• Zurück am Anfang und doch nicht gleich

    Jan 3–5 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 31 °C

    Das Ende der Reise naht. Es geht wieder nach Colombo. Ein anderes Hotel als am Anfang, aber interessanterweise wieder eines mit japanischem Hintergrund, nur dass man es dieses mal auch am Interieur sehen kann. Wir spazieren durch den Victoriapart, trinken in einem völlig übertrieben runtergekühlten Café einen Café und spielen Jenga. Es ist die Nacht des Vollmonds und daher heute auch ein Feiertag in Sri Lanka. Wir fahren zum Lotus Tower, lassen uns mit dem Fahrstuhl die 350 m nach oben zur Aussichtsplattform bringen und haben eine tolle Sicht auf die nächtliche Stadt samt Vollmond. Im unteren Stockwerk gibt es noch eine Lichtshow, welche die Geschichte und Flora des Landes erklärt. Recht schön, aber wohl eher für Kinder gedacht, die auch zahlreich anwesend waren. Am nächsten Tag schlendern wir durch das islamische Viertel mit seinem Gewusel an Menschen und Läden und Märkten. Die Highlights sind die rote Moschee und der Gemüsemarkt.

    Auf dem Rückweg machen wir halt am einst nobelsten Hotel der Stadt. Den alten Glanz kann man noch sehen, und es hat immer noch ein wenig Ausstrahlung. Wir trinken eine Café mit Blick auf die neuen Hafenanlagen und kehren zu unserem Hotel zurück. Am Nachmittag heißt es dann aufbrechen zur wirklich letzten Station der Reise, nach Negombo. Dort, etwas abseits von allem, genießen Jö und ich den  letzten gemeinsamen Abend. Ich werden am nächsten Morgen nach Nepal aufbrechen. Jö wird dies einen Tag später in Richtung Deutschland tun. Sehr schön warˋs mit ihr. Reichlich schöne Erlebnisse füllten die vergangenen Tage, und wir hatten endlich mal Zeit, wirklich mit einander reden zu können. Sowas kommt oft zu kurz.

    So geht die Zeit auf Sri Lanka zu Ende. Richtig schön war es. Ein Land mit einer traumhaften Natur, abwechslungsreich und tatsächlich, den lächelnden Menschen. Das ist so anstecken, dass ich versucht habe, es mir auch anzugewöhnen. Am Besten so ein geheimnisvolles, in jede Richtung interpretierbares Lächeln. Manchmal gelingt, meist vergesse ich es. Aber ein Anfang ist gemacht.
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