Serbia
Opština Smederevo

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4 travelers at this place
  • Day383

    Jugovo

    August 24, 2020 in Serbia ⋅ ⛅ 28 °C

    Um 7 Uhr starte ich von dem unruhigen Restaurantanleger in Richtung Jugovo. Es wird eine kurze Reise denn es sind nur 49 km und ich bin bereits um 13 Uhr dort und lege an dem kostenlosen Stadtanleger an. Ich lege mich in die Plicht und hole etwas Schlaf nach.
    Am späten Nachmittag werde ich durch den Lärm der nahen Badeanstalt geweckt, mache mir was zu essen. Netz habe ich immer noch nicht und viele werden bestimmt schon auf Nachrichten warten, besonders meine Mutter und Ingo, der Geburtstag hat. Aber auch WhatsApp und Messenger, nix funktioniert.
    Dann räume ich das Schiff etwas auf. Ich fühle mich immer noch müde, deshalb lege ich mich schlafen.
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  • Day384

    Schweres Gewitter

    August 25, 2020 in Serbia ⋅ 🌧 17 °C

    Durch das starke Schaukeln des Schiffes werde ich um kurz vor 6 wach. Es ist stockdunkel und der Wind pfeift. Ich ziehe mir etwas über und dann baue ich das Sonnensegel ab. Gerade rechtzeitig, denn jetzt beginnt es zu regnen, aber der Wind lässt nach. Also lege ich mich hin und versuche weiter zu schlafen 😴
    Es blitzt und donnert gewaltig die ganze Zeit und es schüttet. Ich höre wie es auf die Luke prasselt, trotzdem schlafe ich tatsächlich ein.
    Am frühen Nachmittag klärt es endlich auf und die Sonne trocknet alles schnell wieder, nach etwa einer Stunde sieht es so aus als ob nie etwas geschehen sei. Ich rappel mich auf und gehe an der Badeanstalt vorbei zur Straße. An der Einfahrt zum Parkplatz steht ein älterer Mann, ich frage ihn ob er englisch oder deutsch spricht, ein Kopfschütteln ist seine Antwort. Da fällt mir ein, dass Brot Chleb heißt und ich frage ihn wo ich das kaufen könnte. Und da sprudelt es aus ihm heraus und zusätzlich mit Unterstützung der Hände und Füße macht er mir klar wohin ich müsste und das es nicht weit sei. Eigentlich habe ich kein Wort verstanden, aber er hat ja die Richtung gezeigt und irgendwas von ein paar Hundert Meter. Ich bedanke mich artig, denn so habe ich das gelernt und marschiere los. Aus jeder Hauseinfahrt kommt ein Hund geschossen und bellt wie verrückt, das steckt den nächsten natürlich an, aber ich tue so als ginge mich das gar nichts an. 2 oder 3 herrenlose laufen mir eine kleine Weile hinterher, hoffen wohl auf etwas essbares, doch dann verziehen sie sich wieder.
    Nach etwa 1 Kilometer ist von einem Laden noch nichts zu sehen. Jetzt verstehe ich, warum er was von Auto gesagt hat. 🙄
    Na gut, bis zur nächsten Kurve gehe ich noch, wenn dann der Laden........ Und da sehe ich ihn, bzw. Stapel von leeren Kästen. Zwischen diesen ein schmaler Durchgang und dahinter...... ein Tante Emma Laden! Zwei gewichtige Damen stehen an der Kasse und unterhalten sich mit der Kassiererin. Ich frage ob jemand von ihnen eine andere Sprache spricht, aber heftiges Kopfschütteln ist die Antwort. Die Kassiererin meint a little. Ich frage sie nach Chleb, will ja schließlich zeigen, dass ich auch etwas serbisch kann und ihre leuchtenden Augen zeigen mir, dass sie froh ist, dass es nicht mit englisch weitergeht. Sie zeigt mir verschiedene Brote und ich entscheide mich für Sesambrot. Dann zeige ich mit der Hand ob ich mich im Laden etwas umsehen darf und sie sagt yes. Also schaue ich mich um und sammele die Sachen ein, die ich haben möchte. Sie ist sichtlich begeistert, dass ich immer mehr neben die Kasse lege. Obst, Gemüse, vor allem Paprika und Tomaten, Mehl, Tomatensauce, Käse, Bacon, 10 Eier (lose, in einer zusammen geknoteten dünnen Plastiktüte), 2 Pakete Grillwürste und einige Pakete Süßigkeiten. Dann fragt sie ob das alles sei und ich nicke. Sie zählt alles zusammen und ich muss ca 900 Dinar bezahlen, das sind etwa 8,50 Euro. Ich bin zufrieden, packe alles ein, bedanke mich und mache mich auf den Rückweg. Vorbei an den erneut kläffenden Hunden komme ich aber unverletzt am Schiff an. Koche mir eine Gemüsesuppe mit 2 der Grillwürstchen. Die hätte ich besser weggelassen, denn die schmecken grauenvoll. Ich fische die Stücke aus der Suppe und schmeiße sie in die Donau, vielleicht springt ja ein Fisch vor Ekel in mein Boot.
    Nach einem gemütlichen Glas Wein, bereite ich das Schiff auf die Weiterfahrt vor.
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You might also know this place by the following names:

Opština Smederevo, Opstina Smederevo