• Thomas Mondry
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Madeira 2026

Ja, wir sind Wiederholungstäter... Und weil es uns vor zwei Jahren so gut gefallen hat, sind wir sogar wieder im gleichen Haus wie vor zwei Jahren gelandet. So werden wir also einiges wiedersehen, was wir schon kennen, es kommt aber auch Neues hinzu! Read more
  • Trip start
    September 26, 2026

    Los geht’s

    September 25 in Germany 🌬 15 °C

    Der erste Schritt ist oft der schwerste… Deswegen steht auf unserem ersten Boarding-Pass, Abflug um 6:00 Uhr… Aber die Koffer sind gepackt, Übergewicht ist kein Thema (dank Business-Tickets könnten wir je 2 Koffer á 32 Kilo mitnehmen, plus jede Menge Handgepäck), also wird der Check-in morgen früh unproblematisch…
    Wir wundern uns immer noch, aber als wir die Flüge gebucht hatten, war der Unterschied zwischen Business und Economy marginal - also nutzen wir das aus…
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  • Zwischenstopp in Lissabon

    September 26 in Portugal ☁️ 21 °C

    Der Hinflug war schon schön, trotz der frühen Uhrzeit. Wir hatten einen sehr fröhlichen Mitarbeiter am Boarding-Schalter, der es mit wenigen Sätzen schaffte, allen ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern.

    Im Flugzeug ging es dann weiter. Jetzt wissen wir auch, warum immer der Vorhang zugezogen wird… Es gab ein nettes Frühstück. wir konnten aussuchen, was für Brot wir möchten, alles auf oder in Porzellan, Stoffservietten und richtiges Besteck. Man gibt also Business-Passagieren Waffen in die Hand! 😂

    Jetzt verbringen wir die Wartezeit in der Lounge mit leckerem Kaffee, alkoholfreien Cocktails und sehr leckeren Schinken und Käse. Wenn das auf dem Flug nach Madeira so weitergeht, brauchen wir heute Abend nichts mehr…

    Wir könnten hier auch noch duschen oder unsere Kleidung refreshen, wobei mir die Vorstellung fehlt, wie das funktioniert und was man in der Zwischenzeit trägt…

    So lässt sich ein Zwischenstopp gut aushalten, wir sollten das in Zukunft immer so machen. Ich fürchte bloß, dass der Aufpreis von sechs Euro pro Person für den Hin- & Rückflug eher die Ausnahme sein wird. So war das aber ein gutes Investment!
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  • Ankunft auf Madeira

    September 26 in Portugal ☀️ 26 °C

    Pünktlich ging unser Flug los, war aber deutlich mehr von Turbulenzen geprägt, so dass der Service zweimal unterbrochen wurde. Wir haben aber trotzdem unser Essen bekommen… Der Anflug war wie beim letzten Mal spektakulär. Das Flugzeug fliegt recht dicht an der Küste am Flughafen mit seiner markanten Landebahn auf Stelzen vorbei, kippt dann über den rechten Flügel und dreht um 180 Grad, dabei verliert es auch ordentlich an Höhe, um kurz darauf aufzusetzen.

    Einmal kurz über die Rollbahn zum Gate gelaufen, Koffer eingesammelt und schon ging es zum Mietwagenschalter. Eine mäßig freundliche Mitarbeiterin versuchte mir nicht nur div. Versicherungen zu verkaufen, sondern auch ein Auto mit Automatik für 15 € am Tag, da das ja in den Bergen viel praktischer wäre. Ich habe dennoch verneint, was ihre Laune nicht hob. Als wir dann schließlich unseren Leihwagen gefunden hatten, entpuppte sich dieser als Peugeot 2008 Hybrid - mit Automatik! 😂

    Wir sind dann kurz zum Haus gefahren, haben uns wieder über die sehr steilen Straßen gewundert, um dann schnell das Gepäck zu entladen und den nächsten Supermarkt anzusteuern. Abends sind wir ins Basalto gegangen, dass oberhalb der „Badeanstalt“ liegt. Wir waren zwar in dem Moment die einzigen Gäste, aber auf nahezu allen Tischen war ein Reserviert-Schild. Als wir gingen, waren dann auch fast alle Tische belegt.

