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PANAMERICANA

A 777-day adventure by Bigna und & David Read more
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    🇺🇾 Río Negro, Uruguay

    Grenze Uruguay

    May 20–21 in Uruguay ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir fahren über die lange Brücke um den Grenzposten zu erreichen.

    Der Prozess ist alles auf der Seite von Urugay.
    Man fährt zum ersten Häuschen Migranciones. Die Frau stempelt dich aus und ein. Beim nächsten Häuschen gibt es eine kurze Kontrolle vom Auto vom Zoll. bei uns schauten sie kurz hinten rein und vorne mussten wir die Kisten öffnen. Danach mussten wir das Auto parkieren und für das TIP zurück kommen.
    Um das argentinische Tip zu stornieren muss man auf der anderen Seite beim argentischen Häuschen vorbei gehen, danach wieder zum Häuschen von Aduana Urugay.

    Danach bist du durch. Der Prozess war sehr entspannt. Wenn man bei der Grenze rausfährt, kommt bereits die erste Maut Station. In Uruguay muss man sich bei Telepaje registrieren. Im Häuschen neben der Mautstation hat es ein QR code über den man direkt zur Website kommt. Danach geht man an den Schalter dort bekommt man einen Kleber den man hinter die Windschutzscheibe kleben muss. Die Frau fragte wohin wir fahren, so konnten wir genau diese Gebühr mit Kreditkarte auf unser Konto laden. Nun wird an jeder Mautstation der Betrag direkt abgezogen.

    Wir gingen dann noch einpaar Frischprodukte einkaufen und konnten direkt an einem Platz am Fluss übernachten.

    Tipp: Vor dem grossen Carfour in Argentinien vor der Grenze konnten wir noch Geld bei privaten Personen wechseln. Auch Euro in Dollar wechselten sie. Sie standen bei einer Ein-/Ausfahrt vor dem Supermarkt.
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  • Gualeguaychú

    May 19–20 in Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser nächster Stopp war in Gualeguaychú. Hier wollen wir übernachten bevor es nach Urugay geht.
    Gualeguaychú ist eine wichtige argentinische Stadt im Südosten der Provinz Entre Ríos.Es liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses, etwa 230 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires und nur 25 Kilometer von der internationalen Grenze zu Uruguay entfernt, die über die internationale Brücke General San Martín mit der Stadt verbunden ist.
    Wir spazieren noch an der Uferpromenade entlang und geniessen das herbstliche warme Wetter.

    Am nächsten Tag gehe wir noch einkaufen, da es in Uruguay teuer sein sollte. Uruguay gilt als die Schweiz von Südamerika.
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  • San Antonio de Areco

    May 17–19 in Argentina ⋅ ⛅ 14 °C

    Inzwischen haben wir unseren Verschiffingstermin bestätigt und auch unseren Rückflug gebucht. Durch unsere Panne in San Miguel del Monte haben sich unsere Pläne geändert. Wir fahren nicht mehr nach Paraguay sondern direkt nach Urugay. Es sind nicht mehr so viele km. Wir können es einwenig gemütlich nehmen und schonen so den Schlumpf.

    Auf dem Weg nach Urugay gibt es nicht all zu viel zu machen. Auf Empfehlung von einem Einheimischen machen wir einen Stopp in San Antonio de Areco.

    San Antonio de Areco ist eine historische Stadt in der Provinz Buenos Aires. Sie liegt am Ufer des Flusses Areco. Sie zählt zu den beliebtesten Touristenzielen und Wochenendausflügen der Region und ist bekannt für die Bewahrung der Kultur und Identität der argentinischen Gauchos, ihre gut erhaltene Kolonialarchitektur und ihre traditionellen Silberschmiedewerkstätten.

    Wir spazieren am Flussufer entlang und gönnen uns ein traditionelle Grillplatte in einem lokalen Restaurant.
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  • San Miguel del Monte/ Part 2

    May 7–14 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    Am Schluss unseres Aufenthaltes in San Miguel del Monte kannte uns das halbe Dorf. Um Einkaufen zu gehen mussten wir einen 40 minütigen Spaziergang machen. Es gabe viele nette Leute die uns per Autostopp mitgenommen haben.

    Natürlich war das Glück wie immer auf unserer Seite und unser Gas ging aus, mitten beim Zopf backen. So ging Bigna beim Nachbarscamper klopfen und fragte, ob wir den Zopf bei ihnen fertig backen dürfen. Wir lernten Julian und Sonia kennen. Während der Backzeit verbrachten wir den Abend bei ihnen und tauschten Reisestories aus. Als Dankeschön luden wir sie zu einem gemeinsamen Früstück am nächsten Morgen ein. Da sie wieder nach Hause fuhren bekamen wir noch Diesel für die Standheizung und Trinkwasser geschenkt. Danke vielmal für die tolle Zeit mit euch und die grosszügige Hilfe.

