Tunisia
Hammamet Nord

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2 travelers at this place:

  • Day4

    Ein Strandtag wie gemalt

    July 17 in Tunisia

    Gjina entscheidet sich schon früh am Morgen (7 Uhr) an den Strand zu gehen, um die friedvolle und besondere Atmosphäre zu genießen. Um 9 Uhr treffen wir uns zum Frühstück und bald danach geht es an den leeren Strand ( wir haben doch Hauptsaison?!). Stundenlang kann man sich in dem glasklaren warmen Wasser aufhalten, es ist herrlich auch am Strand mit der kleinen Brise auf der Haut, die die hohe Außentemperatur angenehm macht. Wir spielen, wir sonnen uns, wir quatschen miteinander und der Redestoff geht niemals aus. Ein kleiner Strandspaziergang am Nachmittag führt uns zu einem kleinen Kaffee (Café Maure), in dem auch Shishas angeboten werden. Unsere Wahl fällt aber auf einen frisch gemachten, typischen Pfefferminztee und ein Schoko-crêpe, denn wie Gjina gelernt hat: Schokolade macht glücklich....(Insider-Joke)Read more

  • Day9

    Das Leben ist schön

    July 22 in Tunisia

    "Das Leben ist schön" - das höre ich von Gjina mindestens 10 mal am Tag. Es sind die kleine Dinge, die kleinen Momente, die kleinen Gesten, die uns hier so gut tun.
    - eine freundliche Begrüßung am Morgen mit einem breiten Lächeln im Gesicht beim Frühstück:“Wie gätz, haben gutt schlafen?“
    - wenn irgendwann das gemalte Herz in feuchten Sand nicht von den ankommenden Wellen gefressen wird, bevor es fotografiert wurde♥️
    - wenn Gjina ein Aha-Erlebnis während unserer gemeinsamen Aquagymnastik im Meer hat und eine Metapher nach der anderen los wird🌊
    - wenn wir zur gleichen Zeit das Gleiche denken und wollen
    - wenn wir eine Blüte sehen, in der eine Biene den Nektar sammelt und die schwere Last mit sich herumschleppt,🐝
    - wenn uns ein reservierter Tisch mit unseren Lieblingsgetränken am Abend erwartet🍷🍷
    - wenn man DIE EINE besondere Muschel endlich findet, die mit nach Deutschland muss🐚
    - wenn man noch nicht einmal mehr aufstehen muss, um sich sein Essen am Buffet zu holen,😂
    - wenn wir beim Preis runterhandeln mit typisch deutscher Direktheit und Konsequenz den gewünschten Betrag erreichen
    - wenn man abends ein Date miteinander hat und sich im Zimmer mit Weißwein und Chips (und Wasser!) bewaffnet im ZDF eine Rosamunde Pilcher Schnulze reinzieht...

    Das Leben ist schön, weil wir zusammen Urlaub machen
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  • Day1

    Hammamet, Hotel Aziza Beach

    July 14 in Tunisia

    Während unseres 2,5 stündigen Transfers von Monastir nach Hammamet hören wir Lionel Richie, Queen und Modern Talking, also bei weitem keine arabischen Klänge. Das ist fast ein bisschen surreal, wenn man durch die trockene, teilweise sehr ärmliche Region von Monastir über Sousse nach Hammamet fährt. In Hammamet um 21 Uhr ist der Teufel los: Autos und viele Motorräder quälen sich durch die teilweise engen Straßen, das Leben der Tunesier spielt sich bei immer noch 30 Grad im Freien und in den zahllosen Bars und Restaurants an den Straßen ab. Um 21.15 Uhr werden wir sehr freundlich auf deutsch in unserem Hotel Aziza Beach & Spa empfangen.Read more

  • Day2

    Erster Tag im Hotel Aziza

    July 15 in Tunisia

    Früh bin ich, Sigrun wach und genieße den ersten Blick im Hellen von dem Balkon des Zimmers im dritten und damit obersten Stock des Hotels Aziza Beach. Für den Sonnenaufgang nur ein bisschen zu spät. Nach einem gemütlichen Frühstück lassen wir uns vom Neckermann-Reiseleiter vor Ort Ausflugsziele in der Umgebung Hammamets vorschlagen und entschließen uns für einen Ausflug nach Tunis und Sidi Bou Said morgen. Dann geht es endlich an den Strand! Das Wasser ist herrlich, stundenlang kann man im sauberen Wasser bleiben bei Lufttemperatur von 34 Grad. Ab 16 Uhr schauen wir das WM Endspiel zwischen Frankreich und Kroatien im Public Viewing des Hotels, Stimmung eher zu Gunsten der Kroaten, aber Frankreich gewinnt das Finale 4:2.Read more

