Süphan 4058m🗻- ein stürmischer Empfang
25. Juni 2024 in Türkei ⋅ ☀️ 22 °C
Vom Nemrut geht es zum nächsten erloschenen Vulkan. Den Süphan haben wir mit seinen 4058m Höhe schon lange im Visier. Nun wollen wir diesen genauer unter die Lupe nehmen🧐!
Wir legen am Van See eine Zwischenübernachtung ein und verbringen einen weiteren schönen Abend mit Andrea, Tobi & Oscar. Dann geht es von 1700m Seehöhe auf 2500m Höhe. Dem Ausgangspunkt unserer Vulkanbesteigung. Unterwegs queren wir ein Dorf und füllen unsere Trinkwasservorräte an einer Quelle. Kinder sind neugierig und wir machen ein paar Handabdrücke. Ich erkläre den Kids wie wichtig es ist die Erde zu schützen und sauber zu halten. Eine zum Beispiel aufgehobene Plastikflasche ist der Startschuss. Sie sammeln begeistert einige Hände Müll. Händeverbinden & Umweltschutz- ich sehe darin immer mehr Potential💪!
Wir landen wir im Büro des zweiten Bürgermeisters. Vermutlich der Gemeinde. So genau wissen wir das tatsächlich auch nicht. Aber der Tee schmeckt, die Stimmung ist freundlich und es gibt die sonst nicht zugänglichen Pralinen. Einen Presseausweis hat er ebenfalls und so werden weitere Handabdrücke gefilmt und dokumentiert😀.
Weiter oben enden die geteerten Straßen und es geht offroad weiter. Rekordverdächtig steil, aber Robur meistert dies sehr lässig. Wir gelangen zum Basislager, wo die Bergsteiger, wenn vorhanden, gerne campieren. Die Platz ist ein Traumplatz. 800m über den Van See ist der Blick fantastisch. Ein weiteres Auto parkt ebenfalls hier. Das Wetter verschlechtert sich gegen späten Nachmittag und Sturm kommt auf. Gekocht wird drinnen. Die Tür bekommt man nur noch unter Gefahr auf. Böen bis 100 Kmh schütteln Robur ordentlich durch. Graupel & Regen folgen. Puh! Dann kommt eine einzelne Person den Berg herab. Das war sicher kein Spaziergang. Wir unterhalten uns kurz durch den Türspalt. Er sagt früh starten und das Wetter beobachten, dann fährt er. Wetter beobachteten? Wir sind mittendrin😅!
Wir stehen mit Sonnenaufgang auf. Und ja, die Sonne ist wieder zu sehen. Kalt aber klar. Der Sturm hat sich in der Nacht ebenfalls gelegt. Wir werten das als gutes Zeichen und starten mit leichtem Gepäck gegen 5:30Uhr. Bei Komoot ist ein Weg verzeichnet. Das macht das sportliche Vorhaben etwas berechenbarer. 1500 Höhenmeter im Aufstieg und dann im Abstieg sind für uns eine Aufgabe!
Wir kreuzen Bäche mit Eiskristallen. Es wird immer kälter und wir gewinnen schnell an Höhe. Auch der Ararat rückt ins Bild. Der Ausblick ist fantastisch. Dann fehlen noch 250 Höhenmeter. Es wirkt wie ein Berg auf dem Berg. Der Kraterrand hat große Schneefelder und ist aus losem Geröll. So langsam verstehen wir, warum auf Bildern die Leute einen Helm tragen😅!
Die Schneefelder meistern wir gut. Das Geröll ist schwierig. Auch Herr Linguini rutscht ziemlich durch die Gegend. Mit viel Geduld und Überlegung überwinden wir die schwierigen Stellen und sind gegen Mittag auf dem Kraterrand. Der Ausblick erinnert an dem aus dem Flugzeug.
Runter geht es dann einfacher. Wir gewinnen an Sicherheit und meistern das schwierige Stück🙌! Dann geht es zügig. Wir wählen eine weichsandige Route retour. Herunter geht es weite Abschnitte ähnlich wie auf Langlaufskiern. Ein sehr angenehmer und knochenschonender Abstieg😁!
Den ganzen Tag über trafen wir keinen Menschen. Den Gipfel hatten wir somit für uns allein😊!
Bei Robur angekommen reicht das Tageswerk und reichlich Hunger bei Mensch und Tier ist vorhanden. Um 19:30 Uhr liegen wir bereits im Bett🙃!
Der heutige Freitag begrüßt uns mit Sonnenschein. Zudem rastet eine Herde mit Schafen & Ziegen bei uns. Die Hirten machen wohlduftenes Feuer und kochen Tee. Wir starten nun mit einem Frühstück an diesem tollen Ort❤!Weiterlesen























Ihr Lieben , da habt ihr 3 eine tolle Leistung vollbracht, wurdet dafür reichlich entlohnt. Eine grandiose Aussicht.. [Mama]
Reisender
Was ein Bild 😄