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    March 20, 2025 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Seit gestern sind wir in Tegallalang - etwa 15 Minuten Mopedfahrt von Ubud und mitten im Reisfeld. Tegallalang selbst scheint eigentlich nur aus einer laaaangen Strasse mit tausenden Läden für Alles zu bestehen. Hier findet man von Handwerkszeug wie Schränke, Körbe, Steinfiguren, Keramik über Souveniers wie Holzfiguren, Glasskulpturen und Gigsigagsi bis hin zu Lebensmittel, Elektrowaren und Kleidern alles was es für das Leben braucht und nicht braucht.

    Wir sind im The Sun of Granary Resort - ein mittelgrosses Hotel mit etwa 25 Zimmern - und haben uns hier eine private Villa mit eigenem Pool gemietet (Privatssphäre pur, wenn man nicht um 7 Uhr von der Rezeption angerufen wird, die nachfrägt, ob man wirklich Frühstücken will, obwohl man gestern schon gesagt hat, ja wir kommen und ja wir wissen, dass es bis 11 Uhr geht und nein wir wollen heute noch nichts vorbestellen, ist ja sowieso ala carte 😵‍💫). Ein bisschen geht uns die ständige Bevormundung und das Nachfragen nach unseren Plänen und ob wir nicht dieses (Wellness-Behandlung) oder jenes (Tisch für den Abend) buchen wollen auf den Keks (wir sind doch mündige Menschen, meist zumindest). Drum flüchten wir und mieten einen Roller, damit wir selbstständig (nein, wir wollen kein Shuttle mieten) nach Ubud können. Die Rezeptionistin zeigt uns sogar ein Moped-Modell mit grossem Motor, da sollten wir kein Problem haben zu zweit den Hügel (wir sind auf den Tegallalang Hills) rauf und runter zu kommen. Eine Stunde benötigen sie, um das Moped parat zu machen. Was sie gemacht haben, ist uns schleierhaft: es ist der das gleiche abgerotzte Teil, das sie uns gezeigt hat (wir dachten das ist nur das Vorführmodell 😁), genauso dreckig und dann auch noch fast ohne Benzin. Naja, andere Länder andere Sitten, dafür kostet er uns nur 15 Franken pro 24 Stunden. Schaun wir mal wie weit wir kommen und wir düsen los: rein in den Verkehr und rein in das Chaos von Ubud.
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