Spain
Río de Baños

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
    • Day5

      Hervás

      July 15, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 41 °C

      (Julian, más abajo en español)

      Nach vier Tagen purer Enspannung im Elternhaus von Ana, ging es heute mit der ganzen Familie nach Hervás, welches in der autonomen Gemeinschaft (etwa wie Bundesland in DE) Extramedura liegt. Eine zweistündige Fahrt durch eine etwas dürre aber wunderschöne und ländliche Landschaft brachte uns in das kleine Dörfchen, am Fusse einer Bergkette ⛰. Übrigens - wusstet ihr, dass Spanien nach Norwegen das Land mit der grössten Bergfläche in Europa ist😳🐐⛰ (Statista)?

      Hervás hat viel Historie und eine dementsprechend alte und spannende Altstadt, welche wir am Abend besichtigten. Das Dorf war im späterem Mittelalter das Zentrum einer grösseren jüdische Gemeinde. Die Strassen der Altstadt sind dementsprechend benannt und überall kann man Relikte aus dieser Zeit finden. Über den Frühling und Sommer blüht das Dorf durch den Wander- und Fahrrad Tourismus auf. Denn irgendso ein Pilgerweg (irgendwas mit Muscheln😝😉) sowie der Europaradweg Nummer 1 führen auf der alten, von Römern erbauten Strasse Namens Via de la Plata, direkt an Hervás vorbei.

      Nach einem ausgiebigen Spaziergang fanden wir in einer der engen Nebengasse der Altstadt eine niedliche Taberne in welcher wir zu Abend assen. Calamares, Corquetas, Jamón, Migas und natürlich Gazpacho, das ganze Programm. Zum trinken bestellte ich ein Tinto de Verano (Sommerwein), das ist Rotwein mit Limonade und schmeckt super!
      Ich dachte übrigens immer, dass die Spanier scharf essen. Dies stimmt überhaupt nicht😅.

      Auf dem Plan für morgen steht eine Wanderung zu einem Wasserfall in den Bergen. Jedoch sind wir uns noch nicht so sicher, da erhebliche Waldbrandgefahr besteht und es in benachbarten Regionen bereits brennt🔥. Ebenfalls ist wandern bei diesen Temperaturen nicht empfehelenswert, wir werden sehen.

      Auf jeden Fall bin ich extrem dankbar für die grosse Gastfreundschaft von Ana's Familie. Ich wurde sehr herzlich in die Familie integriert und überal eingeladen. Elena hat mir sogar ein Buch geschenkt. Ich schätze es sehr und werde mich beim nächsten Besuch in der Schweiz gerne revanchieren😊🥰.

      Español:

      Después de cuatro días de puro relax en casa de los padres de Ana, hoy hemos ido con toda la familia a Hervás, que se encuentra en la comunidad autónoma (más o menos como un estado federal en Alemania) de Extramedura. Un viaje de dos horas a través de un paisaje algo árido, pero hermoso y rural, nos llevó al pequeño pueblo al pie de una cordillera ⛰. Por cierto, ¿sabías que España es el país con mayor superficie montañosa de Europa, después de Noruega😳🐐⛰ (Statista)?

      Hervás tiene mucha historia y un casco antiguo, correspondientemente antiguo, y emocionante, que visitamos por la tarde. El pueblo fue el centro de una gran comunidad judía a finales de la Edad Media. Las calles del casco antiguo llevan el nombre correspondiente, y se pueden encontrar reliquias de esa época por todas partes. Durante la primavera y el verano, el pueblo florece con el turismo de senderismo y ciclismo. Alguna ruta de peregrinación (algo sobre conchas😝😉) y la ruta ciclista europea número 1 pasan directamente por Hervás en la antigua calzada construida por los romanos, llamada Vía de la Plata.

      Tras un largo paseo, encontramos una bonita taberna en una de las estrechas calles laterales del casco antiguo, donde cenamos calamares, corquetas, jamón, migas y, por supuesto, gazpacho. Todo. Para beber, pedí un Tinto de Verano, que es vino tinto con limonada y sabe muy bien.
      Por cierto, siempre pensé que los españoles comían picante. Esto no es cierto en absoluto😅.

      El plan para mañana es una excursión a una cascada en las montañas. Sin embargo, todavía no estamos tan seguros, ya que existe un riesgo considerable de incendios forestales y ya hay incendios en las regiones vecinas🔥. El senderismo tampoco es recomendable a estas temperaturas, así que ya veremos.