    In San Miguel del Monte konnte man sogar unsere kanadische Gasflasche auffüllen lassen. Dafür brauchten wir aber wieder Bargeld. Wir nutzten zum ersten Mal Western Union um an Bargeld zu kommen.
    Die Anmeldung und das Senden vom Geld ging problemlos. Wir wussten jedoch nicht, dass die Bearbeitungszeit ein paar Stunden dauern kann. Im Westernunionstore wollte uns der Mitarbeiter irgendetwas erklären aber wir verstanden nicht alles. Er rief dann in die Runde ob jemand Englisch kann. So lernten wir Marco kennen. Er wohnt mit seiner argentinischen Frau Marilyn hier. Als er den Pass sah fragte er " isch das en schwizer Pass".
    Auch er half uns sehr.
    Er organisierte eine Mitfahrgelegenheit zum DHL Store in der nächst grösseren Stadt um die Autoteile abzuholen. Dafür sind wir sehr dankbar, denn mit dem ÖV hätten wir ca. 3h gebraucht. Wir wurden von Marco und Marilyn in ihre Wohnung eingeladen und durften unsere Kleider waschen und eine warme Dusche nehmen. Als Dankeschön backte ich einen Zopf und konnte ihnen damit einen kleinen Gruss aus der Schweiz bringen.
    Danke für eure Hilfe und den schönen Nachmittag bei euch. Wir würden uns freuen euch in der Schweiz wieder zu treffen.

    Als wir die Teile abgeholt haben, habe ich diese am selben Abend bis in die Nacht eingebaut. Mit einfachsten Mitteln konstruierte ich ein Werkzeug um die eingepressten Radlager von der Gegenseite herausschlagen zu könne, was erstaunlich gut funktioniert hat. Innerhalb kürzester Zeit war alles wieder zusammengebaut und am nächsten Tag mussten wir nur noch neues Öl einfüllen um wieder Fahrbereit zu sein.

    Neben all den schönen menschlichen Begegnungen die wie hier hatten, haben wir in diesen ganzen Tagen hier auch super tierische Bekanntschaften gehabt. Ein Hund kam täglich zu Besuch bei uns vorbei und Bigna freundete sich mit ihm an.
    Nach täglichen fantastischen Sonnenuntergängen konnten wir oft Wasserschweine und Eulen beobachten. Während dem Tag beobachteten wir die vielen Papageien die in den Eukalyptusbäumen neben dem Camper fleissig Nester am bauen waren.
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  • Abschlussgeschenk von unserem Schlumpf

    Apr 29–May 6 in Argentina ⋅ 🌙 14 °C

    Nach den schönen Tagen in Buenos Aires, ging es es gleich weiter. Wir hatten einen guten Plan für den Abschluss unserer Reise. Wir wollten noch das grösste Grillfest in Argentienen besuchen und danach Richtung Paraguay fahren. Doch unser Schlumpf hatte wiedermal andere Pläne. Auf dem Weg zu unserem Campspot hörten wir ein komisches unbekanntes Geräusch. Wir konnten aber nicht genau einordnen was es war.

    Am Campspot angekommen überprüfte Dave alles und stellte fest, dass beim hinteren Rad Öl heraus tropfte. Er ahnte schon was die Ursache dafür sein könnte. Als er alles auseinander gebaut hatte, wurden seine Befürchtungen bestätigt. Das Radlager hat sich wieder tief in die Hinterachste gefräst, wie damals in Peru. Unterschied, sie ist noch nicht gebrochen. Unsere Radlager laufen in Öl und direkt auf der Achse ohne Lagerschalen, was konstruktionsbedingt also eine Schwachstelle ist. Trotzdem hätten die neuen Achsen niemals so schnell einlaufen dürfen und wir tippen auf einen Materialfehler.

    Unsere Stimmung war natürlich wieder am Boden. Wir hatten Glück, den bevor wir nach Buenos Aires fuhren, campten wir an diesem Platzt und lernten Einheimische kennen. Dank diesem Kontakt konnten wir via DHL Express von den USA Ersatzteile bestellen, da dies ohne Einheimischen bedeutend komplizierter geworden wäre. Danke an dieser Stelle Ricardo für deine grosszügige Hilfe.

    Der ganze Prozess dauerte 14 Tage, dann waren wir wieder on the road. Wir waren aber froh, dass wir an dieser schönen Lagune gelandet sind und ohne Probleme stehen konnten.

    Weiter geht es in Teil 2 ----->
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  • Buenos Aires

    Apr 24–29 in Argentina ⋅ ☀️ 22 °C

    Ein grosses Highlight was wir uns nicht entgehen lassen wollten war Buenos Aires. Buenos Aires ist europäiste Stadt in Südamerika, deshalb waren sehr gespannt darauf.

    Unser Auto konnten wir ausserhalb im Garten eines Einheimischen parkieren. Wir fuhren dan mit dem Zug und Metro ins Zentrum. Wir haben für 6 Nächte ein Airbnb gebucht direkt im hippen Teil von Buenos Aires. Von dort aus erkundeten wir die touristischen Stadteile:

    - Palermo Soho
    - Palermo Hollywood
    - La Boca
    - Mercado de San Telmo
    - Feria de Mataderos
    - El Ateneo Grand Splendid

    Wir genossen die Zeit sehr und haben die viele kleine Restaurants, Bars/ Cafés ausprobiert.

