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Island

Et 37-dags eventyr af Pia & Florian Radke. Læs mere
  • Regen und dichter Nebel

    24. august, Island ☁️ 12 °C

    Nachdem wir vom Regen geweckt worden sind war die Motivation zum aufstehen sehr gering. Also blieben wir noch ein wenig im Dachzelt liegen. Tagesplanung war dadurch auch sehr schwierig, da eigentlich noch 1-2 F- Straßen geplant waren, welche aber ohnehin schon tiefe Furten hatten und durch den Regen nicht weniger krischtisch wurde.
    Also sind wir erst mal ins nahe gelegene Visitor Center und haben uns dort umgeschaut.
    Tagesplan bleib weiterhin schwierig da wir auch keine große strecke fahren konnten, da wir im Moment am größten Gletscher Islands standen. Ihn aber durch den dichten Nebel leider nicht sehen konnten. Also haben wir ein wenig Erledigungen gemacht und uns dann auf die suche nach einem passenden Campingplatz mit Aufenthaltsraum.
    Daher keinerlei Bilder. Wir hätten eine weiße Wand fotografieren können.
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  • Svínafellsjökull Gletscher / Diamond Beach

    25. august, Island 🌧 12 °C

    Bei wolkenlosen Himmel stiegen wir heute aus dem Dachtzelt.
    Also war es doch richtig gestern doch nicht weiter östlich zu fahren.
    Am Campingplatz warfen wir morgens noch die Waschmaschine und den Trockner an, danach ging's direkt vom Platz mit dem Wanderschuhen los.
    Angenehm einfach zu wandern anstatt den Parkplatz zu nehmen. So hat man quasi keine Menschenmengen mehr um sich rum, denn die meisten wollen eher nicht laufen.

    Relativ schnell boten uns super Ausblicke auf den riesigen Gletscher.
    Wir kamen bis an die Moräne ran.
    Bei immer noch super Wetter.
    Beim Rückweg zog es sich dann langsam wieder zu.
    Wieder am Campingplatz mussten wir leider hinnehmen das unsere Wäsche aus dem Trockner nicht wirklich trocken ist.
    So war das Auto heute den ganzen Tag mit Wäsche drapiert um die Klamotten trocken zu bekommen. Innen, denn relativ schnell regnete es auch wieder.
    Am Diamond Beach waren wir dann wieder unter Menschenmassen. Das wussten wir aber vorher, wollten wir uns aber trotzdem nicht entgehen lassen.
    Es verteilte sich aber wirklich super.
    Beeindruckend ist die Landschaft alle Mal, da wir sogar Robben sahen.
    Zu einer weiteren Gletscher Lagoon ging's dann aber über eine kleine Schotter-Piste. Hier waren wir plötzlich komplett alleine.
    Am Campingplatz für heute konnten wir zum Glück direkt den Trockner nutzen und gerade eben unsere Wäsche trocken ins Auto packen.
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  • Hvannagil Schlucht

    26. august, Island ☀️ 16 °C

    Nur ein paar Minuten vom Campingplatz entfernt fanden wir gestern Abend noch die Hvannagil Schlucht.
    Also direkt dort hin, nachdem alles nass wieder eingepackt war.
    Über unzählige Flussquerungen ging es ins Tal und später Berg auf.
    Die Hosen waren durch die ganzen nassen Sträucher durchnässt und bei den Schuhen hatte Pia bei einer Überquerung das Pech von einem Stein zu rutschen. Damit war der Schuh auch nass.
    Von oben kamen wir an die Schlucht, welche mit den unterschiedlichsten Farben in Erscheinung trat.
    Vor uns durchquerte noch eine Reitgruppe die Schlucht, was super aussah.
    Durch die ganzen Flussquerungen standen nachher 3h für 9km auf der Uhr.
    Im Anschluss gab's die Recherche "wo hin als nächstes".
    Da direkt an der Küste für uns nix interessantes mehr zu finden war und wir die Hoffnung auf weniger Touristen abseits der Küste hatten, ging es über den Öxi-Pass die Straße 939 wieder mehr ins Landesinnere.
    Das Wetter morgen durchwachsen angesagt und von hieraus sind einige Tracks in nächster Nähe zu finden.
    Der Campingplatz ebenfalls super und vor allem bisher noch fast leer.
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  • Snaefell Hochland

    27. august, Island ☁️ 11 °C

    Heute sollte es wieder auf Offroad Tracks durch das Hochland gehen.
    Als Erstes versuchten wir eine Strecke zum Snaefell Vulkan.
    Knall grün auf schwarzem Vulkangestein prägte die Landschaft.
    Hier mussten wir vorzeitig umdrehen da durch die ganzen Regentage eine Furt eher zum Fluss mit mächtiger Strömung wurde.
    Beim nächsten Track verloren wir die Orientierung. Die Gegebenheiten zwischen der Wegbeschreibung und der Realität passten nicht, also auch hier vorzeitig retour.

