• Stefanie goes wild
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Indien Januar 2026

Ein langer Wunsch Indien kennenzulernen und das Tah Mahal zu sehen geht in Erfüllung. Eine Freundin hat mich anfixt. Wir wollten diese Reise zusammen unternehmen. Als sie abgesprungen ist habe ich mich dazu entschieden Indien allein zu erkunden. Læs mere
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    18. januar 2026
  • Hindutempel mit Arati, Tag 2

    20. januar, Indien ⋅ 🌙 25 °C

    Der abendliche Besuch einer Arati in einem Hidutempel, ein wundervolles Erlebnis.
    Eine Arati ist ein Feuerritual bei dem Kerzen vor Gottheiten geschwenkt werden und Mantren gesungen werden.
    Die Hingabe und die Begeisterung in der hier die Zeremonie abgehalten wird und die Mantren gesungen werden ist faszinierend.
    Danach waren wir noch lecker essen auf einem Foodmarket, direkt am Strand. Dieser Markt ist wohl am Wochende sehr voll aber bei uns war es sehr übersichtlich gemütlich und es gab keine Touristen nur Einheimische. Ich habe ein Gericht für nur 75 Indische Rupie gegessen. Das sind knapp 75 Cent und es war köstlich.
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  • Mumbai, Tag 2

    20.–25. jan., Indien ⋅ ☀️ 28 °C

    Meine Reisepartnerin Luna hatte eine Foodtour gebucht und dieser Führer hat mit uns eine private Führung durch berümte die Freiluftwäscherei Dhobi Ghat und die Slumstadt Dharavi gemacht.
    Das war ein tolles Erlebnis. Diese unmengen von Wäsche die großteils von Hand gewaschen und luftgetrochnet wird. 200.000 Teile pro Tag. Es sind größtenteils Gastarbeiter aus den umliegenden Dörfern, die jeweils für ein halbes Jahr zum Arbeiten nach Mubai kommen. Sie arbeiten, leben und schlafen in Dhobi Ghat.
    Der Dhavari Slum beherbergt 1.000.000 Menschen und es gibt verschiedene Gegenden. Da gibt es einen Teil in dem ganz viele kleine Einzelunternehmer sind, die hauptsächlich recycling betreiben. Plastik wird nach Farbe und Material sortiert und immer kleiner verarbeitet bis es ein Granulat ist was am Ende als Rohmaterial verkauft wird.

    Weitere Bereiche sind Metallverarbeitung, Lederherstellung, Keramik und auch Lebensmittelmärkte. Der Gesamtumsatz im Dharavi Slum soll sich auf 1 Milliarde Dollar pro Jahr belaufen.

    Es gibt seit vielen Jahren staatliche Programme mit Wohnungbau wobei geplant ist, dass in ca. 8 bis 10 Jahren alle Menschen in festen Häusern wohnen können.
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  • Auf nach Gokarna, Tag 4

    22. januar, Indien ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute geht es weiter in den Süden, in die kleine Stadt Gokarna. Übernachtungen dort zu finden gestaltete sich schwieriger als gedacht. Daher habe ich jetzt nur ein Zimmer für 1 Nacht. Bin gespannt wie es in Zeiten von booking.com klappt ein Zimmer vor Ort zu organisieren. Der Plan ist dort in einer Ayurveda Klinig einige Anwendungen zu machen. Bin sehr gespannt.

    Habe heute Abend erfahren dass es ein anderes Zimmer gibt, welches eigentlich nicht vermietet wird. Das kann ich haben :)
    Dieses Wochenende ist in Indien wohl ein verlängertes, freies Wochenende. Daher sind sehr viele Unterkünfte ausgebucht. Dafür gibt es aber in Gorkana ein Fest am Sonntag.
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  • Gokarna, Tag 5

    23. januar, Indien ⋅ ☀️ 28 °C

    Seit gestern Abend bin ich krank. Habe die halbe Nacht auf der Toilette verbracht, mich zwischendrin übergeben und war von Schüttelfrost geplagt.
    Dementsprechend ist der Tag heute. Ich habe mich einmal im Schneckentempo zur Apotheke bewegt, bin dann aber direkt mit dem TukTuk zurück gefahren weil ich total erschöpft war. Danach bin ich für 1,5 Stunden ins Koma gefallen.
    Jetzt habe ich den Sonnenuntergang am Strand verbracht. Leider kann ich die vielen Essengerüche nicht gut ertragen.
    Ich hoffe darauf das es Morgen besser ist und ich mir die Umgebung und die Tempel anschauen kann.
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  • Gokarna, Tag 6