    Das Metro und Busnetz ist super. Man kommt damit überall hin.
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  • Colonia de Loros Barranqueros

    Apr 19–20 in Argentina ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir fahren weiter an der Küste entlang. Die Landschaft gefällt uns sehr. Dieser Küstenabschnitt ist bekannt für die vielen kleinen Papageien. Wir fahren nach El Condor, den hier befindet sich die weltweit grösste Kolonie von Höhlenpapageien.

    Infos von https://turismo.rionegro.gov.ar:
    Rund 175.000 Vögel treffen im späten Frühling ein, wobei jedes Nest von einem Paar bewohnt wird. Das Weibchen legt im November zwei bis fünf Eier. Die Nester werden zwei Wochen vor der Eiablage bezogen. Insgesamt gibt es etwa 35.000 Nester. Die übrigen Papageien, die keinen Partner finden, verbringen die Nacht in der Umgebung, insbesondere in der Stadt selbst, auf Bäumen oder Stromleitungen.

    Die Jungvögel bleiben etwa 45 Tage im Nest, bevor sie ihre ersten Flugversuche unternehmen und ihre Aufzuchtzeit mit 90 Tagen abschliessen.

    Die Schwärme sind sehr laut, mit den durchdringenden Rufen der Papageien, und bieten mit den grünlichen und bläulichen Farbtönen ihres Gefieders ein farbenprächtiges Schauspiel.

    Von April bis Oktober sind die Papageien in der Gegend größtenteils nicht anzutreffen.

    Wir waren am Ende der Brutsaison dort, sahen aber noch einige Papageien.
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  • Punta Norte

    Apr 14–17 in Argentina ⋅ ☁️ 20 °C

    Auf unserem Weg Richtung Norden mussten wir immer wieder gut unsere Schlafplätze aussuchen, da die starken Windböhen uns sonst nicht schlafen lassen.
    Unser nächster Stopp war eine Halbinsel wo man Oracs beobachten kann beim jagen von den jungen Seelöwen.

    Die Halbinsel ist ein Naturschutzgebiet und deshalb darf dort nicht übernachten.

    Wir haben am Strassenrand übernachtet und am nächsten Tag ging es sehr früh los da wir noch 2h reinfahren mussten. Am besten kann man die Orcas beobachten bei Hightide wenn das Meer angestiegen ist.
    Wir kamen um 8.00 Uhr an. Die letzten Orcas wurden 2 Tage zuvor gesichtet.
    So ging die Warterei los. Nach 5 Stunden haben wir aufgegeben und beschlossen am nächsten Tag nochmals zu kommen. Mit dem Ticket kann man 2 Tage vor Ort sein.

    Wir fuhren auf den Campingplatz beim kleinen Dorf ca. 1h von Punta Norte entfernt.
    Hier scheint die Saison vorbei zu sein, denn es ist niemand vor Ort. Die Schranke ist offen und wir können trotzdem reinfahren.

    Am nächsten Tag versuchen wir es nochmal.
    Leider ohne Erfolg. Wir beobachten die kleinen Seelöwenbabys bei der Schwimmlektion, ein Gürteltier und die grossen Seelöwen beim chillen am Strand.
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  • Playa Mina

    Apr 12–13 in Argentina ⋅ 🌬 14 °C

    Wir verlassen die Route 3 für einen kleinen Moment und fahren auf einer Küstenstrasse weiter. Hier fahren wir an einer alten Schlachterei vorbei direkt mit Meeranschluss. Wahnsinn, dass die Gebäude und Geräte einfach so dagelassen werden. Auch ein Schifffrack sehen wir. Weiter geht es zur Playa Mina dort werden wir heute übernachten.Read more

  • Parque National Monte Leon

    Apr 11–12 in Argentina ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf unserem Weg Richtung Norden machen wir einen Zwischenstopp im Parque National Leon. Der ist gratis in der Nebensaison und hier gibt es die Möglichkeit zu Übernachten aufdem Campingplatz im Park und es können Magelanpinguine beobachtet werden.
    Man muss sich bei der Rangerstation anmelden und kann dann in den Park rein fahren. Gemäss Ranger sind die Pinguine jetzt noch da.
    Bevor wir in den Park reinfahren, besichtigen wir noch das Museum. Ein alter Wollverarbeitungsbetrieb. Der Geruch der Schafe ist noch sehr präsent.
    Da wir heute spät dran sind machen wir den Spaziergang morgen. Heute gehen wir noch zur Aussichtsplattform, hier kann man viele Seelöwen beobachten.
    Am nächsten Tag hoffen wir die Pinguine noch zu sehen. Doch leider sind sie bereits auf ihrem Weg nach Brasilien. Sie werden im September wieder kommen um ihre Eier auszubrüten. Leider haben die Pinguine hier einige Feinde, so sehen wir viele tote Tiere rumliegen. Danach geht es weiter auf der Route 3 immer Richtung Norden. Diese Strecke ist sehr karg und trocken. Die Strasse ist die meiste Zeit gerade und entsprechend langweilig ist das Ganze....
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  • Start Rückreise

