• Ani- die ehemalige Hauptstadt Armeniens

    July 2, 2024 in Turkey ⋅ ☁️ 20 °C

    Ani ist die ehemalige Hauptstadt Armeniens. Größtenteils erbaut um das Jahr 950 bis 1100 n.C.

    Heutzutage befinden sich die beeindruckenden Überreste direkt an der armenischen Grenze. Große Teile der Stadt schlummern noch 1-2 Meter unter der Erdoberfläche. Die Stadt trug auch den Namen, die Stadt der 1001 Kirchen.
    Die Armenier galten als hervorragende Steinmetze und waren weit über die Landesgrenzen für hervorragende Arbeiten gefragt und geschätzt
    Wenn man den Baustil der modernen Welt vergleicht wird einem schnell bewusst, was die Menschen damals für sagenhafte Fähigkeiten hatten.

    Wir hatten im Vorfeld mit Tourikram gerechnet, werden jedoch eines besseren belehrt👌. Aufgrund der sehr sehr abgeschiedenen Sackgassenlage und der gewaltigen Ausmaße war der recht verhaltene Andrang für das Areal gut zu verkraften. Wir konnten sogar noch als Entdecker tätig werden und fanden über Umeege eine versteckte Kirche direkt am Grenzzaun zu Armenien. Wir bahnen uns einen Weg durch kleine Wasserläufe & Co. Überall liegen Tonscherben. Als wir wieder in den "normalen" Besucherbereich zurückkehren, queren wir eine Ausgrabungsstätte. Von dieser Richtung kam bestimmt noch nie einer😅. Vermutlich von archäologie Studenten betrieben staunen diese nicht schlecht😁! Wie wir erfahren bewegen wir uns im verbotenen Bereich. Ach ja, dass haben wir in letzter Zeit öfters gehört😅!

    Insgesamt besticht die Stadt Ani durch einen unglaublich aufwendigen Baustil. Hinzu kommt eine wunderschöne Lage, die hinzu durch angrenzende Canyon's schwer einnehmbar ist. Zusätzlich gab es aufwendig gestaltete Stadtmauern mit unglaublichen Wandstärken. Zugerne hätten wir diese Stadt in ihrer Blütezeit gesehen. Fabelhaft👌👌👌!

    Trotz unverschämter 8€ Eintritt im Vergleich zu 1,80€ für die türkische Bevölkerung sind wir begeistert und fahren am späten Nachmittag weiter in die Stadt des Käses. Kars wir kommen🙌!
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