• Lago Atitlan

    July 12, 2022 in Guatemala 🌧 19 °C

    In Guatemala funktioniert das Transportsystem etwas anders als in Mexiko. Hier muss man sich zwischen Chicken-Bus (alte Schulbusse aus den USA) und Shuttle (Mini-Van) entscheiden. Das Shuttle bucht man im Hostel - es chauffiert dich von Hosteltür zu Hosteltür. Ein solches Shuttle hat uns letzte Woche von Xela nach Panajachel (kurz “Pana”) am Lago Atitlan gebracht.

    Die Entscheidung in welchem Dorf man am See übernachtet, ist gar nicht so einfach. Jedes Dorf hat seine Besonder- und Eigenheiten. Unsere Wahl fällt erstmal auf Pana, da es von dort aus einiges zu entdecken gibt. Zudem hat man von Pana die beste Sicht auf die drei Vulkane, die den See so besonders machen.

    Am Rande des Städtchens hat es ein wunderschönes Natur-Reservat. Zwischen Hängebrücken, Wasserfällen und Mini-Nasenbären fühlt man sich wie im Dschungel. Das Nachbarsdorf Santa Catarina Palopó ist ebenfalls ein Fussmarsch wert. Vor einigen Jahren haben die Einwohner - die Kaqchikel Maya - über 850 Häuser in bunten Farben und Maya-Motiven bemahlt, um den Tourismus anzukurbeln. Dennoch trifft man dort nur wenige Touristen an…

    Pana ist auch der ideale Ausgangspunkt um nach Chichicastenango (“Chichi”) zu gelangen - einer der grössten Outdoor-Märkte Lateinamerikas.
    Hierfür nehmen wir den Chicken-Bus. Eingequetscht zwischen Locals müssen wir zweimal umsteigen. Das klappt dank den aufmerksamen Bus-Chauffeuren bestens. An einer Station angekommen, muss man im Gewimmel nur den richtigen Zurufen folgen.

    Der Markt in Chichi ist ebenfalls ein einziges Gewusel. Er ist unterteilt in verschiedene Sektoren. Von Maya-Kleidung, über Früchte, bis hin zu lebendigen Tieren bekommt man hier alles. Auch wir scheinen eine Attraktion zu sein. Von allen Seiten werden wir von grossen Kinderaugen angestarrt. Nach wenigen Stunden im Getümmel ist es auch uns Mercado-Fanatikern zu viel. Nach einem typischen Pollo frito machen wir uns auf den Heimweg - natürlich per Chicken-Bus.
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