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  • Day336

    Cabo de la Vela

    September 5, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Oder besser irgendwo im nirgendwo in der Hängematte am Strand...

    Natürlich haben wir es nicht an einem Tag von Minca bis Cabo geschafft, was sich im Nachhinein aber auch als ganz gut raus stellt, weil wir unsere großen Backpacks im Hostel in Riohacha (so ungefähr auf halber Strecke) lassen. Von dort aus geht es am nächsten morgen mit einem Sammeltaxi (Collectivo) in einen anderen Ort ca. eine Stunde entfernt und von dort dann mit 4x4 Autos weiter nach Cabo. Dort angekommen gibt es wirklich nicht viel zu tun (außer man ist Kitesurfer). Alles ist sehr Basic...unser "Hostel" versucht uns mit dem Argument zu überzeugen "wir haben eine Dusche" (leider hab ich voll vergessen von der Dusche ein Foto zu machen)
    Die erste Nacht in der Hängematte ist noch etwas unbequem, aber schon in der zweiten habe ich den Dreh irgendwie raus. Was gibt es schönes als direkt nach dem aufwachen aufs Meer raus zu schauen...oder vom Bett aus den Sonnenuntergang zu genießen 😊 (mehr brauch ich glaub nicht, um glücklich zu sein)

    Van Cabo de la Vela geht es für mich noch an den nördlichsten Punkt Kolumbiens - nicht umbedingt meine beste Entscheidung, aber ein Abenteurer wars auf jeden Fall.
    In der Nacht bevor es los geht, hat es scheinbar in der Wüste geregnet und ein paar Matschfelder auf der Strecke hinterlassen. Wir fahren zum Glück in einem Convoy von 6 Autos und an einer wirklich kleinen Stelle bleibt das erste Auto auch schon stecken und muss raus gezogen werden. Unser Fahrer bastelt sich mal eben selbst "Matsch-Ketten", die ihm aber nicht viel nützen, an der zweiten Stelle erwischt es uns dann so richtig. Aber einer der Fahrer scheint das ganze etwas besser im Griff zu haben und zieht alle anderen aus dem Matsch....nach über fünf Stunden kommen wir dann auch an. In Punta Gallina gibt es wirklich nicht viel zu tun, der einzige Unterschied zu Cabo de La Vela, dort war die Hängematte wenigstens am Strand. Aber zum Glück ist es ja nur eine Nacht.
    Auf dem Rückweg verfolgt und das Pech noch weiter und wir haben mitten in der Wüste einen Platten und der Ersatzreifen lässt sich auch nicht so 100% aufpumpen...aber das hällt unseren Fahrer nicht davon ab, zu fahren als wären wir bei "Paris-Dakar" dabei...

    Ich bin dann auch echt froh endlich wieder im Hostel meinen großen Backpack abzuholen und in den nächsten Bus nach Palomino zu steigen. Über eine Dusche hab ich mich selten so gefreut!
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