      En cualquier caso, estoy muy agradecido por la gran hospitalidad de la familia de Ana. Me integraron muy bien en la familia y me invitaron a todas partes. Elena incluso me regaló un libro. Se lo agradezco mucho y estaré encantado de devolverle el favor en mi próxima visita a Suiza😊🥰.
      Read more

    • Day32

      Woofing à segura de toro

      May 27, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 28 °C

      Bienvenue à la finca de tomy 🐶🐶

      Traveler

      Lili on a dit pas de chien dans le camion…bravo les bricoleurs

      5/27/22Reply
      Traveler

      oui le chien reste au woofing 😒

      5/31/22Reply

      Quand tu seras rentré ben tu passeras à la maison 😁 j ai 2, 3 bricoles à faire pas grand choses biz les loulous [Christophe]

      5/27/22Reply
      Traveler

      haha ouii sans problème contre un bière 🍻

      5/31/22Reply
      4 more comments
       
    • Day14

      An den Stauseen

      October 11, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

      Auf unserer heutigen Tour sind wir an vielen Stauseen vorbeigekommen, haben an ihnen Rast gemacht und auch unser Abendlager aufgeschlagen. Bei dem herrlichen Sonnenschein bietet diese Region Spaniens wirklich einen tollen Kontrast. Das gute bei so einer Reise ist, man lernt nicht nur viele neue Orte kennen, sondern lernt auch sonst viel neues dazu. Dieses kleine Häuschen im Video zum Beispiel, dass aussieht als ob es einen riesen Wasserschaden hat, schafft es die Region mit Strom zu versorgen.
      Und auch bei uns sieht es gut aus mit dem Strom...
      Dank der Sonne der letzten Tage sind nicht nur unsere sondern auch Momos Batterien wieder voll aufgeladen 😊
      Read more

      Traveler

      Was sind denn das für Dinge aus dem Supermarkt, auf die ihr verzichten musstet? Danke für die schönen Bilder und die Kommentare. Es macht Spass zu lesen. Gute Reise weiterhin.

      10/12/20Reply
      Traveler

      Naja man würde es bestimmt auch irgendwo in Deutschland bekommen, aber manche Dinge schmecken in anderen Ländern besser. Wir lieben die Muscheln von Mercadona, außerdem gibt es Dulce de leche, Mate und super leckere frische Schokocroissants 😋 Nichts außergewöhnliches aber das muss immer mit, wenn wir in Spanien sind. @Nadine wir suchen immer nach ruhigen Plätzchen, alleine schon wegen Nalu und es ist gar nicht so schwer die zu finden 😊

      10/12/20Reply

      Traumhaft..... da will ich auch hin..... lebt dort auch jemand, ihr seit immer weit und breit allein...... [Nadine]

      10/12/20Reply
       
    • Day143

      Carcaboso - Aldeanueva

      April 15, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

      Was ist gestern noch passiert in "Carcaboso"? Nicht viel, denn ich blieb in der Herberge. Das Örtchen bestand gefühlt aus 5 Häusern. Aber es gab eine Bar, wo man hätte Essen können. Allerdings wollte ich meine Reserven aufbrauchen, um am nächten Tag in "Aldeanueva" frische Reserven zu kaufen. So aß ich mein Brot mit Olivenöl und dazu zwei Tomaten. Ob ich damit auch auf genug Kalorien komme? Wohl eher nicht. Na gut, dann noch eine Dose mit Paprika gefüllten Oliven. Wird aber auch nicht reichen. Egal. Während ich da nun so esse, kommen die vier Spanier, welche ich von "Cacéres" her kenne. Die, die 10 km gegangen sind, um dann stöhnend in der nächsten Herberge einzuchecken. Die, die auch am Folgetag Taxi fahren und dann 10km gehen. Die, kamen heute an und ich hatte etwas Wut im Bauch. Wenn jetzt viele Pilger dagewesen wären, hätten diese "Schmarotzer" den armen geschundenen Pilgern womöglich noch ein Bett weg genommen. Mittlerweile denke ich, jeder soll seinen Weg gehen, so wie er ihn gehen will. Sei es auch schmarotzerhaft.

      So blieb ich denn in der Herberge. Die zwei deutschen Schmarotzer Armin und sein Kumpel, wollten sich die Prozession ansehen. Eigentlich interessierte mich das auch, dann aber nicht mehr und ruhte lieber vor der morgigen anstrengenden Etappe.

