meter :-). Wir haben den Tag zur Entspannung und zum Rumlungern am Strand genutzt. Abends noch eine kleine Grillerei und ab in die echt schönen Sanitäranlagen auf eine ausgiebige Dusche. Ich denke wir werden es nicht schaffen den Platz nach einer Nacht zu verlassen, denn immer öfter klingt so ein Hit von STS in unserem Ohr..........Read more

  • 11. Tag Olympia

    May 13 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Doch kein weiterer Tag mehr am Strand -es geht weiter nach Olympia, dem antiken Austragungsort der olympischen Spiele. Campingplatz oben auf dem Berg und Anfahrt zu den antiken Ausgrabungen laut Komoot mit 0 Höhenmetern. Vom Campingplatz ging es allerdings so steil nach unten, dass es eher an freien Fall als an eine Fahrradfahrt erinnert. In dem Moment ahnten wir, dass unsere olympische Herausforderung im Heimradeln noch vor uns lag. Die olympischen Stätten sind wie meistens in Griechenland ein Haufen Steine, die teilweise wieder aufeinander geschlichtet sind und dann bleibt es dem Besucher überlassen, die alte Pracht zu erahnen.
    In den Museen findet man aber dann doch einige Ausgrabungsstücke, die wirklich sehr beeindruckend sind, es muss ein imposantes Areal gewesen sein.
    Die Rückfahrt war dann tatsächlich so spannend wie wir erwartet hatten, aber nachdem wir glücklicherweise vorher einen Supermarkt leergekauft hatten, war für ausreichend Stärkung am Abend gesorgt. Nach unserem persönlichen olympischen Dreikampf aus Fleisch, Bier und Naschi, bringen wir unsere atlethischen Körper zu Bett.
    Read more

  • 10. Tag Kato Riza

    May 12 in Greece ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute mal ein Ruhetag, kein Fahren und keine Besichtigungen, wir sind ja im Urlaub. Heute zeigen wir mal Nationalstolz und spiegeln unsere Flagge wieder. Vorne rot, Hinten rot und in der Mitte weiß. Gemütliches in der Sonne bruzzeln, zur Abwechslung wieder mal ordentlich Körperhygiene und sonst echt nix. Wassertemperatur nur 19° aber angeblich hält das ja die Haut straff. Abends mit dem Rad in eine Taverne am Strand und ein hervorragendes mehrgängiges griechisches Abendessen verdrückt. Auf dem Platz ist es so schön, dass unsere Weiterreise morgen ernsthaft zur Diskussion steht.....mal sehen.Read more

  • 9. Tag Nordmazedonien bis Griechenland

    May 11 in North Macedonia ⋅ ⛅ 21 °C

    Nachdem wir gestern spät abends am wirklich schönen Ohrid See entlangfuhren, hat er sich heut im Morgenlicht von seiner besten Seite gezeigt. Campingplatz zwar noch im Winterschlafmodus, aber der See ist schon in voller Schönheit bereit. Binchen hat natürlich gleich wieder ein Morgenbad genommen und Rolli ist schon beim Zusehen gefroren. Den Campingplatz ohne große Wehmut verlassen und ein paar hundert Meter weiter im Kloster Sveti Naum halt gemacht. Definitiv eine gute Idee, da die Anlage für albanische Verhältnisse unglaublich gepflegt und liebevoll gestaltet ist. Wir haben dort gleich mal den ganzen Vormittag verbummelt obwohl wir noch 300 Kilometer und zwei Grenzen vor uns hatten. Ging aber dann echt super und sobald die griechische Grenze überquert ist, sieht man wo die EU Gelder gelandet sind. Herrliche Autobahnen und natürlich wieder Internet. Sabine im digitalen Glück und Rolli im Geschwindigkeitsrausch, was kann da schon schiefgehen:-). Pünktlich zum einsetzenden Hungergefühl haben wir den Campingplatz Nissos erreicht und nach einigem Rangieren auch einen Platz in der ersten Reihe ergattert. Restaurant zu, Bar zu, aber dafür erste Reihe fußfrei, die Vor und Nachteile der Vorsaison. Eine kleine Wanderung vorüber an geschlossenen Strandrestaurants später gibt es dann endlich unser erstes griechisches Abendessen, zumindest aus den 4 Gerichten, die in der Vorsaison zu haben sind. Die waren lecker! Die Stimmung beim Abendspaziergang am Strand ist einfach der Wahnsinn, wir sind angekommen.Read more

