• Neues Spiel neues Glück🍀

    1. juni 2024, Tyrkiet ⋅ ☀️ 21 °C

    Ein neuer Plan muss her!

    Einfach scheint es nicht zu werden. In dieser Region sind wir im tiefen Herzen Kurdistans. Das Militär ist sehr präsent und die Zugänglichkeit der einzelnen Gebiete kann sich uns nicht erschließen. Der Kommandeur erzählte uns jedoch von weiteren Regionen die nicht betreten werden dürfen. Aufgeben und diese herrliche Region verlassen ist aber keine Alternative. Wir wollen in die Berge & wir wollen dort wandern🤠!

    Ein neues Ziel ist ausgemacht und so geht die Fahrt durch wunderschöne Landschaft. Die Straßen sind schmal, fast nicht befahren und die Ortschaften sind sehr ländlich. Die Bebauung ist einfach. Die Menschen sind offen, winken häufig und man hört beim vorbeirollen oft spontane Einladungen zum Tee. Leider ist der straßenbegleitene Fluss ebenfalls stark vermüllt. Das Zusammenleben mit Mensch und Natur ist hier noch weitestgehend in Ordnung. Nur der Plastikmüll der modernen Welt ist leider bereits angwkommen und dem ist man nicht gewachsen!

    Wir passieren einige Militär Checkpoints.
    Alles entspannt🌼!

    Wir wollen über einen 2400m hohen Pass nach Hakkari fahren. Dieser ist laut Karte unbefestigt und könnte spannend werden. Daher verlassen wir die "Hauptstraße". Nach einem Kilometer stoppe ich bei einem Kleinbusfahrer um mich über den Zustand der Straße zu erkundigen. Engin lädt zum Tee ein. Er wohnt sehr schön. Bäume spenden Schatten und der Fluss ist weitestgehend sauber, sowie von türkiser Farbe.
    Die Straße sei leider nicht komplett passierbar, erzählt er uns. Engin zeigt uns jedoch wunderschöne Bilder und eine Stelle zu der wir fahren sollen. Dort können wir solange stehen wie wir wollen. Es wird keine Probleme geben! Wir machen noch ein paar Handabdrücke, dann geht es stetig bergauf.

    Die Straße ist nun einspurig. Wir treffen auf Hirten und deren Nomadenzelte. Kommen an Imkern vorbei und sehen schönste Natur. Im letzten Dorf vor dem Pass geht es gemächlich zu. Wir stoppen um Wasser zutanken und sind direkt die Attraktion. Kinder strömen herbei. Es geht hoch her🥳

    Wir werden zum Tee eingeladen und unterhalten uns mit der Familie, des Hauses vor dem wir hielten. Die Kinder belagern währenddessen Robur und Herrn Linguini. Vor der Abfahrt geht es also nochmal ans Werk. Handabdrücke😅!

    Nach weiteren vier Kilometern sind wir mitten in der Natur. Wir machen noch einen Erkundungsgang, dann wird gekocht. Fliegen nerven, ansonsten ist es wunderschön🏕!
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