• The Sun of Granary Resort

    March 20, 2025 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Abgesehen vom viiiel zu frühen Weckruf am ersten Morgen („sorriie tuuu distööörb juuuu Miss Sonschaaaa“) ist unser Resort einfach der Hammer! 🥰 Mitten im Reisfeld, ausserhalb des Trubels von Tegallalang und Ubud und mit vielen Annehmlichkeiten, die wir gar nicht alle nutzen können/wollen (der Spa zum Beispiel oder der Gemeinschafts-Pool mit DJ - wir haben ja einen eigenen).

    Unsere Villa ist wieder ein kleines Juwel 🥰 mitten im sonst eher müll-dominierten Bild Balis (schade, schaffe sie es immer noch nicht eine funktionierende Abfallwirtschaft inklusive Sensibilisierung der Menschen hinzubekommen). Ein grosses Zimmer mit sehr bequemen Bett (geschlafen hab ich bisher immer sehr gut), mit mehrseitigem Blick auf den Innenhof mit vielen Pflanzen und dem Pool (das wäre doch eine tolle Einrichtung für unsere neue Terrasse 😍). Der Regen hat auch etwas Gutes: aktuell ist alles sehr sehr grün. Das Bad ist auch wie an vielen anderen Orten halb im Freien (wie haben sie echt die riesige steinige Badewanne dort reingebracht?). Da verwundert es nicht, wenn man morgens zum Beispiel einen Frosch 🐸 auf dem Klodeckel findet 😁. Allgemein hatten wir hier in unserem Refugium Besuch von vielen lustigen „Nachbarn“: Die Fledermaus, die am Abend ihre Runden über den Pool zieht, hat die meisten Mücken schon verspeist, bevor sie an meine Haut kommen, die kleine Gelbbauch-Echse nascht genüsslich an unseren verschmähten Papayas und das Bananenhörnchen schaut, ob es nicht doch noch ein paar Nüsschen von unserem Apero gibt. Ansonsten haben wir grosse Schmetterlinge in allen Farben, einen Frosch, der immer wieder mal ein Bad in unserem Pool nimmt, rasende Schnecken, die an den Pflanzen rauf und runter huschen und am Abend hunderte Glühwürmchen, die wir im Reisfeld beobachten können. Also tierscheu sollte man hier nicht sein ☺️.

    Das Wetter ist leider nicht ganz so heiss, dass wir den Pool vollends geniessen könnten und auch am Abend ist es doch etwas kälter hier auf dem Berg (380 müM) als an der Westküste (Michi überlegt sich sogar einen Hoodie zu kaufen 🥴), aber auch trotz des Regens können wir viel draussen sein (Frühstück am Morgen in die Villa, Apero in der Bar, Abendessen (mit Musikbegleitung oder balinesischem Tanz) im Restaurant.

    Ja, mit dem vielen Regen haben wir irgendwie nicht gerechnet 🙂‍↔️. Es ist zwar dafür nicht ganz so schwül wie vor 8 Jahren und wir können mehr machen, aber ein bisschen fehlt mir das schwitzige Sommerfeeling. Aber alles in Allem haben wir immer Glück: wenn wir etwas unternehmen ist es regenfrei, oder zumindest nur so, dass die paar Tropfen gleich wieder verdampfen. So wird auch Ubud und alles drumrum ein Erlebnis, das viel zu schnell vorbei geht! Und schwupps sitzen wir schon wieder im Shuttle des Alam Batu und fahren bergauf bergab holderdipolter Schlaglöcher-wie-am-Stoanariegl Richtung Westküste.
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