      Die Nacht war gut und Armin hörte ich trotz Ohrstöpsel laut schnarchen. Zwar wachte ich immer wieder auf, aber geschlafen habe ich gut. Gegen 05:20 Uhr stand ich auf. Im Preis für die Herberge von 15€ war ein Frühstück dabei, welches am Abend von der Hospitaliera vorbereitet wurde. Das Frühstück bestand klassisch aus 2 Scheiben Toast, Marmelade, Butter, Kekse, Milch, Kakaopulver, Kaffee und Orangensaft. Den Toast unterzog ich einer Röstung und den Kaffee wollte ich zunächst nicht. Aber er war gut. Dafür der schrecklich billige Orangensaft nicht. Wie man so etwas nur trinken kann. Pure Chemie. Den Rest rührte ich nicht an, da es nicht vegan war.

      Leicht gestärkt ging es dann 05:45 Uhr auf den Weg, auf welchem ich nach dem verlassen der 5 Häuser auch sofort war. Der Mond nahm ab und so war es nicht mehr allzu hell. Aber meine Stirnlampe leistete gute Dienste. Aber besonders gut finde ich meine Wander-App von Rother. Durch GPS brauche ich quasi gar nicht auf die gelben Pfeile oder anderen Markierungen zu achten, was im dunkeln schwierig ist und konnte auch gleich meinen Weg aufzeichnen. Ein Verlaufen war somit fast unmöglich. Es sei denn, der Weg wurde verändert, aber dann fand man GPS-geführt leicht wieder auf den Weg zurück.

      Im Wanderführer stand, das man die beste "Dehesa" durchqueren würde. "Dehesa" ist die spanische Bezeichnung für beweidete Eichenhaine. Nun, da es dunkel war konnte ich sie nichts sehen. Schade. Aber es dämmerte bald und es ließ sich erahnen, wie schön sie war. Natürlich musste ich auch wieder an Tieren vorbei. Aber das war bisher kein Problem gewesen. Immer wieder Gatter auf und Gatter zu. Der Morgengrauen zeichnete wunderschöne Landschaften und die Natur mir ihren Geräuschen und verschiedenen Gerüchen, konnte einem fast den Verstand rauben.

      Dann kam ich zur "Vereinzelungsanlage" - so stand es in meinem Wanderführer. Einige Zeit später kam ich dann auf eine Cañeda. Das ist ein sehr breiter römischer Weideweg, auf dem die Tiere ihre Winter- oder Sommerweiden aufsuchen konnten. Jetzt verläuft darauf auch die alte römische Straße - Calzada romana und auch die Via. Ich kann nur sagen herrlich - einfach herrlich. Fast war ich wie betäubt von all der Schönheit der Natur und von der Ruhe . Kein Auto war zu hören, kein Pilger in der Nähe, kein Flugzeug am Himmel.

      Bald erreichte ich auch das Symbol für die Via de la Plata. Zwei Wochen lang hat mich dieses Symbol auf Steinquadern am Wegesrand begleitet. Ich erreichte den "Arco de Càparra" bzw. die Ausgrabungsstätte davon. Ich ging unter den Bogen durch und machte an einem alten römischen Meilenstein eine Pause, um die Atmosphäre aufnehmen zu können. Niemand da der mich dabei störte.

      Nach einer Weile ging ich etwas schweren Herzens weiter, hätte ich doch noch gern verweilt. Jedoch wollte ich nicht durch die Mittagshitze gekocht werden. Die Landschaft öffnete sich zu einer weiten Fläche mit sehr wenigen Bäumen. Hin und wieder musste ein kleiner Bach über Trittsteine überquert werden. Auch hier wieder eine wundervolle Landschaft, grüne Wiesen und im Hintergrund in sehr weit entfernte und schneebedeckte Berge.

      So langsam näherte ich mich einer Stelle, die im Wanderführer als "verzwickt" beschrieben wurde. Denn der Weg kann in mehreren Varianten genommen werden bzw. sei die Markierung sehr schlecht. Aber ich hatte ja meine App und ich wollte den Original-Weg gehen. Kurz ging es unter einer Autobahnbrücke durch, um dann auf einer Straße dieser folgen zu müssen. Das war aber nur kurz. Dann musste nochmals die Autobahn unterquert werden und auf einer Straße ging es bis nach "Aldeanueava" weiter. Jetzt wollte ich auch nur noch ankommen und etwas ruhen und essen.