    24. januar, Indien ⋅ ☀️ 23 °C

    Deutlich fitter bin ich aufgewacht, habe Energie und starte voller Vorfreude in den Tag.
    Angekommen im Ganesha Temple im Zentrum von Gokarna werde ich von einer jungen Kuh belästigt indem sie mich ständig mit der Nase anstubst. Eine Gruppe junger Inderinnen macht sich lustig darüber. Und wir lachen zusammen.
    Viele Frauen tummeln sich vor dem Tempel und verkaufen Blätter mit Blüten und Kleinerern Blättern darauf. Ich kaufe eines. Es kostet 20 Rupien. Ich gebe ihr 50 und sie gibt mir 20 zurück. Auf Nachfrage winkt sie ab und geht weg. Ich verfüttere einen Teil meiner Blätter an meine Kuh und begebe mich auch auf den Weg in den Tempel.
    Da man drinnen keine Fotos machen darf beschreibe ich wie es abläuft.
    Man geht einen Gang entlang um rein und raus gehen. Links und rechts sind Sitzflächen aus Granit auf denen auch vereinzelt Menschen sitzen.
    Drinnen hängen verschied große Glocken von der Decke und die werden von den Besuchern angeschlagen. Man Tritt vor einen Altar, der aber abgesperrt ist. Da stehen Körbe in die man seine Blumen ablegt. Man geht links am Altar vorbei, einen Rundgang und kommt auf der Anderen Seite wieder raus.
    Da Sitzt ein Inder der fortwährend Gebete spricht, oder auch Anweisungen gibt und den Besuchern aus einem Metallgefäß mit einer Art Löffel Wasser auf die Hand gibt. Sie trinken das Wasser und verteilen den Rest über ihren Kopf. Danach bekommt man aus einem Schüsselchen mit orangenem Pulver, vermutlich Lehm, einen Punkt auf die Stirn. Er wollte mir auch einen Punkt machen, aber ich habe es abgelehnt weil es sich für mich nicht richtig angefühlt hat.
    Ich bin eine Zeitlang stehen geblieben und habe mir alles genau angeschaut. Einige Leute haben sich die Punkte auch selbst gemacht und wenn gerade viel Andrang war, war es wie überall hier, ein ziemliches Durcheinander. Ein Mädchen hat bei anderen Mädchen die Punkte gesetzt, wir haben uns angeschaut und sie hat mir auch einen gemacht.
    Also laufe ich heute auch mit rotem Punkt auf der Stirn rum.
    Weiter ging es bei mir Richtung Lake, namens Koti Leertha.
    Ein rechteckiger, künstlich angelegter See, inmitten der Stadt. Außen herum ist entweder die Möglichkeit über Stufen ans Wasser zu kommen, oder es gibt Nieschen, in denen spirituelle Zeremonien abgehalten werden. Im Wasser waschen sich die Menschen, aber beten auch, oft mehrere Synchron, während daneben andere ihre Wäsche waschen.
    Ich hatte eine Unterhaltung mit einem pfiffigen, ca 11 Jahre alt, Jungen der über Schmerzen gejammert hat weil er an diesem Morgen seinen Kopf geschoren bekommen hat und es wohl ziemlich gebrannt hat.
    Die Rituale in den Nieschen sind sehr interessant. Es gibt Feuerplätze, darum werden wieder Mandalas gemalt und oft wird gekochter Reis auf ein Palmenblatt ausgeschüttet mit etwas bestreut, mit den Händen durchgeknetetund zu Kugeln geformt. Irgendwann geht jemand und bringt es nach oben auf Drahtstestelle oder einfach auf die Dächer. Entweder macht sich eine Kuh drüber her, oder es bleibt so liegen. Daher kann man Blätter mit Reis in verschiedenen Trocknungsgraden sehen.
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  • Gokarna, Tag 6 Abends

