Auf mein Karmakonto zahlte ich am Morgen ein. Unbewusst und keinesfalls vorsätzlich. Es kam so: Ich sitze mit meiner Bialetti und dem darin befindlichen Kaffee am Bootssteg, gieße mir das heiße Getränk in die Espressotasse, begrüße den Tag und beobachte ihn: Stockenten watscheln vorbei, ein Paar schwimmt im See, kommt ans Land. Sie sagen, bis auf den See hinaus wäre der Duft von frischem Kaffee gezogen, direkt in ihre Nase. Nicht darüber nachdenkend schreibe ich weiter in mein Tagebuch, leere dabei die Tasse. Wenig später sitzen die beiden beim Frühstück auf dem Steg, ohne Kaffee, ohne die Möglichkeit sich einen zuzubereiten. Spontan biete ich an, einen bzw. zwei zu kochen ...
Am Abend bin ich zur Vernissage in Plauen, eine Gruppenausstellung regionaler Künstler im Forum K, zwei Werke von jedem. Mit Karma betitelt ...Read more