• Entspannter Ferienstart

    December 25, 2025 in the United States ⋅ ☀️ 13 °C

    Anders als in den letzten gut 10 Jahren mussten wir dieses Jahr in der Weihnachtswoche auch noch 2 Arbeitstage hinter uns bringen. Das erste Mal seit zig Jahren wenigstens ohne viel Stress, sodass man verhältnismässig in Ruhe alles Wichtige erledigen konnte, bevor man in die Ferien geht. Eine völlig neue, positive Erfahrung.

    Nach der Arbeit fuhren wir kurz nach Hause, um zu duschen und unser Gepäck ins Auto zu laden und fuhren dann in Richtung Flughafen. Wir waren relativ früh da, sodaass wir Zeit hatten, durch die Geschäfte zu schlendern und uns wieder einmal neue Schlösser für die Koffer sowie einen neuen Stromadapter zu besorgen.

    Abends assen wir schon beinahe traditionell im Zoom und machten uns im Zimmer dann noch über die Schoko-Samichläuse her, bevor wir schlafen gingen.

    Am nächsten Morgen konnten wir uns Zeit lassen, um vor der langen Reise ein letztes Mal zu duschen und dann in Richtung Check In zu gehen. Aus irgendwelchen Gründen dauerte letzterer eine gefühlte Ewigkeit. Irgendwas mit Simis Ticket schien nicht zu stimmen, doch die Dame am Schalter konnte das Problem schlussendlich lösen. Mit dem Upgrade hatte es aber leider nicht geklappt. Schade, ich hätte mich sehr über einen erneuten Besuch in der tollsten Lounge, in der wir je waren, gefreut, aber egal..

    Wenig später sassen wir in der E-Lounge, stiessen auf unsere Ferien an und gönnten uns mehrere leckere Portionen Butter Chicken.

    Kurz vor der Einsteigezeit gingen wir zum Gate und Simi versuchte nochmals sein Glück und fragte wegen dem Upgrade. Die Dame vor Ort aber interessierte sich für keinen der Passagiere und sagte bei allen von vornherein *NEIN! Wir sind voll!“., noch ehe sie überhaupt wusste, wonach genau gefragt wurde.

    Irgendwann wurden wir beide ausgerufen und ich dachte schon „Yeah, unsere Gebete wurden erhört, wenn auch ohne die Lounge“, aber leider war nur ein Platz frei. Ich gab Simi den Vortritt und er durfte sich in die First Class setzen. Nun habe ich wenigstens Material, um ihm ab und zu mal ein schlechtes Gewissen zu machen oder ihn anderweitig zu foppen :-P Mein Essen war jedenfalls auch gut, schlafen konnte ich auch und in San Francisco kamen wir gleichzeitig an, auch wenn er 30s vor mir aussteigen durfte. Ich hatte wenigstens einen schönen Fensterplatz, wo ich mir regelmässig die Nase am Fenster plattdrückte. Es sah mehrmals einfach nur wunderschön aus. Die Landschaft unter uns strahlte eine unendliche Ruhe aus. Nichts als Schnee und Eis, gepaart mit einem dezenten lila Stimmungslicht. Wäre die Kälte da unten nicht, wäre es vermutlich traumhaft dort.

    Ach ja, unser Flug hatte schlussendlich um die 2h Verspätung,. Zuerst, weil irgendeine Batterie ersetzt und die neue erst aufgeladen werden musste, dann, weil es der Crew partout nicht gelang, die genaue Anzahl Passagiere zu zählen bzw. sie nicht mit ihren Dokumenten übereinstimmte. Wir vermuten, Simi ist daran schuld, weil er grundsätzlich zwei Tickets besass.

    Wenigstens würden wir in San Francisco mehr als genug Zeit haben, um umzusteigen, sodass die Verspätung mich nicht aus der Ruhe bringen konnte. Eine andere Passagierin hatte mir vor dem Einsteigen einen Buch in die Hand gedrückt und so hatte ich gute Unterhaltung. Vielen Dank nochmals :-)

    In San Francisco stellten wir beinahe einen neuen Rekord in Sachen Einreise auf, mussten jedoch dann ewig auf unser Gepäck warten. Unsere Koffer gehörten zu den letzten, die noch triefend nass ausgeliefert wurden. Ich bin echt froh, mich für meine North Face-Tasche entschieden zu haben, denn dadurch blieben meine Sachen hoffentlich trocken. Bei Simis Koffer bin ich mir nicht so sicher..

    Wenig später sassen wir in einem Restaurant, bestellten die obligatorischen Chicken Wings und Bier und hofften, dass die Wartezeit bis zum nächsten Flug möglichst rasch vorüberging.

    Nach dem Essen gingen wir in die Lounge, wo wir noch eine Stunde in den Sessel rumgammelten und versuchten, ein wenig zu dösen.

    Die Stunde verging sehr schnell und schon bald sassen wir im nächsten Flieger, welcher uns in etwas weniger als 14h nach Auckland bringen sollte.

    Fun Fact: United hat im Vergleich zu Swiss das wesentlich schlechtere Essen geliefert, auch wenn die Zitronen-Salatsauce echt gut und interessant schmeckte. Beim Fleisch hatten sie leider vollumfänglich versagt, das Schoko-Cheese-Cake hat mich am Ende noch etwas versöhnlich stimmen können.
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