Diese Nacht war kalt. Und irgendwie hab ich total viel Krimskrams geträumt und war gefühlt die ganze Nacht unruhig.
Heute morgen beim Aufstehen: 2 Grad. Das ist echt kalt! Alles in Horny ist kalt. neue Boxershort: kalt
neue Socken: kalt
Warmer Wullipulli: kalt
Kaffeetasse aus dem Schrank: eiskalt
Aber schon brummt Hornys Heizung leise vor sich hin und verströmt wunderbar warme Luft.
Wir ziehen uns an und machen uns für den Tag ready. Draussen scheint die Sonne, und so solls den ganzen Tag sein. Optimistisch ziehen wir kurze Hosen an, einfach oben mit Jacke drei Schichten für den kühleren Anfang des Tages.
Als wir aus dem Camper heraustreten und die ersten Schritte Richtung Bushaltestelle machen, zischt Sven mir zu: "Ist schon verdammt kalt!"
Mir gehts genauso. Es fühlt sich an, wie in kurzen Hosen an einem kalten sonnigen Wintermorgen über den gefrorenen Schnee zu latschen. Aber wir fühlen uns noch Sommer. Also frieren wir vor uns hin, in der Hoffnung, dass es durch die Sonne bald wärmer wird.
Mit dem "runter-gratis-rauf-voller-Preis-Bus" holen wir unsere super-voll-gefederten Miet-Mountainbikes (immer noch frierend) ab.
Wir erhalten eine kurze Einweisung, ein paar vollgekrackelte Landkarten der Stadt und Umgebung und werden mit unseren coolen roten Bikes in die weite Welt entlassen. 400 kanadische Dollar Depot mussten wir dort lassen, falls wir was kaputt machen.
Gesagt getan. Also das in die Welt entlassen werden, nicht das was kaputt machen.
Wir cruisen mit den roten Flitzern durch die Stadt und den Wald, nehmen jeden Hügel über Wiesen und neben Seen entlang. Unser Weg führt uns zum imposanten Banff Springs Hotel hinunter zum Bow-Fall und weiter um den Golfplatz.
Vor allem die wurzelig-steinigen Waldwege waren richtig spassig.
Als meine Beine (und kalten Hände) sowie Svens Po (so ein harter Sattel) die ersten Ermüdungserscheinungen beklagten, schlenderten wir durch die skurrilen Läden (Weihnachts-Schmuck-Laden) und Gassen von Banff auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen. /TRead more
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