• Holden fjellgård -> Blåfjella

    28 de julio de 2024, Noruega ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Nacht war wieder sehr ruhig und entspannend 😊 Es ist schon ein wirkliches Glück dass ich die ganze Zeit bisher keinerlei Probleme mit erholsamem Schlaf hatte! Klar war mal die ein oder andere Nacht mit etwas weniger Schlaf als sonst mit dabei, aber das war doch sehr selten (und meist war ich dann selbst schuld dran 😇). Ich kann mir gut vorstellen zu was für einer Tortur eine solche Reise werden kann wenn man jede Nacht mit dem Schlaf ringt.

    Es geht heute recht spät los, erst so gegen 11.30Uhr. Grund dafür ist auch , dass sich mein Garmin inReach (Satellitenkomm. Gerät für Tracking und SOS Notrufe in entlegenen Gebieten) über Nacht einfach mal den Akku leer gesaugt hat 🤷🏻‍♂️ Wenn man das Teil nicht aktiv ausschaltet checkt es alle Stunde oder so ob neue Nachrichten da sind und das kriegt es ned gebacken wenn es innerhalb der Hütte liegt und entläd sich damit selbst… Wollte also grad losgehen, hatte alles gepackt und dann seh ich das das Ding einfach mal nix mehr macht… na gut, dann halt notgedrungen an die Powerbank ran und noch 2 Zusatzkaffes trinken bevor es dann endlich losgeht 😅 Immer diese Technik!

    Die erste Hälfte des heutigen Wegs ist wieder mal Suuuumpf 🫤 Aber mit kurzen Abstechern in Wälder und an Seen entlang, die gefallen mir echt gut! Wer sich mit Norge på langs auskennt (ich weiß da lesen n paar „alte Hasen“ mit 😜) wird sich jetzt wahrscheinlich fragen warum ich nicht über Gjevsjøen gegangen bin. Das ist ein Hof, ähnlich wie Gaundalen auf dem man übernachten und auch Essen bekommen kann. Der liegt meiner Meinung nach aber echt ziemlich blöd wenn man ins Blåfjell möchte und da ich eh nicht dort übernachten will kürze ich meinen Weg ins Blåfjell einfach direkt durch die Pampa ab, darin hab ich ja mittlerweile Übung 😊 Also geht’s nach der Brücke nicht gen Nordost zum Hof, sondern direkt nach Norden bis ich nach einiger Zeit auch wieder auf den markierten Pfad dort treffe. Dem folge ich dann allerdings auch nicht mehr so lange, da es gleich rechts ab geht… ins Blåfjell 😊

    Und pünktlich zum Eingang ins Blåfjell hat mich auch das Wetter wieder lieb! Die Sonne kommt raus und der frische Wind dazu vertreibt sich alle Mücken. Ein perfekter Nachmittag also 🥰 Umso tiefer ich auf eigenen Wegen in das neue Fjell vordringe, desto schöner werden die Rundumsichten! Gipfel um Gipfel wird erklommen (sind ja ned so hoch hier und das Steintürme sammeln macht Spaß) und ich genieße einfach die Ruhe und Abgeschiedenheit hier. Das darf ich auch noch mindestens 2 weitere Tage tun, so lange dauert nämlich der Weg zu Fuß durch diesen Nationalpark. Und da das Wetter gut mitspielt, werde ich jeden davon voll genießen frei nach dem Motto: Hier gefällt es mir, hier bleib ich!

    Ohne Probleme findet sich auch wieder ein toller Zeltplatz zwischen mehreren kleinen Seen und Flussgeplätscher 😊 Gerade noch rechtzeitig wird das Zelt aufgebaut und eingerichtet, denn das Wetter entscheidet sich doch noch mal dazu etwas launischer zu sein! Als ich nach dem ersten Regenschauer dann die Zelttür öffne gibt’s ne Überraschung… ja wo bin ich den hier? Bzw. wo ist alles andere um mir rum hin? Einfach mal voll in der Nebelsuppe gelandet! 😅
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