Tobias Strohbach

Joined October 2016
  • Day114

    Goodbye CHAIN

    January 24, 2017 in Uganda ⋅ ☀️ 27 °C

    So schnell kann es gehen, schon sitze ich wieder in Entebbe und meine fast 4 Monaten East-Africa-Experience sind so gut rum. Es war ein schöner und herzlicher Abschied. Regina, Gladys, Michael und Samalie hatten mich gestern noch schick zum Essen geladen und es gab viele schöne Erinnerungen, die wir in der Runde teilen konnten. Zusätzlich überreichten sie mir sogar noch ein Shirt im traditionellen Look, was jetzt im Deutschland temperaturbedingt aber wohl noch einige Monate in der Schublade bleiben muss, bis ich es dann wieder tragen kann 😉
    Nach dem Essen ging es dann (für mich) zurück ins Haus nach Bukoto, wo das nächste große Dinner wartete. Viel Appetit war bei mir zwar nicht mehr vorhanden, da ich (praktischerweise) jedoch mit Jana zusammen meinen Abschied feierte, hatte sie (zusätzlich zu den Mitbewohnern aus unserm Haus) einige Freunde eingeladen. Somit fand das Buffet (auch ohne mich) noch Abnehmer und wir konnten noch nett Goodbye sagen. Mein Rückflug geht dann wieder im Zickzackkurs: von Entebbe, mit Zwischenlandung in Kigali, nach Brüssel und von dort im letzten Abstecher dann bis Frankfurt. Es war eine tolle Zeit mit vielen neuen Eindrücken, letztlich fühle ich mich aber auch bereit und in gewisser Weise fällig für meine Rückkehr ins kalte Germany.
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  • Day100

    Fort Portal: Sitz des Königs von Toro

    January 10, 2017 in Uganda ⋅ 🌧 22 °C

    Die letzte Station vor der Rückreise nach Kampala war Fort Portal, entstanden aus einem ehemaligen Militärstützpunkt am Fuß des über 5.000 Meter hohen Rwenzori-Gebriges. Nach kurzem Einchecken in unserm Gästehaus ging es auf Entdeckungstour rundum zu einer kleinen Tropfsteinhöhle mit tollem Dschungelwasserfall und Besichtigung der umliegenden Crater Lakes, entstanden aus alten Vulkankratern. Auch eine Besichtigung des (auch heute noch bewohnten) Königsitzes konnten wir noch ins Programm übernehmen. Parallel zum Präsidialsystem, bestehen nämlich auch heute noch die Königshäuser, die Uganda in 12 Herrschaftsbereiche unterteilt. Viele Einheimische fühlen sich dieser Unterteilung sogar eher zugehörig als einem der offiziellen Distrikte. So merkt man, dass die Ansichten und Meinungen, die ein König äußert, trotz fehlender exekutiver politischer Macht, durch die Entscheidungen seiner Untertanen (bspw. bei Wahlen) wiederum doch Einfluss nehmen kann. 
    Zum Abschluss dieses vielfältigen Tages saßen wir dann in sehr internationaler Gesellschaft mit köstlichen hausgemachten Speisen am großen Round table unseres Gästehauses. Im Nachhinein fanden wir sogar noch die explizite Empfehlung in meinem Reiseführer, dieses besondere Ritual nicht zu verpassen - also echt gut, dass wir mit dem Check-In gleich unseren Wunsch fürs gemeinsame Abendessen angemeldet hatten 😃 So erfuhren wir mehr über den Alltag eines Uni-Lehrerteams im Kongo, die Clienton-Foundation in Kampala, sowie über das langjährige Engagement eines holländischen Farmers unter ugandischen Kleinbauern. Am nächsten Morgen war es dann Zeit aufzubrechen zum Ausgangspunkt und Abschlussziel der (für mich) fast dreiwöchigen Reise zurück nach Kampala. Wir verabschiedeten unseren Guide Gershom und traten die 4-5 stündige Busreise an, sodass wir am Nachmittag im Haus in Bukoto ankamen.
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  • Day99

