Bergen - Brygge
July 3, 2025 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C
Heute morgen haben wir ehrlich gesagt nur zaghaft die Nase aus der Bettdecke gesteckt, war doch recht frisch geworden die letzte Nacht. Leichtes Klopfen auf dem Dach war dann nicht unbedingt die Motivation aufzustehen. Aber der kleine Schauer hatte sich schnell verzogen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Elchsalami aus Haukeli, brechen wir auf nach Bergen. Als erstes haben wir aber noch eine Mission. 8 min von uns gibt es einen Ikea, der wird uns retten. Wir brauchen unbedingt einen kleineren Topf, damit das Kochen etwas entspannter wird. Da kommt uns Ikea gerade Recht. Wie das eben so ist bei Ikea, wegen einem Topf sind wir rein und am Ende kommen wir sogar mit einem Passagier mehr wieder raus, ein Stoffpanda. Direkt am Hafen, neben einer gigantischen AIDA finden wir einen Parkplatz für unseren 4 rädrigen Freund. Von hier sind es nur 20 min zu Fuß nach Brygge, dem Hafenviertel von Bergen mit den berühmten bunten Häusern. Die Stadt ist entsprechend voll. Wir möchten unbedingt auf den Fischmarkt, der in Bergen als Hauptattraktion gilt. Im Sommer findet dieser unter freiem Himmel statt. Einen Fischmarkt haben wir bereits letztes Jahr auf den Seychellen kennengelernt. Man richtig diesen schon von Weitem. Heute erleben wir einen ganz anderen Fischmarkt, schön dekoriert, alles gekühlt und doch recht touristisch angelegt. Dennoch aber schön, die Verschiedenheiten des Meeres zu bestaunen. Wir verbringen eine ganze Weile in dem Viertel Brygge und schlendern zurück zu unserem Auto. Wir sind uns alle einig, die bunten Häuser des Hansviertels sind wirklich wunderschön anzuschauen, dennoch hat die Stadt für uns nicht den Reiz, dass wir sagen würden, wir müssten unbedingt eine Nacht hier bleiben. Also geht es für uns zurück in Richtung Voss. Das ist heute unser Tagesziel. Aber eins muss noch sein, denn nirgends in Norwegen bekommt man so fix und günstig einen Snack auf die Hand wie bei Ikea. Der Hotdog kostet hier nur 50 Cent umgerechnet. Also legen wir den Stopp noch ein. Da sich unser Frischwasser dem Ende neigt, suchen wir noch nach einer Möglichkeit diese aufzufüllen. Trotz dass man überall Wohnmobile sieht in Norwegen ist das Netzt für Versorgungsstationen nicht besonders gut ausgebaut in manchen Gebieten. Unsere einzige Chance ist ein Campingplatz vor Bergen. Die nächste wäre erst ca. 120 km entfernt. Die Platzwächter ließen uns sogar unentgeltlich einfahren und wir konnten unseren Tank auffüllen. Das verwundert uns zunächst, wir erleben die Norweger bisher als ein Volk, welches gern für sich bleibt. Auf den Straßen sind sie eher ungeduldige Fahrer. Vielleicht wären wir aber auch nicht anders, wenn permanent Urlauber die Straßen befüllen. Umso mehr freuen wir uns über die Freundlichkeit.Read more








