    Apr 10–11 in Chile ⋅ 🌬 10 °C

    Nach 4Tagen in Ushuaia treten wir nun die Rückreise an. Wir fahren bis Rio Grande und tanken nochmals. Wir müssen ausreisen aus Argentinien und wieder einreisen in Chile um Feuerland mit der Fähre verlassen zu können. Wir übernachten heute auf dem Festland in Chile direkt am Hafen. Hinter dem Leuchtturm suchen wir Windschutz und doch wird es wieder eine Nacht die uns ordentlich durchschüttelt.Read more

  • Ushuaia, das Ende der Welt

    Apr 6–10 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute nach knapp 2 Jahren erreichen wir Ushuaia. Wir haben es tatsächlich geschafft von Alaska nach Ushuaia zu fahren. Es war eine Reise mit vielen Herausforderungen aber auch mit vielen Highlights. Wir haben alles zusammen durchgestanden und es irgendwie geschafft immer weiterzumachen und auch die schwierigsten Momente zu überstehen.
    Bevor wir wieder Richtung Norden fahren gönnen wir uns ein paar Tage Auszeit in einem Hotel mit Spa in Ushuaia.

    Wir haben uns unseren Traum verwirklicht und sind die Panamericana gefahren.
    Jetzt freuen uns auf den Neustart in der Schweiz und einem neuen Kapitel im Leben.
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  • Colonia de Pinguionos Rey

    Apr 3–4 in Chile ⋅ 🌬 8 °C

    Auf den heutigen Tag freuen wir uns seit Monaten. Wir werden Königspinguine sehen können in freier Wildbahn. Wir besuchen die Pinguinkolononie "Rey" auf Feuerland.

    Der Königspinguin ist der zweitgrösste Pinguinart der Welt. Er steht an zweiter Stelle nach dem Kaiserpinguin. Charakteristisch sind die auffälligen orangefarbenen, löffelförmigen Flecken an den Seiten seines Kopfes und sein elegantes silbergraues Gefieder auf dem Rücken.
    Er erreicht eine Höhe von bis zu 95 cm und wiegt zwischen 10 und 15 kg (wobei einige Rekorde bis zu 25 kg erreichen).

    Das Naturreservat setzt sich seit 2011 für den Schutz dieser Königspinguinkolonie auf Feuerland ein. Es leben ca. 200 Tiere hier.
    Die Hälfte der Kolonie befindet sich aber auf der Jagt im Meer. Während die andere Hälfte auf dem Festland Eier ausbrütet oder auf die Jungtiere aufpasst. Nach 5 Tagen gibt es einen Tausch. Somit liegt die Erziehung und Nahrungssuche bei beiden Elternteilen.

    Der Königspinguin bewohnt subantarktische Inseln. Auf dem südamerikanischen Festland befindet sich die einzige Brutkolonie im Königspinguin-Naturreservat auf Feuerland, in Chile.

    Heute ging für uns ein richtigee Traum in Erfüllung mit dem Besuch der Königspinguin Kolonie.
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  • Feuerland

    Apr 2–3 in Chile ⋅ 🌬 6 °C

    Die Überfahrt nach Feuerland dauerte ca. 2 Stunden. Dann war es soweit um 13.00 Uhr wir fahren auf Feuerland. Was für ein Gefühl nach fast 2 Jahren erreichen wir diese Insel. Es ist nicht ganz das Ziel unserer Reise aber es ist einfach unglaublich, dass wir es bis hierher geschafft haben. Auch hier läuft nicht viel, denn es kommt der Winter.
    Wir füllen beim Büro der Fähre unseren Wasser Tank auf und fahren an die einzige Tankstelle und füllen unsere Kanister voll. Es muss reichen für die nächsten 400 km.

    Die Fahrt geht weiter zum Campspot. Auf der Fahrt sehen wir viel karge Graslandschaft , Gunakos, Kühe und die Küste am Meer. Wir haben uns einen Stellplatz vor einer Schutzhütte ausgesucht und hoffen so einwenig vom Wind geschützt zu sein.
    Wir freuen uns schon sehr auf den morgigen Tag, denn es steht "Find Pinguins" auf dem Plan.
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  • Punta Arenas

    Mar 31–Apr 2 in Chile ⋅ 🌬 8 °C

    Unser nächster Halt ist in Punta Arenas. Hier machen wir nicht viel. Wir nutzten die Möglichkeit zu duschen und besuchen die Steurefreie Handelszone. Gingen dort lecker essen und besuchten alle möglichen Shops.

    Punta Arenas ist die wichtigste Stadt im chilenischen Patagonien und Tor zum antarktischen Kontinent. An den Ufern der Magellanstraße gelegen, zeichnet es sich durch seine Pioniergeschichte, seine Architektur im europäischen Stil und seine Nähe zu einer einzigartigen Tierwelt aus.

