• Rafting Dagali - unbeschreiblich

    July 14, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einer "lauten" Nacht, Starkregen hört sich bisschen verrückt an im Womo, waren wir pünktlich 10:15 Uhr am verabredeten Punkt vom Serious Rafting Club. Die Guides bieten Rafting an. Schnell kaufen wir noch Honig an einem der vielen Selbstbedienungsstände am Straßenrand. Dann soll es los gehen..Kenan und Toni buchen das Viking Rafting, angeblich Stufe 3, hinterher erfahren wir es ist 4+. 5 weitere Personen haben sich angemeldet, allerdings nur für Stufe 2. Die beiden sind in der Runde die Einzigen, die wohl heute verrückt genug waren, den Viking mit zu buchen. Als wir empfangen werden, weht uns sofort afrikanische Mentalität entgegen. Sofort fühlen wir uns pudelwohl. Wir lieben Menschen aus Afrika. Auch heute erleben wir wieder Abendteuer mit ihnen. Hira, Gideon und Skinner verpassen allen Raftlingen Neopren Kleidung. Anschließend demontiert Hira sehr anschaulich, welche Regeln zu beachten sind, wie das Ruder wann gehalten werden muss, wie man jemanden, der über Bord ging zurück ins Boot bekommt und Regel Nummer 1, lass das Seil nicht los. Lea und Anne müssen nicht wie gedacht die 3 Stunden im Camper ausharren, nein wir dürfen im Bus die Tour begleiten und dürfen an der Seite der Fotografen mit zu den Sports laufen, um zu beobachten wie sie sich durch die Stromschnellen kämpfen. In voller Montour besteigen alle den Bus, der uns von Alter her sehr an die antiken Fahrzeuge der Seychellen im letzten Jahr erinnert. Die Boot auf dem Hänger werden angehängt und es ist klar, das wird ein Abendteuer. Etwa 3km flussaufwärts werden zunächst die 5 anderen Rafter abgeliefert, Toni und Kenan werden weiter flussaufwärts gefahren. Die stärkeren Stromschnellen befinden sich da. Nachdem das Boot zu Wasser gelassen wurde, fahren 2 Guides samt Lea und Anne zum ersten Fotospot. Der führt uns über Sumpf und Moor an die Felsen der Stromschnellen. Wir stehen knöcheltief im Sumpf auf dem Weg dahin und fragen uns, ob wir hätten besser barfuß laufen sollen. Positioniert an den Felsen erwarten wir Kenan, Toni und Hira, ihren Guide. Gideon hat sich an der stärksten Stelle mit einer Rettungsleine positioniert. Sollte hier einer das Boot unfreiwillig verlassen, kann er helfen. Dank der Erfahrung des Guides und einem wie er sagt beim Rafting essentiellen Teamwork manövrieren sie ihr Boot gekonnt durch die Stromschnellen. Ihre Gesichter sprechen Bände. Das scheint mehr als Spaß zu machen. An einigen weiteren Spots halten wir an und schießen viel zu viele Bilder. Mittlerweile kamen weiter flussabwärts auch die anderen dazu und steuern auf das Highlight zu. Der Fluss hat eine Überraschungen parat. An einer Stelle steigen einige Passagiere um, je nachdem, was sie sich trauen zu fahren. Besetzt mit 5 Personen und Guide steuern sie nun das Mittelfeld des Viking an und tauchen die Spitze das Bootes so ein, dass es kurz nicht mehr sichtbar ist. Dabei verlieren sie auch eine Frau, die sie aber schnell zurück ins Boot holen. Leider viel zu schnell vorbei, hiefen sie die Boote aus dem Wasser. Dankbar und glücklich fahren alle zurück zum Base. Dort müssen die nassen Sachen gewaschen werden und für die nächsten vorbereitet werden. Was sind wir glücklich über das Wetter. Gestern gab es für heute in unserer gebuchten Zeit eine Wetterwarnung mit Starkregen und Hochwassergefahr. Nichts davon kam so, sogar die Sonne hat uns kurz an der Nase gekitzelt.Read more