Xela daily
July 2, 2022 in Guatemala
🌧 15 °C
Was für zwei intensive Wochen…! Wir wissen gar nicht, wo uns der Kopf steht vor lauter Español. Wir haben noch eine zweite Woche Spanisch-Unterricht gebucht, diesmal bei zwei separaten Lehrerinnen. Im Innenhof der Schule haben wir fleissig Presente, Preterito, Imperfecto und mucho mas gelernt. Am Nachmittag haben wir ab und zu Ausflüge mit unseren Schul-Gspönli gemacht.
Beim Feierabendbier letzten Mittwoch sind wir mit einer guatemaltekischen Frau ins Gespräch gekommen. Sie hat sich so gefreut Schweizer kennenzulernen, dass sie uns prompt zum Mittagessen eingeladen hat. Ohne zu zögern haben wir die Einladung angenommen. Zwei Tage später haben uns Jessi und ihre beiden Kinder herzlich willkommen geheissen. Jessi hat uns „Pepian“ - ein typisches guatemaltekisches Gericht - gekocht. Wir haben den ganzen Nachmittag über Gott und die Welt gesprochen und uns gegenseitig Fotos gezeigt. Mit vollen Bäuchen und glücklich über die unfassbare Gastfreundschaft der „Guaten“ sind wir am späten Nachmittag nach Hause gelaufen.
Vor lauter Schule und sonstigen Abenteuern sind wir noch gar nicht dazu gekommen, die umliegenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Ein Must-do haben wir am Samstagmorgen bestiegen: El Volcan de Chikabal. Der inaktive Vulkan liegt bisschen ausserhalb von Xela. Eine steile, einstündige Wanderung führt zum Aussichtspunkt, von welchem man eine traumhafte Sicht auf den Kratersee hat. Weitere 600 Treppen führen hinab zum See, an welchem die Mam-Mayas ihre Rituale durchführen und Blumen als Opfergabe hinlegen. Der See ist im Glauben der Mayas heilig - darin zu baden ist strengstens verboten. Ab 10 Uhr ziehen Wolken über die Hügel des Vulkans und es ensteht eine mystische Stimmung. Keuchend kämpfen wir uns anschliessend die 600 Treppenstufen wieder hoch - aus dem Krater raus.
Übrigens: Xela kann auch schön. Seit einer Woche hat es kaum geregnet und es ist aussergewöhlich heiss. Die Locals schwitzen und wir geniessen’s.
Apropos geniessen… der Speiseplan unserer Guate-Mama ist eher einfach und besteht hauptsächlich aus Bohnen, Eier, Reis (in allen Variationen). Häufig gibt es zum Zmittag und Znacht dasselbe. Nach zwei Wochen steht uns deshalb der Speiseplan bis zum Hals.
Heute verlassen wir unseren Homestay und zügeln wir für ein paar Nächte in ein AirBnB, damit wir den Rest von und um Xela noch entdecken und uns mit Spaghetti vollstopfen können, welche wir in einem grossen Supermarkt gefunden haben. Ach, irgendwie schön, wenn man sich so sehr über ein Pack Spaghetti freuen kann…Read more












Traveler…. Man wird bescheiden… macheds guet und hebed Sorg🤗
TravelerDanke vielmal für die wunderschönen Bilder🙏