      Angekommen und eingecheckt. Mein Glück. Die spanische Hospitaliera sprach deutsch. Sie lebte 7 Jahre lang im Harz in Teichhütte bei Osterrode. Das sind 15 km von meinem Heimatort Westerhausen. Ist das alles Zufall oder Bestimmung? Unglaublich. Sie reservierte auch für morgen, Sonntag, ein Bett in meinem Etappenziel "Calzada de Béjar" und für Ostermontag brauche ich nicht reservieren sagte sie. Denn die kirchliche Herberge habe genügend Plätze. Ich ging in die Küche von der Herberge. Dort schaute ich nach, ob es Reste von verwertbaren und zurückgelassenen Lebensmittel gab. Ich fand Reis, eine Dose Kichererbsen und gefrorene Erbsen im Tiefkühler. Alles zubereitet ein leckerer Reistopf und es war so viel, dass es für morgen auch noch reichte. Ich war glücklich 😊

      Fazit des Tages: Die Natur ist traumhaft schön
      Read more

    • Day25

      Cherry suprise

      June 19, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 16 °C

      We headed off from Segovia and paused our journey to look at the almost perfect walled city of Avila from a vantage point on a hill outside the city by a monument built as a defence in 1566.
      Then we drove on a "scenic" route Ian said. Turned out to be another buttock-clenching, nail-biting journey round endless hairpins on a single track road with sheer drops into the valley. All around, terraces shaped the mountainsides and on the endless terraces, endless cherry trees. I wondered why they were so cheap to buy in the supermarket this morning...
      We finally reached Hervas, a lovely small town with a medieval Jewish quarter. We jumped on the bikes and rode into town for a walk around the narrow streets and then a couple of crisp white wines in the square watching the people go by.
      Read more

    • Day26

      Listen to the silence..

      June 20, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

      Ian had sorted another 30 mile loop ride on the GPS. We set off a bit late. We hadn't set an alarm because we were knackered after yesterday. Soon we were high up in the cool oak woods above the valley and the quiet was deafening. Our only companions were the birds and the frogs.
      On to the next village - Gargantilla - where we heard Ry's masters result. They have a cherry co-operative.
      Rode past a couple more tiny villages and stopped in one that had a sign of a bull in its village sign - Segura de Toro. We parked the bikes and walked down the steep streets. Some one was filming in the village by the church and a friendly lady gave us a leaflet on the history of the village (in Spanish of course).

      Then we found a bar where an old lady used Google translate on her iPhone to tell the barman what coffee we wanted...
      We pedalled on to a small town called Zarza de Granadilla that was compulsorily evacuated in the 1960s for a reservoir to be built, but the water level never reached it so now it remains nearly deserted. We had a picnic in the church square watched by the storks.
      Home across the parched valley.
      Celebratory curry and a fine local wine ended the perfect biking day .
      Read more

    • Day14

      Die Leere im Kopf

      May 24, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

      Heute habe ich bemerkt, wie unterschiedlich die beiden Caminos sich in meinem Kopf anfühlen. Über die offensichtlichen Unterschiede habe ich schon viel erzählt: andere Landschaften, andere Leute, weniger Leute, weniger Herbergen etc.

      Aber auch mental könnten die beiden Wege nicht unterschiedlicher sein. Auf dem Camino del Norte habe ich viel Zeit damit verbracht über alles mögliche nachzudenken. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Hier denke ich gar nichts mehr nach. Echt spannend. Und mir ist das auch erst aufgefallen, als ich bemerkt habe, dass mir nichts Spannendes mehr einfällt, was ich hier erzählen könnte. Und dann ist mir wieder etwas eingefallen, worüber ich auf dem Norte lange mit Elena diskutiert habe. Dass man bei so einer Reise vielleicht gar nicht zu viele Gedanken an die Vergangenheit oder die Zukunft verschwenden sollte, sondern einfach versuchen soll, völlig im Moment zu sein. Jeden Moment zu erleben, wie er ist.
      Und ich glaube, das ist genau das, was hier mit mir passiert, ohne dass ich das bewusst so gelenkt hätte. So tiefe Gedankengänge wie auf dem Norte habe ich nämlich praktisch keine mehr.

      Heute standen 38 km auf dem Plan. Zum Glück haben wir dieses Mal einen Wecker gestellt (und ihn auch gehört). Die erste Hälfte war schnell geschafft, die zweite zog sich ins Unendliche. Am Morgen war der Weg ein absoluter Traum und die Landschaft sah aus, wie man sie sich aus dem schönsten Film vorstellen würde. Dieser Morgen war einer der schönsten Abschnitte der letzten Monate (Camino del Norte inklusvie)! Am Nachmittag liess das leider wieder nach, die Schmerzen kamen zurück, die Motivation sank und so auch das Tempo.

      Als ich dann endlich ankam, ging mein erster Gang in die Apotheke, um Voltaren zu holen. Danach war Duschen angesagt, Essen und ab ins Bett!
      Read more

    You might also know this place by the following names:

    Río de Baños, Rio de Banos

    Join us:

    FindPenguins for iOSFindPenguins for Android