    Nach dem sehr leckeren Essen sind wir noch ein wenig durch Funchal gelaufen, haben kurz einer Performance beim Madeira Pride Day angesehen und sind dann tatsächlich recht früh ins Bett gefallen - wenn man um 4:00 Uhr aufsteht, ist das auch in Ordnung…
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  • Fajā dos Padres

    September 27 in Portugal ☀️ 26 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir erst einmal Pläne geschmiedet, was wir eigentlich an welchem Tag unternehmen wollen, unter Berücksichtigung, dass es am Mittwoch regnen soll und wir uns heute mit Günter und Karin treffen, die ihren letzten Abend auf Madeira haben.

    So sind wir erst einmal etwas westlich zum Fajā dos Padres gefahren. Oben geparkt, hat man einen tollen Ausblick, bevor man in die Seilbahn steigt, die einen in gut 4 Minuten ca. 300 Meter tiefer ins Dorf bringt (14 € pro Person runter und wieder hoch - im Tal ist Selfservice angesagt).

    Im Tal wird jede Menge organisch angebaut, unter anderem Bananen, Mangos und Avocados. Es gibt ein paar Unterkünfte, eine Badestelle inkl. Strandbar sowie ein Restaurant. Wenn man mal so richtig entspannen möchte, ist das kein schlechter Ort.

    Wir sind dann in den 25 Grad warmen Atlantik gesprungen, Co sogar zweimal, bei mir meckerte der genesene Fuß über die ungewohnte Bewegung…

    Danach noch ein schneller Drink im ausgebuchten Restaurant und nach knapp zwei Stunden hat uns die Seilbahn wieder nach oben transportiert…
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  • Ponta do Sol & Cascata dos Anjos

    September 27 in Portugal ☀️ 25 °C

    Es ging ein Stück weiter in Richtung Westen nach Ponta do Sol. Einmal durch das Dorf durch fwollten wir in einen Tunnel fahren. Ale erstes fiel uns auf, dass dort ein Sackgassenschild stand (Felssturz), aber im Tunnel wr auch eine komplette Seite zugeparkt. Klar, wenn hier eh eine Sackgasse ist, kann man ja auch gut den Tunnel als Schattenparkplatz nutzen. Am Ende des Tunnels erwartet dann ein typischer Touri-Hotspot auf einen - eine sehr alte Steinbrücke und ein Felsentor (Ponte do Caminho Real). Sie waren früher Teil der alten Königsstraße, die die Orte im Süden Madeiras verbindet.

    Wenn der Felssturz nicht gewesen wäre, hätten wir einfach ein kurzes Stück die alte Straße weiter gen Westen fahren können, so mussten wir aber einen ziemlichen Umweg machen, um an die Cascata dos Anjos zu gelangen. Eigentlich nur ein ganz normaler Wasserfall, wie es sie hier zuhauf gibt - dieser prasselt aber ununterbrochen auf die Straße (wie ahben sie denn damals die Straße gebaut?). Auf dem Weg dorthin gibt es schon das eine oder andere Schild, dass einen ermahnt, nicht weiter zu fahren. Aber da überall Fahrzeuge parken, kann es sich nur um eine Empfehlung handeln.

    Kurz vor dem Wasserfall ist dann wirklich Schluss, vor zwei Jahren konnten wir da noch gratis den Leihwagen waschen... Aber wir haben dann den ersten Parkplatz ergattert. Auch wenn wir vor zwei Jahren schon einmal dort waren - es ist schon imposant, was für Mengen da im Hauptfall runterstürzen - und selbst die kleinen Rinnsale transportieren viel und kaltes Wasser mit sich.