  • Day5

    Einfach mal relaxen

    July 18 in Tunisia

    Das adults-only Hotel hat den Vorzug, morgens nicht von Freudenschreien der Kinder am Pool geweckt zu werden. Wir frühstücken, gehen an den Strand, Gjina betreibt begeistert Aquagymnastik im Meer, ich schwimme und paddele stundenlang im herrlichen Wasser. Ein Spaziergang am Meer führt mich, Sigrun, zu dem benachbarten öffentlichen Strand, an dem sich heute viele tunesische Familien aufhalten. Viele der tunesischen Frauen gehen hier mit Ganzkörper Badeanzügen ins Wasser. Im Gegensatz zur Hauptstadt Tunis, wo wir sowohl vollkommen verschleierte Frauen wie auch mit knappen Shirts und Hosen sowie ohne jegliches Kopftuch gekleidete Frauen sahen, ist es hier doch eher traditionell. Einige Frauen schmücken sich mit auffälligen Henna Tattoos an Füßen und Händen.
    Am Nachmittag bekommen wir das Angebot, eine Tour auf dem kleinen hoteleigenen Katamaran zu machen. Das ist eine Premiere für Gjina und zweifelnd fragt sie, wo man sich denn auf dem Katamaran bloß festhalten kann... Der Wind spielt mit und schnell sausen wir zu viert mit zwei anderen Deutschen über das türkisfarbene Wasser. Gjinas Anspannung lässt schnell nach und wir alle genießen die Fahrt mit unserem Skipper. Draußen auf dem Meer bietet sich uns ein herrlicher Blick auf die Küste von Hammamet Nord mit dem langen Sandstrand. Viel zu schnell ist die Tour zu Ende und für Gjina wird das Katamaran segeln verbucht als "tolle neue Erfahrung".
    Jeden Tag fülle ich unseren Reiseblog von findpenguins mit Inhalt, also Fotos und Texten. Das braucht natürlich ein bisschen Zeit und vor allem viel Geduld bei dem schwachen WiFi in diesem Hotel. Inzwischen kennen wir die Orte im Hotel, wo die Verbindung am stärksten ist...
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  • Day6

    Heute ist es der gefühlt heißeste Tag hier in Hammamet. Schon um 8 Uhr knacken wir die 30 Grad Marke. Wir machen es wie alle: nur nicht zuviel bewegen, außer im angenehmen Meerwasser, viel Wasser trinken, die heißesten Mittagsstunden meiden. Ein guter Moment, um ein paar von Gjinas Sprüchen loszuwerden. Als sie zum dritten Mal zum Buffet geht, erklärt sie mir: "Ich hole mir noch was zu essen, ich kann wirklich nichts dafür!"
    Oder bei ihrem Wunsch, einen Mittagschlaf zu halten: "Ich brauche jetzt ein Glas Wein, damit das mit dem Einschlafen schneller klappt!" Auch im Deutsch Unterricht macht Gjina große Fortschritte. Die Worte Katamaran und Skipper kommen flüssig von ihren Lippen, überrascht hat sie die Bedeutung des Kinderliedes "Auf der Mauer, auf der Lauer" , was heißt eigentlich " Lauer" (?). Einfach eine tolle Schülerin, die liebe Gjina....
    Wir haben viel zusammen Spaß, ärgern uns gemeinsam über den schlechten WiFi Internet Empfang in diesem Hotel, freuen uns über die sehr freundlichen Mitarbeiter des Hauses und genießen das Luxusleben. Nach dem Abendessen mit ein paar Gläsern Wein erfreuen wir uns an den nun angenehmen Temperaturen und lassen uns einen Cocktail bringen, eine ein bisschen lieblos zubereitete Pina colada. Worauf Gjina meint: "Sag mal, ist da eigentlich Alkohol drin?".... zehn Minuten später stellt Sigrun fest: "Der schmeckt mir eigentlich gar nicht!" Noch weitere Fragen????
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  • Day7

