• Caldera im Wolken

    October 1, 2024 in Portugal ⋅ 🌬 24 °C

    Jetzt geht's ganz in den Westen, zur größten Caldera der Azoren. Diese soll Mitte des 15.Jh. durch eine gewaltige Eruption entstanden sein, die den ca. 1300 m hohen Berg sprengte und den Krater einstürzen ließ. So geht es aus dem Bericht des Seefahrers Gonçalo Velho Cabral hervor, der 1444 nach Sao Miguel segelte. " Den Vulkan, ein für die Navigation so wichtigen Orientierungspunkte, gäbe es nicht mehr."
    Heute liegt der Kraterrand 550 m über dem Meer und in den 300 m tiefer liegenden Seen, LAGOA AZUL und LAGOA VERDE, spiegelt sich der Himmel. Pustekuchen, bei den tiefhängenden Wolken sieht man teils keine 30 Meter weit, geschweige den die Seen tief unter. Also ab nach unten und sehen was wir sehen können. Man sieht die Seen aber die Wolken reichen teilweise bis auf Wasser. Von Hotelgästen hatte ich erfahren, das es einen Weg um den kleineren See (Lagoa Verde) gibt, der teilweise eher einem Klettersteig ähnelt. Also auf zur See Umrundung. Die erste Hälfte geht's gemütlich am Ufer entlang und dann ändert er sich abrupt es geht hoch und runter über Stock und Stein und durch dichte Vegetation.
    Zum Glück gibt's hier keine giftigen Tire wie Schlagen, Spinnen oder Ameisen. Nach einer guten Stunde ist die Runde total verschwitzt und dreckig, geschafft. Geil war's 😁
    Da die Wolken immer noch sehr tief hängen beschließen wir an die Westküste weiter zu fahren.
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