    Vor einigen Tagen haben wir die Fähre gebucht für nach Feuerland. So sparen wir einige KM und die Fähre ist günstiger als die Menge Benzin, die wir für die Fahrt gebraucht hätten.

    Es war jedoch der unorganisierteste Hafen, denn wir gesehen haben bis jetzt. Unsere Fähre sollte gemäss Website um 9.00 Uhr los fahren. Deshalb waren wir um 8.00 Uhr dort.
    Fast hätte wir die falsche Fähre genommen, da wir falsch eingewiesen wurden😅.
    Dann hiess es unsere Fähre fährt erst um 10.00 Uhr.
    Schlussendlich sind wir um 11.00 Uhr losgefahren.
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  • Torres del Paine

    Mar 29–31 in Chile ⋅ 🌧 6 °C

    Wir fahren weiter südlich und passieren wieder die Grenze nach Chile. Es war eine kleine Grenze. Alles war unkompliziert und nach ca. 20 min waren wir wieder in Chile.
    Unser Plan war es nach Puerto Natales zu fahren. Dort mussten wir nochmals tanken und einzukaufen, denn wir wollten die Wanderung zum Torres del Paine machen.
    Wir dachten wir müssen einige Tage warten bis wieder einigermasen schönes Wetter ist.
    Auf der Fahrt checkten wir immer wieder den Wetterbericht, der sich immer wieder änderte.
    Als wir im Dunkeln vor dem Eingang des Nationalparks ankamen zeigte es für morgen schönes Wetter an. Deshalb entschieden wir uns doch schon am nächsten Tag die Wanderung zu machen und kauften uns online die Nationalparktickets.

    Am nächsten Tag ging es früh los wir mussten noch eine Stunde fahren bis wir beim Parkplatz und Beginn der Wanderung ankamen. Die Morgenstimmung war schön leich verfärbter Himmel und ein Regenbogen liess sich blicken. Jedoch starten wir die Wanderung mit leichtem Regen.
    Die Wanderung hin und zurück sind ca. 20 km.
    Zu Beginn ging es steil hoch. Danach liefem wir in ein Tal hinein. In der Hälfte gab es ein Restaurant und Campspot. Wir gingen direkt weiter. Der Weg führte durch einen leicht matschigen Wald. Zum Glück hatten wir unsere Wanderschuhe an. Das Wetter wurde tatsächlich noch richtig schön. Am Ende ging es noch mal 350 höhen Meter steil den Berg hinauf. Dann hat man es aber geschafft und kann den Torres del Paine bestaunen und schöne Fotos machen.

    Wir machten gleich bei dieser atemberaubenden Aussicht unsere Mittagspause. Nach einer Stunde wechselte das Wetter und es wurde kalt.

    So war es für uns Zeit den Rückweg anzutreten. Beim Rückweg kamen wir nicht voran. Es stockte, denn hunderte Menschen kamen uns entgegen. Ein kleines Gefühl wie krass es wirklich war sogar in der absoluten Offseason mit schlechten Wetterprognosen könnt ihr im Video am Schluss sehen.
    Zur Info:
    Ab nächster Saison gibt es für diese bekannteste Wanderung im Park nur noch limitierte Tickets pro Tag. Der Overtourism ist hier für die Parkranger, den Park, die Infrastruktur und Natur wohl einfach nicht mehr stämmbar.

    Nach 8 Stunden waren wir zurück. Gerade rechtzeitig, denn es fing wieder an zu regnen.
    Wir fuhren noch aus dem Nationalpark hinaus, da man dort nicht übernachten darf. Wir fanden aber einen super schönen Stellplatz mit Sicht auf den See und die Berge.
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  • El Calafate

    Mar 28–29 in Argentina ⋅ 🌬 15 °C

    Am nächsten Tag starteten wir apät in den Tag, denn in der Nacht hatte es so starke Windböhen, dass wir fast keinen Schlaf bekamen. Wir fuhren in die Stadt und gingen erstmal duschen bei einem Hostel. Es tut einfach gut nach längerer Zeit wieder eine heisse Dusche zu nehemen. Da schon Mittag war gingen wir in einer Brauerei essen. Danach schlenderten wir noch die Haupstrasse herunter und besuchten einige Souvenirshops. Bei einer Helateria gab es dann einen Kafeestopp und ein feines Glace.
    Man merkt, dass sie Hauptsaison zu Ende ist, denn es hat nu noch wenige Touristen hier.
    Wir fuhren zurück zu Marks Grundstück. Wür dürfen heute nochmals übernachten.
    Wir planen unsere Route für die kommenden Tage. Wir hatten noch Schnitzel und Kartoffeln übrig von gestern. Deshalb gab heute Schnitzel mit Rösti. Heute konnten wir nicht draussen essen da der Wind nicht abgenommen hatte. So machten wir uns Gemütlich in Marks Camper. Wir hatte auch heute wieder einen tollen Aben zu Dritt. Danke Mark für den tollen Austausch uns Tipps für unsere weitere Reise in Patagonien.
    Wir hoffen wir sehen uns in der Schweiz wieder.
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  • Perito Moreno Gletscher

    Mar 27–28 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute morgen fuhren wir noch vor Sonnenaufgang los denn wir hatten 290 km vor uns. Es ging Richtung El Calafate der nächst grösseren Stadt. Unser Ziel war jedoch nich die Stadt sondern ser Perito Moreno Gletscher. Er erstreckt sich über 250km² und ist 30km lang.

