• Königspinguine

    January 22 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Weiter ging es heute Richtung Norden. Der Grenzübergang nach Chile war zwar unkompliziert, aber diesmal wurden wir richtig intensiv kontrolliert. Hat gedauert, lief aber am Ende problemlos.

    Ganz spontan haben wir uns dann entschieden, zum Parque Pingüino Rey zu fahren. Und wir hatten Glück: keine Voranmeldung, trotzdem direkt einen Platz bekommen. Die Reserva Natural Pingüino Rey ist der einzige Ort auf dem südamerikanischen Festland, an dem Königspinguine dauerhaft leben. Normalerweise brüten sie auf subantarktischen Inseln. Warum genau sie sich hier angesiedelt haben, weiß man nicht ganz – vermutlich wegen der kalten Strömungen und guten Nahrungsbedingungen. Die Tiere so ruhig und nah zu sehen, war etwas ganz Besonderes.

    Danach ging es mit der Fähre über die Magellanstraße. Schon allein das fühlt sich jedes Mal besonders an – diese historische Wasserstraße, Wind, Weite. Auf der anderen Seite haben wir uns einen tollen Strand gesucht und einen einsamen Stellplatz für die Nacht gefunden. Ganz allein, ruhig, Blick aufs Wasser.

    Viele Kilometer heute. Anstrengend, keine Frage. Aber mit den Pinguinen, der Fähre und den weiten Landschaften war es trotzdem ein richtig schöner Tag.
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