    Der Weg zum Campingplatz sollte heute auch länger werden als gedacht.
    Am ersten Platz angekommen, keine Möglichkeit im trockenen zu kochen oder zu Essen.
    Bei Regen und 3°C für uns keine Option.
    Diese Region hatten wir am Anfang unserer Reise schon als kalt in Erinnerung. Daher die Vermutung dass es ein Stück weiter nicht so kalt ist.
    Also weitere 90Km gefahren, mit dem Vorteil dass wir am Folgetag nicht mehr weit fahren müssen.
    Hier war eine Kochmöglichkeit beschrieben, diese bestand jedoch aus einen Tisch welcher im freien Stand.
    Da der Regen hier etwas weniger war, bauten wir doch den nassen Shelter auf um im Trockenen schnell essen zu können.
    Mittlerweile war es 21Uhr durch und die Temperaturanzeige im Auto zeigte 4°C.
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  • Raudholar / Hljóðaklettar

    28. august, Island 🌧 6 °C

    Heute wachten wir ohne Regen auf.
    Der Campingplatz super. Nachdem Frühstück erstmal ab zur Dusche, die in der Gebühr inkludiert ist.
    Im Anschluss gehen wir direkt vom Platz aus wandern und lassen alles andere aufgebaut damit es die Chance zum Trocknen hat.
    Leider lief die Wanderung viel durch Büsche und hohes Gras -> Hosen bis zum Knie nass und Wanderschuhen komplett durch.
    Nachdem die Socken also ausgewrungen waren ging's weiter.
    Mit dem 2. Satz Schuhe ging's nach kurzer Autofahrt an einer Schlucht entlang mit Basaltfelsen und am Ende hoch zu schwarz-roten Vulkanen.
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  • Nachdem wir uns am Campingplatz noch mit einem Motorradfahrer unterhielten, welcher durch sein GD- Kennzeichen aufgefallen ist, machten wir uns auf den Weg zum nächsten Track.
    Eine Abkürzung welche aufgrund der neuen Straße nur noch von einheimischen Jägern oder Bauern genutzt wird, oder von Touristen welche Offroad fahren möchten. 😁
    Auch hier wurde die Landschaft wunderschön sobald man ein paar Kilometer von der Hauptstraße weg ist.
    Bei Raudanes machten wir eine Wanderung an der Küste entlang.
    Zu einer anderen Zeit brüten hier auch Puffins.
    Nun sieht man nur noch unzählige kleine Höhlen.
    Das Wasser war überall glasklar und die Felsen mit ihren Formen machten sich gut im Wasser.
    Danach planten wir noch die kommenden Tage.
    Eigentlich wollten wir heute nach dem Wandern entspannt über eine weitere Piste zum Campingplatz und somit mal etwas früher am Platz sein.
    Ergebnis, wir wollen am Folgetag die Straße F26 quer durch das Hochland nehmen um dann noch in der Landmannalauga Gebiet zu kommen.
    Somit doch noch knapp 200km gefahren und um kurz vor halb 8 am Campingplatz.
    Hier waren wir am Anfang unserer Rundreise schon mal, daher wussten wir das der Platz gut ist und die F26 quasi direkt von hier startet.
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  • F26 quer durchs Hochland

    30. august, Island ☁️ 8 °C

    Abends und in der Nacht regnete es wieder und wir waren froh das es nicht komplett weiß war als wir aufstanden.
    Als wir gestern am Platz ankamen waren es nur noch 3°C.
    Heute ging es direkt auf die F26 Piste welche wir in der ersten Woche zum Teil schon mal gefahren sind.
    Heute sind wir komplett durch gefahren.
    Ca. 200km und Google plant hier zeitlich ganz gut. Es sollten am Ende wieder knapp 7h an Fahrzeit sein. Dazu kamen noch Fotostops und am Ende ein Halt an der Tankstelle.
    Landschaftlich wunderschön.
    Ab ca. 50% der Strecke wird der Track merklich unangenehmer und das Wetter schlechter mit Schnee-Regen.
    Fast ausschließlich Wellblech und zwischendrin noch grobe Brocken an Gestein.
    Hier und da noch eine Furt welche breiter und tiefer war als normalerweise.
    Trotz des ganzen Gerumpel machte es irgendwann einen ordentlichen Schlag unter dem Auto.
    War der Gesteinsbrocken aufgrund der Verschränkung wohl doch zu groß und der Unterbodenschutz vom Motor hatte seinen Höhepunkt dieser Reise.
    An der Tankstelle lag man dann mal unter dem Fahrzeug und hoffte keine Tropfsteinhöhle zu sehen.
    Zum Glück nur eine mächtige Delle in der Alu Platte, die hat sich bezahlt gemacht.
    Am Ende bogen wir noch am Richtung Haifoss und erreichten danach dann um 19Uhr etwa den Campingplatz.
    Seit um 10:30Uhr saßen wir heute im Auto.
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  • Apple Crater / Landmannalauga

