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  • Day13

    Unser geliebtes Port de Sollèr

    September 23, 2016 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Abend im der Can Boi gestaltete sich zunächst recht nett. Es gab typisches Malllorcinisches Gemüse mit Spiegeleier. Für die Fleischesser mit 2 Scheiben gebratener Fleischscheiben. Es hat ganz gut geschmeckt. Aber ich hatte grossen Hunger und so waren wir gestern Abend noch in eine kleinem Supermarkt und haben eine Tortilla gekauft. Welche wir dann auch noch gegessen haben. Dann ging es ins Bett. Typisch für Gemeinschaftsunterkünfte ist die Unruhe. Aber es trat auch Ruhe ein und an der Stelle der Unruhe kam die nächtliche Wärme. Es war trotzdem geöffnetem Fenster zumindest für mich sehr unangenehm Warm. Geschlafen also nicht so gut.

    Aber nun auf den Weg! Natürlich bergauf, typisch in Deià. Im Ortskern haben wir Wasser gekauft und folgten dann dem GR221. Aber wir gingen direkt zum Strand und von dort an der Küste entlang. Wir sind diesen Küstenweg bereits 2014 gegangen und er hat sich etwas verändert. Er wurde an vielen Stellen ausgebessert. Die Blicke auf das Meer waren sehr sehr schön. An der Küste gingen wir auch deshalb entlang, weil wir zu einem kleinen Strand wollten. Angeblich könnte man dort FKK machen. Den Strand fanden wir, trauten uns aber nicht, da einige Spanier anwesend war und wir aus Respekt nicht unsere wundervollen Körper zeigen wollten 😎

    So fingen wir nach einem Bad in Badehose wieder zurück auf den GR221 und folgten diesem bis zum Refugi Muleta bei Port de Sollèr. Der Weg von Deià zum Refugi Muleta dauert nur 3 Stunden und so waren wir bereits um 14:00 Uhr angekommen. Allerdings auch deshalb, weil erneut ein Unwetter heranzog. Das Refugi scheint uns besser als in Deià zu sein, obwohl hier ein 30 Betten Zimmer ist. Und es gibt freies, aber schrecklich langsames WLAN.

    Was allerdings klar ist und uns einiges an Unbehagen bereitet ist die Tatsache, dass es morgen einer der beschwerlichsten und längsten Etappe ist. Laut Reiseführer sind 9,5 Stunden veranschlagt. Das Frühstück gibt es hier ab 08:00 Uhr. Jetzt ein wenig Kopfrechnen - ja wir kommen spät an.

    Den Nachmittag verbrachten wir dann auf dem Gelände vom Refugi. Wir haben die Wäsche gewaschen, etwas Pokemons gespielt und Nachrichten im Internet gelesen. Letzteres ist eher immer eine Horrorvorstellung. Das Abendbrot wurde uns serviert mit Wasser und Rotwein. Dazu Spinatlasagne - lecker. Wir unterhielten uns wirklich sehr nett mit zwei Frauen aus Leipzig und gingen noch einmal raus die Nacht und den Leuchtturm bewundern. Es scheint erstaunlich ruhig dem Refugi zu sein.
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