Geschafft, aber geschafft
December 26, 2025 in New Zealand ⋅ 🌧 21 °C
Am späteren Vormittag trafen wir endlich in Auckland ein. Wir eilten in Richtung Passkontrolle, nur um dann haufenweise Zeit zu verlieren, indem wir einander anschnauzten, weil keiner vorn uns einen Kugelschreiber griffbereit hat und wir für die Einreise noch irgendein Formular ausfüllen mussten.
Wir haben es schlussendlich online ausgefüllt, sehr viel Zeit dafür verplempert und unsere Poleposition bei der Passkontrolle verloren. Glücklicherweise ging es dennoch relativ schnell voran. Nach der Passkontrolle ging es in die nächste Schlange, wo man dann wiederum in die nächste Schlange verwiesen wurde, je nach dem, ob man irgendwelche Gegenstände dabei hatte, die Neuseeland in irgendeiner Art und Weise Schaden könnte (z.B. dreckige Wanderschuhe - wir hatten unsere vorsichtshalber gewaschen).
Nachdem alles problemlos passiert war, holte ich mir eine Neuseeländische SIM und einen Kaffee, ehe wir uns auf den Weg zum Domestic Terminal machten. Nein, wir hatten gottseidank keinen Weiterflug mehr vor uns, wir wollten lediglich die Werbeplakate für ihre Wanderwege nochmals anschauen, um uns inspirieren zu lasen für die Ferien.
Vom Domestic Terminal aus, liessen wir uns via Uber in die Innenstadt fahren, wo wir kurz ein anderes T-Shirt anzogen und unser Gepäck hinterlegten und dann hinunter zum Hafen spazierten.
Es war schönes Wetter und relativ warm, da hat es uns in die nächste Brauerei verschlagen, wo wir uns ein schönes IPA gönnten und Simi einen Burger. Ich hatte im Flieger so viel gegessen, dass ich absolut keinen Hunger verspürte.
Nach dem Essen spazierten wir noch ein wenig herum und kamen zum Schluss, dass Auckland gegen Christchurch keinen Stich hat. Mit der Zeit meldete sich unser Jetlag und wir wurden wir unendlich müde. Also spazierten wir zurück zum Hotel, wo wir eincheckten und gleich mal eine Weile aufs Ohr hauten.
Abends hatten wir einen Tisch in einem Restaurant reserviert, wo wir schlussendlich nach einem Bier wieder weggingen. Ein DJ war vor Ort, es war dementsprechend unnötig laut und ziemlich voll. Wir entschieden uns am Ende für ein kleineres Restaurant, wo wir köstliche Poulet-Nuggets und dann eine riesige, leckere Pizza assen. Glücklicherweise haben wir vorgängig recherchiert und stellten fest, dass eine Pizza definitiv genug Essen für beide ist.
Zurück im Hotel schauten wir noch ein wenig TV, um uns irgendwie bis ca. 21.30h wach halten zu können. Simi gelang es mit Müh und Not, mir fielen immer wieder die Augen zu. Ich war eeecht müde.Read more