  • 8. Tag Auf Um-und Abwegen

    May 10 in Albania ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Tag stand eindeutig unter dem Zeichen "Der Weg ist das Ziel". Richtig gut ging es vom Campingplatz Kruje bis nach Burrel, ab dann wurde es etwas "holprig" Erst ging es noch entlang des wunderschönen Flußes Mat und ab Burrel wollten wir über eine schöne Bergstraße, die SH36, über den Qafe Murre nach Sheliste und Peshkopia. So der Plan… Das Navi meldete unverzüglich "mehr Verkehr als üblich", als wir die Route eingaben - wir waren die Einzigen. Einer ist bekanntlich auch mehr als üblich. Offensichtlich wurde die Straße noch unter den alten Römern als Landesstraße geführt und ist seitdem im Navi gelb vermerkt. Wild winkende Albaner entlang der Straße und Esel, die uns mit schreckgeweiteten Augen entgegenkamen, hätten uns zu denken geben sollen. Wie ihr wisst, denkt Rolli beim Fahren nicht viel und Sabine in milder Urlaubsstimmung hat sich mit Hysterie auch zurückgehalten bis die Straßenrillen einen halben Meter tief waren. Auf etwa halber Strecke waren zwei Dinge klar: warum die Strecke von 120 Kilometer mit 5 1/2 Stunden angegeben war und dass es beim besten Willen nicht mehr weiter geht. Sabine und Rocket hatten ihre Komfortzone zu dem Zeitpunkt längst verlassen und somit hieß es, alles wieder retour. Das ganze nochmal über die einfache Route, was aber noch immer keinem durchgängigen Asphalt entspricht. Zwischenziel in Debar mit Camping am See also um 4 Stunden zu spät. See noch da, Campingplatz leider seit Jahren nicht mehr, also weiter direkt an den Ohrid See. Navigation und Internet in Nordmazedonien Fehlanzeige und Platz wieder nicht da (oder nur nicht gefunden). Schon leicht säuerlich nach 10 Stunden Gerüttel fahren wir den Ohrid See entlang -weit und breit kein Platz. Kapp vor der albanischen Grenze dann endlich ein Treffer. Restaurant zu, Internet nicht vorhanden, Toiletten auch zu, aber nach Einbruch der Dunkelheit egal. Es war das bisher am härtesten verdiente Abendbierchen der Reise.Read more

  • 7. Tag Kruje

    May 9 in Albania ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute verlassen wir Montenegro und machen uns auf nach Albanien. Unmittelbar nach Grenzübertritt wird klar, dass hier keine EU Gelder fließen. Alles etwas rustikaler und die Fahrgeschwindigkeit sinkt erheblich, zumindest wenn man seine Reifen und Achsen behalten möchte. Im Land der Skipetaren fühlt man sich an Karl May erinnert. Der echte Karl May Fan weiß, dass er nie wirklich gereist ist, aber wenn würde sein Müll auch noch irgendwo herumliegen. Müllentsorgung scheint in dem Land noch nicht erfunden worden zu sein, was leider überall sichtbar ist. Auf einem wunderschönen Campingplatz haben wir nach abenteuerlicher Zufahrt einen Stellplatz bezogen und uns zu Fuß nach Kruje, der ehemaligen Hauptstadt von Albanien, auf den Weg gemacht. Der alte Bazar ist optisch schön bunt aber alle dürften denselben Einkäufer haben. Nichtsdestotrotz musste meine Bine einen Teppich erstehen, der vermutlich in einem Abstellraum landen wird, direkt neben der marokkanischen Keramik und dem türkischen Kaffeeset.
    Die Burg selbst ist extrem gut gepflegt und beinhaltet eine interessante Ausstellung über die Illyrer und das alte Albanien. Schade, dass unser neu gewonnenes Wissen kaum das Abendessen überstehen wird. Schnell noch zum Einkauf, damit wir für den Mitternachtssnack gerüstet sind und ab durch strömenden Regen ins Restaurant, welches zufällig auch dem gleichen Albaner gehört. Wie sich bei Geplauder und Raki herausstellt, dürften wir beim lokalen Paten und Oberpatrioten eingekehrt sein. Der Grillplatte aus Lamm und Ziege mit reichlich Gemüse hat es nicht geschadet und so versorgt verkriechen wir uns in unserer Waschbärenhöhle. Binchen hat sich als Abendbeschäftigung eine Coladose eingefroren, die sich dekorativ durch Explosion im Kühlschrank und Umgebung verteilt hat. Also noch eine Stunde Küchenrollenakrobatik bevor wir uns vor die Glotze werfen. Schwimmbad wird aus Zeitgründen auf Morgen verschoben.
    Read more

