• Mina la Casualidad

    January 31 in Argentina ⋅ ☀️ 13 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir über einen Berg zur Mina la Casualidad. Dafür fuhren wir über eine schmale Schotterpiste über den Berg.
    Wir hatten eine tolle Aussicht über die bergige Landschaft und mussten sehr aufmerksam sein, denn es gab immer wieder Gunakos, die über den Weg sprangen.

    Auf über 4 000 Metern. Im Mitten vom Nichts. Nur Wind, Staub und dieses Gefühl, am Ende der Welt zu stehen. Genau dort liegt Mina La Casualidad, eine verlassene Minenstadt in der Provinz Salta im Nordwesten Argentiniens, ganz nah an der chilenischen Grenze.

    In ihrer besten Jahre lebten hier rund 2 000 Menschen. Und zwar nicht nur Minenarbeiter, sondern ganze Familien.

    In den 1970er Jahren wurde die Schwefelproduktion wirtschaftlich unrentabel.
    1979 wurde die Mine geschlossen. Die Bewohner mussten gehen. Zurück blieb eine Geisterstadt.

    Wir laufen die Minenstadt ab und bewundertem die Gerätschaften. In der Kirche trafen wir auf 3 Fahrradfahrer, die hier übernachteten. Es ist echt bewundernswert, dass sie diese Herausforderung auf sich genommen haben.
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