    24. januar, Indien ⋅ 🌙 24 °C

    Trotz anhaltenden Durchdalls bin ich mit dem TukTuk zu einem 4 Km entfernten Ashram gefahren. Dort wurde heute Abend yoga Nidra mit anschließender Feuerzeremonie angeboten. Da Yoga Nidra sehr meditativ ist und ich mich hoffentlich nicht bewegen muss will ich teilnehmen. Tatsächlich bekommen wir am Anfang eine sehr schöne Einführung und danach eine geführte Meditationseise. Sehr gut mit meinem Zustand zu bewältigen.
    Die Anschließende Feuerzeremonie war wirklich sehr spannend und ergreifend zugleich.
    Nach Eingangsworten in denen alle Zutaten erklärt wuden und über die Elemente gesprochen wurde. Haben alle Punkte, also segnungen auf das dritte Auge bekommen. Erst eine gelbe Paste und danach eine rote Farbe darauf. Danach wurde das Feuer entzündet und wir haben ruhige Mantren gesungen, währenddessen haben die näher am Feuer sitzenden Gäste synchron zur Musik verschiedenes, wie beispielsweise Gräser und weißes Granulat, ins Feuer geworden. Die Leiterin der Meditation hat mit zwischendrin mit Wasser gesegnet.
    Es war ein sehr feuerlicher, meditativer Vorgang der mich sehr berührt hat.
    Kurz mal wieder auf der Toilette gewesen, komme ich zurück und es wird wild mit Trommeln und anderen Rassellistrumenten ums Feuer getanzt.
    Zum Abschluss wurde nich einmal ruhig in sich gegangen, währenddessen unter Anderem über Dankbarkeit gesprochen wurde. Auch darin habe ich mich sehr wiedergefunden, da ich eine große Dankbarkeit für sehr vieles in meinem Leben verspüre. Und auch dafür diese Abenteuerliche Reise machen zu können und den Mut dazu aufgebracht habe.
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  • Trip zu den Yana Caves, Tag 7

    25. januar, Indien ⋅ 🌙 26 °C

    Schon früh wach, stiefel ich um kurz nach 6 los um den Sonnenaufgang am Strand zu erleben. Viel spannender als der Sonnenaufgang war allerdings die Massen von Indern am Strand, mit den Füßen oder auch Beinen im Wasser. Die Inder lieben und fürchten das Wasser irgendwie gleichermaßen. Sie schreien und juchzen und haben lauthals Freude am Wasser. Wenn Sie untertauchen dann hält meist einer den Anderen fest als könne man spontan im kniehohen Wasser ertrinken. Sie tauchen den Oberkörper unter Wasser indem sie sich nach vorne beugen und das Gesicht und dann den Oberkörper unter Wasser drücken. Das habe ich auch bei Zeremoniellem Waschen in dem See beobachtet.
    Da Morgen Nationalfeiertag ist und alle ein verlängertes Wochenende haben ist die Stadt extrem voll. Indische Touristen die auf die unterschiedlichsten Arten reisen. Ich habe ganze Gruppen ihre Zähne neben dem Auto, indem sie offenbar geschlafen haben, ihre Zähne putzen gesehen. Und auch vor dem öffentlichen Waschraum war eine Menschentraube. Aber die allergrößte Schlange von mindestens 200 m durch den Ort, war vor dem Tempel und ein unglaubliches Gewusel drum herum. Mopeds und Autos quetschen sich, wild hupend vorbei, während Hunde und Kühe einfach auch rum stehen und Frauen alles Mögliche, wie Blumen für die Götter, aber auch Ketten ect. an den Mann bringen wollen. Es gehen wirklich viele, viele dieser weißen Tücher, die die Bramanen tragen, über die Ladentheke in der Schlage. Diese werden sofort aus der platikverpackung gerissen und angelegt.
    Ich suche einen Ort zum Geld wechseln und eine Apotheke. Beides öffnet erst um 10 Uhr. Also mache ich mich auf den Weg zurück zu meinem Guesthouse um mich dort mutig einem Frühstück zu stellen.

    Das typische Indische Frühstück aus Reis mit zwei verschieden dünnflüssigen Soßen gut verkraftet, werde ich von meinem Fahrer abgeholt. Unser Trip geht Richtung Yana Caves und anschließendem Besuch der Vibhuthi Falls. Ich freue mich sehr und bin froh mich einfach chouffieren lassen zu können.
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  • Letzter, entspannter Tag in Gokarna, Tag

    26. januar, Indien ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein gemütlicher Morgen den ich mit Yoga, einem ausgedehntem Frühstück, Organisation der weiterreise und einem netten Gespräch mit meiner indischen Nachbarin verbracht habe.