  • 6. Tag Ulcinj

    May 8 in Montenegro ⋅ 🌧 18 °C

    Heute mal ordentlich ausgeschlafen und dann festgestellt, dass das angekündigte Badewetter auf einen anderen Tag verschoben wurde. Der alternative Fahrradausflug nach Ulcinj hat sich aber als voller Erfolg herausgestellt. Radfahrer sind hier etwas Exotisches und Fahrradwege noch viel mehr. Gottseidank war echt wenig los und in der Stadt sind die Autos deutlich langsamer als die Fahrräder unterwegs. Geparkt wird in einspurigen Straßen gerne in der zweiten Reihe und auch mal quer wenn längs nicht passt. Wir haben uns in fröhlichem Slalom durchgemogelt und sind bis in den Burghof gefahren. Die alte Stadt ist beinahe vollständig renoviert und besteht aus einer Ansammlung von Restaurants und Hotels. Im Sommer könnte es durchaus zu beengten Szenen kommen, aber wir hatten die Stadt für uns. Wir sind nett mit dem Besitzer vom Restuarant Teuta ins Gespräch gekommen und der hat sich dann wirklich ins Zeug gelegt und uns fantastisch bewirtet. Lange nicht so eine gute Fischplatte gegessen ,die sogar mir als ausgewiesenem Fleischtiger richtig gut geschmeckt hat. Anschließend wieder Vorräte im Supermarkt gekauft und ein wohlverdientes Nachmittagsnickerchen gemacht. Ob Raki und Bier oder die Anstrengung des Fahrradausfluges zum Schläfchen führten, konnte von uns nicht mehr ermittelt werden.Read more

  • 5. Tag Budva-Sveti Stefan-Ulcinj

    May 7 in Montenegro ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute haben wir Dubrovnik verlassen und Kroatien auch gleich. Der Wind weht uns nach Süden (Dieselwind) und wir fahren die Küste entlang bis Budva. Der nächste Schock unserer Reise - in den vergangenen 30 Jahren waren sie offensichtlich damit beschäftigt, eine unüberwindliche Wand von Hochhäusern bzw. Hotels vor der Altstadt zu errichten. Wir haben uns dazwischen durchgeschlängelt und dann die Altstadt vor uns gesehen. Nachdem sie uns wieder 15 Euro für eine Stunde Parken abgenommen haben, beschränkten wir uns auf ein Bild von außen und ein schnelles Mittagessen am Strand. So gut im Flow sind wir gleich weiter nach Sveti Stefan und nachdem die Insel nicht betreten werden darf, der Leser ahnt es, wieder ein Bild von außen. Irgendwie hat uns an dem Tag somit das Highlight gefehlt, aber an unserer Endstation Ulcinj wurden wir entschädigt. Campingplatz direkt am Strand und da auch die Sonne wieder da war, haben wir uns das erste Mal ins Meer gewagt. Sundowner mit behaarter Essensbegleitung im Restaurant unmittelbar neben unserem genialen Stellplatz.Read more

  • 4.Tag Dubrovnik

    May 6 in Croatia ⋅ 🌬 18 °C

    Als Reiseproviant durften wir noch Salat und Jungzwieberl aus dem heimischen Schrebergarten des Autokamp Kravice einpacken und dann ging es ab Richtung Dubrovnik. Vor der Grenze von Bosnien nach Kroatien hatte ich etwas Bammel nach dem letzten zweistündigen Rumgestehe, doch siehe da-kein Auto vor uns und in 2 Minuten rüber. Eindeutig den falschen Grenzübergang beim letzten Mal erwischt. Auf dem Campingplatz Solitudo ist jede Menge frei und mit dem Rad oder Bus ist man rasch in der Altstadt. Dubrovnik ist eine Perle der Adria, aber nur wenn man 20 000 Menschen und mehrere Kreuzfahrtschiffe ausblenden kann und zufällig Millionär ist. 60 Euro für zwei Pizzen und zwei Bier ging ja noch, aber bei 40,-- Euro pro Person als Zutrittsgebühr zur Stadtmauer, war uns die Wegelagerei doch zu viel und wir haben das Weite gesucht. Passend zur Stadtbesichtigung haben wir uns noch einen Sundowner am Strand ohne Sonne reingezogen. Kurzum ist Dubrovnik zwar einen Besuch wert, aber gerettet haben unseren Tag eher die Käsekrainer und das Abendbier. Morgen geht es auch schon weiter ins ruhige Montenegro.Read more