    Abends sind wir dann in die Gegenrichtung nach Osten gefahren und haben uns mit Günter und Karin getroffen, die in einer sehr schönen Hotelanlage von Hyatt waren. Das Ganze ist einem Dorf nachempfunden, inkl. Fake-Kirche und -Leuchtturm! Da das Angebot eines Day-Passes mit 100 Euro pro Person doch recht happig war, sind wir ins Nachbardorf in das Restaurant O Recante gefahren, dass sehr gut war.
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  • Porto da Cruz

    September 28 in Portugal ☁️ 24 °C

    Am Montag ging es gegen 10:00 Uhr in Richtung Nordosten der Insel nach Porto Cruz. Früher wurde dort Zuckerrohr angebaut und daraus Rum gebrannt. Übrig geblieben ist nur noch eine Rumerie, die (in Teilen) besichtigt werden kann und wo man hauptsächlich etwas über die Geschichte der Destille seit 1970 erfährt, nachdem sie der jetzige Besitzer übernommen hatte. Z. b. haben sie getestet, ob sich der Rum verändert, wenn die Flaschen mehrere Monate im Ozean gelagert werden (keine Ahnung, aber der Aufpreis ist happig) oder Fässer zwei Jahre im Wüstensand der Nachbarinsel lagern (keine Ahnung, aber der Aufpreis ist noch happiger)... Dementsprechend hat der benachbarte Shop an uns nichts verdient.

    Wir haben dann den Surfern und denen, die es werden wollen, beim Surfen zugesehen und sind einmal um die Landspitze gelaufen. Dort konnte man das Schauspiel des "fauchenden Felsens" beobachten, wenn die Brandung das Wasser aus einer Höhle drückt.

    Insgesamt war es etwas diesig, so dass die Küstenlinie sich immer ein wenig verlor, was aber eigentlich noch dramatischer aussieht, als bei perfekter Sicht.
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  • Miradouro do Guindaste & Santana

    September 28 in Portugal ☁️ 25 °C

    Von Porto da Cruz ging es ein paar Kilometer westlich an der Nordküste entlang, da wartete auch schon unser nächster Stopp auf uns, der Aussichtspunkt Guindaste. Eine kleine Landzunge, zwei kleine Aussichtsstege mit Glasboden und ein Parkplatz, mehr braucht man nicht an dem richtigen Flecken Erde... Da nicht nur wir, sondern auch noch ein Reisebus und diverse alte Geländewagen, die Inselsafaris anbieten, da waren, war der Punkt gut besucht. Aber der Blick ist wirklich schön, also lohnt sich der Stopp.

    Noch ein paar Kilometer weiter westlich liegt Santana, das berühmt ist für seine klassichen Häuser, wie sie früher in Maderia standen. Als wir dort ankamen und einen Parkplatz gefunden hatten, mussten wir feststellen, dass es sehr viel voller war, als vor zwei Jahren. Also sind wir nur ein wenig durch die Häuser geschlendert und sind dann in das Restaurant eingekehrt und haben dort ein Steak-Sandwich schnabuliert - war genauso lecker und günstig wie vor zwei Jahren, das Steak ist allerdings deutlich dünner geworden.
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  • Quinta do Santo da Serra

    September 28 in Portugal ☀️ 23 °C

    Von Santana sind wir wieder zurück in Richtung Funchal gefahren, haben uns aber dafür entschieden, nicht die schnelle Route wie auf dem Hinweg zu nehmen, sondern die "Scenic Route" durch die Berge. Als erstes hielten wir bei Limoeiro an, wo es einen schönen Blick in die Berge gab.

    Kurze Zeit später kam uns die Strecke irgendwie bekannt vor. Und richtig - vor zwei Jahren sind wir da auch schon durchgefahren, um in den Park Quinta do Santo da Serra zu kommen. Also haben wir auch dieses Mal hier gestoppt und sind in den Park mit schönem Baumbestand gelaufen. Allein die Aromatherapie durch die Eukalyptus-Bäume rechtfertigt den Weg!