    Nach einem Bummel durch die Stadt mit leckeren Kombucha und shopping mache ich mich zu Fuß auf den Weg zum höchsten Punkt der Stadt, wo sich, laut Google Maps, eine Höhle befinden soll.
    Der Weg zur Höhle ist gekennzeichnet durch Fähnchen und Pfeile auf dem Boden. In der Höhle selbst treffe ich einen Mann an, der mir sagt dass er Tag und Nacht da ist, also dort wohnt. Er hat einen Altar und eine Feuerstelle und erlaubt Fotos. Ich finde es sehr spannend.

    Da ich wieder gesund bin traue ich mich in einer superschönen Bar einen Salat und knusprig gebackenes Gemüse zu bestellen. Dazu trinke ich meinen ersten Kaffee seit einer Woche, einen echten Cappuccino und er ist köstlich.
    Ein ausgedehnter Strandspaziergang rundet den Tag ab.
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  • Varanasi ich komme, Tag 9

    27. januar, Indien ⋅ ☁️ 25 °C

    Ein langer Reisetag steht an. Um 9 Uhr werde ich von meinem Fahrer ausgepackt. Das hatte ich schon nach der Fahrt von Goa nach Gokarna mit ihm ausgemacht. Per WhatsApp haben nur noch die Uhrzeit geklärt.
    Er fährt mich 3 Stunden zurück an den Flughafen nach Goa. Da es keine Direktflüge nach Varanasi gibt habe ich einen Zwischenstopp in Rajiv und komme final um 18:30 Uhr in Varanasi an. Es klappt alles reibungslos und meine Tasche ist auch mit mir angekommen.
    Da mein Hostel 3 Gehminuten von den Gaths entfernt in der Altstadt von Varanasi liegt mache ich mich direkt auf den Weg in die,Gates.
    Ich folge einer wirklich sehr kleinen und wirklich weder vertrauenserweckenden Gasse und stehe direkt oberhalb der steilen Stufen mit Blick auf den Ganges. Auf diesen Anblick hatte ich mich sehr gefreut und wieder einmal bin ich so froh den Schritt gewagt zu haben und allein auf Reisen zu gehen.
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  • Aufregendes Varanasi

    28. januar, Indien ⋅ 🌙 16 °C

    Der Plan um viertel vor 5 aufzustehen um bereits um halb 6 bei der Arti am Assi Ghat zu sein hat leider nicht geklappt weil der Wecker nicht geklingelt hat. Also um viertel nach 5 zügig aus dem Hostel und los.
    Zu der frühen Stunde ist an den Ghats recht wenig los, viele Hunde und schlafende Menschen in Decken eingewickelt weil es doch recht kalt Nachts ist.
    Unterwegs habe ich eine Yogaschule mit mindedtens 30 oder 40 Kinder gedehen, die mehr oder weniger das gemacht haben was angeleitet wurde
    Die Zeremonie war weniger spektakulär als erwartet. Es wurde hauptsächlich Vorgesungen. Erst von einer Gruppe Frauen auf einer Bühne. Die eigentlich Feuerzeremonie wurde von wilden, konstant anhaltendem Glockengeläut begleitet und wurde von 6 Männern auf Podesten, die einer Choreographie folgend, synchron das Ritual abgehalten haben.
    Sie schwenken Gefäße mit Rauch und auch verschiede Feuerschalen, spritzen mit Wasser, vermutlich alle Elemente. Und sie verwedeln mit verschiedenen Wedeln.

    Später, nach einem leckeren Frühstück in einem Café in der Altstadt habe ich mich mit Luna, meiner Reisebegleitung, getroffen und wir haben verschiedene Tempel besichtigt. Es war entspannt und schön.
    Leider durfte man innerhalb der Tempel keine Fotos machen, sondern musstendas Handy draußen in einem Schließkästchen abgeben.
    Der Rote Tempel mit seinem knalligen Rot hat mir sehr gut gefallen.
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  • Viele Kilometer in Varanasi

    29. januar, Indien ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einem guten Frühstück in dem süßen Kaffee in meiner Straße treffen Luna und ich uns um die Stadt zu erkunden. Auf dem Plan stehen Märkte, Tempel und eine Bootstour auf dem Ganges am Abend.
    Sich durch die übervollen Gässchen drücken ist anstrengend aber auch sehr schön. Sehr viele Eindrücke und eine imense Lautstärke während jeder versucht vor dem Anderen durch zu kommen.
    Wir lassen ins treiben und versuchen den Dalmandi Market zu erreichen. Der Market besteht viel aus Neuwaren und Glitzer und verlassen den Hauptgang und biegen in kleinere Gefilde ab. Als die Gässchen immer kleiner und abenteuerlicher werden nehemen wir doch irgendwann Google maps zu Hilfe um wieder raus und in Richtung der Tempelanlage Kashi Vishwanath zu gelangen.

