• Auf Wiedersehen Rishikesh

    February 10 in India ⋅ 🌙 18 °C

    Nach einer entspannten Zeit in Rishikesh mit täglichem Yoga, Comford food in schönen, gemütlichen westlichen Kaffees geht die Reise weiter nach Agrar. Der Nachtbus startet um 21:15 Uhr, daher habe ich mir ein Taxi um 8 bestellt. An der Rezeption schaue ich extra zusammen mit dem Mitarbeiter wo genau der Abfahrtspunkt ist und besprechen dass der Fahrer mich an der richtigen Stelle abliefert. Da Luna ein paar Tage zuvor den Bus verpasst hat, weil sie an der falschen Stelle war, bereite ich mich vor.
    Das klappt auch alles gut und ich komme in einem alten Schlafbus zum liegen. Leider hat man das Gefühl der Bus fährt auf den Felgen eine Buckelpiste und der Fahrer lässt laut Musik durch den ganzen Bus dröhnen. Zum Glück kann ich wirklich überall schlafen sodass ich den Geräuschpegel bald als gegeben hinnehmen und mit Unterbrechungen zwar, aber tief schlafe.
    Nach mehreren unsanften Wecken an Haltestellen an denen Inder sich lauthals unterhalten, bevor sie aussteigen, klopft es plötzlich an meine Schieber und mein Gegenüber erklärt mir dass wir den Bus wechseln müssen. In den deutlich komfortablere Bus komme ich für den Rest der Zeit zum Liegen.
    Der Plan war um 5:30 Morgens anzukommen,,leider hatten wir eine gute Stunde Verspätung und wir waren nur noch 2 Leute die dort, an der Endstation aussteigen. Und das ist im absoluten Nirgendwo. Nach einem Gespräch mit dem Fahrer erklärt er mir, dass der Bus am Abend nur 100 Meter weiter die Straße runter abfahren wird und dass es dort auch einen Ort gibt an dem ich mein Gepäck über Tag abstellen kann. Er geht sogar mit mir hin und tatsächlich gibt es dort ein Häuschen was allerdings so früh morgens noch nicht besetzt ist. Ich stelle mein Gepäck vor die Tür und mir wird versichert dass es sicher aufgehoben ist und später noch da sein wird.
    Der Fahrer holt ein Motorrad woauchimmer her und fragt mich ob er mich damit direkt zum Taj Mahal fahren soll. Ich sage zu und alles klappt prima. Er will nicht führ die Fahrt haben und ich bin ganz gerührt über so viel Fürsorge.
    Im Taj Mahal angekommen lasse ich mir eine Führer überschätzen, der mir zwar auch alle möglichen Infos gibt, die sich zu merken nicht wirklich lohnen. Aber er macht Fotos von mir, was auch sehr nett ist.
    Das Taj Mahal selbst rührt mich wirklich in seiner Schönheit und Anmut zu Tränen und ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt.
    Den Restlichen Tag besichtigen ich noch das Red Fort von Agra und mache es mir dort im Park auch recht gemütlich.
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