    Der Perito Moreno Gletscher entstand vor etwa 18.000 bis 20.000 Jahren während der letzten Eiszeit aus dem südpatagonischen Eisfeld. Er ist ein Überbleibsel dieser Zeit, der sich im Gegensatz zu den meisten anderen Gletschern weltweit nicht zurückzieht, sondern stabil bleibt und sich kontinuierlich mit ca. 2 Metern pro Tag fortbewegt. Dieser Gletscher ist das 3. grösste Eisfeld der Welt.

    Der Eingang befindet sich ca. 80km von El Calafate entfernt. Nachdem man das Ticket gekauft hat fährt man einige Kurven bis zum ersten Aussichtpunkt. Im See schwimmen einige abgebrockene blaue Eisstücke.
    Dieses grosse Eisfeld ist einfach WOW.
    Weiter geht es zum grosseb Parkplatz vom Park. Von dort kann man verschiedene Wege nehmen, die zu einigen Aussichtsplattformen führen.
    Der Gletscher ist so imposant und man kann beobachten wie einige Eisstücke abbrechen und ins Wasser krachen.
    Dieses Erlebnis gehört definitiv zu den Highlights in Patagonien.
    Wenn man genug Geld hat, kann man auch mit einem Bootstour näher an den Gletscher fahren.

    Auf dem Weg zum Gletscher schreiben wir mit Mark, den wir in Peru kennengelernt haben. Er hat sich ein kleines Grundstück in El Calafate gekauft und deshalb gehen wir ihn besuchen. Wir dürfen bei ihm auch übernachten. Als Dankeschön kochen wir heute Schnitzel und Backed Potatos für Alle.
    Wir hatten einen tollen Abend Zusammen.
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  • Fitz Roy

    Mar 26–27 in Argentina ⋅ ☁️ 4 °C

    Am zweiten Morgen stellten wir wieder den Wecker. Wir waren sogar früher wach. Dave schaute hinaus und sah schon die Silhouette von der bekannten Bergkette. Der Himmel klarte langsam auf. Es vergingen nur wenige Minuten und die Entscheidung fiel. Wir mussten es probieren.

    Infos zum Fitz Roy:

    Der Fitz Roy (auch bekannt als Cerro Chaltén) ist ein 3.406 Meter hoher Granitberg in den patagonischen Anden an der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Er gilt aufgrund seiner extremen Steilwände und des unberechenbaren Wetters als einer der technisch anspruchsvollsten Gipfel der Welt für Bergsteiger.
    Der Berg wurde von Francisco Moreno zu Ehren von Robert FitzRoy benannt, dem Kapitän der HMS Beagle. Die Ureinwohner (Tehuelche) nannten ihn Chaltén, was „rauchender Berg“ bedeutet, da der Gipfel oft in Wolken gehüllt ist.
    Er befindet sich im Norden des Nationalparks Los Glaciares (Argentinien) und grenzt an den Nationalpark Bernardo O’Higgins (Chile).

    Es ging nun ruckzuck. Einen Kaffee und Müesli musste reichen. Rucksack gepackt und los ging es.

    Bis zum Eingang des Nationalparks mussten wir ca. 20 min gehen. Es gab verschiedene Wanderrouten. Eine bis zur Bergkette hoch ,die dauerte 6-8 Stunden und eine Rundwanderung zu den wichtigen Aussichtspunkten und einer Lagune. Da wir früh dran waren entschieden wir uns für die lange Route.

    Mit uns wanderten natürlich 100te andere Menschen auch. Der Weg ging stetig hoch aber wahr sehr angenehm zu laufen. Es ging durch den Wald zu einer Hochebene und von dort war es flach. Beim ersten Aussichtpunkt sah man ins Tal. Diese Weitsicht in die Natur war einfach wunderschön.

    Der zweite Aussichtspunkt war den direkt auf die Bergkette von Fitz Roy. Leider sah man noch nicht soviel da die Wolken die Spitzen verdeckte.

    Wir gingen weiter. Auf dem Wanderweg gab es immer wieder Aussichtspunkte direkt auf Fitz Roy. Aufeinmal waren die Wolken für einen kurzen Moment verschwunden und wir konnten die tolle Bergkulisse bestaunen. Diese Bergkette ist eines der Wahrzeichen von Paragonien.

