• 2025_10_05_Hamburg

    October 5, 2025 in Germany ⋅ 🌧 13 °C

    Jaja…. Ich habe den „Mordsschreck“ von gestern nicht vergessen…….
    Hier also der Nachtrag zu gestern:
    Margit ging - am Morgen wie immer zum Rauchen, während ich mich im Bad „stadtfein“ machte.
    Plötzlich klopfte es heftig an der Tür und ich vermutete Margit, die die Schlüsselkarte vergessen hatte.
    Es war jedoch eine fremde Frau, die mir mitteilte, dass Margit im Aufzug zusammengebrochen sei, es ginge ihr aber schon wieder besser und sie säße nun in der Lobby.
    Der Schock war natürlich groß, waren doch vorher keine Anzeichen zu erkennen.
    Vermutlich war es eine Kreislaufschwäche, bedingt durch zu wenig Trinken am Vortag, dem Tag der langen Anreise. Außerdem hatte sie abends nichts mehr gegessen, die Kompressionsstrümpfe während der langen Autofahrt mögen es zudem auch noch begünstigt haben.

    Jedenfalls war glücklicherweise u.a. ein Ehepaar im vollbesetzten Aufzug, die sofort geholfen, Margit gestützt und in der Lobby auf einen Stuhl gesetzt haben.
    Zwei MitarbeiterInnen des Hotels brachten Wasser und kümmerten sich um sie, bis ich ankam.
    Der Anblick war schon erschreckend. Ein Paar rote Lippen und eine große dunkle Brille in einem ansonsten schneeweißen Gesicht blickten mir entgegen - dabei „ging es ihr schon wieder besser“,
    Nach einem Kaffee und Wasser stabilisierte sich ihr Zustand und wir konnten auf‘s Zimmer,
    Noch etwas Ruhen und Beobachtung, dann wurde es soweit gut, dass wir doch noch weg gehen konnten.

    So fand der Besuch des Michel halt nicht vor, sondern erst nach dem bereits gestern geschilderten Labskausessen statt.

    Ende des Nachtrages
    ……….

    Für heute ist im Norden Sturmflut angesagt: „Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) rechnet für Sonntag um 16.03 Uhr beim Hamburger Elb-Pegel St. Pauli mit einem Wasserstand von bis zu 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser. Der Fischmarkt und weitere tiefliegende Bereiche stünden dann sicher unter Wasser. Sollte die Marke überschritten werden, wäre laut BSH sogar eine schwere Sturmflut möglich.“

    Ansonsten begann der Tag auch etwas holprig. Nachts holte mich der Schock des gestern erlebten doch noch einmal ein - um ca. 2:30 Uhr war die Nacht dann für mich rum.
    Margit war durch das Erlebte so verunsichert, dass die Psyche ihren Kōrper doch sehr beeinträchtigte. So überlegten wir, ob wir zum Arzt gehen bzw. in die Klinik fahren, abwarten oder was auch immer tun sollten.
    Nach einer halb gerauchten Zigarette - entweder oder - fühlte sie sich stark genug, den Fischmarkt https://www.hamburg.de/tourismus/sehenswuerdigk… zu besuchen, notfalls gab es dort Möglichkeiten zum Sitzen,
    Erfreulicherweise waren unsere Sorgen unbegründet und wir konnten den Fischmarkt genießen.

    Hatte ich nicht die angekündigte Sturmflut erwähnt?
    Auf den Bildern sieht man den Pegelstand zwischen ca. 8 bis 10 Uhr, am späten Nachmittag war der Fischmarkt dann wirklich überflutet - siehe Pressebilder vom „Hamburger Abendblatt“ https://www.abendblatt.de/schleswig-holstein/ar….

    Ausser einem „Mettbrötchen“ ließ ich mir „Fish & Chips“ schmecken, Margit genoss ein Brötchen mit Backfisch.

    Vom Fischmarkt zum „Schellfischposten“ https://www.schellfischposten.de , dem Drehort von „Inas Nacht“ https://www.ardmediathek.de/sendung/inas-nacht/… ist es nur ein Katzensprung. Gegenüber im Hafen entdeckten wir noch die „AIDA Perla“, auf der wir 2023 unsere Karibikreise gemacht haben. Wegen der Pegelstände steckte sie von Samstag bis Montag in HH fest https://www.spiegel.de/panorama/wetter-in-deuts… .
    Was ich nicht wusste, auch die „Haifischbar“ https://haifischbar.hamburg, eine weitere Kultkneipe - den Älteren noch bekannt aus den gleichnamigen Fernsehsendungen - befindet sich direkt neben dem Schellfischposten, nur getrennt durch ein weitere Hafenkneipe. Da kommen Erinnerungen an diverse Künstler, die ich noch persönlich kennenleren durfte.

    Von da aus wieder zurück über den Fschmarkt zum Taxi, welches uns zur Elbphilharmonie https://www.elbphilharmonie.de/de/ brachte.
    Erfreulicherweise konnten wir vor Ort noch Tickets für die Aussichtsplattform Plaza bekommen. Mit der längsten Rolltreppe Deutschlands nach oben gefahren und dann auf der Plattform einmal rund herum. Tolle Aussicht bei kaltem Wind und immer mal wieder Regen - von Sturmflut noch nichts zu sehen…..
    Die Konzertsäle sind nur mit Führung oder Buchung von Konzertkarten zu besichtigen - na gut.
    Also wieder zurück zum Hotel, kurz ausgeruht und dann zum Italiener „Ciao Ana“ , ca, 500 m entfernt zu Fuß.
    Inzwischen macht sich bei mir der fehlende Schlaf und das frühe Aufstehen bemerkbar, weshalb wir nach dem Essen ruhen - tut uns beiden sehr gut.

    Morgen geht es weiter nach Kiel, wo wir auf der „Vasco da Gama“ einchecken werden.
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