  • 3. Tag Kravica Wasserfälle

    May 5 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach dem Frühstück erst mal ein Restaurant Revival vom Vortag da meine liebe Bine wieder mal etwas liegen gelassen hat und diesmal die wirklich wichtige Solis Box,die für unser Internet zuständig ist. Gottseidank gleich gefunden und somit kann es weitergehen zu den Kravica Wasserfällen. Die Fahrt führt ausschließlich über Bundesstraßen und eine tolle Hochebene in der sich das Skigebiet Krajice befindet. Im Autokamp Kravica gleich mit einem Raki begrüßt worden und als Empfehlung noch ein Schleichweg zu den Wasserfällen. Der Schleichweg entpuppt sich als abenteuerliche Route mit mörderischem Gefälle, der aber nach einigen Umwegen tatsächlich von hinten in den Nationalpark der Kravica Wasserfälle führt. Natürlich stand beim Hintereingang ebenfalls ein Wärter der uns das Eintrittsgeld abnahm. Die Wasserfälle selbst ein beeindruckendes Naturschauspiel und meine eiskalte bessere Hälfte konnte sich ein Bad nicht verkneifen. Ich habe die Gelegenheit wie gewohnt mit einem Bier ausgesessen. Wir haben dann den Rückweg über den Haupteingang gewählt und waren in 10 Minuten bei unserem Waschbären. Ein zeitiges Abendessen im Freien und dann gemütlicher Rückzug ins fahrende Zuhause…Read more

  • 2. Tag Jajce

    May 4 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 23 °C

    Nachdem Rolli wieder mal bei der Heizung ein kleines Knöpfchen vergessen hat, haben wir uns in der Nacht ziemlich den Hintern abgefroren. Nichts was ein belebender Kaffee nicht in Ordnung bringt und bei der Fahrradfahrt zur Liebesbrücke hat die Sonne auch schon wieder ordentlich gewärmt. Die Brücke ist eine wildromantische Sache aber unsere 30 jährige Liebe ist im Vergleich zur Brücke taufrisch. Überraschenderweise haben die teils vermoderten Holzplanken uns tatsächlich getragen und die Altstadt von Jajce war in einem erheblich besseren Zustand. Mit fließend Wasser gibt es jedenfalls kein Problem in Jajce und es fließt drumherum und mittendurch. Alles in allem jedenfalls ein Besuch wert. Wir haben aber noch nicht genug von Wasser und radeln noch eine Runde um den Plivsko Jezero. Ein 26 Kilometer langer Rundweg um den See und zum Abschluss noch den Watermill Park knapp vor dem Campingplatz. Anstelle einer großen Mühle wie bei uns haben sie dort viele kleine Holzmühlen mit 3 m² gebaut und quasi in Haushaltsmengen das Getreide gemahlen. Abends dann übliches Campingverhalten- in der Sonne bruzzeln und anschließend den Grill anwerfen, besser kann ein Tag nicht ausklingen.Read more

  • Los geht's ab nach Griechenland

    May 3 in Austria ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem meine Holde gefühlt schon seit einem Monat am Einpacken und Planen ist, habe auch ich gestern dann endlich meine Klamotten zusammengerafft. Heute bin ich früh auf, da es sich wieder mal vorne und hinten nicht ausging. Schnell noch Müll, Mails, What`s App, diverse Haushaltsroboter zur Mitarbeit überredet und schon geht es los. Da meine " Drehzahl" schon auf 1000 war bevor unser Rocket überhaupt losgelegt hat, hat erstmal Binchen das Steuer übernommen und mich zur Entspannung genötigt. Sie hat das Steuer dann bis zur bosnischen Grenze nicht mehr losgelassen und mir erst dort die ehrenvolle Aufgabe von 2 Stunden Grenzwartezeit-Aussitzen überlassen. Bei einbrechender Dunkelheit haben wir unseren ersten Campingplatz erreicht und nach rascher Einrichtung unseres Platzes unverzüglich eine nahe gelegene Konoba an einem Wasserfall aufgesucht. Standesgemäß mit Sopska, Cevapcici, Riba und Bier haben wir einen sehr schönen ersten Abend verbracht. Morgen sehen wir uns die Wasserfälle dann noch bei Tageslicht an.Read more

    Trip start
    May 3, 2026