    Bootssafari

    January 9, 2017 in Uganda ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach dem frühmorgendlichen “Gamedrive" mit erfolgreicher Löwensuche (dank Corinnas scharfer Augen) und der Entdeckung vieler weiterer Nationalpark Bewohner, wie Büffeln, Wasserböcke, Antilopen, Warzenschweine, Hyänen und einer Vielzahl toller Elefantenfamilien, hätten wir nicht gedacht, dass das eindrücklichste Erlebnis erst noch folgen würde: der Bootstrip am Lake Edward. Schon beim Blick durchs Fernglas von unserem (erhöhten liegenden) Lunchpoint fiel die Menge der sich am Wasserrand tummelten Tiere auf. Aber erst die Perspektive vom Boot, das sich extrem nah an der Uferkante hielt, machte die beeindruckende Vielfalt und Harmonie der Tiere deutlich und machte tolle Nahaufnahmen möglich. Zudem lieferte die Rangerin, die mit an Deck war, viele Detailinformationen zum Gesehenen und konnte jede Rückfrage anstandslos beantworten. Insgesamt also ein unvergesslicher Tag!Read more

  • Day98

    Nilpferde voraus

    January 8, 2017 in Uganda ⋅ ☀️ 24 °C

    Den Namen hat der National Park tatsächlich von der zurzeit immer noch im Amt stehenden Queen Elizabeth II. Durch die an der Grenze zum Kongo liegenden Vulkane des Great Rift Valley (Ostafrikanischer Graben) entstand eine weite Savannen Landschaft mit zwei großen Seen, dem Lake Edward und dem Lake George, die durch einen breiten natürlichen Kanal miteinander verbunden sind. Südlich in den Park einfahrend erreichten wir schneller als vermutet schon unsere erste Station, den sogenannten Underground Forest. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Flussbett, was Jahre zuvor einen breiten Krater in die Savannenlandschaft fräste. Heutzutage ist dieser Krater mit dichtem Grün bewachsen und von dem Fluss blieb ein kleiner Wasserlauf übrig. Nach intensivem Lauschen der Tierlaute, nach Abstieg in den Wald, fanden wir mit Hilfe unser weiblichen Begleitung vom Uganda Wildlife Authority nicht nur plantschende Nilpferde und einen stürmischen Waldelefanten, sondern auch eine ganze Gruppe an Schimpansen, die sich alle auf einem großen Baum niedergelassen hatten. So kamen wir bereits mit tollen Eindrücken abends an unserem Übernachtungsplatz, der, dicht am Kanal liegenden, Bush Lodge, an. Wir übernachteten dort in einem, zusätzlich mit Holzgebälk überdachten, komfortablen Zelt. Und auch hier stimmte der Service rundums Abendessen/ Frühstück, auch an den sanitären Anlagen etc. war nix zu bemängeln. Das einzige was (vor allem Corinna) keine Ruhe ließ, waren die Nilpferde. Diese nachtaktiven Tiere schafften es tatsächlich die steile Böschung vom Fluss herauf zum Camp. Es ging ihnen darum, den wahrscheinlich letzten grünen Zweig bzw. Grasstück, als Energiereserve für den kommenden Tag zum Chillen im Fluss, abzunagen. Natürlich ist ein gewisser Respekt vor dem als “gefährlichstes Landtier” geltenden Schwergewicht angebracht; uns wurde jedoch gesagt, dass sie friedlich bleiben, wenn man sich ihnen nicht nähert und auf Abstand bleibt. Falls man dies zum Beispiel aus Versehen allerdings dennoch tut (wie etwa die Einheimischen beim Wasserholen), fühlen sich Nilpferde sehr schnell angegriffen und töten den vermeintlichen Angreifer – sie sind viel schneller als es die gewaltigen Körper vermuten lassen. Daher war das nächtliche Kaugeräuch und Buschrascheln sowie die Schatten, die sich um das Zelt bewegten, auch für mich ein wenig unheimlich. Aber dies sind genau die Erfahrungen, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden und dem Ganzen einen gewissen Abenteuer-Charm verpassen, was an diesen Ort passt, wie ich finde ;)Read more

