• Georgien auf ein Neues 🇬🇪

    28 Juli 2025, Georgia ⋅ ☀️ 20 °C

    Neues Spiel neues Glück.

    Landschaftlich und seitens der erlebten Abenteuer war ich bereits im vergangenen Jahr begeistert. Ansonsten bleibt in Georgien viel Luft nach oben. Ziel dieses Jahr ist ein paar mehr freundliche Menschen kennenzulernen. Zudem wären ein paar Handabdrücke von Georgiern schön.

    Die Grenze verläuft unkompliziert. Nachdem ich auf einem vierspurigen Highway zu dieser gelangte, geht es danach auf unbefestigter Straßen und löchrigem Asphalt weiter. Die Unterschiede könnten kaum größer sein. Wirklich faszinierend wie komplett anders alles ist. Als erstes stechen die alten russischen Fahrzeuge ins Auge. Faszinierend!

    So geht es im Schneckentempo nach Achalkalaki (ახალქალაქი). Die SIM Karten Verkäuferin ist freundlich und spricht Englisch. Das beeindruckt mich beides gleichermaßen 😃. Dann geht's auf den Markt. Von der türkischen herzlichen Mentalität weit entfernt, aber dennoch ganz angenehm, begegnen mir die Marktbeschicker. Als ich nach einem Bäcker frage, erklärt mir der Softeisverkäufer den Weg. Er ist spricht gut Englisch und betont mehrfach hier leben fast ausschließlich Armenien.

    Recht begeistert verlasse ich das Städtchen und tanke am Stadtrand Frischwasser. Begeistert eilen zwei Männer herbei. Es folgt der erste Handabdruck in Georgien. Es sind Armenier und der Handabdruck folgt mit den armenischen Farben 🇦🇲.

    Weiter gehts zum Parawani See. Von hier aus möchte ich Wandern & Radfahren. Der erste Stellplatz am See wird nicht mein Favorit. Millionen von Insekten und abertausende von Vögeln. Pelikane und Kormorane sind unkompliziert. Möwen erinnern mich jedoch an das Geschrei von Monica Seles (ehemaliger Tennisprofi🫣).

    So geht es weiter, der See ist ja groß. Wohl fühle ich mich jedoch nirgends. Der See ansich ein Bergsee auf 2100m Höhe. Leider ist er trüb, nachmittags schwimmt sogar Schaum auf der Oberfläche. Landschaftlich ist es schön, reizt mich aber für sportliche Aktivitäten wenig. Die Hügel sind zwar hoch, laden aber mich nicht zum Wandern ein.

    Solche Tage muss es auch geben. Nach so grandiosen Monaten in der Türkei, fällt ein Neustart nicht ganz leicht.
    So geht es zurück nach Achalkalaki.
    Die Ortschaften gefallen mir sehr gut. Sie sind einfach und wirken wie aus der Zeit gefallen. Nach einer Zwischenübernachtung in Achalkalaki geht es weiter in Richtung kleiner Kaukasus. Es wird immer heißer und auf nun nur noch 1000m Höhe sind 34 Grad. An einem Fluss stoppe ich. Das Wasser ist herrlich. Die Hunde sind es auch. Vater, Mutter & Kind kommen zu Besuch und bleiben. Sind die Hunde in der Türkei, dem Irak und Iran verängstigt und halten Abstand von Menschen, ist es hier das Gegenteil. Sie sind absolut zutraulich und wollen Streicheleinheiten 😅.

    Mit Ziel vor Augen geht es tagsdarauf weiter. Der Borjomi Nationalpark weckt mein Interesse. Vorher noch ein Stopp in Akhaltsikhe bei der Rabati Festung. Diese beeindruckte mich bereits von Bildern.
    Ein extra Footprint folgt.

    Also bis bald🙌.
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