    Zuhause ging es dann nach ein wenig chillen Abends in das Restaurant Sabor Tropical in Funchal, das etwas abseits der Restaurantmeile liegt. Auch hier wurden wir erneut nicht enttäuscht mit Rinderspieß und Bacalau, wir waren nur froh, dass wir draußen sitzen konnten. Durch die Luftfeuchtigkeit sind die T-Shirts sowieso schon in kürzester Zeit durchgeschwitzt, im Innenraum wären noch Temperaturen wie in der Dampfsauna dazugekommen...
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  • Pico do Airiero (1. Versuch)

    September 29 in Portugal 🌫 15 °C

    Wir hatten uns fest vorgenommen, auf den Pico do Airiero zu fahren und Teile des PT 1 zu laufen. Die gesamte Strecke war mir mit meinem Fuß zwei Monate nach dem Bruch zu riskant, ich bin ja nicht mehr 30.

    Es gibt aber eine kurze Strecke von ca. 1,5 km bis zu einem Aussichtspunkt, die man hin und zurück laufen kann (der Rest ist One Way). Am Vorabend haben wir von den beiden Niederländerinnen an unserem Tisch erfahren, dass man sich mittlerweile für alle „PT xx“-Touren registrieren und ein paar Euros bezahlen muss. Das gab es vor zwei Jahren noch nicht.

    Am Montagabend schnell auf die Seite geschaut - alle Slots komplett ausgebucht! Wir haben dann beschlossen, es trotzdem zu wagen und sind gegen 5:30 Uhr aufgestanden, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben zu sein. Dabei gab es mehrere Erkenntnisse:
    - wir waren nicht der früheste Vogel
    - der obere Parkplatz war schon voll und in den Shuttle sind wir ohne Ticket auch nicht mitgekommen
    - Erstaunlicherweise ist es um die Uhrzeit auf knapp 1.800 Meter Höhe kälter und viel windiger als an der Südküste…

    Also sind wir umgekehrt, haben jetzt einen Slot am Donnerstagvormittag ergattert und haben uns auf den Weg zum nächsten Highlight gemacht. Dabei passierten wir noch den Miradouro do Ribeiro Frio, von wo wir einen tollen Blick in die Berge hatte.
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  • Agua d’Alto, Feenwald Fanal & Ribeira da Janela

    September 29 in Portugal ☀️ 21 °C

    Wir fuhren weiter an der Nordküste entlang in Richtung Porto Moniz. Auf dem Weg entlang der Küste gibt es direkt an einem Tunnel einen knapp 100 Meter Wasserfall, den Agua d‘Alto. Da es gerade einen freien Parkplatz gab, haben wir kurz gestoppt - um dann festzustellen, dass sich eine Gruppe von vier Kletterern am Wasserfall abseilte (wie sie da hochgekommen sind, kann ich nicht beantworten - Wege gibt es keine).

    Weiter ging es zum Feenwald, der aus alten Lorbeerbäumen besteht. Da er auf knapp 1.200 Metern Höhe liegt, ist der Wald oft in den Wolken, so dass der Möchtegern-Influenzer in grellbunter Kleidung Bilder von sich in dieser schönen Umgebung macht.

    Als wir da waren, war von Mystik keine Spur, da der Himmel strahlend blau war. Aber es ist ein wunderschöner Ort mit tollen Bäumen auf einer grünen Wiese und sehr gechillten Kühen mit ihren Kälbern.

    Wir sind dann noch zu einem Adventure-Veranstalter über dem Ribeira da Janela gefahren, da es da eine Riesenschaukel gibt., bei der man etwa 250 Meter über dem Meer schwingt. Wir haben uns aber dagegen entschieden, da das Ganze nach drei Schwüngen sehr abgebremst wir.

