• Stefan B
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Vanuatu

A 11-day adventure by Stefan Read more
  • Trip start
    December 8, 2018

    Anreise ins Ungewisse

    December 8, 2018 in Vanuatu ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute ging es los nach Vanuatu, einem Inselparadies in der Südsee, auf dem die meisten Einwohner noch seeehr rückständig leben.
    1. Flug: Christchurch nach Auckland mit Air Newland (80 Minuten): kann man gar nichts sagen, einwandfrei. Zum Essen gab es zumindest einen kleinen Cookie. In Auckland mussten wir dann unser Gepäck noch einmal aufgeben, was mit einem 15 Minuten Spaziergang zum internationalen Terminal verbunden war - na Danke!
    2. Flug: Auckland nach Port Vila mit Air Vanuatu (3h 50min): da wir einen Platz an den Notausgängen bekommen haben, hatten wir Beinfreiheit ohne Ende. Zum Essen gab es typisches Flugzeugessen, aber zumindest mit einem Cookie von Ms Higgins als Nachspeise! Der Flughafen in Port Vila ist sehr sehr überschaubar: 3 Wechselstuben, ein paar Anbieter, 3 Einkaufsläden, das wars :)
    Im Flughafen (natürlich ohne Klimaanlage bei feuchten 30 Grad) mussten wir dann ewig anstehen, um unser Visum zu bekommen. Beim Geld abheben dann der Schock: zieht der Automat doch nicht einfach meine Kreditkarte ein! Die Karte ist jetzt vorübergehend gesperrt und ich bekomme sie hoffentlich von der Bank nächste Woche wieder.
    3. Flug: Port Vila nach Espiritu Santo mit Air Vanuatu (1h): wer gedacht hat, der letzte Flughafen war schon klein, wurde in Luganville eines besseren belehrt. Hier gibt es einfach nichts, nicht mal ein Gepäckband :)
    Unsere Rucksäcke waren Gott sei Dank mit an Bord und so ging es mit unserem Fahrer Tusty zu zwei Einkaufsläden, die noch offen hatten, und zu einem einheimischen Markt, bei dem wir uns mit leckeren Mangos, Bananen und Wassermelonen billig eingedeckt haben.
    Unser Airbnb ist sogar noch besser als erwartet: wir haben ein Bungalow direkt am privaten Strand, das Meer ist vielleicht 3 Meter von unserer Tür entfernt.
    Der Bungalow selber ist recht groß, geschmackvoll eingerichtet, mit lauter Blüten geschmückt, hat mit Ventilatoren, eine komplette Küche (in der Früchte, Wasser, Müsli usw für uns bereit standen), ein gemütliches Bett und ist sogar rundherum mit Mosquitoschutz versehen. Fenster gibt es keine, weil quasi alles seitlich offen ist, nur mit Holzpanellen verkleidet, die man verstellen kann wie man möchte.
    Draußen wartet neben unserem eigenen Strand (Das zweite Haus an diesem Strand steht ab morgen Mittag leer, so dass wir hier wirklich ganz alleine sind) zwei SUPs und ein Kanu auf uns.
    Jetzt müssen wir nur noch Glück mit dem Wetter haben!
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  • Das Paradies geht unter

    December 9, 2018 in Vanuatu ⋅ 🌧 25 °C

    Der vanuatische Regengott wollte heute eindeutig Gas geben: es hat die ganze Nacht, über den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag geschüttet wie aus Eimern. So konnte ich in Ruhe noch mit dem meganetten Besitzer Dennis über alles mögliche plaudern, bevor er zurück nach Australien geflogen ist. Was für uns hervorragend ist, denn das bedeutet, dass wir hier ganz alleine sind und vor allem auch seinen Deluxebungalow nutzen dürfen. D.h. wir haben ab jetzt eine Außenküche, Gasgrill direkt am Meer, Sonnenliegen, Außencouch, Außentisch, Kurzhanteln mit Bank und Dart.
    Abends hat es dann endlich aufgehört zu regnen und so konnten wir gleich mal den Gasgrill testen. Dennis hat uns nämlich ein selbstharpuniertes Thunfischfilet geschenkt und das mussten wir natürlich gleich verputzen. War mega!
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  • In Town: Luganville