  • Day97

    See der tausend Inseln

    January 7, 2017 in Uganda ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach zwei Nächten in Musanze, wurden wir früh am Morgen abgeholt und überquerten die Grenze nach Uganda. Hier beginnt auch die eigentliche Safari durch Westuganda, die Gershom für uns (unter Berücksichtigung konkreter Station, die ich im vorab nannte) organisiert hat. Er ist erfahrener Safari Guide und hat uns drei ganz tolle Unterkünfte rausgesucht, die wir unter normalen Buchungsbedingungen nie so im Programm hätten aufnehmen können. Zudem war durch ihn in den National Parks alles schnell organisiert, da er mit den örtlichen Gepflogenheiten und Auflagen gut vertraut war, sowie oft schon ein persönliche Kontakt zu den jeweilig zuständigen hatte, was vieles vereinfachte und vor allem vor Ort beschleunigte. Wie wichtig das ist, hatten wir (nach vorerst großer Verwirrung) beim selbstorganisierten Trip im Volcanoes National Park selbst erlebt und waren froh, uns ab sofort nicht weiter darum zu sorgen. So erkannte auch ich, dass es schon Sinn ergibt einen eigenen Guide mit dabeizuhaben, auch wenn ich den Aufwand und vor allem den Safaribus für lediglich zwei Personen bis zuletzt als etwas zu großkotzig empfand. Doch aufgefallen sind wir damit gar nicht mal groß, da es diese Konstellation öfters gab, bzw. sogar Einzelpersonen auf diese Weise unterwegs waren, was natürlich immer noch nicht bedeutet, dass es gut und richtig ist. 
    Aber nun zu unserem ersten Ziel auf dieser gemeinsamen Reise, dem Lake Bunyonyi. Er bildet mit seinen 29 Inseln auf einer Länge von 25 km ein außergewöhnlich schönes Landschaftsbild. Durch die Lage von fast 2000 Metern ü.N. ist er klimatisch toll zu genießen, was zusätzlich durch die tolle Lage unserer Unterkunft verstärkt wurde. Mit dem Auto an einem kleinen Schiffsanleger angekommen, setzten wir per Kanu zum Gelände des Hotels über, welches sich zu unserer Überraschung als eigenständige private Insel herausstellte. Zu den einzelnen (innen modern ausgestatteten) Hütten zum Schlafen gab es ein eigenes Restaurant (erhöht in der Mitte der Insel), eine schöne Badestelle, einen Rundweg um die gesamte Insel (mit ca. 20 min Laufzeit) und ein besondere Highlight, die vielen "tierischen Mitbewohner” die frei herumlaufen durften: zwei Zebras, einige Waterbugs, Antilopen und sogar einen Inselaffen (der pünktlich um 8 Uhr morgens sein Frühstück beim Koch abholte). Nach zwei Schwimmeinheiten und einer Tagestour mit Fortbewegung per Kanu sowie zu Fuss zu verschiedenen umliegenden Inseln, mussten die Rucksäcke für die Weiterreise zum Queen Elizabeth National Park gepackt werden.
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  • Day95

    Vulkanbesteigung

    January 5, 2017 in Rwanda ⋅ ⛅ 25 °C

    Muzanse (auch Ruhengeri genannt) ist die Hochburg der Gorilla Touristen und Bergsteiger. Auch von unserem Hotel Mhabura starteten viele Touristen zu den umliegenden Trackingtouren. Jahre zuvor war das eines der Hotelzimmer von der populär gewordenen Zoologin Dian Fossey bewohnt, die zu den im Umland leben Gorilla Populationen Forschung betrieben und sich für deren Schutz eingesetzt. Leider wurde sie (so wie viele der Gorillas) Opfer von kaltblutig mordenden Wilderen. Uns war es die aktuell nötigen 800$ für eine 1-2 stündige Besichtigung der Gorillas jedoch nicht wert und so entschieden wir uns für eine Tour durch zum Ngezi See, mitten durch große Blumenfelder und mit zunehmender Steigung stärker werdendes Dickicht. Da es ohne zertifizierten Guide des jeweiligen Nationalparks leider wirklich keine Fortbewegungsmöglichkeit gab, zahlten wir aber auch hier (mit Anfahrt & Rückfahrt) ca. 80$ pro Person; da bekommt Wandern (wie wir es aus den Alpen kennen) eine ganz neue Dimension von Freiheit. Aber der Trip war eine schöne Sache und wir haben neben dem vielen Grün (aus der Ferne) auch Kolumbusaffen sehen können. Da wir nach unserem Abstieg am Nachmittag noch Zeit übrig hatten, besuchten wir noch ein Dorf, das zu Demonstrationszwecken aus Nachbauten traditionellen Hütten bestand. Vor allem ging es dort aber um die Veranschaulichung des Alltags, mit Fertigungsverfahren, Heilmittel, Innenausstattung der Hütten und traditioneller Kleidung. Bei Ankunft fühlten wir uns erst ein wenig fehl an Platz (auf Grund der persönlichen, sehr lautstark ausgetragenen Begrüßungzeremonie), was sich aber durch Rundführung (und Ankunft weiterer Touristen) besserte. Sympathisch war vor allem, dass klar kommuniziert wurde, dass es sich nicht im ein echtes Dorf handelte und nicht so getan wurde, als ob wenn man den Touristen etwas aufbinden müsste, was heute auch eigentlich gar nicht mehr zu finden ist.Read more

