• Kulturschock in Jerewan 🤯

    26 novembre 2025, Armenia ⋅ ☁️ 10 °C

    Jerewan hat offenbar permanent Sonne. In dem Monat meiner Abwesenheit hat es scheinbar nicht geregnet. Ja, die Temperaturen sind kühl, aber in Kombination mit Sonne ist es schon noch gut auszuhalten. Lediglich der Ararat zeigt sich nicht mehr. Dieser ist permanent in Wolken gehüllt.

    Meine Stimmung ist so mäßig. Einerseits bin ich froh wieder bei Robur zu sein. Herrlich wieder in seinem Bett zu schlafen und das im Kühlschrank zu haben, worauf man Lust hat. Meine Wahl ein einfaches Leben in Robur zu führen, hat sich durch das ausprobieren einer neuen Reiseart nur noch mehr bestätigt.

    Andererseits ist mein Wohlfühlfaktor eingeschränkt. Der Kontrast zum Iran ist riesig. An vielen Stellen fühlt man sich hier einfach unerwünscht. Ein ziemlicher Kulturschock. Größere Kontraste auf so einer kurzen Strecke sind kaum möglich.
    So erledige ich meine Aufgaben. Zum Zahnarzttermin bringe ich süße Teilchen mit. Hier ist die Stimmung immer angenehm und das Team super. Zum Abschied gehe ich noch einmal in die Konzerthalle. Am nächsten Morgen fahre ich dann in Richtung Georgien. Ein räumlicher Wechsel kann nicht schaden😀!

    Die Fahrt führt durch gelbe Graslandschaften. Der Verkehr ist recht entspannt. Später wird es bergiger und landschaftlich sehr schön. Ich passiere Alawerdi. Die Stadt hat 100% Ostblockcharme. Früher ein wichtiger Industriestandort für den Abbau von Kupfer, befindet es sich heute augenscheinlich im freien Verfall. Welch Kulisse!

    Die Grenze verläuft entspannt. 20 Minuten für die Ausreise und nicht wirklich viel länger für die Einreise.
    So fahre ich noch weiter bis nach Tiflis.
    Gegen 19 Uhr komme ich bei dem Stellplatz der Kathedrale an. Neues Spiel, neues Glück😉!
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