    Wir blieben einige Zeit dort um Fotos zu machen einfach das schöne Wetter zu geniessen. Wir entschieden uns dann doch nur die kleine Wanderung zu machen und gingen weiter zur Lagune. Danach ging es wieder runter. Im Dorf angekomen gönnten wir uns einen Snack und Bier. Wir sind sehr glücklich haben wir die Chance genutzt und sind los gegangen am Morgen.
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  • El Chaltén

    Mar 24–26 in Argentina ⋅ ☁️ 4 °C

    Nun ging es auf dem direkten Weg nach El Chaltén. Wir starteten mit blauen Himmer und Sonne. Doch je näher man Richtung Berge fuhr desto grauer und nebliger wurde es. Da es doch eine längere Streke zu fahren war mit Wind waren wir nicht sicher ob wir es schaffen ohne unseren Notfallkanister. Die Leuchte ging schon an ,doch wir haben die Tankstelle erreicht. So gab es eine volle Tankladung. In El Chalten gingen wir noch Schinken und Brot kaufen um etwas Mittagessen zu können. Jedoch war es recht teuer und wir kauften nicht mehr als der Schinken. Vor dem Eingang von El Chaltén gab es einen Platz für Camper, der von der Gemeinde aus zu Verfügung stand. So platzierten wir uns neben einen Blauen VW T3 wir gingen noch schnell Hallo sagen, denn unser Nachbar kam von Deutschland.
    Nach einem kurzen Gespräch und einem Tipp wie wir unsere Heizung wieder zum Laufen bringen können, ging es zurück in den Camper. Dave wollte den Tipp gleich austesten und stellte Dieselpumpe noch schräger. Tatsächlich funktionierte dies und die Heizung fing wieder an zu zünden und laufen. Nun hiess es abwarten und hoffen, dass das Wetter schöner wird. Wir stellten deshalb den Wecker früh um zu schauen wie das Wetter am Morgen aussieht. Jedoch am nächsten war alles wie zuvor grau, nebelig und nass. So blieben wir im Bett und verbrachten den Tag im Camper.
    Wir hatten ein grosses Stück Fleisch gekauft und Dave kochte dies am Abend win feines Ragout.
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  • Auf dem Weg nach El Chalten

    Mar 23–24 in Argentina ⋅ 🌬 16 °C

    Unser nächstes Highlight ist der Fitz Roy in El Chalten. Da die Wettervorschau nicht schön ist, müssen wir uns darauf einstellen zu warten bis es schön wird. Dafür brauchen wir Vorrat. Deshalb legten wir einen Stopp in einer grösseren Ortschaft ein und erledigten gleich mehrere To Do's.
    So gingen wir einkaufen, tanken und duschen an der Tankstelle, liessen unsere Gasflasche auffüllen und auch ein Öl wechsel machten wir. Besser ging es nicht alles an einem Ort zu erledigen. Danach fuhren wir noch ein Stück weiter und suchten ein möglichst windgeschützten Platz. Momentan weht der patagoniache Wind sehr stark mit Windböhen bis zu 100km/h. Deshalb gab es auch diese Nacht nur wenig Schlaf.
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  • Parque National Perito Moreno

    Mar 22–23 in Argentina ⋅ ☀️ 7 °C

    Am nächsten Tagen wollten wir die besagte Bergstrecke fahren und hätten so ca. 3 h Fahrzeit gespart. Doch durch den Regen wurde die steile kurvige Strecke matschiger und unsere Räder drehten durch. Wir entschieden umdrehen, da das Risiko abzurutschen und den Berg runterzurollen zu gross war.
    Das Wetter war fantastisch blauer Himmel und Sonne. Die Aussicht auf der Strecke war sehr schön. Nun mussten wir 5 weitere Stunden Fahrzeit auf uns nehmen um zum Parque National Perito Moreno zu kommen, da wir auf der direkten Bergstrecke umgedreht sind.

    Beim Nationalpark Perito Moreno (Santa Cruz, Argentinien) handelt sich um ein abgelegenes und wildes Naturschutzgebiet von 126.830 Hektar, ideal für einsame Wanderungen, mit türkisfarbenen Seen und bergigen Landschaften.Hinweis : Nicht zu verwechseln mit dem Perito-Moreno-Gletscher in El Calafate.

    Dieser Park ist besonders attraktiv für uns, denn er ist gratis. Es gibt verschiedene Wanderungen die zu Schutzhütten führen.

    Wir hatten Glück und es gab noch freie Plätze, denn wir hatten keine Reservierung.