    Strand Geschichten

    July 20 in Tunisia

    Wenn man so ein paar Stunden am Strand verbringt, gibt es vieles zu beobachten. Neben dem Sprachgewirr aus arabisch, französisch, englisch, russisch, spanisch, selten auch deutsch (oder sprechen die Deutschen einfach nicht so laut?), faszinieren die Strandverkäufer, die den all inklusive Gästen Obst anbieten und verkaufen wollen. Meistens haben auch die Verkäufer von Strandtüchern hier keinen Erfolg, trotzdem laufen sie den ganzen Tag über im heißen Sand hin und her. Ebenso oft ohne Erfolg trabt ein Kamel mit seinem tunesischen Herrchen an der Leine an den Strandliegen vorbei. Ab und zu ist es dann aber doch mit Kindern beladen, Preis für einmal hin und her Schaukeln am Strand ist mir unbekannt.
    Gerade läuft ein älteres englisches Paar offensichtlich neu angekommen, denn noch käseweiß, an uns vorbei. Nichts besonderes? Doch, denn beide laufen im Partnerlook herum in neonpink, hat den Vorteil, dass man sich am Strand immer ganz schnell findet....
    Rechts neben uns erfreuen zwei durchtrainierte, mit deutlich definiertem Sixpack ausgestattete und braungebrannte Spanier Mitte Zwanzig unsere Augen. Seit mehr als 30 Minuten sind sie damit beschäftigt, sich in allen möglichen Posen am Strand, auf der Strandliege und im Wasser mit ihren Mobiltelefonen gegenseitig zu fotografieren. Ziel ist es, die antrainierte Muskulatur wirkungsvoll zu präsentieren, was sicher auch gelungen ist.
    Links neben uns wird einer älteren tunesischen Frau in Ganzkörper Badeanzug ein Plastikstuhl knietief ins Wasser gestellt, auf dem sie dann in Blickrichtung Meer mit den Füßen im Wasser plantscht. Die Angehörigen stehen daneben und sorgen für Unterhaltung.
    Langweilig erscheint mir der Job des Bademeister und der Security am Strand. Auf einem Plastikstuhl sitzen sie mit Walkie-Talkie ausgerüstet stundenlang auf der gleichen Stelle, nur um sich einmal in der Stunde zu erheben und gemächlich 50 m nach rechts und links zu laufen. Der Bademeister wenigstens bietet den Strandbesuchern des Hotels die Katamaran Touren an, sicher eine willkommene Abwechslung.
    Ein Wort zu den superstylischen Russinnen hier am Strand. Ich glaube, da kann St. Tropez kaum mithalten. Da passt der schwarzweiße Badeanzug perfekt zu dem großen schwarz weißen Strohhut und den Glitzer Flipflops. Make Up perfekt mit künstlichen Wimpern und knallrotem Lippenstift, Nägel passend lackiert. Und wo geht sie so gesstylt hin? Zur Aquagymnastik im Meer.
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  • Day11

    Letzter Tag - echt jetzt?

    July 24 in Tunisia

    Heute morgen werde ich sehr früh wach (5.20 Uhr), gerade richtig, um den Sonnenaufgang von dem Balkon beobachten zu können. Das ist ein schöner Start in unseren letzten Urlaubstag hier in Hammamet. Die aufgehende Sonne taucht die überwiegend weißen Gebäude in ein warmes Licht.
    Ein letzter Strandtag liegt vor uns, aber immer noch können wir uns nicht sattsehen an dem tollen Farbenspiel zwischen türkisfarbenem Wasser, blauem Himmel heute sogar mit dekorativen weißen Wolken und dem feinen weißen Sand.
    Nach der Siesta am Mittag in den klimatisierten Hotelzimmern bietet uns der Skipper/Bademeister am Strand erneut an, eine Katamaran Tour zu machen und gerne sagen wir zu diesem tollen Erlebnis zu. Diesmal segelt er mit uns an der Küste entlang bis fast nach Hammamet/Altstadt . Die Ruhe auf dem Meer, das Knattern der Segel im Wind, das Aufspritzen der Gischt, wenn wir so richtig Fahrt aufnehmen, all das lässt uns das Leben auf der Haut spüren. Wir sind begeistert, und er segelt nachdem er weiß, dass es morgen für uns nach Hause geht, besonders lang mit uns.
    Unser letztes Abendessen im Hotel nehmen wir erstmals draußen auf der Terrasse des Restaurants mit Blick auf das Meer ein. Der Mond scheint fast in der Vollmondversion und beleuchtet das Meer in einem breiten Streifen, am Horizont segelt ein weißes Segelboot vorbei, wenn das nicht romantisch ist! War es sonst immer viel zu heiß, um draußen zu dinieren, fliegen uns heute die Salatblätter vom Teller 😉... Aber die Tischdecke wird von dem patenten Servicepersonal kurzerhand am Tisch fest geknotet, alles andere vor dem Abflug gesichert, und so nehmen wir gerne den langen Weg zum Buffet in Kauf 😂.
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  • Day8