  • Day94

    Kigali Day & Night

    January 4, 2017 in Rwanda ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach der Landung in (Ruandas Hauptstadt) Kigali vertrauten wir uns zwei Boda-Boda (Motorrad) Fahrern an, die uns flott zum nahgelegten Hostel bringen sollten. Was folgte war jedoch absolutes Chaos. Denn unsere Annahme die Fahrer würden unser Hostel kennen, bzw. zumindest untereinander kurz Absprache halten, stellte sich als naiv heraus. Und so verloren wir uns irgendwo auf der Strecke und weder mein Bodafahrer konnte seinen Kollegen erreichen oder ich Corinna, da wir beide nicht ins örtliche Mobilfunknetz eingewählt waren. Glücklicherweise kam zumindest ich am Hostel an und wählte mich ins örtliche WLAN-Netz ein. Corinna hatte jedoch schwer zu kämpfen, da ihr erstaunlicherweise weder Englisch noch Französisch bei den mittlerweile in größerer Anzahl versammelten Gruppe an Bodafahrern weiterhelfen konnte. Nach über einer halben Stunden Wartezeit konnten sie mich aber glücklicherweise (über den Internetzugang eines ein freundlichen, der englischen Sprache mächtigen, Passanten) erreichen. Nachdem wir wieder vereint waren, erfuhren wir zu allem Überfluss dann noch, dass meine (zwei Monate zuvor ausgeführte) Buchung nicht im System vermerkt war. Doch glücklicherweise war das Personal vor Ort sehr entgegenkommend und uns wurde eine nahgelegene Pension zu gleichen Konditionen angeboten. 
    Da Kigali nur der Zwischenstopp auf unserer Reise in den Volcanoes National Park war, hatten wir uns lediglich einen Programmpunkt (für den darauffolgenden Vormittag) vorgenommen: das Genocide Memorial. Die Gedenkstätte mit Museum behandelt einen sehr dunklen Teil der ruandischen Geschichte, den im Jahr 1994 eskalierte Völkermord an den Tutsis, die sich selber als höher gestellte “Rasse” ansahen. Trotz der schrecklichen Bilder und Erzählungen hat das Museum einen guten Aufbau und setzt thematisch wichtige Impulse, inklusive der Beschäftigung mit anderen grausamen Völkermorden auf unserem Planeten.
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  • Day90

    Happy New Year Stone Town

    December 31, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Am 29.12. ging es dann zurück Richtung Stone Town, wo Corinna am 30. (mit Flug von Frankfurt direkt nach Sansibar) hinzukam und (spätestens) mit der Abreise der anderen am Neujahrstag, ein neuer Abschnitt der Reise begann. Bevor wir jedoch zum 3.1. unseren Flug nach Ruanda angetreten hatten, gab es noch einiges zu entdecken und erleben in dieser geschichtsträchtigen Stadt. Sehr prägend ist die enge Bebauung und die daraus entstandene vielen engen Gassen. Zudem gibt es ein altes Fort, ein ebenso eher verfallenes altes Palastgebäude und eine nette Uferpromenade mit quirligem Markt in den Abendstunden. Auf der Geschichte der Stadt liegt durch den Sklavenhandel des 16. und 17. Jahrhunderts ein dunkler Schatten. In dieser Zeit wurden (vorwiegend von Arabern) zig Tausend Afrikaner versklavt. Der Slave market in Sansibar war der Umschlagplatz, wo die Menschen auf kleinstem Raum zusammengepfercht ohne Licht und richtiger Nahrung zum Warten gezwungen wurden, bis ihrer Abnehmer sie an Ketten gebunden in die ganze Welt verschifften. Ein schrecklich bedrückender Ort, auf deren Gelände heute eine Kirche errichtet wurde, man aber auch die unglaublich engen Kellerräume noch im Original besichtigen kann. Ansehnlichere Eindrücke gewannen wir bei einer der typischen Spicetouren, während der wir eine gute Idee der lokalen Anpflanzung, Pflege und Ernte verschiedener typischer Gewürze gewinnen konnten. Für mich gab es viel Neues zu entdecken, vor allem, dass bei vielen der Gewächse nicht nur die Frucht selber interessant ist, sondern auch Wurzeln, Blüten oder Rindenschale. Durch die Importe und das Knowhow der Inder und Araber war Sansibar daher nicht nur Umschlagplatz für Gewürze, sondern ist heute auch deren Anbauort.Read more