    Wir Finden einen superschönen, glänzend bunt bemalten Tempel mit einem Reich mit Blumen verzierten innenbereich. Außen herum sind immer einzelne Altare für die einzelnen Gottheiten angeordnet und bei den Größten Gottheiten sitz jemand davor und macht einem oft ein Bändchen ums Handgelenk und eine Punkt auf die Stirn. Danach darf (oder soll) man für die Gottheit spenden. Bei Lakshmi bin ich großzügig und bekomme Reis und ein Bild mit Münzenaufdruck, dafür gebe ich gern eine Spende. Denn Lakshni ist der Gott für Reichtum, den möchte ich auf keinen Fall verprellen.
    Auf dem Rückweg kommen wir am Ende der Gaths an, wo ein weiterer Totenverbrennungsplatz ist. Ein Mitarbeiter des Krematoriums führt uns um und erklärt uns alles. So
    auch das ewige Feuer. Es erlischt niemals seit über 1000 Jahren. Die Angehörigen entnehmen hier einen Teil der Glut um damit das Feuer für den Toten zu entzünden. Vorher umrunden sie den im Holzstapel gebeutelten Toten 5 mal, einmal für jedes Element.
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  • Ein letzter Tag in Varanasi

    29. januar, Indien ⋅ 🌙 17 °C

    Aufgewacht mit Husten entscheide ich mich länger im Bett zu bleiben. Gestern war es Morgens kühle 15 Grad und ich habe mit noch feuchten Haaren ziemlich gefroren. Das ist bestimmt der Grund für den Anflug von Erkältung heute.
    Daher schlendere ich erst ab 9 Uhr durch die Fassen der Altstadt, die erst nach und nach zu erwachen scheint. Ein ausgedehnter Frühstück nehme ich im Monalisa Caffee & german Bakery.
    Am letzten Abend schaue ich mir die Aarti vom Wasser aus an. Es ist immer wieder beeindruckend. Nicht nur die eigentliche Feuerzeremonie sondern das ganze Geschehen drum herum. Angefangen von Chaitee Verkäufern, die von Boot zu Boot klettern um ihren indischen Zitronenchai an den Mann zu bringen, bis hin zu den Menschen die sich zwischen all den Booten das Gangeswasser über den Kopf Gießen oder gleich komplett in Unterhose rein steigen. Während andere noch Förmchen mit Blumen und Kerze zu Wasser lassen.
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  • Kurzer Besuch in Lucknow

    31. januar, Indien ⋅ ☁️ 15 °C

    Für einen Zwischenstop bleibe ich mit Luna zwei Nächte in Lucknow. Eine Stadt, die für ihre Kolonialbauten bekannt ist.
    Leider hat es mich richtig erwischt. Ich habe Nachts Schüttelfrost und die Bronchien tun beim Husten sehr weh.
    Das Hotel ist sehr einfach und leider gar nicht der richtige Ort um sich wohl zu fühlen und sich auszukurieren. Aber, da heißt es, es so anzunehmen wie es ist.
    Die Altstadt ist extrem voll, wild und laut. Unter den großen Brücken ist ja oft die Unterwelt angesiedelt. So ist auch unter der großen Autobahnbrücke in der der Nähe des Hotels das Endzeitfeeling gegeben. Es gibt mehrere Fressmeilen in der sich ein Stand neben dem Anderen reiht. Sehr viel frittiertes wie Samosa und auch viel Fleisch. In Lucknow sehe ich oft Stände mit überdimensional großen Kochgefäßen in denen das Chicken Biryani gekocht wird. Es wird erst eine Art Hühnerbrühe gekocht in der danach der Reis und Gemüse gegart werden. Sodass das bekannte Reisgericht daraus entsteht.
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  • Auf nach Rishikesh

