• Viele Kilometer in Varanasi

    January 29 in India ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einem guten Frühstück in dem süßen Kaffee in meiner Straße treffen Luna und ich uns um die Stadt zu erkunden. Auf dem Plan stehen Märkte, Tempel und eine Bootstour auf dem Ganges am Abend.
    Sich durch die übervollen Gässchen drücken ist anstrengend aber auch sehr schön. Sehr viele Eindrücke und eine imense Lautstärke während jeder versucht vor dem Anderen durch zu kommen.
    Wir lassen ins treiben und versuchen den Dalmandi Market zu erreichen. Der Market besteht viel aus Neuwaren und Glitzer und verlassen den Hauptgang und biegen in kleinere Gefilde ab. Als die Gässchen immer kleiner und abenteuerlicher werden nehemen wir doch irgendwann Google maps zu Hilfe um wieder raus und in Richtung der Tempelanlage Kashi Vishwanath zu gelangen.

    Wir Finden einen superschönen, glänzend bunt bemalten Tempel mit einem Reich mit Blumen verzierten innenbereich. Außen herum sind immer einzelne Altare für die einzelnen Gottheiten angeordnet und bei den Größten Gottheiten sitz jemand davor und macht einem oft ein Bändchen ums Handgelenk und eine Punkt auf die Stirn. Danach darf (oder soll) man für die Gottheit spenden. Bei Lakshmi bin ich großzügig und bekomme Reis und ein Bild mit Münzenaufdruck, dafür gebe ich gern eine Spende. Denn Lakshni ist der Gott für Reichtum, den möchte ich auf keinen Fall verprellen.
    Auf dem Rückweg kommen wir am Ende der Gaths an, wo ein weiterer Totenverbrennungsplatz ist. Ein Mitarbeiter des Krematoriums führt uns um und erklärt uns alles. So
    auch das ewige Feuer. Es erlischt niemals seit über 1000 Jahren. Die Angehörigen entnehmen hier einen Teil der Glut um damit das Feuer für den Toten zu entzünden. Vorher umrunden sie den im Holzstapel gebeutelten Toten 5 mal, einmal für jedes Element.
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