    Abends waren wir noch einmal im Basalto. Während wir da saßen, kam ein ordentlicher Regenguss runter, was sich wiederholte, als wir wieder zuhause waren. Wir sind aber trocken geblieben…
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  • Badespaß in Porto Moniz

    September 30 in Portugal ☁️ 22 °C

    Am Mittwoch sollte das Wetter vormittags etwas schlechter sein und immer wieder Schauer durchkommen. Deshalb haben wir uns für den Tag nicht viel vorgenommen und sind nur zu den Nature Pools in Porto Moniz im Norden gefahren.

    Insgesamt war das Wetter deutlich besser als die Vorhersage, allerdings war es recht windig. Als wir in Porto Moniz ankamen, ist Corinna erst einmal aus dem Auto gesprungen, um zu schauen, ob die Pools überhaupt geöffnet sind, so stark war die Brandung. Aber die Fahne war gelb und wir konnten uns auf die Parkplatzsuche begeben.

    Das Wasser hatte 24 Grad und die Brandung spülte immer mal wieder frisches Wasser in die Pools. Nachdem wir draußen waren, konnten wir beobachten, dass die Brandung immer häufiger in die Pools rauschte und dabei auch die Menschen, die dort erwartungsvoll auf der Kante saßen, mitnahm.

    Ich bin dann irgendwann in Richtung Auto gelaufen, um die Drohne zu holen, damit ich das Spiel auch von oben aufnehmen konnte. In dem Moment war das Personal schon dabei, das Zeichen mit der roten Flagge am Kassenhäuschen anzubringen. Als ich paar Minuten später wieder kam, war der Eingang geschlossen und die Badenden durften sich nur noch im vorderen Drittel der Pools aufhalten.

    Nach einem kleinen Snack in Porto Moniz sind wir dann wieder in Richtung Funchal gefahren und haben ein paar Stunden gechillt, bevor es abends in die Altstadt zum Inder ging.

    Es war tatsächlich unser entspanntester Tag in der Woche, aber das muss ja auch mal sein...
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  • PR 1 - Pico do Arieiro

    October 1 in Portugal ☁️ 14 °C

    Am Donnerstag sind wir gegen 8:00 Uhr aufgestanden, um in Ruhe zu frühstücken, bevor wir zu unserer Wanderung auf dem PR 1 aufbrechen. In Funchal war das Wetter war in Ordnung, die Prognose sagte, 11 bis 13 Grad, mäßiger Wind (in Böen bis zu 25 km/h), bewölkt und 10 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.

    Je dichter wir an unseren Starpunkt gerieten, desto schlechter wurde das Wetter, bis der Scheibenwischer dauernd lief. Wir sind dann erst einmal auf den unteren Parkplatz gefahren, um abzuwarten, ob sich etwas bessert…

    Gebessert hatte sich auch nach der Wartezeit nichts, aber wenn wir schon mal da sind, können wir ja zumindest starten - abbrechen können wir ja immer noch…

    Unsere Tickets wollte niemand sehen, kein Wunder bei dem Wetter! Und obwohl der Regen eher waagerecht ins Gesicht prasselte und die Sicht nur erahnen ließ, wo wir eigentlich gerade rumlaufen (wäre ideal für Personen mit Höhenangst gewesen), hat die Tour Spaß gemacht, auch wenn es recht anstrengend war (das iPhone meinte hinterher, wir wären 70 Stockwerke Treppen gestiegen), war es ein tolles Erlebnis! Bei besseren Wetter-Bedingungen besteht Wiederholungsgefahr!
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  • Ponta do Sol & Cabo Girāo Skywalk

    October 1 in Portugal ☁️ 19 °C

    Nachdem wir uns im Haus etwas erholt und umgezogen hatten, ging es entlang der Südküste noch einmal westwärts…