    2. februar, Indien ⋅ ⛅ 22 °C

    Da der Flug nach Rushikesh erst Nachmittags geht starte ich Morgens dem Viertel mit den beeindruckenden Bauten einen weiteren Besuch ab. Der Zutritt wurde uns am Tag zuvor nicht gewährt weil dort eine Islamische Veranstaltung stattgefunden hat und auch heute muss ich meinen Kopf beim Eintritt in das großzügige und wunderschön angelegte Gelände, verdecken.
    Auch die hin- und Rückfahrt mit dem TukTuk ist abenteuerlich wie immer. Habe ich für den Hinweg 20 min gebraucht, so quetschen sich der Fahrer ein volle Stunde durch übervolle Straßen.
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  • Rishikesh

    3. februar, Indien ⋅ ☀️ 19 °C

    Angekommen am Abend hatte ich nur einen kleinen Einblick in den Stadtteil Topovan in dem sich mein Hostel befindet. Aber eines ist schnell klar. Wer sich Rishikesh als Hochburg alles spirituellen vorstellt, hat völlig recht. Überall kleben Plakate mit vielfältigen Angeboten vom Ayurveda, über Sound Healing und natürlich Yoga in allen erdenklichen Stilen.Læs mere

  • Auf Wiedersehen Rishikesh

    10. februar, Indien ⋅ 🌙 18 °C

    Nach einer entspannten Zeit in Rishikesh mit täglichem Yoga, Comford food in schönen, gemütlichen westlichen Kaffees geht die Reise weiter nach Agrar. Der Nachtbus startet um 21:15 Uhr, daher habe ich mir ein Taxi um 8 bestellt. An der Rezeption schaue ich extra zusammen mit dem Mitarbeiter wo genau der Abfahrtspunkt ist und besprechen dass der Fahrer mich an der richtigen Stelle abliefert. Da Luna ein paar Tage zuvor den Bus verpasst hat, weil sie an der falschen Stelle war, bereite ich mich vor.
    Das klappt auch alles gut und ich komme in einem alten Schlafbus zum liegen. Leider hat man das Gefühl der Bus fährt auf den Felgen eine Buckelpiste und der Fahrer lässt laut Musik durch den ganzen Bus dröhnen. Zum Glück kann ich wirklich überall schlafen sodass ich den Geräuschpegel bald als gegeben hinnehmen und mit Unterbrechungen zwar, aber tief schlafe.
    Nach mehreren unsanften Wecken an Haltestellen an denen Inder sich lauthals unterhalten, bevor sie aussteigen, klopft es plötzlich an meine Schieber und mein Gegenüber erklärt mir dass wir den Bus wechseln müssen. In den deutlich komfortablere Bus komme ich für den Rest der Zeit zum Liegen.
    Der Plan war um 5:30 Morgens anzukommen,,leider hatten wir eine gute Stunde Verspätung und wir waren nur noch 2 Leute die dort, an der Endstation aussteigen. Und das ist im absoluten Nirgendwo. Nach einem Gespräch mit dem Fahrer erklärt er mir, dass der Bus am Abend nur 100 Meter weiter die Straße runter abfahren wird und dass es dort auch einen Ort gibt an dem ich mein Gepäck über Tag abstellen kann. Er geht sogar mit mir hin und tatsächlich gibt es dort ein Häuschen was allerdings so früh morgens noch nicht besetzt ist. Ich stelle mein Gepäck vor die Tür und mir wird versichert dass es sicher aufgehoben ist und später noch da sein wird.
    Der Fahrer holt ein Motorrad woauchimmer her und fragt mich ob er mich damit direkt zum Taj Mahal fahren soll. Ich sage zu und alles klappt prima. Er will nicht führ die Fahrt haben und ich bin ganz gerührt über so viel Fürsorge.
    Im Taj Mahal angekommen lasse ich mir eine Führer überschätzen, der mir zwar auch alle möglichen Infos gibt, die sich zu merken nicht wirklich lohnen. Aber er macht Fotos von mir, was auch sehr nett ist.
    Das Taj Mahal selbst rührt mich wirklich in seiner Schönheit und Anmut zu Tränen und ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt.
    Den Restlichen Tag besichtigen ich noch das Red Fort von Agra und mache es mir dort im Park auch recht gemütlich.
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    Slut på rejsen
    14. februar 2026