    Da wir spät dran waren, wollten wir nur bis zu ersten Hütte gehen die für 6 Personen war und gemäss Rangerin nur von 2 Personen gebucht war. Als wir dort ankamen war die Hütte bereits mit 4 Personen besetzt und es roch sehr muffig.
    So entschieden wir uns weitere 2 km zu spazieren bis zur nächsten Hütte.
    Es war die beste Entscheidung, denn wir hatten eine grössere neue Hütte für uns alleine.
    Wir machten es uns gemütlich und heizten den kleinen Ofen ein. Unser feines Rindsragout mit Couscous wärmte unsere Mägen und dann ging es schon in die Schlafsäcke.
    Hier in dieser Schutzhütte haben wir ein kleines Stück von patagonischer Natur und Lebensweise in unser Herz geschlossen. Was gibt es schöneres als mitten in der patagonischen Landschaft in einer Schutzhütte zu sitzen bei einem Glas Wein mit dieser unglaublichen Aussicht auf den See und in die Berge. Wäre das wechselhafte Wetter für die nächsten Tage nicht so extrem schlecht gemeldet, dann hätten wir hier gerne noch mehr Wanderungen zu abgelegenen Schutzhütten unternommen.
    Wir müssen uns dieses Mal mit diesem tollen Erlebnis glücklich schätzen und hoffen, dass wir für kommende Wanderungen gutes Wetter haben.
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  • Paso Roballos/ Grenze Argentinien

    Mar 21–22 in Chile ⋅ 🌧 7 °C

    Heute ging es für uns weiter Richtung Argentinien. Vom Campingplatz mussten wir noch ca. 1.5 h bis zum Grenzübergang fahren.
    Wir haben die Morgenstimmung genossen und viele Tiere gesehen. Feldhasen sprangen immer wieder von einer Seite zur Anderen. Gunakos die genüsslich ihr Gras kauten, Nandus die schnell davon sprangen und Andengänse die schnaterten. Nur der Puma hat noch gefehlt.
    An der chilenische Grenze standen vier Beamte im Büro bereit. Alle sehr freundlich. Wir zeigten unsere vorher beantrage Ausreisebestätigung und alles wurde ausgetragen. Nach 5 min konnten wir durch fahren. Nach ca. 15 min fahrt kamen wir beim argentischen Grenzposten an. Dort stand nur noch ein Häuschen und drinnen war ein Beamter bereit um uns in seinem grossen Buch einzutragen. Auch hier ging alles sehr schnell. Ein kurzer Blick in den Camper und Kühlschrank und nun waren wir wieder in Argentinien. Wir fuhren weiter bis nach Los Pasados dem ersten kleinen Dorf nach dem National Park. Da wir alles aufgegessen haben mussten wir ein wenig einkaufen. Es war jedoch nur ein kleiner Laden und die Metzgerei offen. Der Inhaber der Metzgerei war Sehbehindert. Uns beeindruckte sehr wie er sein Geschäft führte. Leider hatte er kein frisches Fleisch. Wir kauften aber gefrorenes und kochten am Abend ein feines Ragout.
    Wir unterhielten uns noch kurz mit dem Metzger über die Starsse, die wir fahren möchten. Wir haben entschieden heute am See zu übernachten und morgen die Bergstrecke zu fahren.
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  • Parque Naional Patagonia

    Mar 20–21 in Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Wetterbericht stimmte heute und wir machten eine Rundwanderung ca. 16km lang.
    Es führte uns durch die schöne Steppenlandschaft in ein Tal. Doch dann ging es hinauf. Wir schauten immer nach Pumas, den die sollte es hier geben. Wir machte doch einige Höhenmeter. Der Weg war aber sehr angenehm und es ging langsam und stetig den Berg hinauf. Wir hatten eine Weitsicht in die Schlucht und bis zum Campingplatz. In der Hälfte mussten wir über eine wackelige Hängebrücke. Auf der anderen Seite machten wir dann eine kurze Mittagspause und weiter ging es über eine flache Hochebene. Am Schluss waren wir froh über unsere Wanderschuhe den es führte ein schmaler, steiler Weg zurück ins Tal. Wir übernachten nochmal hier und morgen gehen wir wieder über die Grenze nach Argentinien.Read more

  • Cochrane

    Mar 19–20 in Chile ⋅ ☁️ 8 °C

    Am nächsten Tag ging es die schöne Strecke am See zurück. Bevor es in den Parque National Patagonia ging mussten wir weiter bis in die nächst grössere Ortschaft fahren, denn wir mussten tanken. Wir mussten und beeilen, denn auf die dieser Strecke machen sie gerade die Strasse neu und ist deshalb von 11:30 bis 15:30 Uhr gesperrt. Die Landschaft ist auch während der Fahrt einfach schön. Mittlerweile sind wir wieder in einer Steppenartigen Region. In der Schlucht fliesst der Rio Negro mit seiner knalligen türiks Farbe. Einfach wunderschön.
    Wir haben es geschafft die Strasse vor der Sperre zu passieren. In Cochrane haben wir den Tank und alle unsere Kanister gerüllt, damit wir es bis zur ersten Tankstelle in Argentinien schaffen. Die Ortschaft war wie ausgestorben. Hier läuft nichts in der Nebensaison. Ein Café haben wir gefunden welches auch ein Menu del Dia anbot. Danach gingen wir noch Duschen bei einer älteren Frau, die auch Zimmer vermietet. Das Badezimmer war so ein typisches altes Badezimmer von früher.
    Danach fuhren wir wieder ein Stück zurück in den Parque National Patagonia, beidem wir auch übernachten können. Wir hoffen auf gutes Wetter morgen und einen Puma sehen zu können.
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