  • Day85

    Kitesurfing Hochburg Paje

    December 26, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach einem tollen Weihnachtsessen, direkt am Strand unter sternenklarem Himmel, mit gemeinsamer Vorbereitung und verschiedenen Rezeptideen von jedem der 9 Beteiligen und zwei weiteren Gästen aus Schweden, ging es die Ostküste aufwärts nach Paje zum "Mustafa’s Place". Unsere Unterkunft (das “Roundhouse”) war in eine tollen Gartenanlage mit Pool eingebettet. Durch die sehr individuelle (Größen-)Gestaltung, der auf dem Gelände verstreuten Häuschen, konnten wir diesmal eines wählen, wo wir (über zwei Etagen) alle gemeinsam ein Dach über dem Kopf hatten. 
    Der Strand in Paje ist eine echte Kite-Surfing Hochburg und überhaupt war es hier plötzlich um einiges touristischer als noch in Jambiani. Zuvor waren es nämlich eher ausgebaute Gästehäuser und kleinere Hotels, die jetzt zum Erscheinungsbild von Hotelbungalows in größer angelegten Anlagen übergegangen waren. Trotz des wesentlich belebteren Strandabschnittes, war es aber auch hier schön. Ich genoss vor allem über die Mittagszeit (12-16 Uhr) das Verweilen in jeweils einem der Strandcafés und den Blick aufs türkisblaue Meer. Aktiv war ich morgens, mit Strandlauf zum Sonnenaufgang oder dann (je nach Mondstand bzw. Tidenhub) am Nachmittag mit Schwimmeinheit im viel zu warmen Indischen Ozean. Abends waren wir dann gemeinsam unterwegs in eines der umliegenden Restaurants.
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  • Day83

    Verschlafenes Jambiani

    December 24, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Das Dorf Jambiani übersteckt sich über einen Küstenabschnitt von 5 bis 6 Kilometern. Und da wir uns als Gruppe in drei verschiedene Unterkünfte aufteilen mussten, gab es die ersten Tage (vor allem für mich, mit der am weitesten außerhalb liegenden Unterkunft) eine Menge zu laufen. Dadurch ergab sich aber eine gute Gelegenheit, um die Gegend und einige ansässige Leute näher kennenzulernen. Diese begegneten mir sehr freundlich und aufgeschlossen und begleiteten mich einige Mal eine halbe bis dreiviertel Stunde während meines Fußmarschs durch die Siedlung. Ich lernte einige Wörter Swahili und erfuhr Wissenswertes über die Insel. Simon, der Betreiber meiner Unterkunft, war auch ein Ortsansässiger. Und wenn auch nicht geboren auf Sansibar, erfuhr ich die Geschichte, die ihn zum Besitz eines eigenen kleinen Gästehauses und seines damit verbundenen Business brachte.
    Als Hausmeister für ein größeres Hotel begann seine Zeit auf Sansibar. Er hatte ein Zweijahresvertrag und begann mit dem zurückgelegten Geld ein kleines Grundstück zu erwerben und auf den Bau eines Hauses zu sparen. Nach Ablauf des Zeitraums hatte er alles zusammen und der Bau war bereits so gut wie abgeschlossen. Doch sein Hotel verlängerte sein Vertrag um weitere zwei Jahre, womit er das Haus an eine Frau aus Spanien vermietete. Die Frau war jedoch so „gerissen“, einen Teil des Hauses über AirBnB an internationale Gäste zu vermieten, sodass sie während ihres Aufenthalt sogar mehr Buchungseinnahmen, als Mietausgaben zu beziffern hatte. Jedoch erkrankte ihre Mutter zu Hause in Spanien, was sie zu einer Rückkehr in die Heimat veranlasste. Sie erzählte Simon offen von dem Geschäft und er übernahm das Konzept. Während meines Aufenthalts war somit bereits ein zweites Gästehaus im Bau, was er als sehr glückliche Fügung in seinem Leben beschrieb.
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