• Sven, der Fossilien-Entdecker

    September 11 in Canada ☁️ 11 °C

    Für Hobby-Paläontologe Sven ist heute der Tag der Tage. Schon als kleiner Junge war sein Lieblingssaurier der Stegosaurus, und Jurassic Park (wie auch später Jurassic World) hat seine Faszination für die ausgestorbenen Riesen nur noch geschürt.
    Heute haben wir eine geführte Tour durch die Badlands beim Royal Tyrrell Museum gebucht: Fokus: Was hat es mit diesen Badlands auf sich und wieso werden hier so viele Dinosaurier-Überreste gefunden.
    Unsere Tour-Guidin zeigt uns anhand der verschiedenen Gesteinsschichten, wie die abermillionen Jahre vergangen sind. Der Sandstein ganz unten zeigt auf, dass die Gegend hier über Jahrtausende einen Strand gehabt haben muss, bzw. dass hier Meer gewesen sein muss. Anhand einer möglichen Karte von damals, als es hier noch Dinosaurier und Meer gab, erklärt sie uns, dass es aufgund der Wetterlage hier mit vielen Hurrikans und Tornados oftmals schwere Überschwemmungen gab. Ganze Dinosaurier seien durch die Fluten komplett unter Matsch und Schlamm begraben worden. So hätten die Dinosaurierknochen über die Jahrtausende versteinern können. Sie zeigt uns verschiedene Fossile (Holz, Dinosaurierknochen und -zähne und Schildkrötenpanzer. Da es hier gestern so viel geregnet hat, hätten wir gute Chancen, frisch ausgespülte Fossilienteile zu finden. Wir dürfen tatsächlich auf die Suche, aber alles wie bisher nach dem Motto: "Leave only footprints, take only pictures" lassen wir auch brav alles dort, was wir so finden. Oder eher: was Sven alles findet. Man müsste schon fast ein Skellett nach ihm benennen, so viele einzelne Knochenfossile findet er. Irgendwann beginnt es zu regnen. Die Tropfen werden schnell mehr, bis wir irgendwann alle klatschnass unters Museums-Vordach flüchten. Wir trocknen bei einem leckeren Kaffee bevor wir uns auch im Museum nach den Spuren der Dinos machen. /T
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