    Zuerst in den Ort Ponta do Sol. Wir sind zwar am Sonntag schon einmal durchgefahren, wollten ihn uns aber noch einmal in Ruhe ansehen. Viel zu sehen gab es in der Tat nicht, ein paar alte Gassen, eine kleine Kirche, eine alte Steinbrücke und ein stillgelegter Tunnel, der als Parkhaus dient. Eigentlich wollten wir in einer Bar an der Steinbrücke noch etwas trinken, aber wir waren sogar unsichtbar, nachdem wir uns selbst die Karten geholt hatten…

    Danach sind wir noch zum Cabo Girāo gefahren, der auf dem Rückweg lag. Dort gibt es in knapp 600 Metern Höhe einen Skywalk, bei dem die Steilküste senkrecht bis zum Ozean ragt. Aufgrund der Uhrzeit war der Andrang anfangs nicht so groß, da wir einen Reisebus durch eine andere Routenwahl virtuell überholten (sozusagen in der Boxengasse)…

    Der Wind war auch ok, so konnte die Drohne auch noch fliegen.

    Abends ging es das zweite Mal in diesem Urlaub ins Sabor Tropical - und es war erneut hervorragend!
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  • PR9 Caldeirão Verde Levada

    October 2 in Portugal ☁️ 18 °C

    Freitag, der letzte volle Tag auf Madeira. Wir haben uns den „Grünen Kessel“ ausgesucht. Eine Wanderung über 6,5 Kilometer relativ eben zu einem 100 Meter hohen Wasserfall und zurück. Klingt einfach, ist es nicht ganz…

    Zum einen schwankt das Wetter zwischen leichtem Regen und gefühlten 100 % Luftfeuchtigkeit, zum anderen ist der Untergrund oft herausfordernd oder die Wege sehr eng. Da wir erst einen Slot ab 11:00 Uhr hatten, kamen und jede Menge Wanderer entgegen, die gleich morgens losgewandert sind.

    Damit es nicht genügt, gibt es insgesamt vier unbeleuchtete Tunnel, der längste davon 200 Meter lang. Da muss die Smartphone-Leuchte genügen… Leider klappt das nicht immer, und da die Deckenhöhe teilweise unter 1,50 Metern sinkt, habe ich mir zweimal ordentlich den Kopf gestoßen…

    Nach über 13 km und ca. 22.000 Schritten haben wir bei Regen nach gut vier Stunden den Parkplatz wieder erreicht. Es war eine tolle Tour, die auf jeden Fall empfehlenswert ist, schade nur, dass wir den Parkscheinautomaten mit 8,50 Euro gefüttert hatten, bevor wir merkten, dass die Ausfahrtsschranke dauerhaft geöffnet war…

    Abends ging es ein drittes Mal ins Basalto, man könnte vermuten, dass es uns dort gut gefallen hat!
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  • Susans Haus in Funchal

    October 3 in Portugal ☁️ 20 °C

    Es war jetzt das zweite Mal, dass wir die Woche auf Madeira in Susans Haus verbracht haben. Vor zwei Jahren noch über AirBnB, haben wir es dieses Mal direkt gebucht.

    Das Haus hat drei Schlafzimmer (davon eins inkl. Arbeitsplatz für Workation), zwei Bäder, einen großen Wohn- & Essbereich und eine gut ausgestattete Küche inkl. Geschirrspüler und Waschmaschine. Da das Leben ja eher draußen stattfindet, gibt es eine überdachte Terrasse, die wir zum frühstücken nutzten, eine zweite, die wir nie genutzt haben sowie einen Balkon mit Meerblick.

    Zum Gepäck ent- und beladen kann man direkt vor die Tür fahren, ansonsten parkt man 30-50 Meter entfernt an der Hauptstraße.

    Zu Fuß sind es etwa 700 Meter bis zur Altstadt von Funchal, es ist also alles sehr gut in Funchal per Pedes erreichbar.

    Für vier Personen ist das Haus ideal, man findet es unter anderem hier:
    https://www.airbnb.de/rooms/25878882
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    Trip end
    October 3, 2026