• Offroadstrecke nach Fiambalá

    Feb 4–5 in Argentina ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute hatten wir hatten wir eine anspruchsvolle Offroadstrecke vor uns.
    Wir fuhren von den Bergen auf einem schmalen Kieselweg dem Berg entlang ins Tal. Dieser Weg war sehr schmal und man konnte direkt in die Schlucht schauen. Unten angekommen mussen wir weiter durchs Bachbett fahren und die meiste Zeit den Weg selber finden. Wir mussten extrem aufpassen auf hohe Steine. Da wir dem Bachverlauf folgten wirbelten wir uns selbst die Sicht im Bach zu und konnten so sensible Stellen mit grossen Steinen nicht mehr erkennen. Wir versuchten unser bestes aber haben beim teilweise Trialähnlichen Stellen dann doch hin und wieder mal auf einem Stein aufgesetzt. Leider rutschten wir mit dem Reifen an einer relevanten Stelle ab und unsere Felge schrammte deshalb mit vollem Gewicht am Stein. Ein Stück aus unserer Alufelge brach heraus aber zum Glück war der Reifen noch dicht. Aus Sicherheitsgründen entschieden wir uns nach der Strecke den Reifen mit dem Ersatzrad zu tauschen, da die beschädigte Felge auch den reparierten Reifen drauf hat.
    Die Strecke war sehr herausfordernd und anstrengend. Wir könne diese Strecke nur kleinen Fahrzeugen mit grosser Bodenfreiheit empfehlen und fahrern mit guten Offroadkentnissen. Bei Regenfällen könnte der Bach zudem stellenweise stark anschwellen und man könnte nicht aus der Schlucht fliehen. Nach starken Regenfällen kann sich der Bachverlauf verändern und womöglich können Stellen die vor wenigen Tagen noch passierbar waren nicht mehr passiert werden. Wir empfehel die Einheimischen nach der befahrbarkeit der Strecke zu fregen und das Wetter gut im Auge zu behalten.
    Die Strecke zog sich und wir beide waren froh als wir wieder die Strasse erreichten. In Fiambala wollten wir Geld wechseln. Doch viele Geldwechsler die in unsere App eingetragen waren gab es nicht mehr. Eine Frau wollte uns einen Kurs geben der unter der Normalen war, dass machten wir natürlich nicht. Schlussendlich wechselten wir in einem Handyshop zum offiziellen Kurs.
    Wir drehten noch eine Runde auf dem Hauptplatz des Dorfes, kauften Wurst, Käse und Oliven bei Einheimischen. Danach ging es schon zu unserem Campspot.
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