• Tolantongo

    20 novembre 2025, Messico ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir landen auf der Finca Castel de Oro, wo Gregor – deutscher Auswanderer, Solarpapst und leidenschaftlicher Geschichtenerzähler – seine kleine Oase betreibt.
    Schon beim Einparken spüren wir: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Ein paar Tiere streunen herum, irgendwo klackert die Solardestille, und Gregor begrüsst uns mit der entspannten Gelassenheit eines Mannes, der seit Jahren keinen Stau mehr gesehen hat.

    Die Finca liegt friedlich zwischen Hügeln, Büschen und Agavenfeldern. Die Abendstimmung ist traumhaft, und natürlich dürfen wir uns Gregors Lieblingssatz anhören: „In Deutschland würde das nie funktionieren… aber hier schon!“
    Wir nicken verständnisvoll und geniessen den Sonnenuntergang.

    Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zu den Grutas Tolantongo. Die Strasse ist kurvig, aber absolut machbar – für uns ja mittlerweile fast schon Alltag.
    Je weiter wir ins Tal hineinfahren, desto surrealer wird die Landschaft. Als hätte jemand die Farbe „Tropisches Türkis“ über den Fluss gekippt und dann beschlossen, dass die warmen Pools in Etagen gebaut werden sollen. Damit’s besser aussieht für Instagram… und für uns natürlich.

    Unten angekommen sind wir sofort im Tolantongo-Modus: Badesachen an und rein ins warme Wasser. Die Terrassenpools dampfen mystisch vor sich hin, der Fluss rauscht, und irgendwo im Hintergrund winkt eine Höhle, die ebenfalls warm ist – Mexiko meint es gut mit uns.

    Wir beschliessen, im Tal zu bleiben.
    Die Nacht ist ruhig, die Sterne hell, und unsere Körpertemperatur irgendwo zwischen Jacuzzi und Sauna.

    Am nächsten Morgen besuchen wir die Pozas Termales, die terassenförmigen Badepools, bevor wir uns wieder die Serpentinen hochschlängeln. Oben angekommen rollen wir gemütlich zurück zur Finca.
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