    December 11, 2018 in Vanuatu ⋅ ⛅ 28 °C

    Um 15 Uhr ging es mit einem Taxifahrer, dessen Auto keine Gurte hatte und der selber anscheinend noch nichts von einem Deo gehört hat, in die einzige "Stadt" der Insel: Luganville.
    Dort sind wir ein wenig rum geschleudert und haben uns um unsere kaputte SIM-Karte und die eingezoge Kreditkarte gekümmert (am Montag bekomme ich sie auf der Hauptinsel wieder) und ich war endlich beim Friseur.
    Die Suche nach einem Restaurant war gar nicht so einfach, weil es irgendwie nichts gibt 😅 Wir haben uns dann von einem Thai, der neben Essen auch noch Massagen anbietet (whaaat?!) Take-Away bestellt und zuhause bei unserer tollen Aussicht auf das Meer in Ruhe gegessen :)
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  • Spaziergang entlang der Straße

    December 12, 2018 in Vanuatu ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute stand ein zweiter Versuch an, ein normales Restaurant zu finden. Unser Ziel war das Sunrise Beach Cabanas, das damals auch zur Buchung als Unterkunft zur Debatte stand.
    Weil wir uns ein bisschen bewegen wollten, sind wir die 75 Minuten entlang der Straße dorthin spaziert. Dort ging es vorbei an Kobra-Öfen (dort werden Kokosnüsse so lange gegart, bis sie ihr komplettes Wasser / ihre Feuchtigkeit verloren haben. Das Endprodukt Kobra wird dann weiterverkauft zur Produktion von Kokosöl), endlosen Palmplantagen, vielen verrückten Bäumen und ein paar leerstehend wirkenden Gebäuden (man beachte vor allem die eine Toilettenschüssel auf den Bildern 😅). Einfach ein schöner, interessanter Spaziergang!Read more

  • Nanda Blue Hole

    December 13, 2018 in Vanuatu ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir uns den einheimischen Guide Tusty den ganzen Tag über gebucht, um uns zu den Highlights der Insel zu fahren. Diese liegen alle entlang der Ostküste, da der Rest der Insel ansonsten noch nicht erschlossen ist.
    Los gings beim Nanda Blue Hole, einem von drei natürlichen Süßwasserpools der Insel. Obwohl es dort Eintritt kostet (8€ pro Person), war das Wasser schon der Hammer. 12 m tiefes, glasklares Wasser, so dass man sogar die Fische darin von außen perfekt sehen konnte. Nach einem sehr ausgiebigen Bad mit Sprüngen ins Wasser und ein wenig Schnorcheln ging es dann weiter zum nördlichsten Punkt der Straße: Port Olry.
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  • Port Olry

    December 13, 2018 in Vanuatu ⋅ ⛅ 29 °C

    Port Olry ist die nördlichste Stadt der Insel (200 Einwohner, wuhuu 😅), mit einem absolut traumhaften und absolut leeren Strand von der Haustür. Wir hielten bei der einzigen Bar im Umkreis von 50 km (verrückt), die ein paar Bänke an den Strand gestellt hat. Dort haben wir nach ein paar Schnorchelausflügen auch noch gegessen. Leider war die Kokosnusskrabe (größte Krabe der Welt, die sich nur von Kokosnüssen ernährt) leider an diesem Tag ausverkauft, die soll nämlich Wahnsinn schmecken. So würde es einheimisches Rinderstreak und Hambecca, einer Variante eines Hamburgers mit normalem Fleisch.
    Am Strand haben wir auch den Australier John mit seiner polnischen Frau kennengelernt, der unfassbar viel Fotoausrüstung dabei hatte (bestimmt 10 Objektive, Unterwasserhülle, eine Drohne,...). Cooler Typ!
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  • Champagne Beach

    December 13, 2018 in Vanuatu ⋅ ⛅ 28 °C

    Laut diverser Ratings einer der Top 5 Strände weltweit: der Champagne Beach (Eintritt 8€ pP).
    Wir waren bis auf die Einheimischen der einzigen Leute am Strand. Das kann auch anders ausschauen, da dort häufig Kreuzfahrtschiffe anlegen und dann 1000+ Leute aussteigen. Der Strand hat weißen, unfassbar puderzuckerartigen Sand. Das Wasser hat auch eine tolle, hellblaue Farbe.
    Derzeit werden im Hintergrund viele Hütten gebaut, die dann zur Shoppingbefriedigung der Kreuzfahrtler dienen sollen. Das wird bestimmt in Zukunft den Flair deutlich verändern.
    Alles in allem aber heute noch ein absolut brillanter Strand, top!
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  • Trip end
    December 18, 2018