    31. august, Island ☁️ 11 °C

    Nach nur 40km Anfahrt ging es heute direkt auf den Track.
    Nur ein paar Meter blieben wir auf der eigentlichen F225 nach Landmannalauga um in Richtung Helka abzubiegen.
    Ganz bis dort wollen wir aber nicht, sondern nur bis an den rot-grün schimmernden "Apple- Crater".
    Im Anschluss ging es dann die F225 bis Landmannalauga durch.
    Kurz vor Ende des Tracks noch eine lange und nicht einzuschätzende Furt.
    Also Badelatschen raus und ab.
    Stellte sich als tief aber machbar raus, die Türen sollte man aber lieber nicht öffnen 🤣

    Am Landmannalauga Gebiet dann zügig den Berg hoch. Es war mittlerweile 15Uhr und wir sind um 10:30Uhr los.
    Schon beim Aufstieg wurde der Ausblick immer gewaltiger.
    Es sah eher aus wie ein gemaltes Bild, statt reelle Landschaft.
    17:30Uhr am Auto kurz geschaut in welche Richtung für uns am meisten Sinn macht und direkt los.
    Bis zur geteerten Hauptstraße waren es mindestens 30km und danach noch weitere knapp 100km.
    Nach 2,5h waren wir am Campingplatz.

    Morgen wird es dann über die 35 wieder quer durchs Hochland in den Norden gehen.
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  • Hveradalir / 35 komplett durch

    1. september, Island ☁️ 7 °C

    Bei Sonnenschein parken wir alles ein und machen uns auf einen weiten Weg.
    Die Straße 35 wieder bis in den Norden. 170km Piste.
    Nach 35km biegen wir jedoch erstmal ab in das Thermalgebiet Hveradalir zum Wandern.
    Bei den weiten Strecken Schotterpiste macht es durchaus Sinn zwischendrin etwas zu laufen.
    Die Strecke bis oben deutlich schwerer als die "Hauptpisten".
    Oben angekommen aber ein ähnliches Bild wie gestern.
    Überall dampft es, die Landschaft ist bunt und Hinweisschilder warnen vor dem heißen Wasser.
    Wir machten einen 1,5h Rundweg, für mehr reicht unsere Zeit nicht.
    Auf der Hälfte dann quasi ein Schneesturm. Klar, wir haben ja nun September.

    Danach ging es dann nur noch Stunden lang quer durch das Hochland mit Gletscher links und rechts.
    Da man auch irgendwann ankommen will waren wir bald bei 85km/h, überholten in der Staubwolke noch ein paar Fahrzeuge und konzentrierten uns mehr auf die Straße als auf die Landschaft.
    Als Fahrer fühlte man sich schnell wie auf der Dakar.
    Wirklich präzise lenken war nicht möglich, eher ein kontrolliertes Gleiten durch die Kurven.
    Dem deutlich abgesenkten Reifendruck sei Dank war es nicht so unangenehm wie vermutet.
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  • Zurück nach Seydisfjördur

    2. september, Island ☁️ 4 °C

    Noch einen kurzen Blick auf die Fischerboote am Hafen dann hieß es erstmal tanken und nächster Stopp am Supermarkt um Lebensmittel zu kaufen welche wir für den letzten Abend noch brauchen oder mit heim nehmen möchten.
    Dann wollten wir am Myvatn eine Runde laufen gehen, unmöglich aufgrund abartig vieler kleinen Mücken.
    Also weiter fahren.
    Irgendwann noch eine halbe Stunde Vollsperrung aufgrund Bauarbeiten auf einer Brücke.
    Dadurch das Brücken durchweg einspurig sind steht dann der komplette Verkehr.

    Waren am Ende um 17Uhr in Seydisfjördur am Hafen wo morgen früh die Fähre geht.
    Die Campingplatz erinnert eher an eine 4x4 Offroad Messe, daher schlenderten wir noch über den kompletten Platz und schauten die Fahrzeuge an.
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  • Auf den Färöer hängen geblieben

    3.–6. sep., Danmark 🌬 17 °C

    Die Abfahrt in Island war noch pünktlich.
    Auf dem Schiff kam dann aber schon die Info das wir deutlich länger im Hafen von Torshavn stehen werden.
    Aufgrund Wettervorhersage verschiebt sich die Weiterfahrt.
    So kommen wir statt Samstag 12.30Uhr erst am Sonntag 11Uhr in Dänemark wieder an.
    Wir haben den kompletten Freitag in Torshavn.
    Wir können zum Glück auch von Bord, jedoch haben wir die Stadt schon bei unserem Stopover auf der Hinreise angeschaut.
    Also einfach die Beine in der Stadt vertreten.

    Die Heimreise wird dadurch deutlich stressiger.
    Wir kommen voraussichtlich erst Montag morgens 2Uhr daheim an und müssen beide den Montag direkt wieder arbeiten.
    Aber ändern kann man es nun auch nicht.
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    Slut på rejsen
    5. september 2026