    Wolken im Paradies

    July 21 in Tunisia

    Nach unserem Frühstück sind wir heute schon früh am Strand und machen fleißig unter meiner Anleitung Aquagymnastik. Wir wundern uns über die Polizei, die auf ihren Quads den Strand rauf und runter fahren und zwischendurch anhalten. Von einem Einheimischen erfahren wir, dass irgendein hochrangiger Politiker sich in einem der benachbarten Hotels aufhalten soll.
    Viel mehr beeindruckt uns allerdings der dunkle Himmel über dem Hotel und dem Strand: es wird doch nicht regnen wollen? Kaum das Unmögliche angedacht, fallen schwere Tropfen auf den Sand. Ich glaube, es waren 10. Was tun Frauen in einem solchen Fall? Klare Sache: shoppen gehen. Aus unserem Hotel heraus biegen wir nach rechts und sehen schon ein paar größere Shops, die alles anbieten: von Schuhen über Kleidung, Taschen, Keramik, Schachspiele aus Holz, Eier und Shampoo, Shishas und Schmuck, kaum etwas also, was der geneigte All inklusive Tourist hier nicht finden kann. Handeln ist erlaubt, aber auch die Besitzer dieses Market haben ihre Schmerzgrenze, an die wir uns oft genug heranwagen."Leben und Leben lassen" war der Ausspruch einer Verkäuferin, als wir zu offensiv wurden. Trotzdem wurden wir zwecks Mitbringseln fündig und kehren in der inzwischen fast unerträglich heißen Schwüle in unser klimatisiertes Hotel zurück.
    Erst nachmittags stellt sich die kühlende Brise vom Meer ein, der Himmel ist nur noch von kleinen weißen Wolken durchzogen, von denen keine Gefahr ausgeht. Außergewöhnlich hohen Wellengang haben wir allerdings heute, und mir stellt sich die Frage, warum tunesische Eltern ihre Kleinkinder mit Schwimmhilfen bedenkenlos alleine so weit hinaus ins Wasser lassen.
    Ich glaube, die VIPs sind in unserem Hotel abgestiegen und liegen etwa 10 m von mir entfernt am Strand. Der Wind trägt teuren Parfum Duft zu mir, die Liegen wurden vorbereitet mit besonderen Handtüchern, ein Kübel mit eisgekühllten Champagner steht bereit, frisch gefangene Seeigel werden geöffnet und für sie am Strand zum Verzehr vorbereitet, während die Herren ein Bad im Meer nehmen. Und die Polizei steht schwer bewaffnet mit dem Quad in meiner unmittelbaren Nähe.
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  • Day10

    Sturm im Paradies

    July 23 in Tunisia

    Was ist denn heute los? Kräftiger Wind fegt durch die Palmen der Hotelanlage und erzeugt ein lautes Rauschen, der Himmel ist blau, das Wasser ist ruhig - wie passt das zusammen? Am Strand fliegen die unbelegten Liegeauflagen durch die Gegend, der feine Sand wird über den Strand getrieben und manchmal auch für den Strandbesucher unangenehm aufgewirbelt. Ich beobachte ca. 1 cm große 🐜 Ameisen, die hier im heißen Sand herumflitzen und manchmal von einer aufkommenden Windböe unfreiwillig fliegen lernen. Die aus Hanf geflochtenen Sonnenschirme sind so aufgehängt, dass sie sich entweder lustig im Kreis drehen oder hin und her wippen, als ob sie tanzen würden.
    Gjina baut weiter meditativ an ihrem Steinturm und malt smilies 😊 ( nicht nur smilies, verbessert sie mich) in den Sand, ich schwimme lange Strecken in dem ruhigen türkisfarbenen Wasser und lasse meinen Gedanken freien Lauf.
    Eines steht noch auf unserer To-do-Liste: wir wollen unbedingt die zwei Spielautomaten des Hotels testen, Einsatz ist 1 Dinar (30 Cent), den Schlitz für die Münze finden wir, aber die Regeln des Spiels kennen wir als absolute Glückspiel-Analphabeten nicht. Aber es heißt ja "learning by doing" und so drücken wir alle Knöpfe und sehen was passiert... Gewinn : 0 Dinar, Spielzeit: kurz, Spaßfaktor: groß....
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Hammamet Nord

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